{"id":15007,"date":"2013-02-14T15:01:30","date_gmt":"2013-02-14T15:01:30","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/?p=15007"},"modified":"2014-08-28T06:59:23","modified_gmt":"2014-08-28T05:59:23","slug":"fuenf-schritte-dem-burnout-proaktiv-zu-begegnen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/fuenf-schritte-dem-burnout-proaktiv-zu-begegnen-1015007\/","title":{"rendered":"F\u00fcnf Schritte, dem Burnout proaktiv zu begegnen"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-15379\" title=\"Strategie, Konzeption und Umsetzung rund um die Themen werteorientierte Unternehmensentwicklung, Personalentwicklung, Betriebsklima, Unternehmenskultur, Gesundheitsmanagement\" alt=\"\" src=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/Screenshot_42.jpg\" width=\"120\" height=\"114\" \/>Vorsicht &#8222;Kalte Depression&#8220; &#8211; Wie Sie Burnout vermeiden..<\/p> <div> <p>Burnout ist in aller Munde, doch die Vorstufe kennt kaum einerWir verbringen unser Leben mit Aktionismus und im Multitasking. Dadurch f\u00fchlen wir uns und unseren K\u00f6rper nicht mehr, leben unbewusst und unachtsam &#8211; bis es kracht. Burnout ist ein Prozess der beginnt, lange bevor die Symptome sicht- oder sp\u00fcrbar werden. Die kalte Depression ist die Vorstufe. Diese gilt es zu erkennen und im t\u00e4glichen Leben pragmatische Ma\u00dfnahmen zu ergreifen, die dem drohenden Burnout entgegensteuern.<\/p> <p><!--more-->Stopp! Bevor Sie diesen Artikel lesen, beantworten Sie sich die Frage, warum sie ihn lesen wollen? Weil Sie ihn zuf\u00e4llig haben? Weil Sie die Informationen f\u00fcr wichtig einsch\u00e4tzen? Dann empfehle ich Ihnen, nicht weiter zu lesen! Gehen Sie lieber eine Runde um den Block oder machen Sie ein kurzes Nickerchen, das ist hilfreicher. Bitte lesen Sie nur weiter, wenn Sie eine Ver\u00e4nderung wollen, wenn Sie bereit sind, das Gelesene anzuwenden, es umzusetzen &#8211; alles andere w\u00e4re Zeitverschwendung und unn\u00f6tiger Informationskonsum &#8211; wie leider viel zu oft in unserer Welt.<\/p> <p>Eigentlich sind wir totWir machen immer mehr und immer schneller &#8211; privat wie beruflich &#8211; aber leben immer weniger. Wir steigern die Produktivit\u00e4t permanent &#8211; aber auf Kosten unseres Lebens und unserer Welt. Wir haben den Blick f\u00fcrs Ganze verloren und funktionieren &#8211; Bewusstsein, Achtsamkeit, innere Freude, Freude an der Arbeit, am Essen, an den einfachen Dingen, Gl\u00fccklichsein ohne aktiv zu sein, Dankbarkeit &#8211; Fehlanzeige!<\/p> <p>Die Welt dreht sich immer schneller und ver\u00e4ndert sich rasant, die Globalisierung schl\u00e4gt zur\u00fcck. Wir unterliegen einem enormen Leistungs- und Wettbewerbsdruck sowie einer gigantischen Informationsflut. Wir arbeiten an unserem Perfektionismus, sind immer aktiv, machen Multitasking, sind \u201ealways on&#8220;. Wir leisten schier Unmenschliches, ja wir sind Leistungstr\u00e4ger, schaffen alles und ja, wir f\u00fchlen uns gut dabei.