{"id":12757,"date":"2013-02-06T11:09:06","date_gmt":"2013-02-06T11:09:06","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/?p=12757"},"modified":"2020-04-27T09:35:51","modified_gmt":"2020-04-27T08:35:51","slug":"studie-ueber-die-effektivitaet-von-marketing-in-sozialen-netzwerken","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/studie-ueber-die-effektivitaet-von-marketing-in-sozialen-netzwerken-1012757\/","title":{"rendered":"Studie \u00fcber die Effektivit\u00e4t von Marketing in sozialen Netzwerken"},"content":{"rendered":"<div> <p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-12991\" title=\"Pitney Bowes ist auf die Entwicklung von pragmatischen und innovativen L\u00f6sungen f\u00fcr Unternehmen aller Gr\u00f6\u00dfe und jeder Branche ausgerichtet.\" alt=\"\" src=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/Screenshot_6.jpg\" width=\"259\" height=\"138\" \/>Laut einer aktuellen Studie riskieren Einzelh\u00e4ndler durch Marketing in sozialen Netzwerken Konsumenten zu ver\u00e4rgern<\/p> <p>Der Einzelhandel steht zwar Marketing in sozialen Netzwerken zunehmend kritisch gegen\u00fcber, investiert aber auch zuk\u00fcnftig kr\u00e4ftig in diesen Kommunikationskanal<\/p> <p>&#8211; 2012 geh\u00f6rten die Ausgaben des Einzelhandels f\u00fcr Marketing in sozialen Netzwerken im Branchenvergleich zu den h\u00f6chsten. Laut einer aktuellen weltweiten Studie sollen diese Ausgaben im Jahr 2013 weiter steigen<\/p> <p>&#8211; Der Einzelhandel l\u00e4uft Gefahr, potenzielle Kunden durch zu aggressive Werbema\u00dfnahmen in sozialen Netzwerken abzuschrecken.<\/p> <p>&#8211; Der Einzelhandel gibt sich hinsichtlich der Bedeutung von sozialen Netzwerken als Marketingkanal zur\u00fcckhaltender als andere befragte Branchen.<\/p> <p><!--more-->Henley-on-Thames (UK) \/ M\u00fcnchen, 05. Februar 2013 &#8211; Marketing-Mitarbeiter im Einzelhandel k\u00f6nnen m\u00f6glicherweise durch zu offensive Online-Werbema\u00dfnahmen eine unbeabsichtigte Kundenabwanderung herbeif\u00fchren. So das Ergebnis einer neuen, weltweiten Studie \u00fcber die Effektivit\u00e4t von Marketing in sozialen Netzwerken. Auftraggeber der Untersuchung ist Pitney Bowes Software, ein f\u00fchrender Anbieter f\u00fcr Marketing- und Kommunikationsl\u00f6sungen.<br \/> F\u00fcr die unabh\u00e4ngige Studie befragte das Marktforschungsunternehmen Vanson Bourne Konsumenten sowie Marketingexperten aus Australien, Frankreich, Deutschland, Gro\u00dfbritanien und den USA zu ihrer Meinung \u00fcber die von Marketingleitern initiierten Marketingaktivit\u00e4ten in sozialen Netzwerken.<\/p> <p>Laut Studie geh\u00f6rt f\u00fcr mehr als sechs von zehn (64 %) Marketingleitern aus dem Einzelhandel die zunehmende Nutzung sozialer Netzwerke im Alltag ihrer Kunden zu den drei wesentlichen Trends im heutigen Verbrauchermarketing. Nur Befragte aus der Konsumg\u00fcterbranche schrieben sozialen Netzwerken eine noch gr\u00f6\u00dfere Bedeutung zu.<\/p> <p>Daher \u00fcberrascht es nicht, dass der Einzelhandel im Branchenvergleich mit das meiste Geld f\u00fcr Marketing in sozialen Netzwerken ausgibt. So wurden daf\u00fcr im Jahr 2012 durchschnittlich 21 % des Marketingbudgets aufgewendet, w\u00e4hrend es 2013 voraussichtlich 28 % sein werden. Nur die Marketingabteilungen von Telekommunikationsunternehmen werden 2013 noch mehr Geld f\u00fcr Social Media Marketing ausgeben.