{"id":146877,"date":"2015-05-21T06:55:07","date_gmt":"2015-05-21T06:55:07","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/?p=146877"},"modified":"2025-03-21T12:36:31","modified_gmt":"2025-03-21T11:36:31","slug":"nachhaltigkeit-veraenderung-von-der-basis","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/nachhaltigkeit-veraenderung-von-der-basis-10146877\/","title":{"rendered":"Nachhaltigkeit: Ver\u00e4nderung von der Basis"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"attachment alighnleft alignleft\" title=\"Nachhaltigkeit in allen Bereichen zahlt sich aus\" src=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/258120-150x150.jpg\" alt=\"Nachhaltigkeit in allen Bereichen zahlt sich aus\" width=\"150\" height=\"150\" \/>Nachhaltigkeit: Katastrophale Noten f\u00fcr die Politik, Unternehmen m\u00fcssen besser werden, die Menschen werden selbst aktiv<\/p> <p>Ergebnisse der SCOPAR-Studie Nachhaltigkeit<\/p> <p>\u00dcber 160 F\u00fchrungskr\u00e4fte, Mitarbeiter, Wissenschaftler und Experten aus unterschiedlichen Unternehmen haben sich an der bundesweiten Studie von SCOPAR &#8211; Scientific Consulting Partners beteiligt. Die Umfrage erkundete, welche Bedeutung das Thema Nachhaltigkeit aktuell hat. Mit dem Blick f\u00fcr das Ganze wurde die soziale, \u00f6kologische und \u00f6konomische Ausrichtung abgefragt. Die Ergebnisse zeigen klar, dass dem Thema Nachhaltigkeit eine hohe Bedeutung beigemessen wird. <!--more-->Allerdings ist auch festzustellen, dass die Politik bislang v\u00f6llig versagt hat und Unternehmen das Thema nicht ernst genug nehmen. Die Menschen beginnen, das Ruder selbst in die Hand zu nehmen.<\/p> <p>KURZFASSUNG:<br \/> Deutschland hat erkannt, dass wir in die falsche Richtung steuern. Sollten wir nicht massiv umdenken und umlenken, werden wir unseren Planeten, uns selbst und das, was wir bislang erschaffen haben ruinieren. Wir w\u00e4ren nicht die erste Hochkultur, die sich selbst vernichtet. Ca. 75% der Befragten denkt, dass die \u00f6konomische, \u00f6kologische und gesellschaftliche Nachhaltigkeit die Wettbewerbsf\u00e4higkeit von Unternehmen k\u00fcnftig sehr beeinflussen werden. Dem gegen\u00fcber steht die Einsch\u00e4tzung, dass lediglich 1% der Befragten denken, dass die Politik Ihre Hausaufgaben gemacht haben, wohingegen immerhin 30% der Unternehmen und 30% der Befragten selbst auf dem richtigen Weg sind. Und die sichtbaren Trends sind eindeutig: der Boom f\u00fcr Bio, Energiesparen, Umwelt, E-Mobility, Menschlichkeit, Fairness, Miteinander, Werte und soziale Verantwortung Petitionen gegen Monsanto, Fracking und Massentierhaltung zeigen eine klare Richtung. Unternehmen, welche sich umfassend mit dem Thema Nachhaltigkeit besch\u00e4ftigen, florieren (dm &#8211; drogeriemarkt, Otto, Henkel). Unternehmen, die die Tendenzen ignorieren, verschwinden (Schlecker, M\u00fcllerbrot, Praktiker). Letztere Beispiele zeigen jedoch, dass der Blick f\u00fcrs Ganze enorm wichtig ist. Menschen, Maschinen und Methoden m\u00fcssen ganzheitlich gesehen werden. Wer diese Fakten ignoriert, wird sehr schnell den wirtschaftlichen Misserfolg sp\u00fcren.<\/p> <p>KINDER HAFTEN F\u00dcR IHRE ELTERN, MITARBEITENDE F\u00dcR IHRE CHEFS UND B\u00dcRGER F\u00dcR DIE POLITIK<\/p> <p>Die nachhaltige Ausrichtung eines Unternehmens wird sich in den n\u00e4chsten Jahren angesichts begrenzter Ressourcen, demografischen Wandels sowie massiver Belastung unserer Umwelt als einer der entscheidenden Wettbewerbsfaktoren herauskristallisieren. Zuk\u00fcnftig werden die Mitarbeitenden vermehrt zum einen mit F\u00fc\u00dfen abstimmen und hin zu den attraktivsten Arbeitgebern wandern und zum anderen mit Ihrem Einkaufszettel hin zu nachhaltigen Produkten und fairen Services tendieren. Ein ganz wichtiges \u00dcberlebenselement wird also sein, wie nachhaltig ein Unternehmen in Summe agiert. Zudem auch, wie diese unternehmensspezifische Nachhaltigkeit dargestellt und dann in der Folge von Konsumenten und Partnern wahrgenommen wird. Das Marketing wird k\u00fcnftig zunehmend auf Kundenseite gestaltet, die Macht der sozialen Netzwerke wird deutlich anwachsen. Der glaubhaft vermittelte Blick f\u00fcr das Ganze &#8211; bei Menschen, Maschinen und Methoden &#8211; sowie die Nachhaltigkeit des Unternehmens sind d i e kritischen Erfolgsfaktoren der Zukunft. Ein massives Um-Denken und vor allem Um-Handeln ist n\u00f6tig. Doch Nachhaltigkeit l\u00e4sst sich nicht eben auf die Schnelle etablieren. Ein Unternehmen nachhaltig auszurichten dauert Jahre. Wer also nicht rechtzeitig damit beginnt, wird scheitern &#8211; getreu dem Motto: Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit.