{"id":10670,"date":"2013-01-30T13:15:33","date_gmt":"2013-01-30T12:15:33","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/?p=10670"},"modified":"2013-01-30T13:15:33","modified_gmt":"2013-01-30T12:15:33","slug":"1-deutsch-spanischen-fachtagung-zum-thema-stromerzeugung-mit-erneuerbaren-energien-zum-eigenverbrauch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/1-deutsch-spanischen-fachtagung-zum-thema-stromerzeugung-mit-erneuerbaren-energien-zum-eigenverbrauch-1010670\/","title":{"rendered":"1. Deutsch-Spanischen Fachtagung zum Thema \u201eStromerzeugung mit erneuerbaren Energien zum Eigenverbrauch\u201c"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-10671\" title=\"Aufgrund der Vereinfachung der Einspeisung von Strom aus Photovoltaik-Anlagen bis zu 100 kW sowie von Windr\u00e4dern und Kraft-W\u00e4rme-Koppelungen in das Niedrigspannungsnetz von 2011 wird mit einer ansteigenden Nachfrage nach Strom aus Erneuerbaren Energien f\u00fcr den Eigenverbrauch gerechnet.  \" alt=\"\" src=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/Logo_Renewables.jpg_DFH-Anlage-4-1.jpg\" width=\"121\" height=\"121\" \/>Dank der Firma Gehrlicher Solar Espa\u00f1a k\u00f6nnen sich die 9 Nachbarn einer kleinen Siedlung in Murcia von nun an selbst mit Strom versorgen. Der wird von einer 30kW-Photovoltaik-Anlage \u00fcber ein eigenes Mini-Stromnetz geliefert, da die Siedlung \u00fcber keinen Netzanschluss verf\u00fcgt.<\/p> <p>Die Anlage, die auf dem Dach eines benachbarten landwirtschaftlichen Geb\u00e4udes installiert wurde, soll die Familien zumindest die n\u00e4chsten 30 Jahre versorgen, so dass diese sich nicht mehr um die konstanten Strompreissteigerungen k\u00fcmmern m\u00fcssen. <!--more-->Die Anlage ist mit 90 PV-Modulen, zwei Solarwechselrichtern von SMA und Batterien ausgestattet, womit eine j\u00e4hrliche Durchschnittsproduktion von 21.100 kWh erreicht werden soll. Die Abschreibungsdauer der Investition ist mit f\u00fcnf Jahren extrem kurz und das Dorf soll als Musterbeispiel f\u00fcr eine Region stehen, die in der Zukunft noch st\u00e4rker auf eine effiziente und nachhaltige Energieversorgung setzen wird.<\/p> <p>Dass Sonnenstrom in Spanien auch ohne Einspeiseverf\u00fcgung wettbewerbsf\u00e4hig ist, hat auch die Firma Conergy ihren Kunden vorgerechnet. Das Biorestaurant \u201eLa Sal Varador\u201c am Strand von Barcelona, das tags\u00fcber viel Strom ben\u00f6tigt, bezieht diesen seit November gratis aus der Sonne. Der Chef der spanischen Conergy-Niederlassung ist begeistert: \u201eDurch die hervorragenden klimatischen Bedingungen und die hohen Strompreise ist die Netzparit\u00e4t sowohl im privaten als auch im kommerziellen Bereich schon Realit\u00e4t.\u201c Entscheidend ist dabei, dass die Anlagen exakt auf den Kunden zugeschnitten sind, um Produktion und Verbrauchsverhalten optimal aufeinander abzustimmen. Ziel ist, eine m\u00f6glichst hohe Eigenverbrauchsrate zu erzielen und damit eine hohe Stromersparnis. Das Biorestaurant am Strand spart bei den jetzigen Strompreisen bis zu 7 \u20ac-Cent pro kWh und erreicht damit bis 30% Kosteneinsparung gegen\u00fcber dem Netzstrom. Die n\u00e4chsten Stromerh\u00f6hungen machen die Anlage nur noch rentabler.