{"id":1402,"date":"2011-08-08T10:05:07","date_gmt":"2011-08-08T09:05:07","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/?p=1402"},"modified":"2025-06-13T11:13:46","modified_gmt":"2025-06-13T10:13:46","slug":"fussballstars-der-preis-des-reichtums","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/fussballstars-der-preis-des-reichtums-101402\/","title":{"rendered":"Fu\u00dfballstars: Der Preis des Reichtums"},"content":{"rendered":"<table style=\"float: left; width: 100px;\" width=\"127\" border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"1\"> <tbody> <tr> <td align=\"center\" bgcolor=\"#ffffff\"><\/td> <\/tr> <\/tbody> <\/table> <p>Die Infrastruktur des professionellen Fu\u00dfballs ist heute nicht mehr f\u00fcrstlich privilegiert durch die Einnahmen aus TV und Sponsoring \u2013 sie ist regelrecht abh\u00e4ngig davon! Die Einnahmen an der Stadionkasse allein, die noch vor etwas mehr als zwanzig Jahren die Kerneinnahmen bildeten, reichen heute schon l\u00e4ngst nicht mehr aus, um das Finanzspektakel zu finanzieren, zu dem sich die Bundesliga gewandelt hat. <!--more-->Das Verh\u00e4ltnis zwischen den Vereinen und den Geldgebern hat sich grunds\u00e4tzlich gewandelt. Waren die Vereine zu Beginn dieser Entwicklung noch keineswegs auf das Wohlwollen dieser Geldgeber angewiesen (eher umgekehrt), so h\u00e4ngen die Vereine nun am Tropf dieser Geldgeber \u2013 ob sie es wollen oder nicht. Selbst weltbekannte Spitzenvereine mit gro\u00dfen Stadien erwirtschaften heute h\u00f6chstens 30 % ihres Umsatzes an der Stadionkasse. Und das, obwohl die Eintrittspreise binnen der letzten zwanzig Jahre nahezu \u00fcberall erheblich gestiegen sind. Daran wird deutlich, wie sehr sich der Fu\u00dfball (zumindest was den Einnahmeaspekt anbelangt) vom \u201cKerngesch\u00e4ft\u201c entfernt hat.<\/p> <p>&nbsp;<\/p> <p>In diesem Zusammenhang, ist es wichtig zu wissen, dass die Stadien hierzulande vor \u201cPrivatisierung\u201c der Bundesliga im Wesentlichen aus Steuergeldern finanziert wurden. Und auch die Gelder, die durch die mediale \u00dcbertragung der Bundesliga erwirtschaftet wurden, wurden ihrerseits zu gro\u00dfen Teilen in die Sicherung eben jener \u00dcbertragung reinvestiert. Es stand also keineswegs die kurzfristige Gewinnmaximierung der Bundesliga im Vordergrund, sondern die Tatsache, dass jeder Interessierte die Bundesliga verfolgen konnte und dass den Vereinen die Grundlage zum wirtschaftlichen Bestehen des Profifu\u00dfballs in Deutschland gesichert war. Die Eintrittspreise in den Stadien waren recht g\u00fcnstig und ansonsten konnte jeder die Bundesliga im Fernsehen verfolgen. Die Bundesliga war ein Allgemeingut der Fu\u00dfballfans. Frei verf\u00fcgbar f\u00fcr jeden, der interessiert war.<\/p> <p>&nbsp;<\/p> <p>Nun braucht man einen Receiver aus dem Hause Kirch, wenn man die Bundesliga verfolgen will und die Eintrittspreise in den Stadien \u2013 die neuerdings so fu\u00dfballerisch angehauchte Namen wie \u201cCommerzbankarena\u201c oder \u201cAllianz Arena\u201c haben \u2013 sind auch viel teurer geworden. Der Millionenhunger der Vereine kennt kein Ma\u00df. Drohen sie doch sonst, an den eigenen \u00fcberdehnten Strukturen und Gehaltsvorstellungen zu verhungern. Man ist im <a target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" href=\"http:\/\/www.southafrika2010.de\/fussballstars\/\"  target=\"_blank\">Profifu\u00dfball <\/a>schon l\u00e4ngst nicht mehr Herr der Geister, die man selber rief. Aber was solls, wenn man dabei stinkreich wird &#8230;<\/p> <p>&nbsp;<\/p> <p><a target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" href=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/seite\/p\/impressum\"  >IMPRESSUM<\/a><\/p> <p>&nbsp;<\/p> <p>.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Infrastruktur des professionellen Fu\u00dfballs ist heute nicht mehr f\u00fcrstlich privilegiert durch die Einnahmen aus TV und Sponsoring \u2013 sie ist regelrecht abh\u00e4ngig davon! 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