<\/p> <p>Grunds\u00e4tzlich sollten wir uns jedoch alle \u00fcberhaupt auch die Frage stellen, wo der Wohlstand aufh\u00f6rt und der \u00dcberfluss beginnt. Ludwig Erhard, der Vater des deutschen Wirtschaftswunders sagte bereits vor knapp 70 Jahren: Wir werden sogar mit Sicherheit dahin gelangen, dass zu Recht die Frage gestellt wird, ob es noch immer n\u00fctzlich und richtig ist, mehr G\u00fcter, mehr materiellen Wohlstand zu erzeugen, oder ob es nicht sinnvoll ist, unter Verzichtsleistung auf diesen Fortschritt mehr Freizeit, mehr Besinnung, mehr Mu\u00dfe und mehr Erholung zu gewinnen.<\/p> <p>Dem ist eigentlich nichts hinzuzuf\u00fcgen&#8230;<\/p> <p>http:\/\/www.scopar.de\/news-termine\/detail\/2015-studie-nachhaltigkeit\/<\/p> <p>LANGFASSUNG &#8211; DETAILS DER STUDIE:<\/p> <p>Deutschland hat erkannt, dass wir in die falsche Richtung steuern. Sollten wir nicht massiv umdenken und umlenken, werden wir unseren Planeten, uns selbst und das, was wir bislang erschaffen haben ruinieren. Wir w\u00e4ren nicht die erste Hochkultur, die sich selbst vernichtet.<\/p> <p>Die Trends sind eindeutig: Nachhaltigkeit in allen Bereichen zahlt sich aus. Der Boom f\u00fcr Bio, Energiesparen, Umwelt, E-Mobility, Menschlichkeit, Fairness, Miteinander, Werte und soziale Verantwortung Petitionen gegen Monsanto, Fracking und Massentierhaltung zeigen eine klare Richtung. Unternehmen, welche sich umfassend mit dem Thema Nachhaltigkeit besch\u00e4ftigen, florieren (dm &#8211; drogeriemarkt, Otto, Henkel). Unternehmen, die die Tendenzen ignorieren, verschwinden (Schlecker, M\u00fcllerbrot, Praktiker). Analog dazu wird aktuell in Wissenschaftskreisen der Zusammenhang zwischen best\u00e4ndig andauernder Mitarbeiterzufriedenheit und stetig wirksamer Kundenbindung diskutiert. Wer diese Fakten ignoriert, wird sehr schnell den wirtschaftlichen Misserfolg sp\u00fcren.<\/p> <p>KINDER HAFTEN F\u00dcR IHRE ELTERN, MITARBEITENDE F\u00dcR IHRE CHEFS UND B\u00dcRGER F\u00dcR DIE POLITIK<\/p> <p>Knapp 80% der Befragten sind der Ansicht, dass Nachhaltigkeit die Wettbewerbsf\u00e4higkeit eines Unternehmens k\u00fcnftig sehr beeinflusst. Doch Nachhaltigkeit l\u00e4sst sich nicht eben auf die Schnelle etablieren. Ein Unternehmen nachhaltig auszurichten dauert Jahre. Wer also nicht rechtzeitig damit beginnt, wird scheitern &#8211; getreu dem Motto: Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit.<\/p> <p>DIE ZEICHEN DER ZEIT ERKENNEN: NACHHALTIGKEIT MATTERS!<\/p> <p>Das Thema Nachhaltigkeit scheint in den Vorstandsetagen angekommen zu sein. Aber wie wird reagiert? Energiekonzerne versuchen im Hauruckverfahren das Ruder herumzurei\u00dfen und sich ein gr\u00fcnes M\u00e4ntelchen umzuh\u00e4ngen. Die Automobilbranche setzt offenbar pl\u00f6tzlich massiv auf Elektroautos. St\u00e4dte wie M\u00fcnchen, aber und auch viele kleinere Kommunen wollen energetisch autark und CO2-neutral werden. Zahllose Unternehmen z\u00e4hlen pl\u00f6tzlich Mitarbeiterorientierung zu ihren wichtigsten Werten. Die Liste lie\u00dfe sich endlos fortsetzen&#8230;<\/p> <p>Allerdings bleibt es oft bei green washing, indem man Farben, Slogans und Werbung \u00e4ndert. Das Problem dabei: die \u00d6ffentlichkeit ist inzwischen besser informiert, erwartet und fordert Taten statt Lippenbekenntnisse. Sie l\u00e4sst sich nicht mehr durch ein paar Marketingma\u00dfnahmen beruhigen. Echte Investitionen und Richtungswechsel werden honoriert und hinterlassen ihre Spuren bei Umsatz, Gewinn, Mitarbeiterzufriedenheit und Gesamterfolg. Otto, Henkel, dm, Vaude und Co. gehen richtige Wege, doch es sind noch zu wenige Unternehmen. Viele sind sich der neuen EU-Richtlinie, welche Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern zur Offenlegung von Nachhaltigkeitsindikatoren verpflichtet, nicht bewusst. Mit 2016 endet hier die Freiwilligkeit und der Nachhaltigkeitsbericht wird zur Pflicht.