{"id":162572,"date":"2015-08-28T12:43:31","date_gmt":"2015-08-28T12:43:31","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/?p=162572"},"modified":"2015-08-28T14:40:27","modified_gmt":"2015-08-28T13:40:27","slug":"schmiedeeisen-schon-vor-4600-jahren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/schmiedeeisen-schon-vor-4600-jahren-10162572\/","title":{"rendered":"Schmiedeeisen schon vor 4600 Jahren?"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"attachment alighnleft alignleft\" title=\"GALILEO-PARK, seines Zeichens Wissens- und R\u00e4tselpark\" src=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/266763-150x120.jpg\" alt=\"Bild\" width=\"150\" height=\"120\" \/>Cheops-Projekt: Neue Akzente f\u00fcr die \u00c4gyptologie<\/p> <div> &#8222;Vieles wahrscheinlich anders als bisher angenommen&#8220; &#8211; internationale Forscher treffen sich im Galileo-Park in den Sauerland-Pyramiden<\/p> <p>Forscher, Entdecker und Experten aus ganz Europa trafen sich zum Fachkongress &#8222;Das Cheops-Projekt &#8211; Das Eisen der Pharaonen&#8220; im Galileo-Park in Lennestadt-Meggen. Wissenschaftlich fundiert und recherchiert sowie experimentell nachgewiesen wurden neue Erkenntnisse pr\u00e4sentiert, die die bisherigen Lehren der \u00c4gyptologie auf den Kopf stellen k\u00f6nnten.<!--more--><\/p> <p>Referenten des Kongresses waren der Experimentalarch\u00e4ologe Dr. Dominique G\u00f6rlitz, der \u00c4gyptenforscher und Pyramiden-Experte Stefan Erdmann, der britische \u00c4gyptologe und Bestseller-Autor David Rohl sowie der aus Belgien stammende \u00c4gypten-Forscher Robert Bauval.<\/p> <p>&#8222;Wir sind stolz, dass wir als Wissens- und R\u00e4tselpark und Ort f\u00fcr ungekl\u00e4rte Ph\u00e4nomene und Mysterien Gastgeber sein durften&#8220;, erkl\u00e4rt Wolfgang Schmidt, Leiter des Galileo-Parks. Von Lennestadt aus k\u00f6nnte die Botschaft ausgehen, dass Vieles, was wir bislang \u00fcber den Bau der Pyramiden zu wissen glaubten und unwidersprochen akzeptiert haben, doch v\u00f6llig anders gewesen sein k\u00f6nnte. Als Kongress- und Tagungsort mit besonderem Ambiente habe man dazu beigetragen, die \u00c4gyptologie im wahrsten Sinne des Wortes &#8222;begreifbar&#8220; zu machen.<\/p> <p>Drei Erkenntnisse faszinierten die mehr als 100 Teilnehmer des Fachkongresses besonders. So konnte von Dr. Dominique G\u00f6rlitz nachgewiesen werden, dass sich in der Decke der K\u00f6nigskammer der ber\u00fchmten Cheops-Pyramide R\u00fcckst\u00e4nde magnetithaltigen Eisenoxids finden lassen. Die alten \u00c4gypter haben also h\u00f6chstwahrscheinlich schon in der vierten Dynastie, also vor rund 4.600 Jahren, die Herstellung von Schmiedeeisen beherrscht. Die klassische Vorstellung \u00fcber die Abfolge der Materialzeitalter von der Stein- und Kupfer- \u00fcber die Bronze- bis zur Eisenzeit l\u00e4sst sich somit in Frage stellen. Viel fr\u00fcher als angenommen k\u00f6nnte also Eisen genutzt worden sein.<\/p> <p>Wenn die alten \u00c4gypter bereits \u00fcber Eisen verf\u00fcgt haben, w\u00e4ren auch neue Theorien \u00fcber den Bau der Pyramiden denkbar und wahrscheinlich. &#8222;Der Gedanke, dass hunderte von Arbeitern tonnenschwere Bl\u00f6cke \u00fcber Rampen gezogen und sogar an den Ecken der Pyramiden gedreht haben sollen, ist mehr als fragw\u00fcrdig&#8220;, erkl\u00e4rt Dr. Dominique G\u00f6rlitz. Das gehe rein physikalisch gar nicht. Seine Theorie, die er auch zum wiederholten Male experimentell und im Galileo-Park erstmals vor hundert Zeugen nachweisen konnte ist, dass mit Hilfe von Keilen und eisernen Transportklammern sowie durch gezielte Hammerschl\u00e4ge die Riesenbl\u00f6cke vertikal bewegt worden seien. &#8222;Das ist ein komplett neues Denkmodell und viel logischer als die bisherigen Annahmen&#8220;, so sein Fazit.<\/p> <p>Der dritte wissenschaftliche Paukenschlag kam von Pyramiden-Experte Stefan Erdmann. Er hat in jahrelanger Recherchearbeit Fragen rund um die ber\u00fchmte Cheops-Kartusche zu kl\u00e4ren versucht. Sein Fazit: &#8222;Es gibt starke Hinweise darauf, dass die Inschriften eine F\u00e4lschung sein k\u00f6nnten.