{"id":188150,"date":"2016-02-10T15:11:14","date_gmt":"2016-02-10T15:11:14","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/?p=188150"},"modified":"2016-02-12T12:40:29","modified_gmt":"2016-02-12T11:40:29","slug":"chronisch-korruptive-ernaehrungswissenschaft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/chronisch-korruptive-ernaehrungswissenschaft-10188150\/","title":{"rendered":"Chronisch korruptive &#8218;Ern\u00e4hrungswissenschaft&#8216;"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"attachment alighnleft alignleft\" title=\"Dr. Johann Georg Schnitzer\" src=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/281170-150x150.jpg\" alt=\"Bild\" width=\"150\" height=\"150\" \/>Arbeitsvisionen II f\u00fcr Europa<\/p> <div>Gesundheit statt Krankheitsunwesen<br \/> von Dr. Johann Georg Schnitzer<br \/> Zu Zeiten der alten R\u00f6mer und Germanen gab es keine Zivilisationskrankheiten<\/p> <p><!--more--><\/p> <p>Die genauesten Berichte aus jener Zeit schrieb der r\u00f6mische Kaiser und Feldherr Julius Caesar (100-44 vor Christi Geburt). Auch damals waren Getreide die Hauptgrundlage der Verpflegung. Die r\u00f6mischen Soldaten erhielten pro Kopf und Tag etwa 850 g Getreide, vor allem Weizen. Dieser wurde auf einer &#8211; bei Feldz\u00fcgen auf einem Wagen mitgef\u00fchrten &#8211; Steinm\u00fchle jeweils frisch gemahlen und teils mit Wasser verr\u00fchrt als Brei verzehrt, der Rest wurde auf hei\u00dfen Steinen zu Fladen gebacken als Proviant f\u00fcr unterwegs.<\/p> <p>\u00c4hnlich verfuhr das Seefahrervolk der Ph\u00f6nizier. Diese f\u00fchrten auf ihren Schiffen einen Getreidevorrat mit und eine Steinm\u00fchle, um das Getreide t\u00e4glich frisch f\u00fcr die Verpflegung der Mannschaft zu mahlen.<\/p> <p>In den &#8211; viele Details enthaltenden &#8211; Berichten von Julius Caesar findet sich keine Erw\u00e4hnung von Krankheiten. Auch die von Caesar in seinen Kriegen unterworfenen anderen V\u00f6lker m\u00fcssen gesund gewesen sein. Krankheiten und Degenerationsmerkmale w\u00e4ren Caesar gewiss aufgefallen und er h\u00e4tte dar\u00fcber berichtet. Gesundheit war selbstverst\u00e4ndlich in der Zeit des alten Rom.<\/p> <p>Ein weiterer Beleg f\u00fcr die allgemeine Gesundheit in jener Zeit sind die Ausgrabungen von Pompeji. Im Jahr 79 nach Christi Geburt versch\u00fcttete der Vulkan Vesuv die Stadt so schnell und vollst\u00e4ndig, dass die Leute so begraben wurden, wie und wo sie in diesem Augenblick gerade lebten. Die in Pompeji bei Ausgrabungen gefundenen Sch\u00e4del weisen vollkommen intakte Gebisse mit in regelm\u00e4\u00dfigen Reihen stehenden Z\u00e4hnen auf, die weder Parodontose noch Zahnkaries zeigen.<\/p> <p>Z\u00e4hne und Gebiss sind Fr\u00fchwarnsystem und Gradmesser der Gesundheit<\/p> <p>Wir wissen heute aufgrund verschiedener Forschungsarbeiten, dass Gebiss und Z\u00e4hne die empfindlichsten Gradmesser der Gesundheit sind und zugleich ein Fr\u00fchwarnsystem vor Ern\u00e4hrungsfehlern. Werden solche begangen &#8211; und dazu gibt es heutzutage viele M\u00f6glichkeiten &#8211; so k\u00f6nnen schon nach wenigen Wochen Sch\u00e4den an den Z\u00e4hnen und Gebissverfall einsetzen.