{"id":17095,"date":"2013-02-21T20:30:53","date_gmt":"2013-02-21T20:30:53","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/?p=17095"},"modified":"2013-02-25T15:09:41","modified_gmt":"2013-02-25T14:09:41","slug":"algenbiomasse-zur-weiteren-wertstoffproduktion","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/algenbiomasse-zur-weiteren-wertstoffproduktion-1017095\/","title":{"rendered":"Algenbiomasse zur weiteren Wertstoffproduktion"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"attachment alighnleft alignleft\" title=\"Mikroalgen sollen das CO2 aus Kraftwerken als Kohlenstofflieferant nutzen\" alt=\"\" src=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/postie-media2106-150x150.jpg\" width=\"118\" height=\"118\" \/>Zukunftsenergie Alge? Algen &#8222;fressen&#8220; CO2<\/p> <p>Umweltschutz &#8211; Umdenken! Liegt die Zukunftsenergie in der Alge? &#8211; von Florian Fritsch, FG aus Regensburg<br \/> Im Rahmen einer Weiterbildungsreihe von Juristen und Technikern werden aktuell Fragen der \u00d6kologie und \u00d6konomie im Bereich Umweltschutz, erneuerbarer Energien diskutiert. Florian Fritsch hat weltweit Projekte konzipiert, deren Umsetzung geleitet und er gilt als Pionier der Mobilit\u00e4t im Bereich elektrischer Antriebe. Thema dieser Veranstaltung: Kohlendioxid durch umweltschonende Technologie einsparen<\/p> <p><!--more-->Die Algen als Lebenselixier, die aus der vitalen Kraft aus Wasser und Sonne entstanden sind und durch Photosynthese daf\u00fcr gesorgt haben, dass sich die CO2 Atmosph\u00e4re in eine O2 also Sauerstoffatmosph\u00e4re umgewandelt hat. N\u00fctzlichkeit und Vorteil der Alge:<\/p> <p>&#8211; H\u00f6here Wachstumsraten als alle Landpflanzen<br \/> &#8211; Sie sind in der Lage CO2 schneller in Biomasse umzusetzen<br \/> &#8211; Extrem flexible Standortm\u00f6glichkeit<\/p> <p>Ziele sind: neue L\u00f6sungsans\u00e4tze entwickeln und testen f\u00fcr eine Effizienzsteigerung mit der Koppelung einer Reinalgenzuchtanlage in industrieller Modulbauweise und einem Kraftwerk, diese zu optimieren. Mikroalgen sollen das CO2 aus Kraftwerken als Kohlenstofflieferant nutzen. Dort soll aus CO2 aus einem Kraftwerk Biomasse produziert werden.<\/p> <p>Florian Fritsch: &#8222;Die gr\u00f6\u00dfte Herausforderung f\u00fcr jegliche Kommerzialisierungsversuche stellen die hohen Produktionskosten dar. Offene Systeme tragen das Risiko der Verunreinigung mit Bakterien oder anderen unerw\u00fcnschten Mikroorganismen. Die Produktion in offenen Systemen oder im Gew\u00e4sser bedingt auch immer das Risiko einer Verschmutzung unserer K\u00fcsten- und Meeresgew\u00e4sser z.B. durch die nicht von den Algen genutzten N\u00e4hrstoffe und ihre Exsudate (Absonderungen). Deshalb verspricht die Produktion der Mikroalge in geschlossenen Reinalgenzuchtanlagen in industrieller Modulbauweise wie Schlauch-Inkubatoren in Bassum und Essen in Niedersachsen in der N\u00e4he von Cloppenburg eine zeitnahe erfolgreiche Umsetzung.&#8220;<\/p> <p>Unternehmen wie die \u00d6PAG, Dreischtrom UG, die Energiestrategen GmbH haben sich zur erfolgreichen Umsetzung, weiterer Entwicklung und St\u00e4rkung deutscher Standorte das Ziel gesetzt, gemeinsam den Aufbau und die Struktur mit dem Know-How in Einklang zu bringen. Zwar besteht weiterhin die Herausforderung im Raum, wie bei dieser Technologieentwicklung die Nutzung von Rauchgasen wie sie bei der Verbrennung von Kohle, Sonderm\u00fcll oder Biomasse anfallen, umzusetzen.