&#8220; In diesem Falle steht aber die bisherige Datierung des Baus der Cheops-Pyramide in Frage. &#8222;Viele unserer Annahmen beruhen derzeit auf der Cheops-Kartusche. Wenn diese falsch ist, sind viele Annahmen \u00fcber die Entstehung der Pyramide obsolet&#8220;, so Erdmann.<\/p> <p>Weitere Erkenntnisse und Wissensimpulse kamen vom britischen \u00c4gyptologen David Rohl und dem belgischen Forscher Robert Bauval. Sie berichteten dar\u00fcber, dass die \u00e4gyptische Kultur ihre Urspr\u00fcnge wohl im vorzeitlichen Mesopotamien hat und welche ungel\u00f6sten Mysterien rund um die gro\u00dfe Pyramide von Gizeh noch bestehen.<\/p> <p>Nicht zum ersten Mal ist der Galileo-Park damit Gastgeber eines internationalen Kongresses und setzt Zeichen rund um die Themen Wissenschaft, Forschung und ungel\u00f6ste R\u00e4tsel. Mit regelm\u00e4\u00dfig wechselnden Ausstellungen und vielseitigen Tagungen m\u00f6chte der Park, der selbst aus mehreren Pyramiden besteht, die als Ausstellungsort, Eventlocation und Tagungszentrum dienen, Wissenschaft popul\u00e4r und begreiflich machen.<\/p> <p>Weitere Informationen \u00fcber den Galileo-Park, zuk\u00fcnftige Veranstaltungen und Impressionen zum Cheops-Projekt gibt es unter <a target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" href=\"http:\/\/www.galileo-park.de\/\"  >www.galileo-park.de<\/a>.<\/p> <p>In vier Pyramiden begeistert der Galileo-Park in Lennestadt-Meggen als Wissens- und R\u00e4tselpark seine G\u00e4ste mit interessanten und au\u00dfergew\u00f6hnlichen Ausstellungen. Auf unterhaltsame und doch anspruchsvolle Art und Weise wird Wissen vermittelt und Interesse an neuen Themen geweckt. Der Galileo-Park pr\u00e4sentiert sowohl wissenschaftliche als auch &#8222;r\u00e4tselhafte&#8220; Themen &#8211; sachlich, objektiv, offen und wertungsfrei.<\/p> <p>Die naturwissenschaftlichen Ausstellungen k\u00f6nnen ganzj\u00e4hrig in den aufregend gestalteten Pyramiden bewundert werden. Das spielerische Lernen und Ausprobieren f\u00fcr Jung und Alt steht dabei im Zentrum des Parks. Die vielseitigen R\u00e4umlichkeiten werden jedoch nicht nur f\u00fcr Ausstellungszwecke genutzt, sondern k\u00f6nnen auch gemietet werden &#8211; f\u00fcr Seminare und Kongresse, Buchlesungen, Trauungen oder Geburtstage. Der Galileo-Park bietet immer den passenden Rahmen, um eine ganz pers\u00f6nliche Veranstaltung unvergesslich werden zu lassen.<\/p> <p>Der Galileo-Park liegt weithin sichtbar hoch \u00fcber dem Lennetal und ist mit seinen vielen Attraktionen ein Ort des Staunens und Wunderns. Er weckt ganz nach dem kontaktfreudigen Wissenschaftler und Querdenker Galileo Galilei das Interesse an Themen und ist Wissenschaftstreffpunkt f\u00fcr Familien, Touristen, Studenten und Gesch\u00e4ftsleute aus dem Sauerland und dar\u00fcber hinaus.<\/p> <p>Weitere Informationen unter www.galileo-park.de.<\/p> <p>Firmenkontakt<br \/> GALILEO-PARK<br \/> Yvonne Hennecke<br \/> Sauerland-Pyramiden 4-7<br \/> 57368 Lennestadt-Meggen<br \/> +49 2721 60077-10<br \/> yvonne.hennecke@galileo-park.de<br \/> www.galileo-park.de<\/p> <p>Pressekontakt<br \/> Spreeforum International GmbH<br \/> Falk S. Al-Omary<br \/> Trupbacher Stra\u00dfe 17<br \/> 57072 Siegen<br \/> +49 171 2023223<br \/> presse@spreeforum.com<br \/> www.spreeforum.com<\/p> <\/div> <p>&nbsp;<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Cheops-Projekt: Neue Akzente f\u00fcr die \u00c4gyptologie &#8222;Vieles wahrscheinlich anders als bisher angenommen&#8220; &#8211; internationale Forscher treffen sich im Galileo-Park in den Sauerland-Pyramiden Forscher, Entdecker und Experten aus ganz Europa trafen sich zum Fachkongress &#8222;Das Cheops-Projekt &#8211; Das Eisen der Pharaonen&#8220; im Galileo-Park in Lennestadt-Meggen. 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