<\/p> <p>Doch wer sind denn die typischen Burnout-Kandidaten? Ein Blick in die Welt der Erfolgreichen zeigt uns einen Typus der Ausgebrannten: Sven Hannawald, Sebastian Deisler, Tim M\u00e4lzer, Ralf Rangnick, Robbie Williams, Britney Spears, Mariah Carey, Eminem, Matthias Platzeck u.v.m.<\/p> <p>Aber auch im Kollegen-, Verwandten- und Bekanntenkreis finden wir die gleichen Typen, die Aktiven, die Macher, die Schaffer, die Umtriebigen.<\/p> <p>Sind Sie bedroht?Wie viele der folgenden Aussagen k\u00f6nnen Sie f\u00fcr sich best\u00e4tigen?<br \/> =&lt; Ich arbeite stets sehr konzentriert, bin fokussiert und im \u201eFlow&#8220;!<br \/> =&lt; Trotz wenig \/ unregelm\u00e4\u00dfigem Schlaf bin ich sehr leistungsf\u00e4hig!<br \/> =&lt; Ich bewerkstellige ein \u00fcberdurchschnittliches Arbeitspensum!<br \/> =&lt; Ich habe meine Gef\u00fchle sehr gut unter Kontrolle!<br \/> =&lt; Trotz \u201eviel Arbeit&#8220; und Familie schaffe ich es auch in der Freizeit sehr aktiv zu sein!<br \/> =&lt; Mir ist nie oder nur sehr selten langweilig!<\/p> <p>Vorsicht: Je \u00f6fter Sie \u201eJa&#8220; gesagt haben, desto mehr bewegen Sie sich in die Welt der prominenten Burnout-F\u00e4lle und desto n\u00e4her ist die \u201eKalte Depression&#8220;. Warum kalte Depression? Weil wir selbst kalt sind, nicht mehr f\u00fchlen, was wir machen, was wir wollen und was uns gut tut.<\/p> <p>Wie oft tun wir Dinge, die uns widerstreben &#8211; nur weil es \u201ein&#8220; ist, es andere von uns erwarten, wir Perfektionisten sind, wir Anerkennung (social reward) suchen, uns nach Liebe sehnen oder wir es schon immer so gemacht haben. Wir packen immer mehr Aktionen und Verpflichtung in unser Leben aber misten Altes zu wenig aus. Wir fragen uns nicht, was uns gut tut, sondern bet\u00e4uben uns mit Action, Adrenalin und Stress, nur um nicht zu reflektieren und zuzugeben, dass es uns eigentlich zuviel ist oder, dass wir tief in uns andere W\u00fcnsche wie mehr Ruhe, Zeit f\u00fcr uns, Nichtstun oder f\u00fcr ganz andere Erlebnisse haben.<br \/> Und dieser Aktionismus (beruflich wie privat) f\u00fchrt dazu, dass wir eben kalt sind &#8211; den Kontakt zu unserem K\u00f6rper verlieren und unsere Gef\u00fchle ignorieren &#8211; Gef\u00fchle zu uns, zu unseren Mitmenschen, zu unserem Tun und unseren W\u00fcnschen.<\/p> <p>Dann f\u00e4ngt unser K\u00f6rper an, uns Signale zu schicken, gem\u00e4\u00df dem Spruch: &#8222;Geh Du vor, auf mich h\u00f6rt er nicht, vielleicht h\u00f6rt er auf Dich!&#8220; sagte die Seele zum K\u00f6rper. &#8222;Ok, ich werde krank werden, dann wird er Zeit f\u00fcr Dich haben!