<\/p> <p>AUFWACHEN MIT DEM BLICK F\u00dcRS GANZE<\/p> <p>Was passiert wohl bzw. ist bereits passiert mit:<\/p> <p>* Energiekonzernen, die weiter auf Atomkraft setzten?<br \/> * jedem Unternehmen, das nicht auf die l\u00e4ngeren Lebensarbeitszeiten (69 ) reagiert?<br \/> * einem Fotohersteller, der die Digitalisierung nicht ernst nimmt?<br \/> * einer Druckerei, die das Internet verschl\u00e4ft?<br \/> * einem Getriebehersteller, der E-Mobility ignoriert?<br \/> * jedem Unternehmen, das die Ressourcenknappheit nicht ernst nimmt?<\/p> <p>Das passiert: Wer das Unternehmen nicht nachhaltig an den drei relevanten P\u00b4s (People, Planet, Profit) ausrichtet, kann \u00fcber Nacht seinen Marktvorsprung und auch seine Marktberechtigung verlieren.<\/p> <p>Wer das Thema Nachhaltigkeit ernsthaft angehen will, muss es &#8211; wie bei allem &#8211; ganzheitlich tun, d.h. alle drei S\u00e4ulen ber\u00fccksichtigen:<\/p> <p>* soziale Nachhaltigkeit (gesellschaftlich, kulturell, Gesundheit von K\u00f6rper, Geist und Seele..) People<br \/> * \u00f6kologische Nachhaltigkeit (Emissionen, Umwelt, Immissionen, Ressourcen, Cradle2Cradle..) Planet<br \/> * \u00f6konomische Nachhaltigkeit (langfristige Wertentwicklung, Nutzen, Fairness \u00fcber Generationen hinweg..) Profit<\/p> <p>Die vorliegende Umfrage untermauert, auch beim Thema Nachhaltigkeit ist der Blick f\u00fcrs Ganze wichtig! Was n\u00fctzt uns ein gesunder Planet, wenn die Menschen krank oder ungl\u00fccklich sind? Wie lange bleiben die Menschen wohl gesund und gl\u00fccklich, wenn die Umwelt zerst\u00f6rt ist und die Nahrungsmittel belastet sind? Wie lange kann man von Wohlstand sprechen und ihn genie\u00dfen, wenn die Erde zerst\u00f6rt und die Menschen krank und verfeindet sind? Nachhaltigkeit ist ein verzahntes System, dessen Zahnr\u00e4der sich gegenseitig beeinflussen.<\/p> <p>POLITIK HAT VERSAGT, UNTERNEHMEN SIND ZU ZAGHAFT, MENSCHEN WERDEN AKTIV<\/p> <p>In der Umfrage wurde abgefragt, welche Bedeutung die Teilnehmer der Nachhaltigkeit im gesellschaftlichen, \u00f6kologischen und \u00f6konomischen Bereich beimessen<\/p> <p>\u00dcber 80% der Befragten halten diese S\u00e4ule Gesellschaft f\u00fcr die wichtigste. Dies ist verst\u00e4ndlich, da es die Menschen selbst betrifft und es letztlich Menschen sind, die auch \u00fcber die beiden anderen S\u00e4ulen entscheiden.<\/p> <p>Doch auch die \u00d6kologie spielt eine ma\u00dfgebliche Rolle: Knapp 80% der Befragten halten diese S\u00e4ule ebenfalls f\u00fcr sehr wichtig. Auch dies ist nachvollziehbar, da es nur einen Ort gibt, auf dem wir leben k\u00f6nnen: unseren Planeten Erde. Ist dieser verseucht oder ausgebeutet, geht das Leben zu Ende oder ist nicht mehr lebenswert. Der Weltressourcenverbrauch ist zu hoch, die Industriel\u00e4nder verbrauchen derzeit die Ressourcen von drei Planeten. Die H\u00e4lfte der Lebensmittel in Deutschland landen dennoch im M\u00fcll. Die industriell aufstrebenden L\u00e4nder (wie China und Indien) wachsen ohne R\u00fccksicht auf Verluste. Deutschland kennt den Raubbau an der Natur und die Umweltbelastungen aus den Nachkriegsjahren. Auch die Massentierhaltung, die Fleischskandale, zunehmende Antibiotika-Resistenz bei Menschen und die Genmanipulation bei den Nahrungsmitteln begegnen uns t\u00e4glich in der Presse. Hier ist ein radikales Um-Handeln erforderlich wenn wir die Kurve noch kriegen wollen. Carbon Footprints, (Produkt-)\u00d6kobilanzen und Life-Cycle-Analysen (LCA) etc. sind erste Ans\u00e4tze.<\/p> <p>Und selbst in der \u00f6konomischen Nachhaltigkeit sehen knapp Dreiviertel der Befragten einen entscheidenden Wettbewerbsfaktor. Nachhaltigkeit als Wettbewerbsvorteil? Gr\u00fcne Themen als Erfolgsgarant?<\/p> <p>Diese S\u00e4ule ist nicht so unmittelbar sichtbar und wirksam wie die beiden ersten S\u00e4ulen. Doch bereits unser Rentensystem verdeutlicht, dass ein Leben auf Pump auf Dauer nicht funktionieren wird. Und so scheitern auch Unternehmen, die rein den kurzfristigen Profit maximieren, anstatt in die Zukunft zu investieren: Nokia, Praktiker oder M\u00fcller-brot sind nur einige Beispiele von namhaften Unternehmen, welche sich in die Pleite gewirtschaftet haben. G\u00f6tz Werner, der Gr\u00fcnder des dm Drogeriemarktes, sagt dazu: Wenn wir am Ende eines Gesch\u00e4ftsjahres maximalen Gewinn erwirtschaftet haben, haben wir etwas falsch gemacht. Dann haben wir zu wenig in Kunden und Mitarbeiter investiert.