{"id":15321,"date":"2013-02-15T13:41:07","date_gmt":"2013-02-15T13:41:07","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/?p=15321"},"modified":"2018-05-17T10:19:10","modified_gmt":"2018-05-17T09:19:10","slug":"jenseits-der-fruehkindlichen-praegungen-vom-ich-zum-wir","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/jenseits-der-fruehkindlichen-praegungen-vom-ich-zum-wir-1015321\/","title":{"rendered":"Jenseits der fr\u00fchkindlichen Pr\u00e4gungen vom Ich zum Wir"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"attachment alighnleft alignleft\" title=\"Dr. Marsha Lucas ist Psychologin und Neurowissenschaftlerin. Seit \u00fcber 20 Jahren erforscht sie die Psychotherapie und wie unser Gehirn unser Verhalten in Beziehungen steuert.\" alt=\"\" src=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/postie-media1472-150x150.jpg\" width=\"120\" height=\"120\" \/>Weshalb in der Liebe nichts mehr anbrennt &#8211; Buchneuheit.<br \/> Neurowissenschaftler sind inzwischen sicher, dass das menschliche Gehirn ein Leben lang neue Vernetzungen aufbauen kann. Eine bahnbrechende Erkenntnis &#8211; aber was bedeutet das f\u00fcr unser Beziehungsleben?<\/p> <div> <p>Die Psychologin Marsha Lucas zeigt in ihrem Buch &#8222;Schalten Sie Ihr Gehirn auf Liebe&#8220;, wie die Achtsamkeitsmeditation innerhalb weniger Wochen tief sitzende unbewusste Reaktionsmuster nachhaltig ver\u00e4ndert: <!--more-->Erfahrungen, die uns als Kind gepr\u00e4gt haben und &#8211; abgelegt im impliziten Ged\u00e4chtnis &#8211; dar\u00fcber entscheiden, ob wir uns als Erwachsene in Beziehungen aufgehoben f\u00fchlen, k\u00f6nnen unser Leben dank Achtsamkeit nicht mehr sabotieren, so dass Empathie, Gl\u00fcck und erf\u00fcllte Beziehungen gedeihen.<br \/> Ein neuer Mensch tritt ins Leben, alles scheint bestens &#8211; bis eigent\u00fcmliche Sorgen der aufflammenden Liebe den Wind aus den Segeln nehmen und wir ins Gr\u00fcbeln kommen: Sind wir nicht auf dem besten Weg, wieder entt\u00e4uscht zu werden? Lohnt es sich \u00fcberhaupt, das Wagnis einer Beziehung einzugehen? Entwicklungspsychologen zufolge sind 30 bis 40 Prozent der Bev\u00f6lkerung &#8222;unsicher gebunden&#8220;:<\/p> <p>Als S\u00e4ugling frisch auf der Welt, steht der lebensnotwendige Draht zu den Eltern immer wieder auf Messers Schneide und es kristallisieren sich Strategien heraus, mit dem st\u00e4ndigen Wechselbad zwischen dem Wunsch nach N\u00e4he und der Angst, erneut zur\u00fcckgesto\u00dfen zu werden, einen Umgang zu finden. &#8222;Tragischerweise haben diese fr\u00fchen Erfahrungen keinen Eingangsstempel mit Datum&#8220;, so die Psychologin Marsha Lucas. Mit weitreichenden Folgen: Wir tragen eine Vernetzung mit uns herum, die &#8211; sobald das Gehirn an die einstmals bedrohliche Gefahr erinnert wird &#8211; einen Teil unseres Nervensystems aktiviert, der uns nur noch zwei Optionen l\u00e4sst: k\u00e4mpfen oder fl\u00fcchten.<\/p> <p>&#8222;Wir m\u00f6chten unseren Cortex, diesen intellektuellen Bereich, der oben auf unserem Gehirn sitzt, dazu bringen, \u00c4nderungen in den tiefen, unteren Teilen unseres Gehirns vorzunehmen, denn von dort werden unsere Beziehungen gesteuert&#8220;, so Lucas. Die Neuroanatomie macht diesem Versuch der Psychologin zufolge allerdings einen Strich durch die Rechnung, schlie\u00dflich ist die Amygdala evolution\u00e4r gesehen wesentlich \u00e4lter &#8211; und damit, wie Lucas anschaulich zeigt, in bedrohlichen Situationen eher am Dr\u00fccker.<\/p> <p>Hier kommt die Meditation ins Spiel: Sie hat sich Lucas zufolge in den letzten 2.500 Jahren als M\u00f6glichkeit bew\u00e4hrt, Dimmer und Sicherungen in den Schaltplan einzubauen, so dass wir lernen k\u00f6nnen, Kurzschluss- K\u00f6rperreaktionen auf emotionale Hammerschl\u00e4ge im Griff zu haben und uns nicht mehr mit dem Autopiloten zu identifizieren. Projizierte der Cortex fr\u00fcher in Rekordgeschwindigkeit das Unbehagen auf \u00e4u\u00dfere Umst\u00e4nde und den Liebespartner, gehen durch die neue Verschaltung Hirnareale wie der sogenannte kluge Vaguskern mit &#8222;ans Netz&#8220;. Sie bef\u00e4higen uns dazu, den Kontext einer Situation wahrzunehmen und aus einem breiteren Spektrum an Handlungsoptionen auszuw\u00e4hlen. Die Meditations\u00fcbungen im Buch legen eine Beziehungsf\u00e4higkeit frei, die uns empf\u00e4nglicher macht. &#8222;Wenn Angst im Beziehungsgehirn keinen Kurzschluss mehr auszul\u00f6sen vermag und wir erkennen, dass es sich bei Gedanken im Grunde nur um momentane neurologische Ereignisse handelt, die unser Gehirn formen, k\u00f6nnen wir durch anderes Denken ein anderes Ich formen&#8220;. Lucas macht deutlich, dass Meditation einen m\u00e4chtigen Paradigmenwechsel in die Wege leiten kann: Sie erm\u00f6glicht es uns, uns in allen Lebensbereichen wirklich aufeinander zu beziehen. Und damit &#8211; jenseits der fr\u00fchkindlichen Pr\u00e4gungen &#8211; vom Ich zum Wir zu finden.<\/p> <p>Infos, Links und Leseproben unter: http:\/\/shop.weltinnenraum.de\/Autor\/Lucas\/Schalten-Sie-Ihr-Gehirn-auf-Liebe.html<\/p> <p>http:\/\/www.weltinnenraum.de<\/p> <p>Kontakt:<br \/> J. Kamphausen Verlag &amp; Distribution GmbH<br \/> Maren Brand<br \/> Goldbach 2<br \/> 33615 Bielefeld<br \/> 0521-56052230<br \/> maren.brand@j-kamphausen.de<br \/> http:\/\/www.weltinnenraum.de<\/p> <p>&nbsp;<\/p> <\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Weshalb in der Liebe nichts mehr anbrennt &#8211; Buchneuheit. Neurowissenschaftler sind inzwischen sicher, dass das menschliche Gehirn ein Leben lang neue Vernetzungen aufbauen kann. Eine bahnbrechende Erkenntnis &#8211; aber was bedeutet das f\u00fcr unser Beziehungsleben? 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