&#8220; antwortet der K\u00f6rper. Die kleinen Signale wie Kopf- oder R\u00fcckenschmerzen, Unlust, fehlende Freude an sch\u00f6nen Dingen, Schlaflosigkeit, Unruhe, Magen- und Darmprobleme etc. werden gr\u00f6\u00dfer, und was machen wir Menschen? Wir bek\u00e4mpfen dann die k\u00f6rperlichen Symptome durch Medizin. Die einstigen Medizinm\u00e4nner, Heiler und Helfer sind verkommen zu Medizynikern (wie Dr. Ruediger Dahlke k\u00fcrzlich sagte). Gute \u00c4rzte, die den Menschen als Ganzes verstehen, Zusammenh\u00e4nge zwischen Physis und Psyche erkennen und individuell an die Ursachen gehen, die unterschiedliche Heilungsverfahren wie Allopathie, Hom\u00f6opathie, traditionelle Chinesische Medizin (TCM) aber auch psychotherapeutische Ans\u00e4tze und Anthroposophie) gezielt kombinieren, muss man suchen. Stattdessen werden die Symptome mit Chemie (Tabletten, Schlafmittel, Kaffee, Zigaretten, Alkohol etc.) ausgeschaltet &#8211; das Ganze im Akkord und mit freundlicher Unterst\u00fctzung unseres Gesundheitswesens &#8211; von der Pharmaindustrie gef\u00f6rdert.<\/p> <p>F\u00fcnf Schritte, dem Burnout proaktiv zu begegnen<br \/> Was ist also zu tun, um den sich ank\u00fcndigenden Infarkt, das Ausbrennen zu vermeiden?<\/p> <p>1. Achtsamkeit steigern, um das Bewusstsein zu sch\u00e4rfen und Signale zu erkennenErstens k\u00f6nnen wir uns unseres Handelns bewusst sein, immer und \u00fcberall. Wenn wir unser Bewusstsein vertiefen, wenn wir unsere Achtsamkeit sch\u00e4rfen profitieren wir zweifach: einerseits leben wir bewusster, erfahren wirklich, was wir t\u00e4glich tun, empfinden Gef\u00fchle beim Tun &#8211; leben! Andererseits erkennen wir, ob wir in Aktionismus verfallen und Dinge tun, die uns nicht gut tun. Wir ben\u00f6tigen einen Zugang zu unserem Empfinden, was uns gut tut und was nicht, was wir m\u00f6gen, und was nicht &#8211; privat wie beruflich. Wo liegt denn eine der h\u00e4ufigsten Ursachen f\u00fcr: Autounf\u00e4lle, Umknicken beim Gehen, Herzinfarkt, Gescheiterte Beziehungen, Verlust guter Mitarbeiter, \u00dcbergewicht etc.? In der mangelnden Achtsamkeit. Achtsamkeit tr\u00e4gt dazu bei, wirklich zu leben, zu f\u00fchlen, zu sp\u00fcren, Freude und Dankbarkeit zu empfinden, Unwegsamkeiten zu vermeiden und die Signale (siehe Schritt 5) des Lebens zu erkennen.<\/p> <p>Praxistipp: Achten Sie auf Ihre Gedanken. Wo sind Sie mit Ihren Gedanken nicht bei der Sache? Wo tun Sie etwas im Modus Autopilot? Schauen Sie Menschen, Tiere, die Natur und Gegenst\u00e4nde \u201etief&#8220; an, nehmen Sie bewusst Kontakt auf. Nehmen Sie jetzt mal einen beliebigen Gegenstand in die Hand, schauen sie ihn tief an, f\u00fchlen sie ihn, seine Temperatur, sein Gewicht, seine Oberfl\u00e4che &#8211; sp\u00fcren Sie den Unterschied? Wenn Sie alles so bewusst wahrnehmen, wie Sie eben diesen Gegenstand erlebt haben, dann leben Sie &#8211; das ist wahres Leben. Stellen Sie sich immer wieder folgende Fragen: Wo bin ich, wie sp\u00e4t ist es, was tue ich gerade, was empfinde ich, was mag ich und was mag ich nicht?