{"id":15689,"date":"2013-02-18T12:34:17","date_gmt":"2013-02-18T12:34:17","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/?p=15689"},"modified":"2013-02-18T16:16:59","modified_gmt":"2013-02-18T15:16:59","slug":"analyse-der-mikrolage-der-immobilie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/analyse-der-mikrolage-der-immobilie-1015689\/","title":{"rendered":"Analyse der Mikrolage der Immobilie"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"attachment alighnleft alignleft\" title=\"LICHTE WOHNR\u00c4UME, OFFENES KAMINFEUER UND GROSSZ\u00dcGIGE SONNENTERRASSEN \" alt=\"\" src=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/postie-media1603-150x150.jpg\" width=\"124\" height=\"124\" \/>Markus Gildner: Update III Immobilienpreisentwicklung<\/p> <p>Seit letzter Woche gibt es einen neuen Bericht \u00fcber den Immobilienmarkt in Deutschland. Das Wort \u00dcberhitzung und Blasenbildung taucht nun \u00f6fters auf. Deshalb gehen wir der Frage nach, inwieweit sich die Immobilienpreisentwicklung in gef\u00e4hrliches Terrain bewegt und Blasenbildung droht.<br \/> Das Handelsblatt beruft sich in seinem Artikel vom 15.02.2013 auf Konstantin Kholodilin, Wissenschaftler am Deutschen Institut f\u00fcr Wirtschaftsforschung in Berlin, welcher vor zwei Jahren f\u00fcr das Bundesfinanzministerium ein Fr\u00fchwarnsystem entwickelt hat. <!--more-->Es schl\u00e4gt Alarm, wenn sich am Immobilienmarkt eine Preisblase entwickelt. Wann sind die Preise zu stark gestiegen? Wann drohen sie einzubrechen, weil zu viele Wohnungen und H\u00e4user angeboten werden und K\u00e4ufer und Mieter die aufgerufenen Preise nicht mehr zahlen k\u00f6nnen?<\/p> <p>Vor zwei Jahren war das Fr\u00fchwarnsystem akademischer Natur, motiviert von den katastrophalen Zusammenbr\u00fcchen der H\u00e4userm\u00e4rkte in den USA und Spanien. &#8222;Von einer Blase am Immobilienmarkt in Deutschland sprach 2011 noch niemand&#8220;, sagt Kholodilin. Nur drei Jahre zuvor, 2008, hatte er noch eine andere Studie publiziert: &#8222;Immobilienkrise? Warum in Deutschland die Preise seit Jahrzehnten stagnieren.&#8220;<\/p> <p>Mittlerweile hat sich die Situation auf dem Deutschen Immobilienmarkt, insbesondere in den Metropolen M\u00fcnchen, Hamburg, Berlin, Frankfurt und Stuttgart deutlich ge\u00e4ndert. Zuw\u00e4chse von durchschnittlich +15% in den letzten 3 Jahren sind die Regel. In Top-Lagen, wie z.B. in Hamburg&#8220;s Alterlage und den Elbvororten sind Preissteigerungen von bis zu 50% in 3 Jahren sehr h\u00e4ufig anzutreffen.<\/p> <p>Mittlerweile gibt es kaufwillige Interessenten die sich Gedanken machen, dass trotz der niedrigen Zinsen und der drohenden Inflation, ihr beabsichtigter Immobilienkauf bei einem m\u00f6glichen Widerverkauf in einigen Jahren daselbe Geld wiederbringt. Um diese Frage beantworten zu k\u00f6nnen bedarf es einer genauen Analyse der Mikrolage der Immobilie.<\/p> <p>Wichtig ist, wie ist das Verh\u00e4ltnis der Eigennutzer zu renditeorientierten Investoren? Denn wenn erst die Investoren die Anzahl der Eigennutzer \u00fcbersteigen, entsteht eine Spekulationsblase, in der die Erwartung dass einige Jahre sp\u00e4ter Jemand die Immobilie zu einem h\u00f6heren Preis erwirbt eingepreist wird.<\/p> <p>Eine Weile kann die Spekulation gut gehen, doch sobald sich abzeichnet, dass die tats\u00e4chliche Nachfrage &#8211; bei Immobilien ist das die Nachfrage derer, die nicht von Wertsteigerung profitieren, sondern tats\u00e4chlich auch einziehen wollen &#8211; nicht mehr mit dem Interesse der Spekulanten mith\u00e4lt, brechen die Preise ein. Die Spekulanten m\u00fcssen verkaufen, damit sie die Kredite f\u00fcr ihre leer stehenden Objekte zur\u00fcckzahlen k\u00f6nnen.