<\/p> <p>UNTERNEHMEN UND NACHHALTIGKEIT<\/p> <p>Aber wie sieht es in der unternehmerischen Praxis \u00fcberwiegend aus? Dass die Nachhaltigkeit den Menschen ein Elementarbed\u00fcrfnis ist, hei\u00dft ja noch lange nicht, dass dieses Thema auch in ihren Unternehmen wirklich ernst genommen wird.<\/p> <p>Wenn man nach den konkreten Auswirkungen des Trends in den Unternehmen fragt, folgt eine deutliche Ern\u00fcchterung. Schon unsere erste Frage hierzu zeigt, dass ein wirklich gro\u00dfer Handlungsbedarf besteht. Lediglich knapp ein Drittel der Befragten glaubt, dass Nachhaltigkeit bereits gut im eigenen Unternehmen umgesetzt wird. Und das bei einem sich abzeichnenden Megatrend!<\/p> <p>POLITIK UND NACHHALTIGKEIT<\/p> <p>Ganz finster sieht es aus, wenn man betrachtet, was die Politik f\u00fcr die Nachhaltigkeit tut. \u00dcber 50% der Teilnehmer sind der Ansicht, die Politik habe v\u00f6llig versagt und gerade mal 1% denkt, die Politik h\u00e4tte einen guten Job gemacht.<\/p> <p>Das ist ern\u00fcchternd und ein deutliches Warnsignal. Sollte es doch gerade die Politik sein, die die entsprechenden strategischen Leitplanken f\u00fcr die Unternehmen und die B\u00fcrger vorgibt.<\/p> <p>Doch bislang hat die Politik dem Thema Nachhaltigkeit offensichtlich \u00fcber alle Parteigrenzen hinweg (sogar bei den Gr\u00fcnen) viel zu wenig Bedeutung beigemessen oder allenfalls Lippenbekenntnisse abgegeben.<\/p> <p>MENSCHEN UND NACHHALTIGKEIT<\/p> <p>Abschlie\u00dfend wurde erhoben, wie gut die Befragten f\u00fcr sich selbst im eigenen Umfeld das Thema Nachhaltigkeit umgesetzt haben. Indikatoren sind eigenes Verhalten und eigener Konsum. Immerhin ein Drittel gibt an, auf einem guten Wege zu sein und nur lediglich 2,5 % der Teilnehmer sch\u00e4tzen, dass Nachhaltigkeit bisher nicht Einzug in ihr Leben gehalten hat. Dennoch bleibt auch beim eigenen Tun und Handeln noch eine ganze Menge zu tun. Im Grunde genommen sind auch die einzelnen Menschen nicht so viel weiter als die Unternehmen, in denen sie arbeiten und t\u00e4glich Verantwortung tragen.<\/p> <p>EMPFEHLUNG F\u00dcR UNTERNEHMEN IN VIER SCHRITTEN ZUR MEHR NACHHALTIGKEIT<\/p> <p>Um zuk\u00fcnftig nicht zu den Verlierern zu geh\u00f6ren, muss Nachhaltigkeit in Unternehmen auf die gro\u00dfe Agenda und in die strategische Ausrichtung. Es muss dringend etwas getan werden, Sch\u00f6nf\u00e4rbereien sind nicht akzeptabel. Und: eine ganzheitliche Sichtweise ist wichtig, alle S\u00e4ulen (gesellschaftlich, \u00f6konomisch, \u00f6kologisch) m\u00fcssen adressiert werden. Es empfehlen sich vier Schritte:<\/p> <p>1. Unternehmensspezifische Identifikation der gr\u00f6\u00dften Treiber und Effekte<br \/> 2. Ermittlung der bislang gr\u00f6\u00dften Defizite und darauf Bezug nehmend Priorisierung der Handlungsfelder<br \/> 3. Erstellung einer konkreten Roadmap zur Umsetzung f\u00fcr die n\u00e4chsten 1-2, 5 und 10 Jahre. Mit der ausgewiesenen Bereitstellung ausreichender Mittel und Ressourcen, sowohl finanziell als auch personell.<br \/> 4. Evaluierung des Erfolgs anhand vorher fixierter Kriterien jeweils nach 1-2 Jahren<br \/> Ausgangspunkt jeglicher Aktivit\u00e4ten (Strategien, Projekte, Ma\u00dfnahmen) ist, wie erw\u00e4hnt, eine ganzheitliche Analyse. Denn nur sie macht \u00fcberhaupt erkennbar, wo die gr\u00f6\u00dften Nachhaltigkeitstreiber (positive wie negative) im Unternehmen liegen und welche Effekte sie mit sich ziehen. Erst nach Identifizierung dieser internen und externen Treiber k\u00f6nnen Messgr\u00f6\u00dfen (Key Performance Indicators KPIs) definiert, der Ist-Stand gemessen, Ziele definiert und zugeh\u00f6rige Ma\u00dfnahmen erarbeitet werden.<\/p> <p>Wichtig ist einerseits, das hier skizzierte Big-Picture vor Augen zu haben, andererseits aber dann getreu dem Motto think big &#8211; start small zu beginnen.<\/p> <p>Unternehmen und deren Entscheider m\u00fcssen sich wieder bewusst machen, dass Unternehmen existieren, um den Menschen zu dienen. Die Wirtschaft ist f\u00fcr die Menschen da und nicht umgekehrt.