<\/p> <p>2. Priorisierung &#8211; um die richtigen Dinge zu tun und zu lassenZweitens k\u00f6nnen wir unser Tun priorisieren, um \u00f6fter die Dinge zu tun, die uns dienlich sind und um eine gesunde Balance zwischen Aktivsein und Pausen zu schaffen. Wir m\u00fcssen die Dinge reduzieren, die uns Kraft kosten und die forcieren, die uns Kraft geben &#8211; k\u00f6rperlich wie seelisch. Mit uns Menschen ist es wie mit der deutschen Gesetzgebung. Wir packen immer mehr drauf, machen immer mehr und vergessen, die alten Verhaltensweisen kritisch zu pr\u00fcfen und \u201ealte Z\u00f6pfe abzuschneiden&#8220;. Die Welt ver\u00e4ndert sich und bietet uns neue M\u00f6glichkeiten. Nur: wer immer mehr macht und nicht regelm\u00e4\u00dfig ausmistet, geht irgendwann unter. Es geht darum, uns auf die wesentlichen Dinge zu konzentrieren und diese mit Freude und Hingabe zu tun.<\/p> <p>Praxistipp: Schreiben Sie Ihre max. f\u00fcnf wichtigsten Werte auf und priorisieren Sie diese. Schreiben Sie weiterhin auf, womit Sie die meiste Zeit Ihres Lebens verbringen und \u00fcberpr\u00fcfen Sie, wie dies zu Ihren Werten passt. \u00c4ndern Sie, wo die Diskrepanz zu gro\u00df ist, verabschieden Sie sich von Aktivit\u00e4ten und vermeintlichen Freunden, die nur Energie rauben. Verabschieden Sie sich, falls n\u00f6tig von Ihrem Job, Ihrer Wohnung oder auch Ihrem Partner. Fragen Sie sich bei allem, was Sie tun, ob es Ihnen Freude bereitet und achten Sie auf Ihre jeweiligen Gef\u00fchle. Konzentrieren Sie sich auf die Dinge, gem\u00e4\u00df dem Motto: Love it, change it or leave it!<\/p> <p>3. Leben &#8211; um wieder zu f\u00fchlen und dem Hamsterrad zu entkommenDrittens k\u00f6nnen wir unserem K\u00f6rper und unserer Seele Gutes tun. Dazu z\u00e4hlt neben Ern\u00e4hrung und Bewegung auch ein bewusstes Atmen &#8211; der Atem n\u00e4hrt uns. Bewusstes atmen kann uns entschleunigen und hilft uns, unser Bewusstsein zu sch\u00e4rfen &#8211; f\u00fcr alles was wir tun, f\u00fcr jeden Moment. Meditation bringt den Geist zur Ruhe. Entschleunigen hei\u00dft aber auch, passiv zu sein, zu entspannen, nichts zu tun &#8211; gar nichts &#8211; auch nicht zu meditieren. Der Dalai Lama antwortete auf die Frage nach dem \u201eSinn des Lebens&#8220; schmunzelnd: \u201eTo be happy&#8220;. Es geht eben auch darum, das Leben zu genie\u00dfen, sich sch\u00f6ne Dinge zu g\u00f6nnen, Dinge die gut tun und Freude machen. Es sind nicht die gro\u00dfen Dinge, nicht die Dinge, die viel Geld oder Zeit kosten, nicht die teuren Urlaube, sondern die kleinen Dinge, die Dinge des t\u00e4glichen Lebens, Dinge die oft nur etwas Zeit \u201ekosten&#8220;, wie Pausen, wie passiv sein, wie die Augen schlie\u00dfen oder wie ein Kino- oder Saunabesuch, wie ein echtes Gespr\u00e4ch mit lieben Menschen, wie der Blick in den Kamin oder in eine Kerzenflamme. Das Leben bietet uns sehr viel &#8211; wir m\u00fcssen uns dessen nur bewusst werden, dankbar annehmen und die kleinen Dinge wertsch\u00e4tzen.