<\/p> <p>Wichtig ist auch der Verschuldungsgrad der Haushalte. Am Beispiel USA und Spanien hat sich gezeigt dass sich Haushalte hoffnungslos \u00fcberschuldet hatten, in der sicheren Erwartung dass die von ihnen erworbene Immobilie Jahre sp\u00e4ter eine deutliche Wertsteigerung verzeichnen wird. An eine reelle R\u00fcckzahlung des Kredits hat in den USA und Spanien keiner so richtig geglaubt.<\/p> <p>Wie ist die Situation in Deutschland? Tats\u00e4chlich haben die Deutschen pro Kopf aber nur drei Prozent mehr Geld als Kredit f\u00fcr Wohnung oder Haus aufgenommen als noch 2002. \u00dcber einen solch langen Zeitraum gesehen, ist der Zuwachs verschwindend gering. Au\u00dferdem sind die Kredite sehr viel leichter zu schultern, weil die verf\u00fcgbaren Jahreseinkommen aller Haushalte viel st\u00e4rker zugelegt haben.<\/p> <p>Spuren gro\u00dfer Risikofreude finden sich selbst in den aktuellsten Daten der Immobilienfinanzierer nicht, im Gegenteil. So haben K\u00e4ufer, die Kredite aufgenommen haben, im Dezember ihre Immobilien zu 78 Prozent beliehen. Das zeigt eine Auswertung der Kreditplattform Europace, \u00fcber die etwa 15 Prozent aller privaten Immobilienfinanzierungen abgewickelt werden.<\/p> <p>Welche regionalen M\u00e4rkte bergen noch ein attraktives Chancen- \/ Risikoverh\u00e4ltnis?<\/p> <p>Laut einer Studie der Wirtschaftswoche schneiden die Mittelstandszentren in den wirtschaftlich prosperierenden Bundesl\u00e4ndern gut ab. Diese sind z.B. M\u00fcnster, Ingolstadt, N\u00fcrnberg, Regensburg, Erlangen, Oldenburg, aber auch Kassel, Fulda und nicht zuletzt Dresden und Leipzig bieten noch ausreichend Entwicklungspotential. Alle vorgenannten Standorte eint, Standort einer Hochschule bzw. h\u00f6heren Bildungseinrichtung und eine solide Basis an mittelst\u00e4ndischen Unternehmen. Dies sorgt f\u00fcr einen gro\u00dfen Anteil von Eigennutzern mit nachhaltiger Einkommensentwicklung. Die Preisentwicklung der letzten Jahre war moderat, hat jedoch in 2012 Fahrt aufgenommen.<\/p> <p>Blasenbildung in Deutschland? Diese Frage l\u00e4sst sich mit Ausnahme einiger Standorte mit einem deutlichen NEIN beantworten. Wer sich in den Deutschen Mittelstandszentren nach einer Immobilie umschaut, kann nach wie vor eine gute Wertentwicklung erzielen.<\/p> <p>Gesamter Artikel: Update III Immobilienpreisentwicklung Deutschland (http:\/\/markus-gildner.com\/2013\/02\/18\/markus-gildner-update-iii-immobilienpreisentwicklung-deutschland)<\/p> <p>Letzte Beitr\u00e4ge zur Immobilienpreisentwicklung:<br \/> Update II Immobilienpreisentwicklung Deutschland (http:\/\/markus-gildner.com\/2012\/12\/03\/markus-gildner-update-ii-immobilienpreisentwicklung-deutschland)<\/p> <p>Die SOLG\u00c5RDEN GmbH ist eine kleine, feine und Familien-gef\u00fchrte Projektentwicklungsgesellschaft f\u00fcr Wohnimmobilien auf hohem Niveau. Urbanes Wohnen im Gr\u00fcnen, f\u00fcr die moderne Familie ist unser Konzept. Die pers\u00f6nliche Note und die Leidenschaft f\u00fcr ausgefallene Architektur, in Verbindung mit nachhaltigem Bauen machen den Unterschied.<\/p> <p>Kontakt:<br \/> Solgarden GmbH<br \/> Markus Gildner<br \/> Naturbadstrasse 7<br \/> 91056 Erlangen<br \/> +49 (176) 70 33 53 50<br \/> markus.gildner@solgarden.de<br \/> <a target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" href=\"http:\/\/www.solgarden.de\" title=\"SOLGARDEN IST WOHNEN NACH SCHWEDISCHER LEBENSART\" >http:\/\/www.solgarden.de<\/a><\/p> <p>&nbsp;<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Markus Gildner: Update III Immobilienpreisentwicklung Seit letzter Woche gibt es einen neuen Bericht \u00fcber den Immobilienmarkt in Deutschland. Das Wort \u00dcberhitzung und Blasenbildung taucht nun \u00f6fters auf. Deshalb gehen wir der Frage nach, inwieweit sich die Immobilienpreisentwicklung in gef\u00e4hrliches Terrain bewegt und Blasenbildung droht. 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