<\/p> <p>Wie die zahlreichen Schadfaktoren in der heute \u00fcblichen Zivilisationskost am Gebissverfall zusammenwirken, zeigt das Schema der Kariesursachen auf Seite 308 des folgenden Buches, welches nicht nur \u00fcber die Verfallsursachen informiert, sondern laienverst\u00e4ndlich und mit 125 Abbildungen von zahn\u00e4rztlichen Sanierungen gesch\u00e4digter Gebisse aufzeigt, wie der fortschreitende Verfall dauerhaft gestoppt und sowohl die Kaufunktionen als die wichtige \u00c4sthetik wieder hergestellt werden k\u00f6nnen:<\/p> <p>Zahnprobleme und ihre \u00dcberwindung (http:\/\/www.dr-schnitzer-buecher-neu.de\/Zahnprobleme-und-ihre-Ueberwindung)<br \/> w w w.dr-schnitzer-buecher-neu.de\/Zahnprobleme-und-ihre-Ueberwindung<\/p> <p>Die weiteren Zivilisationskrankheiten hingegen haben eine durchschnittliche Inkubationszeit von etwa 20 Jahren. Diese verbraucht sich generations\u00fcbergreifend. Das bedeutet, dass wenn die Eltern sich schon 10 Jahre lang mit Zivilisationskost ern\u00e4hrt haben, dann ihre Kinder im statistischen Durchschnitt schon im Alter von 10 Jahren an einem chronischen Zivilisationsleiden erkranken k\u00f6nnen.<\/p> <p>Im Mittelalter begannen in Europa die gro\u00dfen Seuchen Pest und Cholera<\/p> <p>Seuchen (schwere, ansteckende Infektionskrankheiten) begannen in Europa im fr\u00fchen Mittelalterund forderten fortan immer wieder eine gro\u00dfe Zahl von Todesopfern.<\/p> <p>Die Pest wird in der Rattenpopulation am Leben gehalten. Von dort auf den Menschen \u00fcbertragen wird sie durch Fl\u00f6he. Viele Ratten gibt es bei unhygienischen Verh\u00e4ltnissen und mangelhafter Abfallentsorgung.<\/p> <p>Die Cholera ist eine Darminfektion, die z.B. durch Trinkwasser \u00fcbertragen werden kann, das mit F\u00e4kalien verunreinigt ist. Die WHO (Weltgesundheitsorganisation) berichtet von 3 bis 5 Millionen F\u00e4llen pro Jahr. 100.000 bis 120.000 davon \u00fcberleben die Infektion nicht.<\/p> <p>Ein erster Hinweis, dass die Anf\u00e4lligkeit f\u00fcr Seuchen auch etwas mit der Ern\u00e4hrungsweise zu tun haben k\u00f6nnte, ergibt sich aus der gro\u00dfen Grippe-Epidemie 1917-1918 in Deutschland. Frederic Stahl schrieb dazu in seinem Forumbeitrag<\/p> <p>Die t\u00f6dlichen Seuchen kommen wieder (http:\/\/www.dr-schnitzer.de\/forum-seuchen-fst.html)<br \/> w w w.dr-schnitzer.de\/forum-seuchen-fst.html<\/p> <p>&#8218;&#8230; Vor 1914 haben die D\u00e4nen riesige Mengen Futtermittel aus Afrika gekauft und importiert f\u00fcr ihre vielen Schweine. Der gr\u00f6\u00dfte Teil dieser Schweine war f\u00fcr den Export bestimmt. Ein sehr gutes Gesch\u00e4ft. Aber im Jahr 1914 haben die Engl\u00e4nder die maritime Blockade \u00fcber Kontinentaleuropa verh\u00e4ngt. Dann war pl\u00f6tzlich aus mit den Futtermitteln. Den D\u00e4nen blieb nichts anderes \u00fcbrig, als ihre Schweine zu exportieren. Der Hauptabnehmer war Deutschland. Denn die Deutschen hatten mehr K\u00fchlraumkapazit\u00e4t als die D\u00e4nen.