<\/p> <p>Die entsprechende strategische Entscheidung und Ausrichtung sollte nach M\u00f6glichkeit partizipativ, d.h. unter Einbindung der Mitarbeitenden erarbeitet und auch entsprechend kommuniziert werden.<\/p> <p>Der wichtigste Rohstoff zum nachhaltigen unternehmerischen Erfolg ist dabei die Schaffenskraft der Mitarbeitenden: sie tragen das Unternehmen. In ihre Motivation und Sinnhaftigkeit, ihr Wohlbefinden, ihre anhaltende Gesundheit, in ihr Verst\u00e4ndnis hinsichtlich des Umgangs mit Ressourcen, Umwelt und gesellschaftlicher Verantwortung zu investieren, ist praktizierte Nachhaltigkeit. Insbesondere unter dem Fokus des sich ver\u00e4ndernden demographischen Faktors im beginnenden 21. Jahrhundert und dem damit verbundenen akuten Fachkr\u00e4ftemangel ist Umdenken und Umhandeln dringend angezeigt.<\/p> <p>PRAXISTIPPS F\u00dcR CSR \/ NACHHALTIGKEIT: PEOPLE, PLANET, PROFIT<\/p> <p>Nachhaltige und ganzheitliche Unternehmensentwicklung ber\u00fccksichtigt K\u00f6rper, Geist und Seele der Mitarbeitenden (Verhalten) sowie K\u00f6rper, Geist und Seele des Unternehmens (Verh\u00e4ltnisse). Die folgenden sechs Punkte zeigen exemplarisch einige praxisbew\u00e4hrte Methoden des SCOPAR-Ansatzes Health to Business (H2B) auf:<\/p> <p>1) Der Wissensmagnet &#8211; Wissen im Unternehmen halten.<br \/> (H2B-Baustein Wissen)<br \/> Szenario: Der langgediente Mitarbeiter verl\u00e4sst (oft rein aus Altersgr\u00fcnden) das Unternehmen.<br \/> Methode: im halbj\u00e4hrigen \u00dcbergang wird sein gesch\u00e4ftsrelevantes Wissen vom (ggf. fiktiven) Nachfolger in strukturierten, gef\u00fchrten Interviewsituationen transferiert und steht somit weiter gewinnbringend zur Verf\u00fcgung.<\/p> <p>2) Das integrierte Fitnessstudio &#8211; Mens sana in Corpore sano<br \/> (H2B-Baustein Gesundheit)<br \/> Szenario: Viele Mitarbeiter wollen etwas f\u00fcr sich tun, doch Anfahrt und Aufwand sind dabei oft sehr hoch.<br \/> Methode: Kooperation mit ortsnahem Fit- und Wellnessstudio. Unternehmen erh\u00e4lt sehr g\u00fcnstigen Pauschaltarif und gibt diesen an Mitarbeiter weiter. Fitnesszeit darf zu einem F\u00fcnftel sogar auf die Arbeitszeit angerechnet werden. Oder auch Angebot einer kostenlosen Benutzung an die Belegschaft. Optional bspw. die Mitarbeitenden hinsichtlich kostenloser und zeitoptimierter M\u00f6glichkeiten inspirieren: http:\/\/www.scopar.de\/3&#215;3-training<\/p> <p>3) Die gesunde Pause Mit Freude gesund speisen &amp; kommunizieren<br \/> (H2B-Bausteine Gesundheit\/Betriebsklima\/Wissen)<br \/> Szenario: Wie verbringe ich die Mittagspause? Fast Food oft teuer und schlecht.<br \/> Methode: In Kooperation mit dem Betriebsarzt wird eine gesunde und schmackhafte Essensauswahl angeboten. Gesunde Essen g\u00fcnstig anbieten, ungesunde teuer oder die Essensangebote mit Smileys oder nach dem Ampelprinzip kennzeichnen.<br \/> Gleichzeitig eine Verabredungskultur installieren, die den informellen Wissensaustausch f\u00f6rdert. F\u00fcr kleinere Betriebe auch in Kooperation mit gesundheitsorientierter ortsans\u00e4ssiger Gastronomie durchf\u00fchrbar.<\/p> <p>4) Das smarte Telefonbuch Wer ist eigentlich verantwortlich?<br \/> (H2B-Bausteine Qualifikation \/ Wissen)<br \/> Szenario: So viele Themen im Unternehmen. Aber wer ist verantwortlich? Wer kennt sich wirklich aus?<br \/> Methode: Themenzentrierter Zugang auf das smarte, weil erweiterte Telefonverzeichnis. Der Mitarbeiter sieht sofort, wer themenverantwortlich, wer Experte, wer interessiert ist. Kombinierbar mit Methode Wissenslandkarte.<\/p> <p>5) Das Kundenparlament Gemeinsam zum umweltfreundlichen Produkt<br \/> (H2B-Baustein Prozesse)<br \/> Szenario: Produkte, Logistik, Einsatz sowie Recycling bergen viel Raum f\u00fcr \u00f6kologische Verbesserungen &#8211; welche oft nicht nur einen Imagevorteil sondern auch handfeste \u00f6konomische Vorteile bergen.<br \/> Methode: Der interessierte Kunde wei\u00df oft am besten, wie er ein Produkt einsetzt und ggf. entsorgt. Also k\u00f6nnen sein Wissen und seine Ideenkraft wertvollen Nutzen f\u00fcr die eigene Entwicklung und Marketingabteilung bringen. Und warum (mit Hilfe des Kunden) nicht auch mal einen Nachhaltigkeitspreis gewinnen?