<\/p> <p>Praxistipp: Nutzen Sie Ihren Atem als Achtsamkeitsinstrument, versuchen Sie mal 24 Atemz\u00fcge &#8211; einen f\u00fcr jede Stunde des Tages bewusst zu atmen &#8211; schaffen Sie dies, ohne mit den Gedanken abzuschweifen? G\u00f6nnen Sie sich t\u00e4glich eine Medienauszeit &#8211; Zeit ohne Musik, ohne Handy, ohne Fernsehen, ohne Computer. Schreiben Sie sich f\u00fcnf Dinge auf, die Sie gerne machen, bei denen Ihr Herz aufgeht und tun Sie diese regelm\u00e4\u00dfig. G\u00f6nnen Sie sich kleine Pausen &#8211; und seien es nur 5 Minuten, nur 5 Minuten &#8211; alle zwei Stunden, im Sitzen oder im Stehen, die Augen schlie\u00dfen l\u00e4sst Sie tief entspannen. G\u00f6nnen Sie sich regelm\u00e4\u00dfig kleine Auszeiten in der Natur. Tun Sie die Dinge, die Sie gerne tun mit Menschen die Sie m\u00f6gen und verbringen Sie auch Zeit alleine &#8211; passiv.<\/p> <p>4. Intuition &#8211; um die innere Stimme wieder zu h\u00f6ren und ihr zu folgenViertens k\u00f6nnen wir unsere innere Stimme trainieren und ihr mehr folgen. Albert Einstein hat gesagt: &#8222;Der intuitive Geist ist ein heiliges Geschenk und der rationale Geist ein treuer Diener. Wir haben eine Gesellschaft erschaffen, die den Diener ehrt und das Geschenk vergessen hat&#8220;. Unsere innere Stimme ist unser Kompass, dem wir viel \u00f6fter vertrauen sollten. Wir tun allzu oft Dinge mit einem \u201eschlechten Bauchgef\u00fchl&#8220;, gehen zu Veranstaltungen, Meetings, treffen Menschen, kaufen Gegenst\u00e4nde, obwohl unser Bauch \u201eNein&#8220; sagt. Vermeiden Sie Situationen die damit enden: \u201edas habe ich vorher schon gewusst, dass das nichts wird&#8220; oder \u201eich hatte von Anfang an ein komisches Gef\u00fchl&#8220;. Es geht darum, Bauch (Herz, Gef\u00fchl) und Verstand (Hirn, Denken) wieder in Balance und beide in Einklang mit unserem Tun (Handeln, K\u00f6rper) zu bekommen.<\/p> <p>Praxistipp: Lassen Sie sich zun\u00e4chst bei den kleinen Entscheidungen vom Bauch, von Ihrer Intuition leiten. Nehmen Sie mal einen anderen Weg nach Hause, wenn es Sie in eine andere Richtung \u201ezieht&#8220;. Ein kleiner Umweg schadet kaum und birgt oft neue Entdeckungen und Freuden. Folgen Sie Ihrem ersten Impuls, wenn Sie aus der Speisekarte w\u00e4hlen, was Sie bestellen. Steigern Sie Ihre Bauch-Entscheidungen bei wichtigeren Themen &#8211; beruflich wie privat. Beispielsweise bei Fragen hinsichtlich mit was und wem Sie den Abend oder das Wochenende verbringen wollen, mit wem Sie ein Projekt initiieren oder wo Sie Ihren n\u00e4chsten Urlaub verbringen &#8211; an einem einsamen Strand, in einer Bergh\u00fctte, in New York oder auf einem Segelboot. Sie werden sehen, der Bauch hat mindestens genauso oft Recht wie der Verstand, aber ein Leben mit Intuition ist einfacher und entspannter.