<\/p> <p>Die Idee mit Entwicklungspotenzial<\/p> <p>Das CO2 aus einem gew\u00f6hnlichen Kohle- oder Gaskraftwerk wird in einen Reaktor mit Mikroalgen geleitet. Die Algen setzen das eingeleitete CO2, mit Sonnenlicht und Wasser letztlich in organische Substanzen und Sauerstoff um. Die Algen vermehren sich &#8211; Biomasse entsteht. Das CO2, das normalerweise direkt in die Atmosph\u00e4re gelangt, wird also in Form von Biomasse zwischenzeitlich gebunden und industriell weiterverarbeitet.<br \/> Das bedeutet, dass z. B. eine Reinalgenzuchtanlage mit 1ha Algenreaktorfl\u00e4che bis zu 280 Tonnen CO2 pro Jahr binden. Weiterhin k\u00f6nnten bis zu 130 Tonnen Chlorella vulgaris (eine S\u00fc\u00dfwasseralge) pro Jahr produziert und zu Nahrungserg\u00e4nzungsmitteln und Kosmetika verarbeitet werden. Unter optimalen Lichtverh\u00e4ltnissen k\u00f6nnte die Anlage 260 Tonnen CO2 pro Jahr fixieren.<br \/> Florian Fritsch: &#8222;Die RWE Bergheim-Niederau\u00dfem hat zusammen mit Partnern ein Projekt gestartet, welches Rauchgas aus dem Kraftwerk Niederau\u00dfem in eine benachbarte Algenproduktionsanlage leitet. Weitere Reinalgenzuchtanlagen in industrieller Modulbauweise entstehen z.B. an den Orten Bassum und Essen in Niedersachsen. Geistiger Vater ist der Unternehmer Cordes, der vor kurzem in Berlin im Rahmen eines Seminars die M\u00f6glichkeiten der CO2 Reduktion durch Algen vorstellte.&#8220;<\/p> <p>Noch mag die vollst\u00e4ndige CO2-Entfernung aus den Kraftwerken eher utopisch erscheinen, aber die Entwicklung und Forschung dringt immer tiefer in die Materie ein und an weiteren L\u00f6sungskonzepten wird gearbeitet. Da die Nachfrage der Alge die Produktionskapazit\u00e4ten in den n\u00e4chsten Jahren um ein vielfaches \u00fcbersteigen wird, entwickelt sich ein Markt, der f\u00fcr alle hochinteressant sein kann. Um Algenbiomasse zur weiteren Wertstoffproduktion zu gewinnen w\u00fcrde eine teilweise, kostenfreie Nutzung der CO2-Emission aus Kraftwerken sinnvoll erscheinen.<\/p> <p>V.i.S.d.P.:<br \/> Florian Fritsch<br \/> Der Verfasser ist f\u00fcr den Inhalt verantwortlich<\/p> <p>Florian Fritsch ist freier Consultant und Energieexperte. Er leitet als Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer mehrere Unternehmen aus dem Bereich &#8222;Erneuerbare Energie&#8220;, insbesondere Tiefen-Geothermie, Elektromobilit\u00e4t und Solarthermie. Weitere Informationen unter: <a target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" href=\"http:\/\/www.fg.de\" title=\" Schwerpunkte in der Gewinnung Erneuerbarer Energien, dem Ausbau intelligenter Stromnetze und der Projektentwicklung im Wachstumsmarkt Elektromobilit\u00e4t. \" >www.fg.de<\/a><\/p> <p>Kontakt<br \/> Florian Fritsch<br \/> Florian Fritsch<br \/> Bruderw\u00f6hrdstra\u00dfe 15a<br \/> 93055 Regensburg<br \/> +49 (0)941 20 000 90<br \/> info@fg.de<br \/> http:\/\/www.fg.de<\/p> <p>Pressekontakt:<br \/> Fritsch<br \/> Florian Fritsch<br \/> Bruderw\u00f6hrdstra\u00dfe 15a<br \/> 93055 Regensburg<br \/> 0049 (0) 941 20 000 90<br \/> info@fg.de<br \/> http:\/\/www.fg.de<\/p> <p>&nbsp;<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zukunftsenergie Alge? 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