{"id":15869,"date":"2013-02-18T15:47:28","date_gmt":"2013-02-18T15:47:28","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/?p=15869"},"modified":"2014-08-22T12:29:18","modified_gmt":"2014-08-22T11:29:18","slug":"spezifische-sportmedizin-fuer-taenzer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/spezifische-sportmedizin-fuer-taenzer-1015869\/","title":{"rendered":"Spezifische Sportmedizin f\u00fcr T\u00e4nzer"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"attachment alighnleft alignleft\" title=\"T\u00e4nzer sind in erster Linie K\u00fcnstler und erst in zweiter Linie Sportler, aber eben auch Sportler. \" alt=\"\" src=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/postie-media1654-150x150.jpg\" width=\"110\" height=\"110\" \/>tamed &#8211; 15 Jahre und ein bisschen weise<\/p> <p>Eine Erfolgsgeschichte f\u00fcr die Tanzmedizin<br \/> tamed, Tanzmedizin Deutschland e. V., blickt bereits auf 15 bewegte, erfolgreiche Jahre zur\u00fcck. Anliegen der Organisation war von Beginn an, Tanzen und medizinisches Know-how miteinander zu verkn\u00fcpfen. Was eine Handvoll Gr\u00fcndungsmitglieder begann, wird heute von \u00fcber 500 Mitgliedern unterst\u00fctzt und hat ein klares Profil f\u00fcr sich erarbeitet.<\/p> <p><!--more-->Liane Simmel berichtet \u00fcber die Gr\u00fcndung von tamed: &#8222;Durch Zufall habe ich gegen Ende meines Studiums von der International Association for Dance Medicine and Science (IADMS) erfahren, auf deren Kongress 1995 in Tel Aviv ich erstmals mit der internationalen Tanzmedizinszene in Kontakt kam. Bereits zwei Jahre sp\u00e4ter auf dem IADMS Kongress in Tring, einem kleinen Ort n\u00f6rdlich von London, hatte ich schon vier deutsche Mitstreiter, die ersten Gr\u00fcndungsmitglieder f\u00fcr tamed waren gefunden: Dr. Elisabeth Exner-Grave (Fach\u00e4rztin f\u00fcr Orthop\u00e4die), Hartmut Sch\u00f6ffner (Physiotherapeut), Dr. Eileen M. Wanke (Fach\u00e4rztin f\u00fcr Plastische Chirurgie), Julie Wolf (Tanzp\u00e4dagogin) und ich als Sportmedizinerin und Osteopathin haben tamed aus der Taufe gehoben und zusammen mit Veronika Fischer (Feldenkrais Practitioner), Cornelia H\u00e4user-Sch\u00f6ffner (Physiotherapeutin), Monika L\u00f6ffelholz (Fach\u00e4rztin f\u00fcr Orthop\u00e4die) und Thierry Par\u00e9 (Physiotherapeut) den Verein gegr\u00fcndet.&#8220; Seitdem setzen sich immer mehr Begeisterte meist ehrenamtlich f\u00fcr die Ziele von tamed ein.<\/p> <p>tamed begr\u00fcndete im deutschsprachigen Raum den Begriff Tanzmedizin, einer spezifischen Sportmedizin f\u00fcr T\u00e4nzer. Ein wichtiges Anliegen ist es, Wissen aus der Medizin so zu vermitteln, dass es f\u00fcr T\u00e4nzer und ihr Umfeld in der Praxis anwendbar ist. Es geht einerseits darum, ein Gesundheitsbewusstsein f\u00fcr und in der Tanzszene zu schaffen und medizinische Studienergebnisse in die Praxis umzusetzen. Andererseits gilt es einen Wissenstransfer aus dem Tanz in die medizinische Forschung herzustellen. Beide Seiten k\u00f6nnen von tamed profitieren.