<\/p> <p>Vier Jahre lang haben die D\u00e4nen kein Schweinefleisch gegessen. Im Jahr 1918 erschien die spanische Grippe. Das war in Wirklichkeit eine Pestepidemie. Die D\u00e4nen kamen sehr gut davon. Nur 6000 \u00e4ltere und kranke Leute haben dabei ihr Leben gelassen. Aber in den Nachbarl\u00e4ndern, wo den ganzen Krieg hindurch Schweinefleisch verzehrt wurde, da sind 20 Millionen auf der Strecke geblieben.<\/p> <p>Dieses d\u00e4nische Massenexperiment h\u00e4tte f\u00fcr die Mediziner in aller Welt ein Signal sein m\u00fcssen. Mitnichten. Sogar die D\u00e4nen haben wieder Schweinefleisch gegessen als die Epidemie abgeklungen war &#8230;&#8216;<\/p> <p>Es lohnt sich, die ganze am 19.10.2013 ver\u00f6ffentlichte Abhandlung von Frederic Stahl zu lesen, denn er zeigt weitere wichtige Ursachen f\u00fcr den Verlust der Abwehrkraft gegen Seuchen auf. Es ist eine seiner letzten Abhandlungen. Frederic Stahl verstarb am 1. August 2015 im Alter von 89 Jahren.<\/p> <p>Wie es zur Entstehung von ern\u00e4hrungsbedingten Zivilisationskrankheiten kam<\/p> <p>Ab 1776 wurde in England die von Thomas Newcomen erfundene und vonJames Watt verbesserte Dampfmaschine von der Firma Boulton &amp; Watt produziert. Der Unternehmer Matthew Boulton hatte es durch die ein Jahr zuvor erfolgte Firmengr\u00fcndung m\u00f6glich gemacht.<\/p> <p>1866 entwickelte in Deutschland Werner von Siemens den ersten elektrischen Generator zur Erzeugung von elektrischem Strom, was die Entwicklung und den Einsatz von Elektromotoren m\u00f6glich machte.<\/p> <p>Diese Entwicklungen starker Antriebsmaschinen erlaubten neben vielen anderen Anwendungen auch, den bisher nur mit Wasser oder Wind m\u00f6glichen Antrieb von M\u00fchlen einzurichten. So entstand eine M\u00fchlenbauindustrie, welche seither gro\u00dfe Mahleinrichtungen mit hoher Antriebsleistung herstellt. Die so eingerichteten Gro\u00dfm\u00fchlen k\u00f6nnen, da unabh\u00e4ngig von Wasser oder Wind, gro\u00dfe Mengen Getreide auf Vorrat mahlen. Seither wird gemahlenes Getreide \u00fcber den Mehlhandel, den B\u00e4ckereinkauf und den Einzelhandel als Produkt vertrieben.<\/p> <p>Allerdings hat sich dabei alsbald herausgestellt, dass gemahlenes Getreide nicht lagerf\u00e4hig ist, sondern innerhalb weniger Tage muffig und ranzig wird. Man untersuchte, woran das liegt, und fand als Ursache die \u00d6le der Getreidekeime. Weil diese beim Mahlen ohnehin etwas gr\u00f6ber bleiben, siebt man sie fortan heraus. Weil auch die Randschichten des Korns beim Mahlen etwas gr\u00f6\u00dfer ausfallen, wandern diese beim Sieben ebenfalls in das &#8218;Abfallprodukt&#8216;, das &#8218;Kleie&#8216; genannt wird. Diese wird seit damals bis heute als Viehfutter verkauft.<\/p> <p>Die nach dem Entfernen der Kleie verbleibende St\u00e4rke erwies sich als gut lagerf\u00e4hig. Deshalb entwickelte die M\u00fchlenbauindustrie technische Verfahren zur Abtrennung der Kleie, um auf diese Weise &#8218;Auszugsmehle&#8216; herzustellen. Die verschiedenen Mehltypen werden nach dem m\u00f6glicht geringen verbleibenden Mineralgehalt benannt: Die &#8218;Mehltype &#8218;405&#8216; ist die feinste mit dem geringsten Mineralgehalt. Diese wird am meisten verkauft und ist auch der Rohstoff f\u00fcr die meisten aus Mehl hergestellten Produkte wie Brot, Kleingeb\u00e4ck, Feingeb\u00e4ck, Teigwaren, Waffeln, Kekse und weitere.