<\/p> <p>6) Die Neue Humankultur Vertrauen senkt Transaktionskosten<br \/> (H2B-Bausteine Psyche\/Betriebsklima\/Prozesse)<br \/> Szenario: Misstrauenskultur, Arbeiten unter (unn\u00f6tigem) Druck senkt das nachhaltige Leistungsverm\u00f6gen um mindestens 20% &#8211; dauerhaft! Mein Wissen ist meine Macht verhindert dringend ben\u00f6tigte Innovationen.<br \/> Methode: Humanzentrierte Ausrichtung der Unternehmenskultur senkt Fehlzeiten und Reibungsverluste und erh\u00f6ht gleichzeitig signifikant die Innovationskraft, den wichtigsten Profitfaktor der heutigen Zeit. H\u00f6here Effizienz und Effektivit\u00e4t durch weniger Controlling. Ges\u00fcndere Mitarbeiter durch mehr empfundene Sinnhaftigkeit.<\/p> <p>Hinweis: Seit dem 1. Januar 2009 wird die F\u00f6rderung der Mitarbeitergesundheit (Einkommensteuergesetz (EStG), \u00a7 3 Nr. 34 &#8211; Betriebliche Gesundheitsf\u00f6rderung) steuerlich unterst\u00fctzt. 500 Euro kann ein Unternehmen pro Mitarbeiter und pro Jahr lohnsteuerfrei f\u00fcr Ma\u00dfnahmen der Gesundheitsf\u00f6rderung investieren. Es werden Ma\u00dfnahmen steuerbefreit, die hinsichtlich Qualit\u00e4t, Zweckbindung und Zielgerichtetheit den Anforderungen der \u00a7\u00a7 20 und 20a Abs. 1 i. V. mit \u00a7 20 Abs. 1 Satz 3 SGB V gen\u00fcgen. Hierzu z\u00e4hlen u.a. Bewegungsprogramme, Ern\u00e4hrungsangebote, Suchtpr\u00e4vention und Stressbew\u00e4ltigung. Vorsicht: Die \u00dcbernahme der Beitr\u00e4ge f\u00fcr einen Sportverein oder ein Gesundheitszentrum bzw. Fitnessstudio fallen leider nicht darunter. (Bevor Unternehmen jedoch Ma\u00dfnahmen durchf\u00fchren, empfiehlt sich eine Analyse, welche Ma\u00dfnahmen den gr\u00f6\u00dften Nutzen bergen.<\/p> <p>Doch nicht nur im Unternehmen, auch im pers\u00f6nlichen Bereich kann jeder Einzelne etwas bewirken zus\u00e4tzlich auch andere durch sein Vorbild zu nachhaltigem Handeln bewegen. Beispielhaft folgen einige Aktionsfelder, in welchen auch kleine Beitr\u00e4ge (in Summe) bereits wertvolle Effekte f\u00fcr eine nachhaltig ges\u00fcndere Umwelt bringen:<\/p> <p>7) Weniger ist oft mehr Verantwortungsvoller Umgang mit dem Ressourcenverbrauch<br \/> Szenario: Die nicht erneuerbaren Energien &amp; Rohstoffe sind endlich, ihr Verbrauch zudem oft direkt umweltsch\u00e4dlich.<br \/> Methode: Sukzessive Umstellung auf erneuerbare Energien, Eigenverbrauch (\u00d6kologischer Fu\u00dfabdruck) intelligent steuern. Bei neuen Produkten auf nachhaltige Produktion und Recyclingquote achten. Mittelfristig ist das oft nicht einmal teurer!<br \/> Alltagsbeispiele sind LED-Technik in der Beleuchtung, Schaltsteckdosen, W\u00e4rmed\u00e4mmung, Heizen mit Solar &amp; Holz, etc.<\/p> <p>8) Entscheidend ist, was hinten rauskommt Emissionen als versteckte Allgemeinkosten betrachten<br \/> Szenario: Gase (CO2!) und stoffliche Abf\u00e4lle (Plastik!) bei Produktion und Verbrauch belasten uns alle und zwar langfristig.<br \/> Methode: Zusammen mit den Ressourcen den gesamten Produktlebenszyklus im Auge behalten und die eigene Kaufkraft in diese Richtung bringen. Den Einsatz von Produkten bis zum Ende durchdenken.<\/p> <p>9) Und Ersatzteile gibts l\u00e4ngst nicht mehr! Subjektives Bed\u00fcrfnis mit objektivem Bedarf in Einklang bringen<br \/> Szenario: Die Wegwerfgesellschaft konsumiert oft weit \u00fcber ihre Bed\u00fcrfnisse und Sinnhaftigkeiten hinaus.<br \/> Methode: Die 5-R-Regel aus der Permakultur beachten: Refuse (unn\u00f6tigen Konsum verweigern) \/ Reduce (notwendigen Konsum verringern) \/ Reuse (Sachen wiederverwenden oder umnutzen, Second-Hand) \/ Repair (nicht alles gleich wegwerfen, sondern auch mal reparieren) \/ Recycle (recyclen verbraucht meist deutlich weniger Energie als neu herstellen.<\/p> <p>10) Man ist, was man isst? Landwirtschaft zwischen Bio und Massentierhaltung<br \/> Szenario: Sowohl in der pflanzlichen als auch der tierischen Agrikultur steht oft nur kurzfristiger Gewinn im Fokus<br \/> Methode: Die eigene Haltung zu den bekannten (und auch weniger bekannten) Auswirkungen nicht-nachhaltiger Landwirtschaft einer Pr\u00fcfung unterziehen. Diese sind bspw. Monokultur, Genmanipulation, Sojaproduktion f\u00fcr Fleischproduktion, 40% des Fischfangs f\u00fcr Fleischproduktion, Massentierhaltung mit hormonellen und antibiotischen Zugaben (Trinkwasser!), usw. Dem kann &#8211; oft ohne gro\u00dfen Aufwand &#8211; begegnet werden durch Kauf und Verarbeitung saisonaler und regionaler Produkte, durch reduzierten Fleischkonsum aus artgerechterer Tierhaltung, mit BIO statt AntiBIOtika.