<\/p> <p>Allerdings teilt der Einzelhandel nicht ganz den Optimismus der anderen untersuchten Branchen, wenn es um die Konzentration auf soziale Netzwerke geht und wie sich diese in Zukunft entwickeln werden. So vertrauen nur 64 % der Marketingleiter aus dem Einzelhandel auf soziale Netzwerke. Damit liegt ihre Zustimmungsrate unter dem Durchschnitt von 69 % &#8211; nur die Versicherungsbranche zeigt noch weniger Vertrauen. Au\u00dferdem weist der Einzelhandel die meisten Skeptiker auf (9 %). Diese gehen davon aus, dass der &#8222;Hype&#8220; um soziale Netzwerke bald vor\u00fcbergeht und f\u00fcr die Kunden dann lediglich einen weiteren Kommunikationskanal darstellt.<\/p> <p>Die Skepsis, mit der der Einzelhandel sozialen Netzwerken begegnet, ist durchaus angebracht &#8211; denn der von Marketingexperten angepriesene Erfolg von Werbema\u00dfnahmen in sozialen Netzwerken spiegelt oft nicht die Einsch\u00e4tzung der Konsumenten wider. Nur ein Viertel der Konsumenten (26 %) nutzt soziale Netzwerke, um sich \u00fcber Neuigkeiten rund um bestimmte Unternehmen oder Marken zu informieren. Dagegen nutzen die meisten Konsumenten (78 %) soziale Netzwerke haupts\u00e4chlich, um mit Freunden und Familie in Kontakt zu bleiben. Trotzdem sehen Marketingexperten aus dem Einzelhandel &#8222;die Verbesserung der Markenwahrnehmung&#8220; als einen der gr\u00f6\u00dften Vorteile (40 %), den soziale Netzwerke Unternehmen bieten k\u00f6nnen. Dieser Aussage stimmen aus den anderen Branchen hingegen nur 27 % der Befragten zu.<\/p> <p>Vor diesem Hintergrund schneiden Unternehmen bzw. Marken, denen die Konsumenten unaufgefordert &#8222;folgen&#8220;, sogar relativ gut ab. Von solchen Unternehmen erh\u00e4lt fast die H\u00e4lfte der Nutzer (48 %) gerne Werbebotschaften in sozialen Netzwerken. Genau das Gegenteil ist der Fall, wenn es sich um Unternehmen handelt, denen die Konsumenten nicht folgen. 40 % gaben an, sich in solch einem Fall \u00fcber unerw\u00fcnschte Werbebotschaften zu \u00e4rgern. Dar\u00fcber hinaus z\u00e4hlen unerw\u00fcnschtes Marketing (&#8222;Spam&#8220;) und Pop-up-Anzeigen f\u00fcr Konsumenten zu den schlimmsten Marketingma\u00dfnahmen in sozialen Netzwerken.<\/p> <p>Sp\u00e4testens bei folgender Tatsache sollten die Alarmglocken l\u00e4uten: 65 % der befragten Konsumenten gaben an, eine Marke nicht l\u00e4nger zu verwenden, wenn sie das Verhalten des Unternehmens in sozialen Netzwerken st\u00f6ren oder ver\u00e4rgern w\u00fcrde.<\/p> <p>Im Gegensatz dazu vertrauen Konsumenten auf die Empfehlungen ihrer Kontakte aus dem Netzwerk: 68 % gaben an, sich weitergehend mit deren Empfehlungen zu besch\u00e4ftigen oder gar einen Kauf zu t\u00e4tigen (15 %).<\/p> <p>Unternehmen sprechen nicht die Sprache der Konsumenten<br \/> Wie die Studie zeigt, sind Konsumenten bei der Interaktion mit Unternehmen vor allem an Rabatten oder Gutscheinen, neuen Produkten und Dienstleistungen sowie anstehenden Verkaufsaktionen und Veranstaltungen interessiert. Unter Marketingexperten genie\u00dfen diese Themen jedoch keinen allzu hohen Stellenwert und wurden nur von 10 % der Befragten genannt. Dagegen halten Marketingexperten Newsletter, Informationen \u00fcber die soziale Verantwortung des Unternehmens und Befragungen zur Zufriedenheit der Kunden f\u00fcr sehr effektiv. Daran sind die Konsumenten wiederum am wenigsten interessiert.