<\/p> <p>Eine zur gleichen Zeit wie die M\u00fchlenindustrie sich entwickelnde, damals noch primitive &#8218;Ern\u00e4hrungswissenschaft&#8216; befand, dass das einzig Wertvolle am Getreide die St\u00e4rke sei, weil diese die Energie liefere. Alles andere bezeichnete man als (unn\u00f6tigen) Ballast. Der Name &#8218;Ballaststoffe&#8216; hat sich bis heute erhalten.<\/p> <p>Diese beiden Entwicklungen fanden alsbald zueinander, denn die zweite bot scheinbar eine wissenschaftliche Rechtfertigung f\u00fcr die L\u00f6sung, welche die M\u00fchlenindustrie f\u00fcr ihr Problem gefunden hatte: Das Aussieben der Keime und Randschichten, um Mehl lagerf\u00e4hig zu machen.<\/p> <p>Dass damit die damalige Ern\u00e4hrungswissenschaft einen schweren Denkfehler begangen hatte, stellte sich heraus, als auf der Suche nach der Ursache der Beriberi-Krankheit bei H\u00fchnern, die mit poliertem (von den Randschichten befreitem) Reis gef\u00fcttert wurden, das erste Vitamin (B1) entdeckt wurde, und dessen Fehlen sich als die Ursache der Krankheit herausstellte.<\/p> <p>Damit war das ganze sch\u00f6ne Konzept f\u00fcr lagerf\u00e4hige und handelbare Feinmehle obsolet (auf deutsch &#8218;im Eimer&#8216;). Diese Krankheit kann bei Mangel an Vitamin B1, z.B. wegen des Verzehrs von Produkten aus Auszugsmehlen statt aus dem vollen, frisch gemahlenen Korn, auch beim Menschen auftreten:<\/p> <p>Beriberi (http:\/\/flexikon.doccheck.com\/de\/Beriberi)<br \/> http:\/\/flexikon.doccheck.com\/de\/Beriberi<\/p> <p>Heute wei\u00df man, dass in den Randschichten der Getreidek\u00f6rner (das gilt auch f\u00fcr Reis) wichtige Vitamine und Mineralstoffe und im Keim der Getreidek\u00f6rner lebenswichtige hochunges\u00e4ttigte Fetts\u00e4uren enthalten sind.<\/p> <p>Aber was damals tun? Waren doch bereits Milliardenbetr\u00e4ge in die Herstellung und Einrichtung solcher Gr\u00f6\u00dfm\u00fchlen investiert worden, die Handelswege f\u00fcr Auszugsmehle waren eingefahren und lukrativ, das B\u00e4ckerhandwerk konnte mangels &#8218;Gewusst wie&#8216; mit nichts Anderem mehr backen als mit Auszugsmehlen, und man hatte die Bev\u00f6lkerung an die ganzen Wei\u00dfmehlprodukte gew\u00f6hnt, wie Wei\u00dfbrot, Feingeb\u00e4ck, Wei\u00dfmehlteigwaren usw.<\/p> <p>Eine chronisch korruptive &#8218;Ern\u00e4hrungswissenschaft&#8216; entstand<\/p> <p>Auf Seiten der Ern\u00e4hrungswissenschaft h\u00e4tte man mit der Entdeckung des ersten Vitamins die fr\u00fchere Bef\u00fcrwortung der Auszugsmehle widerrufen m\u00fcssen. Das w\u00e4re ehrliche Wissenschaft gewesen.<\/p> <p>Aber man hatte einen &#8218;Ruf&#8216; zu verlieren und f\u00fcrchtete Verluste an Reputation und Einkommen. Kein Wissenschaftler gesteht gerne ein, dass er sich geirrt hat und damit auch seine bisherigen Ver\u00f6ffentlichungen wertlos geworden sind. Au\u00dferdem sind die finanziellen Forschungsf\u00f6rderungen aus der entstandenen Industrie und sonstige Zuwendungen und Verg\u00fcnstigungen auch nicht zu verachten.<\/p> <p>Aus diesen Anf\u00e4ngen heraus entwickelte sich eine bis heute anhaltende unheilige Allianz zwischen der Nahrungsmittelwirtschaft und der Ern\u00e4hrungswissenschaft nebst weiteren Disziplinen wie der Schulmedizin, der Pharmawirtschaft und den Mainstream-Medien.