{"id":159441,"date":"2015-08-06T11:56:26","date_gmt":"2015-08-06T11:56:26","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/?p=159441"},"modified":"2015-08-07T13:29:32","modified_gmt":"2015-08-07T12:29:32","slug":"mehr-als-ein-mensch-und-ein-hund-industrie-4-0","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/mehr-als-ein-mensch-und-ein-hund-industrie-4-0-10159441\/","title":{"rendered":"Mehr als ein Mensch und ein Hund &#8211; Industrie 4.0"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"attachment alighnleft alignleft\" title=\"Steuerung, Kontrolle und Stoerungsbehebung sind nach wie vor die Aufgabe des Menschen.\" src=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/264922-150x150.jpg\" alt=\"Steuerung, Kontrolle und Stoerungsbehebung sind nach wie vor die Aufgabe des Menschen.\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/p> <div>Industrie 4.0: Fraunhofer-Forscher sieht gro\u00dfes Potenzial f\u00fcr den Mittelstand<\/div> <p>Mit der Industrie 4.0 kommen Internettechnologien in die Fabrik. Aktuelle Studien zeigen, dass dies eine Chance f\u00fcr den Mittelstand ist. Ein Fraunhofer-Experte macht den Unternehmern Mut, sich auf Neuland zu wagen.<\/p> <p>\u201eIndustrie 4.0\u201c nennt man die vierte industrielle Revolution. In dieser kommen vor allen aus dem Internet bekannte Kommunikationstechnologien in der Fabrik zum Einsatz. Die Produktionsst\u00e4tten erhalten dadurch eine gewisse Intelligenz, um auch bei Kleinserien oder Einzelst\u00fccken hocheffizient zu arbeiten. <!--more-->\u201eDabei sollte jedoch nicht der Eindruck entstehen, dass der Mensch keinen Platz mehr in dieser Arbeitswelt hat\u201c, sagt Professor Bodo Urban, Abteilungsleiter \u201eInteractive Document Engineering\u201c und Standortleiter des Fraunhofer IGD in Rostock. \u201eSie wird auch aus mehr bestehen, als einem Menschen und einem Hund\u201c.<\/p> <p>Urban spielt damit auf ein scherzhaft gemeintes Schreckgespenst an. Demnach ist die Mitarbeiterstruktur eines Industrie 4.0-Werkes lediglich ein Mann und ein Hund. Der Mann hat die Aufgabe den Hund zu f\u00fcttern und der Hund passt auf, dass der Mann nicht an die Maschinen und Computer geht. Nach Urban wird in der Industrie 4.0 die Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine deutlich unmittelbarer ausfallen. Die Maschinen und Roboter werden hierf\u00fcr Sehen lernen und auf die Mitarbeiter reagieren. Der Mensch beh\u00e4lt dabei stets den \u00dcberblick, da intelligente Assistenzsysteme ihm alle wichtigen Informationen zum Beispiel auf Bildschirmen, Tablets oder AR-Datenbrillen bereitstellen. Die Fabrik versteht dabei zu einem gewissen Grad, was wie passieren muss, damit die Produktion bestm\u00f6glich erfolgen kann.Steuerung, Kontrolle und St\u00f6rungsbehebung sind dabei nach wie vor die Aufgabe des Menschen.<\/p> <p>2014 hatten lediglich 29 Prozent der Deutschen Mittelst\u00e4ndler eine explizite Strategie zur Einf\u00fchrung von Industrie 4.0. F\u00fcr 70 Prozent der Befragten hatte der Einsatz in der Produktion noch keine oder nur eine geringe Bedeutung. Urban ist der \u00dcberzeugung, dass hier bereits ein Umdenken einsetzt und dennoch der \u00fcberwiegende Anteil der Mittelst\u00e4ndler die Chancen der Industrie 4.0 untersch\u00e4tzt. \u201eDer hochspezialisierte deutsche Mittelstand kann mit diesen Technologien seine Wettbewerbsf\u00e4higkeit halten und vielleicht sogar den Marktvorsprung ausbauen\u201c, sagt Urban, der mit seinem Forscherteam daran arbeitet, den Werkern das einfache Handhaben der hochkomplexen Maschinenparks zu erm\u00f6glichen.<\/p> <p>Weiterf\u00fchrende Informationen:<\/p> <p>http:\/\/igd-r.de\/PlantAtHand<\/p> <p>Diese Pressemitteilung (http:\/\/www.mynewsdesk.com\/de\/fraunhofer-institut-fur-graphische-datenverarbeitung-igd\/pressreleases\/industrie-4-0-fraunhofer-forscher-sieht-grosses-potenzial-fur-den-mittelstand-1199098) wurde via Mynewsdesk versendet. Weitere Informationen finden Sie im Fraunhofer-Institut f\u00fcr Graphische Datenverarbeitung IGD (http:\/\/www.mynewsdesk.com\/de\/fraunhofer-institut-fur-graphische-datenverarbeitung-igd).<\/p> <p>&nbsp;<\/p> <p>Das Fraunhofer IGD ist die weltweit f\u00fchrende Einrichtung f\u00fcr angewandte Forschung im Visual Computing. Visual Computing ist bild- und modellbasierte Informatik und umfasst unter anderem Graphische Datenverarbeitung, Computer Vision sowie Virtuelle und Erweiterte Realit\u00e4t.<\/p> <p>Vereinfacht ausgedr\u00fcckt, machen die Fraunhofer-Forscher in Darmstadt, Rostock, Graz und Singapur aus Informationen Bilder und holen aus Bildern Informationen. In Zusammenarbeit mit seinen Partnern entstehen technische L\u00f6sungen und marktrelevante Produkte.<br \/> Prototypen und Komplettl\u00f6sungen werden nach kundenspezifischen Anforderungen entwickelt. Das Fraunhofer IGD stellt dabei den Menschen als Benutzer in den Mittelpunkt und hilft ihm mit technischen L\u00f6sungen, das Arbeiten mit dem Computer zu erleichtern und effizienter zu gestalten.<\/p> <p>Durch seine zahlreichen Innovationen hebt das Fraunhofer IGD die Interaktion zwischen Mensch und Maschine auf eine neue Ebene. Der Mensch kann so mithilfe des Computers und der Entwicklungen des Visual Computing ergebnisorientierter und effektiver arbeiten. Das Fraunhofer IGD besch\u00e4ftigt \u00fcber 200 Mitarbeiter. Der Etat betr\u00e4gt rund 19 Millionen Euro.<\/p> <p>Kontakt<br \/> Fraunhofer-Institut f\u00fcr Graphische Datenverarbeitung IGD<br \/> Dr. Konrad Baier<br \/> Fraunhoferstra\u00dfe 5<br \/> 64283 Darmstadt<br \/> 00 49 6151 155-146<br \/> konrad.baier@igd.fraunhofer.de<br \/> http:\/\/shortpr.com\/74ya7e<\/p> <p>&nbsp;<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Industrie 4.0: Fraunhofer-Forscher sieht gro\u00dfes Potenzial f\u00fcr den Mittelstand Mit der Industrie 4.0 kommen Internettechnologien in die Fabrik. Aktuelle Studien zeigen, dass dies eine Chance f\u00fcr den Mittelstand ist. Ein Fraunhofer-Experte macht den Unternehmern Mut, sich auf Neuland zu wagen. \u201eIndustrie 4.0\u201c nennt man die vierte industrielle Revolution. 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