<\/p> <p>Zwar waren Konsumenten und Marketingexperten gleicherma\u00dfen der Meinung, dass es sich bei Facebook um das beliebteste und vertrauensw\u00fcrdigste soziale Netzwerk handelt. Daf\u00fcr gingen jedoch die Meinungen \u00fcber die Bedeutung anderer sozialer Netzwerke stark auseinander. Neben Facebook investieren Marketingexperten den Rest ihres verf\u00fcgbaren Budgets in Twitter (57 %) und Google+ (51 %). Die Konsumenten dagegen bevorzugen YouTube gegen\u00fcber Twitter und Google+, w\u00e4hrend die Marketingexperten die Plattform lediglich auf Platz 5 ihrer Rangliste nannten.<\/p> <p>&#8222;Der Einzelhandel sah sich in der j\u00fcngsten Vergangenheit mit vielen Problemen konfrontiert, wie etwa dem Aussterben der Einzelh\u00e4ndler, dem Online-Handel, schrumpfenden Konsumausgaben und konstantem Preisdruck. Deshalb sind die Marketingexperten der Branche sehr stark darauf bedacht, Kontakt zu den Kunden aufzubauen. Dies \u00e4u\u00dfert sich wiederum in der verst\u00e4rkten Nutzung sozialer Netzwerke&#8220;, so Kieran Kilmartin, Marketing Director, EMEA, bei Pitney Bowes Software. &#8222;Allerdings besteht unserer Studie zufolge immer noch eine Diskrepanz zwischen den hohen Erwartungen von Marketingexperten und dem geringen Interesse der Konsumenten an Werbekampagnen in sozialen Netzwerken. Vor allem tr\u00e4gt die weitere Verwendung herk\u00f6mmlicher Marketingmodelle unabsichtlich dazu bei, dass die Konsumenten das Interesse verlieren oder sich den Marken im schlimmsten Fall ganz verweigern.&#8220;<\/p> <p>Weitere Statistik zum Einzelhandel<\/p> <p>&#8211; Das Budget des Einzelhandels f\u00fcr Marketing in sozialen Netzwerken wird sich von 16% in 2011 auf 28% im Jahr 2013 nahezu verdoppeln.<\/p> <p>&#8211; 68% der Marketingleiter im Einzelhandel sind der Meinung, dass ihre Kampagnen effektiv seien. Mit dieser Aussage liegen sie knapp \u00fcber dem Durchschnitt der befragten Branchen (66 %), jedoch unter dem Telekommunikationssektor, der mit 91 % an oberster Stelle steht.<\/p> <p>&#8211; Allerdings ist der Einzelhandel am wenigsten zuversichtlich, wenn es um die Quantifizierung der Auswirkungen von Initiativen in sozialen Netzwerken geht. So gab weniger als ein F\u00fcnftel (19 %) der Befragten an, einen Zusammenhang zwischen ihren Ausgaben f\u00fcr soziale Netzwerke und der Rentabilit\u00e4t ihres Unternehmens herstellen zu k\u00f6nnen. Hier lag der Durchschnitt der befragten Branchen bei 33 %, w\u00e4hrend die Telekommunikationsbranche sogar auf 60 % kam.<\/p> <p>&#8211; F\u00fcr 42% der Befragten aus dem Einzelhandel liegt die gr\u00f6\u00dfte Herausforderung darin, einen Zusammenhang zwischen den Werbema\u00dfnahmen im Netz und der Konversion von Kunden herzustellen. An zweiter und dritter Stelle der offenen Fragen folgt die Entscheidung, wie viel Zeit und Geld in soziale Netzwerke (40 %) und in welche sozialen Netzwerke (36 %) investiert werden soll.<\/p> <p>Das White Paper zur Studie kann ab sofort heruntergeladen werden unter: http:\/\/slp.pbinsight.com\/info\/pbs-ger-marktstudien.<\/p> <p>F\u00fcr weitere Informationen wenden Sie sich bitte an: GlobalCom PR-Network GmbH, Martin Uffmann, + 49 (0) 89 360 363 41, martin@gcpr.net.