<br \/> Als korruptives Verhalten definierte der Bundesgerichtshof ein an sich korruptes Verhalten, das aber straffrei bleibt, so lange es kein Gesetz gibt, das es verbietet (was einer der Erfolge des Lobbyismus ist). Mehr dazu siehe<\/p> <p>Korruptives Verhalten ist straffrei (http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/bgh-urteil-korruptives-verhalten-ist-straffrei\/6788988.html)<br \/> w w w.tagesspiegel.de\/politik\/bgh-urteil-korruptives-verhalten-ist-straffrei\/6788988.html<\/p> <p>Dieses Verhalten durchzieht inzwischen alle Bereiche und Kan\u00e4le, die mit Information, Politik, Gesetzgebung, Unterricht, Ausbildung, Weiterbildung, Forschung und deren F\u00f6rderungen zu tun haben.<\/p> <p>So tauchen periodisch Kampagnen auf, die glauben machen wollen, dass der Verzehr von Getreideprodukten gesundheitssch\u00e4dlich sei. Bei n\u00e4herem Hinsehen werden dabei keinerlei Unterschiede gemacht zwischen Auszugsmehlen und Vollkornmehlen. V\u00f6llig unbekannt scheint den Verfassern auch die Bedeutung des frischen Mahlens zu sein.<\/p> <p>Auch ein wesentlicher Teil der \u00c4rzteschaft r\u00e4t ihren Patienten eher ab von einer artgerechten, zur Gesundung f\u00fchrenden nat\u00fcrlichen Ern\u00e4hrung, und r\u00e4t, unbedingt bei der Einnahme von Pillen zu bleiben. Das ist eines der Ergebnisse unserer Bluthochdruckstudie:<\/p> <p>Auswertungen der Studie \u00fcber die Effektivit\u00e4t der Ern\u00e4hrungsma\u00dfnahmen zur Normalisierung des Blutdrucks (<a target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" href=\"http:\/\/www.dr-schnitzer.de\/bluthochdruckstudie02-auswertungen.html\"  >http:\/\/www.dr-schnitzer.de\/bluthochdruckstudie02-auswertungen.html<\/a>)<br \/> w w w.dr-schnitzer.de\/bluthochdruckstudie02-auswertungen.html<\/p> <p>Die Wahrheit ist, dass die Getreide aufgrund ihrer besonderen Eigenschaften \u00fcberhaupt erst die Entwicklung der Menschheit auf ihre heutige Zahl von 7,34 Milliarden lebender Menschen m\u00f6glich gemacht haben, Alle bedeutenden V\u00f6lker in der Geschichte der Menschheit sind gesund geblieben, solange sie diese &#8218;Lebensgemeinschaft mit den Getreiden* (Prof. Dr. Werner Kollath, der diese gr\u00fcndlich erforscht hat) aufrecht erhalten haben. Auch heute noch k\u00f6nnten alle Menschen auf dieser Grundlage gesund sein und satt werden. Man eigne sich mehr Wissen in dieser lebenswichtigen Sache an durch lesen des Buches<\/p> <p>Gesundheit &#8211; Getreide &#8211; Weltern\u00e4hrung (http:\/\/www.dr-schnitzer-buecher-neu.de\/Gesundheit-Getreide-Welternaehrung)<br \/> w w w.dr-schnitzer-buecher-neu.de\/Gesundheit-Getreide-Welternaehrung<\/p> <p>Eine auf Irref\u00fchrung zielende permanente Desinformation der \u00d6ffentlichkeit \u00fcber Ern\u00e4hrungsfragen ist eine der Strategien des global herrschenden Krankheitsunwesens, welches damit seine Existenzgrundlagen sichert. Diese basieren auf einer weltweit m\u00f6glichst kranken Bev\u00f6lkerung.