<br \/> Um sowohl diesen Wissenstransfer zu gew\u00e4hrleisten, als auch eine Plattform f\u00fcr den Austausch untereinander zu bieten, fand im Februar 1998 das erste tanzmedizinische Symposium statt. F\u00fcnf Vortr\u00e4ge und zwei Workshops stellten die Organisatoren damals auf die Beine. Sie konnten sieben Referenten gewinnen und 64 Teilnehmer mobilisieren. Aus dem Symposium hat sich der Kongress f\u00fcr Tanzmedizin entwickelt, der alle zwei Jahre neueste relevante Themen pr\u00e4sentiert und sich als Branchentreffen f\u00fcr intensiven Austausch etabliert hat. Das Thema &#8222;Faszi\/e\/nation Tanz &#8211; bewegte Vernetzung&#8220; zog Anfang Juni 2012 rund 300 Teilnehmer nach Berlin, die Abstracts zu den Vortr\u00e4gen und Workshops aus unterschiedlichen Disziplinen der Tanzszene f\u00fcllen inzwischen einen ganzen Kongressband.<\/p> <p>Anfangs waren aus zwei Gr\u00fcnden zun\u00e4chst professionelle klassische B\u00fchnent\u00e4nzer die Zielgruppe: Zum einen wollten die tamed-Begr\u00fcnder die Tanzszene als Unterst\u00fctzer f\u00fcr ein gr\u00f6\u00dferes Netzwerk gewinnen, denn T\u00e4nzer hatten keine ad\u00e4quate medizinische Betreuung. Zum anderen gab es fast nur medizinische Studien, die an klassischen Ballettt\u00e4nzern durchgef\u00fchrt worden waren. Heute, nachdem sich die Tanzmedizin deutlich besser positioniert hat, ist die Zielgruppe viel breiter: tamed unterst\u00fctzt den professionellen B\u00fchnent\u00e4nzer in all seinen Tanzsparten, den Amateurt\u00e4nzer von den Kindesbeinen bis ins Seniorenalter; quasi das ganze Spektrum vom Laien- bis zum Profitanz. Deshalb profitieren neben Tanzmedizinern auch Tanzschaffende, Tanzp\u00e4dagogen und Bewegungstherapeuten vom breiten Engagement von tamed und nutzen die Gelegenheit zur fach\u00fcbergreifenden Vernetzung. Dieses Engagement stellt tamed auf drei S\u00e4ulen:<\/p> <p>&gt; Ausbilden: tamed bietet eine berufsbegleitende Basisausbildung unter dem Namen &#8222;Zam. Zertifikat Tanzmedizin&#8220; an. Die Ausbildung l\u00e4uft \u00fcber vier Semester, umfasst 132 Stunden und findet in modularen Wochenendseminaren statt. Erg\u00e4nzend dazu wird ein halbj\u00e4hrlich wechselndes Workshop-Programm zu verschiedensten Themen im gesamten deutschsprachigen Raum angeboten.<br \/> &gt; Behandeln: tamed f\u00fchrt ein \u00c4rzte- und Therapeutenverzeichnis, in dem \u00c4rzte, Physio- und Bewegungstherapeuten gelistet sind, die einen tanzmedizinischen Hintergrund haben und T\u00e4nzer spezifisch beraten und behandeln.<br \/> &gt; Vernetzen: Der Kongress f\u00fcr Tanzmedizin hat sich als wichtiges Bindeglied zwischen tanzmedizinischer Forschung und t\u00e4glicher Tanzpraxis wie auch als Plattform f\u00fcr intensiven Austausch etabliert.