<\/p> <p>5. Reflektion &#8211; um die Signale des Lebens wahrzunehmen und lernen \u201eumzuhandeln&#8220;F\u00fcnftens k\u00f6nnen wir mehr auf Synchronizit\u00e4ten achten, auf Ereignisse, die um uns oder mit uns geschehen. Das Leben sendet uns oft Signale in unterschiedlichsten Formen, wie Verkehrstaus, Lieder, Bilder, Menschen, B\u00fccher, Probleme, Situationen etc. und nat\u00fcrlich Gef\u00fchle, Gedanken, Impulse und auch Krankheiten. Diese sollten wir bewusst annehmen und uns fragen, was uns dieses Signal sagen k\u00f6nnte. Wenn etwas mit uns in Resonanz geht, wenn es uns ber\u00fchrt, will es uns etwas sagen. Wie oft geschehen immer die gleichen Dinge, begegnet uns immer der gleiche Schlag von Menschen, geraten wir in die gleichen Situationen? Zufall? Wohl kaum! Das Leben fordert uns auf, die Augen zu \u00f6ffnen, es schubst uns manchmal f\u00f6rmlich in neue Richtungen, l\u00e4sst uns die eingetretenen Pfade verlassen. Wenn wir diese Hinweise ignorieren, werden die N\u00e4chsten gr\u00f6\u00dfer, deutlicher und irgendwann so gro\u00df, dass wir gezwungen werden, hinzuschauen und unser Tun zu \u00e4ndern.<\/p> <p>Praxistipp: Wenn Sie sich die Frage stellen, warum sie wieder in dieser oder jener Situation sind oder warum sie dieses oder jenes Problem haben, befassen Sie sich nicht zu lange mit der Ursache und der Schuldfrage. Fragen Sie sich lieber, warum ich? Ihr Bauch liefert Ihnen die Antwort. Reflektieren Sie das, was geschieht kritisch und fragen Sie sich, was will es mir sagen, was soll ich \u00e4ndern? Achten Sie auf Situationen und Informationen in unterschiedlichster Form und fragen Sie sich, warum diese Ihnen begegnen. Wenn Sie wieder mal im Stau stehen, der Letzte in der Schlange an der Kasse sind oder Ihr PC genau dann langsam ist, wenn Sie es eilig haben, k\u00f6nnte das Leben Ihnen vielleicht sagen \u201eMach langsamer!&#8220;. Nutzen Sie die Auszeiten, atmen Sie bewusst und machen Sie langsamer. Achten Sie stets auf die Schubser des Lebens und nehmen Sie sie dankbar als Wegweiser an.<br \/> Umhandeln! Jetzt!Ein massiver Schubser des Lebens ist der Burnout. Wenn \u201eder Stecker gezogen&#8220; wird, f\u00e4ngt man an, gezwungenerma\u00dfen zu reflektieren und stellt fest &#8211; ich wusste ja, dass es zuviel ist, dass etwas aus dem Ruder l\u00e4uft, dass es so nicht weitergehen kann. Aber muss es denn immer gleich Krachen? Ich denke nein und ich hoffe, obige Anregungen haben Sie inspiriert und ermutigt, neue Wege zu gehen. Wenn nicht jetzt, wann dann? Wenn nicht Sie, wer dann?<\/p> <p>Und wenn Sie jetzt denken, \u201esch\u00f6ner Artikel, da steckt viel Wahres drin&#8220; und nichts \u00e4ndern, sondern wieder ins Hamsterrad zur\u00fcckkehren, dann h\u00e4tten Sie wohl doch lieber um den Block gehen sollen :-). Ansonsten drucken Sie sich den Artikel aus und lesen Sie die Praxistipps und \u00fcben nach Lust und Laune. Viel Spa\u00df dabei und bleiben Sie gesund.<\/p> <p>AUTORJ\u00fcrgen T. Knauf<br \/> Dipl.-Ingenieur<br \/> Dipl.