<\/p> <p>Seit die spanische Regierung Ende 2011 das K\u00f6nigliche Dekret 1699\/2011 verabschiedet hat, das den Eigenverbrauch von Strom reguliert und den Anschluss kleiner Solar- und Windanlagen bis zu 100KW erleichtert, sieht die FV-Branche wieder optimistisch in die Zukunft. Wichtige Gesetzesdetails sollen bis April oder sp\u00e4testens Sommer diesen Jahres gekl\u00e4rt werden, z.B. ob die Netzbetreiber von den kleinen privaten Stromerzeugern Geb\u00fchren f\u00fcr die Nutzung des \u00f6ffentlichen Netzes einfordern werden.<\/p> <p>Diese Frage und andere interessante Themen werden am 02. Juli 2013 Gegenstand der 1. Deutsch-Spanischen Fachtagung zum Thema \u201eStromerzeugung mit erneuerbaren Energien zum Eigenverbrauch\u201c sein. Bis zu acht deutsche Unternehmen aus dem Sektor Photovoltaik oder Kleinwindanlagen k\u00f6nnen sich auf der Tagung pr\u00e4sentieren und an den beiden Folgetagen Gesch\u00e4ftstermine wahrnehmen, die von der AHK Spanien im Vorfeld individuell organisiert werden.<\/p> <p>Die Gesch\u00e4ftsreise wird im Rahmen der Exportinitiative Erneuerbare Energien durch das Bundesministerium f\u00fcr Wirtschaft und Technologie (BMWi) gef\u00f6rdert. Die unternehmensbezogenen Leistungen der AHK sind f\u00fcr deutsche Unternehmen im Rahmen der F\u00f6rderbedingungen kostenlos, so dass jedes teilnehmende Unternehmen nur die eigenen Reisekosten sowie Kosten f\u00fcr Unterkunft, Verpflegung und Transport vor Ort tr\u00e4gt. Anmeldeschluss ist der 17.05 2013.<\/p> <p>Kontakt:<br \/> Deutsche Handelskammer f\u00fcr Spanien, Cristina Wasmeier, Bereich Markt- und Absatzberatung, Tel.: 0034-91-353 09 26, Email: cristina.wasmeier@ahk.es, <a target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" href=\"http:\/\/www.ahk.es\" title=\"Der Aufgabenkatalog der Deutschen Handelskammer f\u00fcr Spanien (AHK Spanien) reicht von kommerziellen Auskunftsdiensten, legislativen und administrativen Diensten, der Vertretung deutscher Messen im Ausland, von Markt- und Wirtschaftsanalysen, Technologietransfer und Umweltschutz, Handels- und Investitionsf\u00f6rderung bis hin zur \u00d6ffentlichkeitsarbeit, der beruflichen Aus- und Weiterbildung und der Vertretung der Interessen der Unternehmen hinsichtlich der F\u00f6rderung der bilateralen Wirtschaft. \" >www.ahk.es<\/a><\/p> <p>Impressum:<br \/> Deutsche Handelskammer f\u00fcr Spanien<br \/> Hauptgesch\u00e4ftsstelle Madrid:<\/p> <p>Avda. P\u00edo XII, 26-28<br \/> E-28016 Madrid<br \/> Tel.: +34 91 353 09 10<br \/> Fax: +34 91 359 12 13<br \/> Mail: madrid(at)ahk.es<\/p> <p>UStldNr: ES-G-85559573<\/p> <p>Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer: Walther von Plettenberg<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dank der Firma Gehrlicher Solar Espa\u00f1a k\u00f6nnen sich die 9 Nachbarn einer kleinen Siedlung in Murcia von nun an selbst mit Strom versorgen. Der wird von einer 30kW-Photovoltaik-Anlage \u00fcber ein eigenes Mini-Stromnetz geliefert, da die Siedlung \u00fcber keinen Netzanschluss verf\u00fcgt. 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