<\/p> <p>Es w\u00e4re der Super-GAU (Gr\u00f6\u00dfter Anzunehmender Unfall) f\u00fcr dieses System, wenn das Wissen \u00fcber die Ausheilung der meisten weit verbreiteten chronischen Krankheiten einfach durch Umstellung auf eine der menschlichen Urnahrung nahe kommende Kost sich in der Bev\u00f6lkerung ausbreiten w\u00fcrde. Dabei geht es um Ums\u00e4tze und Gewinne, welche die der Schiffbau-, Flugzeug-, Auto- und R\u00fcstungsindustrie zusammen genommen weit \u00fcbertreffen.<\/p> <p>Chance und Aufgabe f\u00fcr Europa: Gesundung der europ\u00e4ischen und der Weltbev\u00f6lkerung<\/p> <p>Damit Europa wirtschaftlich gesunden kann, braucht es in allen seinen Mitgliedsl\u00e4ndern eine Reduzierung aller nicht produktiven Kosten, welche die Produktionskosten erh\u00f6hen und die internationale Konkurrenzf\u00e4higkeit verringern.<\/p> <p>Den gr\u00f6\u00dften Anteil der nicht produktiven Kosten machen die hohen Abgaben zur Finanzierung von Krankheiten, Fr\u00fchinvalidit\u00e4t und Pflege von Demenzkranken aus. Von diesen Milliardenabgaben leben ganze Wirtschaftsbereiche, die h\u00f6chst unproduktiv sind. Denn trotz der irrsinnig hohen Kosten werden die Krankheiten nicht geheilt, sondern dauerbehandelt (was f\u00fcr die Akteure lukrativer ist), und deshalb wird die Bev\u00f6lkerung nicht ges\u00fcnder, sondern immer kr\u00e4nker (was die Ums\u00e4tze und Gewinne des Krankheitsunwesens weiter steigen l\u00e4sst).<\/p> <p>Die erste Aufgabe der Europ\u00e4ischen Politik muss daher sein, das herrschende absurde Krankheitsunwesen wieder vom Kopf auf die Beine eines echten Gesundheitswesens zu stellen, das dieser Bezeichnung gerecht wird, indem es die Bev\u00f6lkerungen gesunden l\u00e4sst und gesund erh\u00e4lt.<\/p> <p>Dazu braucht es als neuen Schwerpunkt in Forschung und Lehre das Wissen um die nat\u00fcrlichen Grundlagen der Gesundheit und der Abwehrf\u00e4higkeit gegen Krankheiten. Das vorhandene Wissen muss an den Hochschulen und in Fortbildungskursen gelehrt werden, und wo noch Wissensl\u00fccken sind, m\u00fcssen diese erforscht werden.<\/p> <p>Solches betrifft nicht nur die Medizin, sondern genau so die Ern\u00e4hrungswissenschaft, die Landwirtschaft, die Bodenbiologie, die Forstwirtschaft und die Wasserwirtschaft.<\/p> <p>Erst dann, wenn klargestellt wird, welches die ges\u00fcndeste artgerechte nat\u00fcrliche Ern\u00e4hrungsweise ist, kann auch bestimmt werden, welche Mengen an welchen Nahrungspflanzen angebaut werden sollen. Dann k\u00f6nnen auch die bereits bekannten organischen Anbaumethoden ohne Pestizide und das vorhandene Wissen um ein gesundes aerobes Bodenleben (Humus) angewendet werden. Je ges\u00fcnder die Nahrungspflanzen sind, desto ges\u00fcnder sind auch die Menschen, wenn sie diese frisch und undenaturiert zubereitet zu essen bekommen.