<\/p> <p>In 15 Jahren hat es tamed (http:\/\/www.tamed.de) fast ohne Geld, daf\u00fcr aber mit viel Energie und Einsatz auf den heutigen Stand gebracht. Dabei ist es gelungen, den Tanz zu unterst\u00fctzen, den Beruf des T\u00e4nzers gesellschaftlich anders zu positionieren &#8211; und einen gewissen Bekanntheitsgrad zu erreichen. Begeisterungsf\u00e4higkeit und Leidenschaft, die sich \u00fcber 15 Jahre gehalten haben, machten diese Entwicklung \u00fcberhaupt erst m\u00f6glich. Als wachsende Organisation gilt es f\u00fcr tamed nun, nah an den T\u00e4nzern, an der Basis, zu bleiben und gleichzeitig den endg\u00fcltigen Sprung in finanziell abgesicherte Organisationsstrukturen zu schaffen. Nur damit wird das Engagement von tamed auch langfristig T\u00e4nzer und Tanzschaffende in ihrer Arbeit unterst\u00fctzen und die medizinische Versorgung von T\u00e4nzern noch besser verankern k\u00f6nnen.<\/p> <p>Ausbilden &#8211; Behandeln &#8211; Vernetzen. tamed r\u00fcckt die Gesundheit des T\u00e4nzers in den Mittelpunkt.<br \/> tamed, Tanzmedizin Deutschland e. V., ist mit \u00fcber 500 Mitgliedern die gr\u00f6\u00dfte deutschsprachige Organisation f\u00fcr Tanzmedizin und stellt ihr Engagement auf drei S\u00e4ulen:<br \/> Ausbilden: tamed bietet eine berufsbegleitende Basisausbildung unter dem Namen &#8222;Zam. Zertifikat Tanzmedizin&#8220; an. Die Ausbildung l\u00e4uft \u00fcber vier Semester, umfasst 132 Stunden und findet in modularen Wochenendseminaren statt. Erg\u00e4nzend dazu wird ein halbj\u00e4hrlich wechselndes Workshop-Programm zu verschiedensten Themen im gesamten deutschsprachigen Raum angeboten.<br \/> Behandeln: tamed f\u00fchrt ein \u00c4rzte- und Therapeutenverzeichnis, in dem \u00c4rzte, Physio- und Bewegungstherapeuten gelistet sind, die einen tanzmedizinischen Hintergrund haben und T\u00e4nzer spezifisch beraten und behandeln.<br \/> Vernetzen: Alle zwei Jahre organisiert tamed den Kongress f\u00fcr Tanzmedizin. Der Kongress hat sich als wichtiges Bindeglied zwischen tanzmedizinischer Forschung und t\u00e4glicher Tanzpraxis etabliert. Als Branchentreffen bietet er eine Plattform f\u00fcr neueste relevante Themen und intensiven Austausch.<br \/> Viele namhafte T\u00e4nzer und P\u00e4dagogen unterst\u00fctzen die Arbeit von tamed und sind f\u00fcr dieses gr\u00f6\u00dfte deutschsprachige Netzwerk f\u00fcr Tanzmedizin aktiv. Wer mehr \u00fcber das breite Engagement von tamed oder \u00fcber den tamed Kongress erfahren m\u00f6chte, findet weitere Informationen unter: www.tamed.de.<\/p> <p>Kontakt<br \/> tamed &#8211; Tanzmedizin Deutschland e. V.<br \/> Sabine Tamm<br \/> An der Maitanne 36<br \/> 64295 Darmstadt<br \/> 06151 \u2013 39 17 601<br \/> info@tamed.de<br \/> http:\/\/www.tamed.de<\/p> <p>Pressekontakt:<br \/> phasenPR\u00fcfer<br \/> Dr. Uta Hessbr\u00fcggen<br \/> Mittelstra\u00dfe 12<br \/> 70180 Stuttgart<br \/> 0711.50449199<br \/> info@phasenpruefer.com<br \/> http:\/\/www,phasenpruefer.com<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>tamed &#8211; 15 Jahre und ein bisschen weise Eine Erfolgsgeschichte f\u00fcr die Tanzmedizin tamed, Tanzmedizin Deutschland e. V., blickt bereits auf 15 bewegte, erfolgreiche Jahre zur\u00fcck. Anliegen der Organisation war von Beginn an, Tanzen und medizinisches Know-how miteinander zu verkn\u00fcpfen. 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