{"id":124803,"date":"2015-01-07T15:25:53","date_gmt":"2015-01-07T15:25:53","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/?p=124803"},"modified":"2015-08-04T09:38:42","modified_gmt":"2015-08-04T08:38:42","slug":"die-weltbevoelkerung-biologisch-ernaehren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/die-weltbevoelkerung-biologisch-ernaehren-10124803\/","title":{"rendered":"Die Weltbev\u00f6lkerung biologisch ern\u00e4hren"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"attachment alighnleft alignleft\" title=\"Baumwoll-Bauern in Kirgistan\" src=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/245251-150x150.jpg\" alt=\"Baumwoll-Bauern in Kirgistan\" width=\"150\" height=\"150\" \/>Ertr\u00e4ge aus \u00f6kologischer und konventioneller Landwirtschaft vergleichbar<\/p> <p>Niemand hinterfragt ernsthaft die Behauptung, mit \u00f6kologischer Landwirtschaft k\u00f6nne man nicht gen\u00fcgend Nahrungsmittel produzieren, um die Weltbev\u00f6lkerung zu ern\u00e4hren. Forscherinnen an der University of California haben das jetzt getan. Die Meta-Studie, die 115 Einzelstudien (und damit dreimal mehr Datens\u00e4tze als bisher) ausgewertet hat, kommt zu dem Ergebnis: Diese Behauptung ist falsch.<\/p> <p><!--more-->Unabh\u00e4ngig von der Diskussion um die jeweilige Anbaumethode weisen die beiden Autorinnen der Studie, Lauren Ponisio und Claire Kremen, zu Recht darauf hin, dass die Nahrungsmittelproduktion den Bedarf weit \u00fcbersteigt. Jedes Jahr werden riesige Mengen vernichtet. &#8222;Um den Hunger in der Welt zu besiegen, braucht es keine Steigerung der Produktion sondern einen besseren Zugang zu Nahrungsmitteln&#8220;, res\u00fcmiert Kremen. Au\u00dferdem, so geben die Forscherinnen zu bedenken, sei es falsch, ausschlie\u00dflich auf den Bio-Landbau zu fokussieren, ohne den konventionellen Anbau kritisch unter die Lupe zu nehmen, denn die immerw\u00e4hrende Ertragssteigerung durch den Einsatz synthetischer D\u00fcngemittel sei l\u00e4ngst Vergangenheit. Zudem stellte sich heraus, dass die bisherigen Studien zugunsten des konventionellen Anbaus voreingenommen waren.<\/p> <p>Ein Vergleich der Ernteertr\u00e4ge beider Anbaumethoden hat gezeigt: Ein Fruchtwechsel (j\u00e4hrlicher Wechsel der angebauten Feldfr\u00fcchte) und Zwischensaaten (der Anbau unterschiedlicher Feldfr\u00fcchte auf einem Acker statt Monokulturen) steigern die Ertr\u00e4ge aus biologischer Landwirtschaft erheblich. Die Differenz liegt dann nur noch bei acht bis neun Prozent. Nahezu identische Ertr\u00e4ge brachten Stickstoff-bindende Leguminosen wie Erbsen, Bohnen oder Linsen. Mit Investitionen in agro-\u00f6kologische Forschungen und Verbesserungen im Management sei das in vielen Regionen der Welt auch f\u00fcr andere Feldfr\u00fcchte zu erreichen, so die Autorinnen.<\/p> <p>F\u00fcr Kremen stellt sich nicht die Frage, ob sondern wie sich der Anteil \u00f6kologisch produzierter Nahrungsmittel steigen l\u00e4sst. &#8222;It&#8220;s not a choice, it&#8220;s a necessity&#8220;. &#8222;Wir k\u00f6nnen nicht l\u00e4nger Nahrung produzieren, ohne uns um den Erhalt unserer B\u00f6den, unseres Wassers und um die Artenvielfalt zu sorgen&#8220;.<\/p> <p>Wir teilen diese \u00dcberzeugung, und unsere Erfahrungen sind dieselben: Ein Bauer, der sich mit \u00f6kologischer Landwirtschaft gut auskennt, kann dieselben Ertr\u00e4ge ernten wie sein konventioneller Kollege. Der Hektarertrag von Raimov Makambai in Kirgistan liegt mit 1650 kg sogar \u00fcber dem Durchschnittsertrag konventionell wirtschaftender Baumwollbauern in der T\u00fcrkei. Werden B\u00f6den, Wasser, Gesundheit, finanzielle Entlastung eingerechnet, liegt sein Ertrag deutlich \u00fcber dem konventionellen.<\/p> <p>News der UC zur Studie (http:\/\/newscenter.berkeley.edu\/2014\/12\/09\/organic-conventional-farming-yield-gap\/)<\/p> <p>Bio-Bettw\u00e4sche, Bio-Frottierwaren und Bio-Kleidung &#8211; sch\u00f6n, gesund, \u00f6kologisch und fair &#8211; gibt es bei Cotonea (<a target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" href=\"http:\/\/www.cotonea.de\" title=\"gesunde Baumwolle\" >http:\/\/www.cotonea.de<\/a>)<\/p> <p>Seit Gr\u00fcndung der Baumwollweberei Gebr. Elmer &amp; Zweifel im Jahr 1855 im baden-w\u00fcrttembergischen Bempflingen begleitet die Naturfaser Baumwolle das Unternehmen. Noch bis Anfang 2003 produzierte man mit 160 Mitarbeitern fast ausschlie\u00dflich Baumwollartikel f\u00fcr medizinische Zwecke sowie technische Gewebe f\u00fcr die Automobilindustrie.<\/p> <p>Neben technischen Textilien konzentriert sich das Unternehmen heute auf biologisch angebaute Baumwolle und die Produktion von Heim- und Haustextilien und Oberbekleidung. Seit 2003 werden Bett- und Badw\u00e4sche, Bettwaren und Babyw\u00e4sche sowie Bekleidung aus eigenen Bio-Baumwollprojekten unter der Marke Cotonea hergestellt und vertrieben.<\/p> <p>Firmenkontakt<br \/> Cotonea &#8211; Elmer &amp; Zweifel GmbH &amp; Co KG<br \/> Hannelore Ohle<br \/> Auf dem Br\u00fchl 1-9<br \/> 72658 Bempflingen<br \/> 07123 9380-0<br \/> info@cotonea.de<br \/> www.cotonea.de<\/p> <p>Pressekontakt<br \/> indivisio<br \/> Hannelore Ohle<br \/> Hohnerstr. 25<br \/> 70469 Stuttgart<br \/> 0711 75881374<br \/> hannelore.ohle@indivisio-pr.de<br \/> indivisio-pr.de<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ertr\u00e4ge aus \u00f6kologischer und konventioneller Landwirtschaft vergleichbar Niemand hinterfragt ernsthaft die Behauptung, mit \u00f6kologischer Landwirtschaft k\u00f6nne man nicht gen\u00fcgend Nahrungsmittel produzieren, um die Weltbev\u00f6lkerung zu ern\u00e4hren. Forscherinnen an der University of California haben das jetzt getan. 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