<\/p> <p>\u00dcber die Studie<\/p> <p>Im August und September 2012 f\u00fchrte das Marktforschungsinstitut Vanson Bourne Online-Interviews mit 300 leitenden Angestellten im Marketingbereich von B2C-Unternehmen durch. Die befragten Personen kamen aus f\u00fcnf internationalen M\u00e4rkten (Vereinigtes K\u00f6nigreich, Frankreich, Deutschland, Australien, USA) und sieben Branchen (Fast-Moving Consumer Goods\/Konsumg\u00fcterindustrie, Versicherung, \u00f6ffentlicher Sektor, Einzelhandel, Banken (Privatkundengesch\u00e4ft), Telekommunikation und Versorger).<br \/> Die Teilnehmer wurden zu ihrer Nutzung der sozialen Netzwerke als Marketingkanal befragt &#8211; einschlie\u00dflich der Verteilung des Marketingbudgets, der verwendeten Kan\u00e4le und Marketingstrategien sowie der mit dem Marketing in sozialen Netzwerken verbundenen Messbarkeit und den damit verbundenen Herausforderungen.<br \/> Gleichzeitig wurden in denselben L\u00e4ndern Online-Interviews mit 3.000 erwachsenen Konsumenten gef\u00fchrt, die soziale Netzwerke nutzen oder genutzt haben, um gemeinsame Interessensgebiete zu ermitteln: etwa welche sozialen Netzwerke genutzt werden und wof\u00fcr diese genutzt werden. Dar\u00fcber hinaus wurden die Konsumenten befragt, wie sie auf den Erhalt von Marketingbotschaften und das Abfragen von pers\u00f6nlichen Daten reagieren.<\/p> <p>Pitney Bowes Software versetzt als Anbieter von Multichannel-Kommunikationsl\u00f6sungen, Unternehmen in die Lage, ihre Daten und Botschaften zielgerichtet aufzubereiten, um eine bedarfsgerechte Interaktion mit ihren Kunden zu etablieren. Durch die Integration von Datenmanagement, Location Intelligence &amp; GIS, Predictive Analytics und Customer Communication Management unterst\u00fctzt PBS den Aufbau langlebiger Kundenbeziehungen. Die integrierbaren L\u00f6sungen reduzieren die Kosten und f\u00f6rdern gleichzeitig die operative Leistungsf\u00e4higkeit bei jedem einzelnen Kundenkontakt.<br \/> Pitney Bowes Software ist ein hundertprozentiges Tochterunternehmen der Pitney Bowes Inc (NYSE: PBI), einem der Marktf\u00fchrer im Bereich Customer Communication Management. Weitere Informationen finden Sie unter: www.pitneybowes.de\/software.<\/p> <p>Kontakt:<br \/> Pitney Bowes Software<br \/> Iris Tr\u00e4ger-Toff<br \/> Grafinger Stra\u00dfe 2<br \/> 81671 M\u00fcnchen<br \/> +49 (0) 89\/462387-49<br \/> iris.traegertoff@pb.com<br \/> http:\/\/www.pitneybowes.de\/software<\/p> <p>Pressekontakt:<br \/> GlobalCom PR-Network GmbH<br \/> Martin Uffmann<br \/> M\u00fcnchener Stra\u00dfe 14<br \/> 85748 Garching<br \/> 08936036341<br \/> martin@gcpr.net<br \/> http:\/\/www.gcpr.de<\/p> <p>&nbsp;<\/p> <\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Laut einer aktuellen Studie riskieren Einzelh\u00e4ndler durch Marketing in sozialen Netzwerken Konsumenten zu ver\u00e4rgern Der Einzelhandel steht zwar Marketing in sozialen Netzwerken zunehmend kritisch gegen\u00fcber, investiert aber auch zuk\u00fcnftig kr\u00e4ftig in diesen Kommunikationskanal &#8211; 2012 geh\u00f6rten die Ausgaben des Einzelhandels f\u00fcr Marketing in sozialen Netzwerken im Branchenvergleich zu den h\u00f6chsten. 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