{"id":1670,"date":"2011-08-24T10:20:41","date_gmt":"2011-08-24T09:20:41","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/?p=1670"},"modified":"2016-05-27T11:40:54","modified_gmt":"2016-05-27T10:40:54","slug":"neuer-studiengang-forensic-sciences-and-engineering","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/neuer-studiengang-forensic-sciences-and-engineering-101670\/","title":{"rendered":"Neuer Studiengang &#8222;Forensic Sciences and Engineering&#8220;"},"content":{"rendered":"<table style=\"float: left; width: 100px;\" border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"1\"> <tbody> <tr> <td align=\"center\" bgcolor=\"#ffffff\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" title=\"Die Brandenburger Technische Universit\u00e4t hat einen neuen Studiengang f\u00fcr Forensik eingerichtet\" src=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-content\/uploads\/2011\/08\/btu-logo-de1.png\" alt=\"\" width=\"140\" height=\"93\" \/><\/td> <\/tr> <\/tbody> <\/table> <p>Neuer Studiengang \u201cForensic Sciences and Engineering\u201d an der BTU Cottbus<\/p> <p>Bewerbung bis 15. September 2011 m\u00f6glich<\/p> <p>Das Ministerium f\u00fcr Wissenschaft Forschung und Kultur (MWFK) des Landes Brandenburg hat den Weiterbildungsstudiengang \u00bbForensic Sciences and Engineering\u00ab an BTU Cottbus genehmigt. Bereits zum Wintersemester 2011\/2012 k\u00f6nnen sich Studieninteressierte ab sofort in den geb\u00fchrenpflichtigen Masterstudiengang einschreiben, der berufsbegleitend jeweils an den Wochenenden, freitags bis sonntags, stattfindet. Die Bewerbungsfrist, die bei Masterstudieng\u00e4ngen in der Regel am 15. Juli endet, wurde f\u00fcr diesen Studiengang bis zum 15. September 2011 verl\u00e4ngert.<\/p> <p><!--more-->Der Studiengang richtet sich an Interessierte mit einem berufsqualifizierten, akademischen Abschluss: Richter, Strafverteidiger, Ankl\u00e4ger und Gutachter, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Beh\u00f6rden (Polizei, Feuerwehr, Zoll, Katastrophenschutz etc.), die in ihrer t\u00e4glichen Arbeit mit forensischen Fragestellungen in Ber\u00fchrung kommen. Ferner ist der Studiengang f\u00fcr die Versicherungswirtschaft, f\u00fcr Banken und insbesondere f\u00fcr Gutachter und Sachverst\u00e4ndige von Interesse, die schon jetzt f\u00fcr Gerichte, Beh\u00f6rden und private Parteien t\u00e4tig sind, und die ihre Kenntnisse im Bereich der Kriminaltechnik grundlegend erweitern wollen. Zudem k\u00f6nnen sich Juristen, die vertiefte Kenntnisse \u00fcber kriminaltechnische Untersuchungen und Methoden f\u00fcr ihre Arbeit als Strafverteidiger erlangen wollen, berufsbegleitend weiterbilden.<br \/> Schwerpunkte des Studienganges sind alle Aspekte der Kriminaltechnik, wodurch sich der Studiengang deutlich von anderen forensischen Studieng\u00e4ngen, insbesondere von kriminalistischen und von rechtsmedizinischen Studieng\u00e4ngen abgrenzt. Ziel des Studiengangs ist es, Juristen mit fundierten wissenschaftlichen und forensischen Kenntnissen sowie Sachverst\u00e4ndige mit forensischen F\u00e4higkeiten auszubilden. Dabei ist es m\u00f6glich, zus\u00e4tzlich einen Doppelabschluss an einer der beteiligten Partnerhochschulen in Italien (Parma und Messina) oder Ungarn (Budapest) sowie einen europ\u00e4ischen Masterabschluss auf der Grundlage bilateraler Abkommen zwischen den Hochschulen zu erwerben.<br \/> Der Studiengang wird auf der Grundlage eines einheitlichen Curriculums, das im Rahmen eines EU-Projekts mit weiteren europ\u00e4ischen Partnerhochschulen aus Italien und Ungarn entwickelt wurde, durchgef\u00fchrt. Der Forensik-Studiengang wird unter der Leitung von Prof. Dr. Eike Albrecht, Lehrstuhl f\u00fcr Zivil- und \u00d6ffentliches Recht mit Bez\u00fcgen zum Umwelt und Europarecht und mit der Unterst\u00fctzung von Prof. Dr. Wolfgang Spyra, Lehrstuhl Altlasten, als postgradualer Studiengang angeboten.<\/p> <p>Hintergrund<br \/> Forensik ist die Lehre vom Sachbeweis im Strafverfahren. Vor Gericht hat der Sachbeweis eine enorme Bedeutung. Ein forensisches Gutachten kann f\u00fcr den weiteren Lebensweg eines Menschen entscheidend sein. Aus diesem Grund tr\u00e4gt der forensische Sachverst\u00e4ndige eine gro\u00dfe Verantwortung. Neben der Kriminalpolizei gibt es nur wenige Experten auf diesem Gebiet, die ihre wissenschaftlichen Erkenntnisse, Gerichten im Rahmen eines Strafverfahrens zur Verf\u00fcgung stellen. Zudem gestaltet sich die Kommunikation zwischen den Experten und Juristen oft schwierig. Dieses Ph\u00e4nomen wirkt sich h\u00e4ufig auf die Effektivit\u00e4t der Rechtsprechung aus und f\u00fchrt zu Ungerechtigkeit und schwindendem Vertrauen der B\u00fcrger in die Justiz. Folglich gibt es einen zunehmenden Bedarf an Juristen und Sachverst\u00e4ndigen mit forensischen Kenntnissen in den Bereichen Strafrecht, Strafverfahren und analytischen Techniken.<\/p> <p>Weitere Informationen<br \/> Prof. Dr. Eike Albrecht, Lehrstuhl f\u00fcr Zivil- und \u00d6ffentliches Recht mit Bez\u00fcgen zum Umwelt und Europarecht, E-Mail: forensics@tu-cottbus.de<br \/> Christine Meier, Studiengangskoordinatorin, E-Mail: christine.meier@tu-cottbus.de; Tel: (0355) 69-5042,<br \/> Homepage:www.tu-cottbus.de\/fakultaet4\/de\/studiengang-forensische\/<\/p> <p>&nbsp;<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Neuer Studiengang \u201cForensic Sciences and Engineering\u201d an der BTU Cottbus Bewerbung bis 15. September 2011 m\u00f6glich Das Ministerium f\u00fcr Wissenschaft Forschung und Kultur (MWFK) des Landes Brandenburg hat den Weiterbildungsstudiengang \u00bbForensic Sciences and Engineering\u00ab an BTU Cottbus genehmigt. 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