<\/p> <p>11) Wer rastet, der rostet &#8211; Gesellschaft in Bewegung<br \/> Szenario: Trotz hoher \u00f6kologischer und humaner Kosten wird zunehmende Flexibilit\u00e4t und Mobilit\u00e4t verlangt.<br \/> Methode: Aus der Not eine Tugend machen: \u00f6fter mal das Fahrrad statt des Autos nehmen. Die faktische Mobilit\u00e4t auf ein gesundes Ma\u00df bringen. Die Notwendigkeit der pers\u00f6nlichen physischen Anwesenheit in Besprechungen kritisch beleuchten und statt des Fliegers verst\u00e4rkt Videokonferenzen einsetzen.<\/p> <p>12) Tu Gutes und sprich dar\u00fcber! Interessengruppen bilden und Gedankengut austauschen<br \/> Szenario: Der eigene Einfluss auf die Politik erscheint verschwindend gering. Ein Einzelner vermag oft nichts zu \u00e4ndern.<br \/> Methode: Interessengruppen gr\u00fcnden oder unterst\u00fctzen. Das virtuelle Netz erleichtert dieses sehr. Foren bieten Platz f\u00fcr Austausch, Schreiben, Posten, Sprechen, Motivieren. In der lokalen (Umwelt)politik kann mit Aufkl\u00e4rung und Engagement oft doch einiges bewegt werden. Hierbei kann auch die Stellung und die Gr\u00f6\u00dfe des eigenen Unternehmens politisch ins Feld gef\u00fchrt werden. Win-Win-Win-Situationen k\u00f6nnen hierbei entstehen f\u00fcr Einzelne und f\u00fcr die Gesellschaft, auch zum Nutzen des eigenen Arbeitgebers.<\/p> <p>13) Nichts ist so stetig wie der Wandel Ver\u00e4ndern &amp; Verbessern, aber bitte ganzheitlich, mit den Menschen, nicht gegen sie!<br \/> Szenario: 70% der Ver\u00e4nderungsprojekte scheitern, das muss nicht sein.<br \/> Methode: Ganzheitliche Ver\u00e4nderung initiieren und die Mitarbeitenden involvieren. Dabei m\u00fcssen aktuelle Entwicklungen, insb. wie Industrie 4.0 und der demografische Wandel ber\u00fccksichtigt werden. Ver\u00e4nderungen k\u00f6nnen aber nur erfolgreich sein, wenn sie die Auswirkungen auf Organisation &amp; Prozesse, Mitarbeiter (HR), Technik (IT\/ITK), sowie Lieferanten und Kunden von Anfang an ber\u00fccksichtigen. Und Ver\u00e4nderungen werden getragen von Menschen oder blockiert! Erfolgreich ist nur, wer Zusammenh\u00e4nge erkennt und ber\u00fccksichtigt. Und wer die Menschen von Beginn an in die Ver\u00e4nderung mit einbezieht. Professionelles Changemanagement als umfassende Begleitung gewollter (und ungewollter) Ver\u00e4nderung beginnt bereits in der Analysephase!<\/p> <p>Es gibt viele hunderte Ma\u00dfnahmen mehr, die Unternehmen durchf\u00fchren k\u00f6nnen. Wichtig ist es, gezielt dort anzusetzen, wo unternehmensspezifisch der gr\u00f6\u00dfte Handlungsbedarf herrscht. Dies muss der erste Schritt sein, wenn man es mit dem Thema Nachhaltigkeit ernst meint. Bei allen Ma\u00dfnahmen ist der Blick f\u00fcr das Ganze zu ber\u00fccksichtigen und vor allem, dass die Menschen den Unterschied machen.<\/p> <p>FAZIT: NACHHALTIGKEIT MATTERS UND IST DER WETTBEWERBSFAKTOR DER ZUKUNFT<\/p> <p>Die nachhaltige Ausrichtung eines Unternehmens wird sich in den n\u00e4chsten Jahren angesichts begrenzter Ressourcen, demografischen Wandels sowie massiver Belastung unserer Umwelt als einer der entscheidenden Wettbewerbsfaktoren herauskristallisieren. Zuk\u00fcnftig werden die Mitarbeitenden vermehrt zum einen mit F\u00fc\u00dfen abstimmen und hin zu den attraktivsten Arbeitgebern wandern und zum anderen mit Ihrem Einkaufszettel hin zu nachhaltigen Produkten und fairen Services tendieren. Ein ganz wichtiges \u00dcberlebenselement wird also sein, wie nachhaltig ein Unternehmen in Summe agiert. Zudem auch, wie diese unternehmensspezifische Nachhaltigkeit dargestellt und dann in der Folge von Konsumenten und Partnern wahrgenommen wird. Das Marketing wird k\u00fcnftig zunehmend auf Kundenseite gestaltet, die Macht der sozialen Netzwerke wird deutlich anwachsen. Der glaubhaft vermittelte Blick f\u00fcr das Ganze &#8211; bei Menschen, Maschinen und Methoden &#8211; sowie die Nachhaltigkeit des Unternehmens sind d i e kritischen Erfolgsfaktoren der Zukunft. Ein massives Um-Denken und vor allem Um-Handeln ist n\u00f6tig.