<\/p> <p>Der Mensch ist aufgrund der harten Fakten der vergleichenden Gebissanatomie ein Frugivore, ein Fruchtesser. Unter &#8218;Frucht&#8216; ist dabei alles zu verstehen, was Bauer und G\u00e4rtner als Frucht = Ertrag verstehen. Mehr dazu:<\/p> <p>Artgerechte Ern\u00e4hrung &#8211; eine kluge Entscheidung (http:\/\/www.dr-schnitzer.de\/emailnachrichten-artgerechte-ernaehrung-kluge-entscheidung.html)<br \/> w w w.dr-schnitzer.de\/emailnachrichten-artgerechte-ernaehrung-kluge-entscheidung.html<\/p> <p>Bei der gegenw\u00e4rtig produzierten, nicht artgerechten, aus pflanzlichen und vom Tier stammenden Nahrungsmitteln zusammengesetzten Zivilisationskost geben die verf\u00fcgbaren 1,5 Milliarden Hektar Weltackerfl\u00e4che nur Nahrung f\u00fcr 6,12 Milliarden Menschen her. Wir sind aber bereits 7,34 Milliarden (Siehe Weltbev\u00f6lkerungsuhr). So fehlt Nahrung f\u00fcr 1,19 Milliarden Menschen. Diese m\u00fcssen hungern und verhungern. Die anderen 6,12 Milliarden Menschen werden zwar satt, aber durch teils artfremde und \u00fcberdies denaturierte Kost chronisch krank.<\/p> <p>Wenn die verf\u00fcgbaren 1,5 Milliarden Hektar Weltackerfl\u00e4che direkt f\u00fcr den Anbau artgerechter Nahrung f\u00fcr die Menschen genutzt w\u00fcrden, k\u00f6nnte gesunde Nahrung f\u00fcr 32,1 Milliarden Menschen erzeugt werden. Dann haben alle lebenden Menschen genug zu essen und bleiben dabei auch noch gesund. Die meisten heutigen so teuren Krankheiten werden der Vergangenheit angeh\u00f6ren. Es wird eine H\u00f6herentwicklung der Zivilisation auf eine Stufe ohne Zivilisationskrankheiten sein.<\/p> <p>Wenn alle Menschen genug artgerechte Nahrung zu essen haben werden, wird auch ein Hauptgr\u00fcnd f\u00fcr die derzeitigen Kriege und damit auch f\u00fcr die derzeitigen V\u00f6lkerwanderungen entfallen.<\/p> <p>Das ist eine wahrlich gro\u00dfe Chance und Aufgabe f\u00fcr Europa und f\u00fcr Politiker mit Herz und Verstand. Dabei geht es nicht nur um die praktische Umsetzung dieser Erkenntnisse in die Realit\u00e4t des t\u00e4glichen Lebens.<\/p> <p>Vielmehr muss parallel dazu die evolutive &#8218;Abwicklung&#8216; des bisherigen unproduktiven Krankheitsunwesens auf sozialvertr\u00e4gliche Weise erfolgen. Neue attraktive und produktive Aufgaben m\u00fcssen f\u00fcr Jene geschaffen werden, die bisher wenig produktiv bis kontraproduktiv vom alten, korruptiven System leben.<\/p> <p>Das braucht die Mitwirkung Aller, die dazu in der Lage sind. Wie ist das bei Ihnen selbst? Was verm\u00f6gen Sie selber beizutragen zum Erfolg Europas und Ihres Landes auf dem Weg in eine bessere Zukunft f\u00fcr die Menschheit?<\/p> <p>Ihre eigene Zukunft: Gesundheit durch Wissen und seine Anwendung<\/p> <p>Diese Weiterentwicklung der Zivilisation auf eine Stufe ohne Zivilisationskrankheiten wird nicht von Heute auf Morgen geschehen. Einen der Gr\u00fcnde nannte Max Planck:<\/p> <p>Irrlehren der Wissenschaft (http:\/\/www.sasserlone.de\/zitat\/5527\/max.planck\/)<br \/> w w w.sasserlone.de\/zitat\/5527\/max.planck\/<\/p> <p>&#8218;Irrlehren der Wissenschaft brauchen 50 Jahre, bis sie durch neue Erkenntnisse abgel\u00f6st werden, weil nicht nur die alten Professoren, sondern auch deren Sch\u00fcler vorher aussterben m\u00fcssen.&#8216;<\/p> <p>Was f\u00fcr ein Optimist er doch war, der gute Max Planck (1858-1947; Physiker, Entdecker eine neuen Naturkonstante, des nach ihm benannten Planckschen Wirkungsquantums, Begr\u00fcnder der Quantentheorie, f\u00fcr die er 1918 den Nobelpreis erhielt).