{"id":175486,"date":"2015-11-12T17:58:36","date_gmt":"2015-11-12T17:58:36","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/?p=175486"},"modified":"2015-11-13T14:42:35","modified_gmt":"2015-11-13T13:42:35","slug":"deutschland-das-land-der-tueftler-und-forscher","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/deutschland-das-land-der-tueftler-und-forscher-10175486\/","title":{"rendered":"Deutschland &#8211; Das Land der T\u00fcftler und Forscher?"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"attachment alighnleft alignleft\" title=\"Kinder und MINT-Berufe\" src=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/274132-150x150.jpg\" alt=\"Bild\" width=\"150\" height=\"150\" \/>Teilnehmerzahl nahezu verdreifacht &#8211; 460 Kinder beim 2. T\u00fcftler- und Forscherinnentag Baden-W\u00fcrttemberg<\/p> <div>460 Kinder aus 37 Stuttgarter und Karlsruher Kitas sowie einer Grundschule haben beim 2. T\u00fcftler- und Forscherinnentag am 12. November 22 Betriebe und Berufsschulen besucht. Die element-i-Bildungsstiftung hatte die Veranstaltung im Rahmen des Projekts element-i macht MINT im vergangenen Jahr ins Leben gerufen, um Kinder schon fr\u00fch f\u00fcr naturwissenschaftlich-technische Themen zu begeistern.<!--more--><\/p> <p>&#8222;Die positive Resonanz nach der Auftaktveranstaltung im letzten Jahr hat uns in diesem Jahr erm\u00f6glicht, noch mehr Betriebe und Unternehmen f\u00fcr den T\u00fcftler- und Forscherinnentag zu gewinnen&#8220;, berichtet Projektleiterin Meike Betz von der element-i-Bildungsstiftung. Erstmals sind auch zwei Unternehmen aus Karlsruhe &#8211; EnBW und Kraus &amp; Naimer &#8211; mit dabei. &#8222;Die teilnehmenden Firmen sind durchweg begeistert von der M\u00f6glichkeit, schon fr\u00fch Kontakt zum Nachwuchs aufzubauen und Kinder durch Einblicke in die Praxis f\u00fcr MINT-Berufe zu sensibilisieren.&#8220;<\/p> <p>&#8222;Theremin&#8220; und &#8222;Zitronenbatterie&#8220; bauen<br \/> Die Unternehmen haben sich spannende Aktionen f\u00fcr die Kinder einfallen lassen: Bei der Robert Bosch GmbH haben die Kinder ein &#8222;Theremin&#8220; gebaut &#8211; dabei handelt es sich um ein Musikinstrument, auf dem gespielt werden kann, ohne es daf\u00fcr ber\u00fchren zu m\u00fcssen. J\u00fcrgen Gerhardt, Entwicklungsleiter und Produktbereichsleiter Innovationen und Wachstumsgebiete im Gesch\u00e4ftsbereich Diesel Systems ist davon \u00fcberzeugt: &#8222;Solche Projekte erm\u00f6glichen Kindern spielerisch die Faszination von MINT-Berufen zu erfahren. Die Zusammenarbeit von Wirtschaft, Bildungseinrichtungen und der Wissenschaft ist von gro\u00dfer Bedeutung, um den Wirtschaftsstandort Deutschland zukunftsf\u00e4hig zu machen. Deshalb gr\u00fcndete Bosch vor rund zehn Jahren zusammen mit acht anderen Unternehmen die Wissensfabrik, um \u00fcber Bildungskooperationen Initiativen wie den T\u00fcftler- und Forscherinnentag zu unterst\u00fctzen.&#8220; Bei Friess &amp; Merkle Elektroinstallation konnten die kleinen T\u00fcftlerinnen und T\u00fcftler echte Experimente durchf\u00fchren und sich am Bau einer sogenannten Zitronenbatterie versuchen. Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer und stv. Stuttgarter Obermeister Werner Friess betreibt schon lange \u00d6ffentlichkeitsarbeit f\u00fcr die Berufsfindung der Jugend. &#8222;Es ist uns enorm wichtig, f\u00fcr technische Berufe zu werben. Gerade im Hinblick auf die Energiewende werden Fachkr\u00e4fte immer wichtiger werden. Wenn wir uns hier nicht einsetzen, stehen wir irgendwann im Dunkeln.&#8220;<\/p> <p>In allen Unternehmen haben die Auszubildenden das Programm gestaltet, denn auch sie sollen profitieren &#8211; sie lernen beispielsweise, eine wichtige Vorbildfunktion auszuf\u00fcllen, Verantwortung zu \u00fcbernehmen und \u00fcben sich in der Organisation und Durchf\u00fchrung von Projekten.<\/p> <p>&#8222;Fr\u00fche Bildung lohnt sich&#8220;<br \/> Der ehemalige Staatssekret\u00e4r im Staatsministerium Dr. Matthias Kleinert ist Beirat der element-i-Bildungsstiftung. Als jahrelanger Verfechter von fr\u00fcher Bildung steht f\u00fcr ihn fest, dass Projekte wie der T\u00fcftler- und Forscherinnentag einen unsch\u00e4tzbaren Wert f\u00fcr die Entwicklung von Kindern haben. Bei der Pressekonferenz zum Aktionstag sagte er: &#8222;Heute hatten Kinder wieder die Chance, Neues zu entdecken, ihr Interesse an gestalterischem Tun zu wecken und ihre F\u00e4higkeiten und Begabungen zu entwickeln. Damit ist der fr\u00fchzeitige und rechtzeitige Startschuss f\u00fcr ein den F\u00e4higkeiten und Fertigkeiten des Kindes erfolgversprechendes (Berufs)leben gegeben. Also lautet meine Empfehlung: Der T\u00fcftler-und Forscherinnentag muss fester Bestandteil der fr\u00fchkindlichen Bildungspolitik werden! Fr\u00fche Bildung lohnt sich!&#8220;<\/p> <p>&#8222;Die Wirtschaft muss in die Kinder investieren&#8220;<br \/> Als Mitglied des Projektteams von element-i macht MINT machte sich auch Andreas Richter, Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer der IHK Region Stuttgart, bei der Pressekonferenz f\u00fcr den T\u00fcftler- und Forscherinnentag stark: &#8222;Nachwuchsf\u00f6rderung gewinnt immer mehr an Bedeutung. Es geht darum, Kinder auf eine Welt vorzubereiten, die zunehmend komplexer wird und immer h\u00f6here Anforderungen an die Menschen stellen wird, die in ihr leben. Ich finde es gut, dass beim T\u00fcftler- und Forscherinnentag die Wirtschaft gefragt ist und die Chance hat, selber aktiv zu werden und mit den Kleinsten in Kontakt zu kommen. Und das gro\u00dfe Interesse der Unternehmen sowie der Kinder gibt den Veranstaltern recht.&#8220;<\/p> <p>Was macht &#8222;element-i macht MINT&#8220; noch?<br \/> Neben dem 1. T\u00fcftler- und Forscherinnentag schafft das Projekt in Kooperation mit Unternehmen und Betrieben R\u00e4ume in Kitas, die zum T\u00fcfteln, Forschen und Experimentieren einladen. So werden beispielsweise Werkst\u00e4tten, Ateliers und Labore eingerichtet. Aber nur mit den passenden R\u00e4umen ist es nicht getan: die Stiftung sucht gezielt Spezialistinnen und Spezialisten mit MINT-Hintergrund, die in Kitas arbeiten und Kindern ihre Begeisterung f\u00fcr das eigene Thema nahebringen k\u00f6nnen. In