<\/p> <p>Grunds\u00e4tzlich sollten wir uns jedoch alle \u00fcberhaupt auch die Frage stellen, wo der Wohlstand aufh\u00f6rt und der \u00dcberfluss beginnt. Ludwig Erhard, der Vater des deutschen Wirtschaftswunders sagte bereits vor knapp 70 Jahren: Wir werden sogar mit Sicherheit dahin gelangen, dass zu Recht die Frage gestellt wird, ob es noch immer n\u00fctzlich und richtig ist, mehr G\u00fcter, mehr materiellen Wohlstand zu erzeugen, oder ob es nicht sinnvoll ist, unter Verzichtsleistung auf diesen Fortschritt mehr Freizeit, mehr Besinnung, mehr Mu\u00dfe und mehr Erholung zu gewinnen.<\/p> <p>Dem ist eigentlich nichts hinzuzuf\u00fcgen&#8230;<\/p> <p>DIE AUTOREN:<br \/> J\u00fcrgen T. Knauf Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer und Bereichsleiter Management-Consulting der SCOPAR GmbH<br \/> Henning Gattwinkel Mitglied des SCOPAR-Beratergremiums<\/p> <p>Gut beraten!<\/p> <p>Ganzheitliche Unternehmensberatung mit Weitblick<\/p> <p>SCOPAR Scientific Consulting Partners<\/p> <p>ganzheitliche und wissenschaftlich fundierte Beratung, Coaching, Gutachten<br \/> Strategie, Konzeption und Umsetzung aus einer Hand<br \/> neutral, pragmatisch und nutzenorientiert<br \/> 60 erfahrene Manager, renommierte Wissenschaftler, exzellente Berater<br \/> Know-how-Vorsprung von ca. zwei bis drei Jahren<br \/> 100 % der Kunden empfehlen SCOPAR weiter!<\/p> <p>Menschlich, nachhaltig und nutzenorientiert &#8211; stets mit dem Blick f\u00fcrs Ganze &#8211; so unterst\u00fctzen Sie gerne:<\/p> <p>Management-Consulting: Strategie-, Organisationsentwicklung, Prozessoptimierung, Turnaround, SCM Supply Chain Management, Marktanalysen, Vertrieb, Marketing, Kundenbefragung, Controlling BSC\/KPI, CRM Customer Relationship Management, Changemanagement, Innovations- und Technologiemanagement, Nachhaltigkeit (people, planet, profit), CSR ..<\/p> <p>IT-Consulting: Strategie, Governance, Business Alignment und Kundenmanagement, Portfolio- und Servicemanagement, Sourcing, Ausschreibung, Technologiereviews, IT-Controlling und Leistungsverrechnung, IT-Optimierung (Infrastruktur, Applikationen und Betrieb), Toolauswahl und -implementierung, Datenqualit\u00e4t, SW-Engineering (Strategien, Methoden, Prozesse, Werkzeuge) ..<\/p> <p>HR-Consulting: Personalentwicklung, Steigerung der Leistungsbereitschaft, -f\u00e4higkeit und -m\u00f6glichkeit, F\u00fchrungskr\u00e4ftecoaching, Einzelcoaching, Gruppencoaching, Mitarbeiterbefragung, Leistungsmessung und leistungsorientierte Verg\u00fctung, Optimierung aller Personalprozesse, Assessment, 360\u00b0-Feedback, Employer Branding, Demografischer Wandel ..<\/p> <p>H2B-Consulting: Gesundheit, Motivation, Qualifikation der Mitarbeitenden und des Unternehmens, ganzheitliches und integriertes Gesundheitsmanagement, betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM), betriebliche Gesundheitsf\u00f6rderung (BGF), Personalentwicklung, Leistungsbereitschaft, Leistungsf\u00e4higkeit, Teambuilding, Unternehmenskultur, Werte, Betriebsklima, Employer Branding, Health Care Management &#8230;<\/p> <p>SCOPAR GmbH<br \/> Klara-L\u00f6we-Stra\u00dfe 3 * D &#8211; 97082 W\u00fcrzburg<br \/> Fon: 49 &#8211; 931 &#8211; 45 32 05 00 * Fax: 49 &#8211; 931 &#8211; 45 32 05 05<br \/> E-Mail: info@scopar.de * Web: www.scopar.de<\/p> <p>Kontakt<br \/> SCOPAR GmbH<br \/> J\u00fcrgen T. Knauf<br \/> Klara-L\u00f6we-Str. 3<br \/> 97082 W\u00fcrzburg<br \/> 0931-45320500<br \/> knauf@scopar.de<br \/> www.scopar.de<\/p> <p>&nbsp;<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nachhaltigkeit: Katastrophale Noten f\u00fcr die Politik, Unternehmen m\u00fcssen besser werden, die Menschen werden selbst aktiv Ergebnisse der SCOPAR-Studie Nachhaltigkeit \u00dcber 160 F\u00fchrungskr\u00e4fte, Mitarbeiter, Wissenschaftler und Experten aus unterschiedlichen Unternehmen haben sich an der bundesweiten Studie von SCOPAR &#8211; Scientific Consulting Partners beteiligt. Die Umfrage erkundete, welche Bedeutung das Thema Nachhaltigkeit aktuell hat. 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