<\/p> <p>Das bedeutet f\u00fcr Sie pers\u00f6nlich, dass Sie die allgemeine H\u00f6herentwicklung der Zivilisation auf eine Stufe ohne Zivilisationskrankheiten wahrscheinlich nicht erleben werden. Aber keine Panik &#8211; denn das wesentliche dazu notwendige Wissen existiert bereits sehr weitgehend. Niemand zwingt Sie, mit dessen Nutzung zu warten, bis die alten Professoren und deren Sch\u00fcler und auch noch deren Sch\u00fcler ausgestorben sind.<\/p> <p>Vielmehr k\u00f6nnen Sie sich schon jetzt dieses Wissen zu eigen machen und es nutzen, um gesund zu bleiben oder wieder gesund zu werden.<\/p> <p>Die hierzu notwendigen Wissensquellen werden Ihnen in der heutigen, von Interessen beherrschten Gesellschaft nicht verraten. Vielmehr m\u00fcssen Sie diese selber suchen, finden und sich daraus das zum Gesundwerden und Gesundbleiben notwendige Wissen aneignen. Erst dann k\u00f6nnen Sie es zu Ihrem eigenen gesundheitlichen Vorteil und Nutzen auch anwenden.<\/p> <p>Einen Zugang zu solchen Wissensquellen und diese Abhandlung zum Weiterleiten an Ihre Kontakte finden Sie auf meiner Website:<\/p> <p>Dr. Schnitzers Geheimnisse der Gesundheit (http:\/\/www.dr-schnitzer.de)<br \/> http:\/\/www.dr-schnitzer.de<\/p> <p>Arbeitsvisionen II f\u00fcr Europa: Gesundheit statt Krankheitsunwesen (http:\/\/www.dr-schnitzer.de\/emailnachrichten-arbeitsvisionen-II-fuer-europa.html)<br \/> w w w.dr-schnitzer.de\/emailnachrichten-arbeitsvisionen-II-fuer-europa.html<\/p> <p>o&#8211;o&#8211;o&#8211;o&#8211;o&#8211;o&#8211;o&#8211;o&#8211;o&#8211;o&#8211;o&#8211;o<\/p> <p>Seit 1963 Forschung, Entwicklung und Aufkl\u00e4rung \u00fcber Grundlagen nat\u00fcrlicher Gesundheit, Ursachen und Heilung chronischer Zivilisationskrankheiten. Schwerpunkte: Gebissverfall, Diabetes, Herz-Kreislauf-Krankheiten, Aggressivit\u00e4t, Demenz, Nachwuchs-Degeneration.<\/p> <p>Kontakt<br \/> Dr. Johann Georg Schnitzer<br \/> Dr. Johann Georg Schnitzer<br \/> Zeppelinstra\u00dfe 88<br \/> 88045 Friedrichshafen<br \/> +49(0)7541-398560<br \/> +49(0)7541-398561<br \/> Dr.Schnitzer@t-online.de<br \/> http:\/\/www.dr-schnitzer.de<\/p><\/div> <p>&nbsp;<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Arbeitsvisionen II f\u00fcr Europa Gesundheit statt Krankheitsunwesen von Dr. Johann Georg Schnitzer Zu Zeiten der alten R\u00f6mer und Germanen gab es keine Zivilisationskrankheiten<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":188236,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[96],"tags":[134],"class_list":["post-188150","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-ernaehrung-wellness-gesundheit","tag-default"],"amp_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/188150","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=188150"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/188150\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":188237,"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/188150\/revisions\/188237"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-json\/wp\/v2\/media\/188236"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=188150"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=188150"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=188150"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}