-Wirtschaftsingenieur<br \/> Managing Director von SCOPAR und SCOPAR HEALTH, Berater, Key-Note-Speaker, Personal Coach<\/p> <p>Meine Filmtipps:<br \/> The Peaceful Warrior<br \/> Der Film Deines Lebens<br \/> SCOPAR bietet ganzheitliche und wissenschaftlich fundierte Beratung, Coaching, Moderation, Gutachten sowie Strategie, Konzeption und Umsetzung aus einer Hand an neutral, pragmatisch und nutzenorientiert. Das 80-k\u00f6pfige Team von SCOPAR setzt sich zusammen aus erfahrenen Managern, renommierten Wissenschaftlern und exzellenten Beratern. Die enge Einbindung der Wissenschaft in unsere Projekte f\u00fchrt zu einem Know-how-Vorsprung von ca. zwei bis drei Jahren, von dem die Kunden direkt profitieren.<br \/> 100 % der Kunden empfehlen SCOPAR weiter!<\/p> <p>Beratungsfokus:<\/p> <p>*** Strategie-\/Management-Consulting: Strategie-, Organisationsentwicklung, Turnaround, SCM Supply Chain Management, Prozessoptimierung, Marktanalysen, Vertrieb, Marketing, Kundenbefragung, Controlling BSC\/KPI, CRM Customer Relationship Management, CVM Customer Value Management, Innovations- und Technologiemanagement, Nachhaltigkeit &#8230;<\/p> <p>*** IT-Consulting: Strategie, Governance, Business Alignment und Kundenmanagement, Portfolio- und Servicemanagement, Sourcing, Technologiereviews, IT-Controlling und Leistungsverrechnung, IT-Optimierung (Infrastruktur, Applikationen und Betrieb), Toolauswahl und -implementierung, Datenqualit\u00e4t, SW-Engineering (Strategien, Methoden, Prozesse, Werkzeuge) &#8230;<\/p> <p>*** Human-Resources-Consulting: Personalentwicklung, Steigerung der Leistungsbereitschaft, -f\u00e4higkeit und -m\u00f6glichkeit, F\u00fchrungskr\u00e4ftecoaching, Einzel- und Gruppencoaching, Mitarbeiterbefragung, Leistungsmessung und leistungsorientierte Verg\u00fctung, Optimierung aller Personalprozesse, Assessment, 360\u00b0-Feedback, Employer Branding, Demografischer Wandel, Gesundheitsmanagement, H2B-Strategie (health2business\u00a9) &#8230;<\/p> <p>*** Health2Business: Nachhaltige, ganzheitliche und integrierte Unternehmensentwicklung, Gesundheitsmanagement, BGF, betriebliche Gesundheitsf\u00f6rderung, Personalentwicklung, Leistungsbereitschaft, Leistungsf\u00e4higkeit, Teambuilding, Unternehmenskultur, Werte, Betriebsklima, Employer Branding, Health Care Management, Changemanagement<\/p> <p>SCOPAR Scientific Consulting Partners<br \/> Maximilianstra\u00dfe 35a *** 80539 M\u00fcnchen<br \/> Fon: +49 89 958 98 065 *** Fax: +49 89 958 98 066<br \/> E-Mail: info@scopar.de *** Web: www.SCOPAR.de<br \/> www.health2business.de<\/p> <p>Kontakt:<br \/> SCOPAR &#8211; Scientific Consulting Partners<br \/> J\u00fcrgen T. Knauf<br \/> Maximilianstra\u00dfe 35a<br \/> 80539 M\u00fcnchen<br \/> 089-95898065<br \/> knauf@scopar.de<br \/> http:\/\/www.scopar.de<\/p> <p>&nbsp;<\/p> <\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vorsicht &#8222;Kalte Depression&#8220; &#8211; Wie Sie Burnout vermeiden.. Burnout ist in aller Munde, doch die Vorstufe kennt kaum einerWir verbringen unser Leben mit Aktionismus und im Multitasking. Dadurch f\u00fchlen wir uns und unseren K\u00f6rper nicht mehr, leben unbewusst und unachtsam &#8211; bis es kracht. 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