zahlreichen element-i-Kinderh\u00e4usern gibt es deshalb bereits seit langem Fachkr\u00e4fte mit vielf\u00e4ltigsten Berufserfahrungen aus Bereichen wie Schreinerei, Biologie, Chemie und Ingenieurswesen. Der Erfolg zeichnet sich ab: Die Kinder sch\u00e4tzen den vielf\u00e4ltigen Input und die fachlichen Tipps der MINT-Fachkr\u00e4fte und haben gro\u00dfen Spa\u00df daran, gemeinsam mit ihnen ihre eigenen Projekte umzusetzen. Eltern wiederum sind begeistert davon, was ihre Kinder bereits in der Kita lernen. So erh\u00f6hen diese sogenannten multiprofessionellen Kita-Teams das Spektrum und die Qualit\u00e4t dessen, was eine Kindertagesst\u00e4tte leisten kann.<\/p> <p>Kitas, Unternehmen, Spezialisten &#8211; Wir suchen MI(n)Tmacher!<br \/> Der T\u00fcftler- und Forscherinnentag soll weiter wachsen. Im kommenden Jahr sollen noch mehr Kinder die Chance bekommen, in Betriebe, Unternehmen und Berufsschulen hinein zu schnuppern. Daf\u00fcr sucht die element-i-Bildungsstiftung bereits jetzt wieder MI(n)Tmacher. Unternehmen und Kitas, die sich beteiligen wollen, k\u00f6nnen sich auf der Website der element-i-Bildungsstiftung informieren und sich unter der Nummer 0711-656960-36 an die Bildungsstiftung werden.<\/p> <p>Die element-i-Bildungsstiftung<br \/> In vielf\u00e4ltigen Projekten er\u00f6ffnet die element-i-Bildungsstiftung Kindern neue Horizonte &#8211; unabh\u00e4ngig von deren Geschlecht, ihrer Herkunft oder den finanziellen M\u00f6glichkeiten ihrer Eltern. So k\u00f6nnen sie ihre Interessen und Begabungen entdecken, Kreativit\u00e4t und Selbstvertrauen entwickeln und daraus Kraft f\u00fcr ihr gesamtes Leben sch\u00f6pfen. Auf Basis humanistischer Werte und in Orientierung an dem element-i-Leitbild f\u00f6rdert die element-i-Bildungsstiftung daher die Umsetzung zukunftsweisender P\u00e4dagogik, insbesondere &#8211; aber nicht ausschlie\u00dflich &#8211; in den knapp 40 element-i-Kitas und Grundschulen.<br \/> Unter anderem lobt die element-i-Bildungsstiftung j\u00e4hrlich den P\u00e4dagogik-Innovationspreis KitaStar aus. Er wird im Rahmen des Zukunftskongresses f\u00fcr Bildung und Betreuung Invest in Future verliehen.<\/p> <p>Firmenkontakt<br \/> element-i Bildungsstiftung gGmbH<br \/> Meike Betz<br \/> Wankelstra\u00dfe 1<br \/> 70563 Stuttgart<br \/> 0711-656960-36<br \/> meike.betz@konzept-e.de<br \/> <a target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" href=\"http:\/\/www.element-i-bildungsstiftung.de\/\"  >http:\/\/www.element-i-bildungsstiftung.de\/<\/a><\/p> <p>Pressekontakt<br \/> eoscript Public Relations<br \/> Eike Ostendorf-Servisoglou<br \/> L\u00f6wen-Markt 8<br \/> 70499 Stuttgart<br \/> 0711-65227930<br \/> eos@eoscript.de<br \/> http:\/\/www.eoscript.de<\/p> <p>Bildquelle: element-i-Bildungsstiftung<\/p> <\/div> <p>&nbsp;<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Teilnehmerzahl nahezu verdreifacht &#8211; 460 Kinder beim 2. T\u00fcftler- und Forscherinnentag Baden-W\u00fcrttemberg 460 Kinder aus 37 Stuttgarter und Karlsruher Kitas sowie einer Grundschule haben beim 2. 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