{"id":1897,"date":"2011-12-22T12:39:31","date_gmt":"2011-12-22T11:39:31","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/?p=1897"},"modified":"2016-08-19T13:51:56","modified_gmt":"2016-08-19T12:51:56","slug":"vollautomatisches-o-p-besteck","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/vollautomatisches-o-p-besteck-101897\/","title":{"rendered":"Vollautomatisches OP-Besteck"},"content":{"rendered":"<table style=\"float: left; width: 100px;\" border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"1\"> <tbody> <tr> <td align=\"center\" bgcolor=\"#ffffff\"><\/td> <\/tr> <\/tbody> <\/table> <p>Villingen-Schwenningen\/Dei\u00dflingen, 20. Dezember 2011.<br \/> Tausende von chirurgischen Instrumenten m\u00fcssen in einem Krankenhaus verwaltet, transportiert, sterilisiert und gewartet werden. Tag f\u00fcr Tag. Der organisatorische Aufwand ist enorm. Ein neuartiges Gemeinschaftsprojekt mehrerer Hightech-Firmen und Forschungseinrichtungen \u2013 koordiniert durch die MicroMountains Applications AG in Villingen-Schwenningen \u2013 will f\u00fcr Abhilfe sorgen. Ziel ist, das Operationsbesteck vollautomatisch zu identifizieren und zu verwalten. So lie\u00dfe sich viel Geld und Zeit sparen. <!--more-->Dazu sollen sogenannte RFID-Chips (Miniatur-Etiketten mit Funkantennen) in die Instrumente eingebaut werden. Leseger\u00e4te, die mit den Antennen kommunizieren und die Instrumente erfassen, will die phg Peter Hengstler GmbH + Co. KG aus Dei\u00dflingen entwickeln.<\/p> <p>Dieses Projekt faszinierte jetzt den Mittelstandsbeauftragten der baden-w\u00fcrttembergischen Landesregierung, SPD\/MdL Peter Hofelich. Im Rahmen eines Firmenbesuchs bei phg, zu dem der SPD-Kreisverband Rottweil eingeladen hatte, liess er sich dieser Tage das von der MicroMountains Applications AG verfolgte Modell der gemeinschaftlichen Technologieentwicklung erstmals am konkreten Beispiel vorstellen. \u201cApplications bedeutet praktische Anwendung. Als Applikationszentrum betreiben wir anwendungsorientierten Technologietransfer\u201d, stellte Vorstand Dr. Thomas Link die MicroMountains Applications AG vor.<\/p> <p>Sein Team agiere wie ein \u00dcbersetzer und Moderator zwischen Forschung, Industrie und Anwendern und halte bei firmen\u00fcbergreifenden Produktentwicklungen den roten Faden in der Hand. Das MicroMountains-Team analysiert den Bedarf des Marktes \u2013 zum Beispiel dringend n\u00f6tige Rationalisierungen in Krankenh\u00e4usern durch die automatische Erfassung und Verwaltung der Instrumente. Es sucht dazu passende Erfindungen, Patente, Normen, Forschungsergebnisse und Technologien. Und es hilft den interessierten Firmen, mit den Erkenntnissen aus der Forschung die geeigneten Produkte zu entwickeln. Dazu liefert die MicroMountains AG bei Bedarf Analysen, Messungen und Fachwissen. Sie definiert technische Anforderungen oder organisiert die Konstruktion und Fertigungsplanung.<\/p> <p>Dieses Modell des Technologietransfers wird zurzeit in einem vom Land Baden-W\u00fcrttemberg gef\u00f6rderten Firmen- und Forschungsnetzwerk genutzt, um den Einsatz der RFID-Funkantennen im Gesundheitswesen voranzutreiben. Ein Dutzend Unternehmen und das HSG-IMIT, das Institut der Hahn-Schickard-Gesellschaft in Villingen-Schwenningen, sind beteiligt. \u201cWir sehen hier ein enormes Potenzial f\u00fcr die mittelst\u00e4ndische medizintechnische Industrie und benachbarte Branchen\u201d, best\u00e4tigte der Mittelstandsbeauftragte Peter Hofelich. Er erwarte, dass die beteiligten Unternehmen den Kliniken bald eine Technologie anbieten k\u00f6nnen, die m\u00f6glicherweise zu erheblichen Effizienzsteigerungen f\u00fchrt und das medizinische Personal f\u00fcr wichtigere Aufgaben entlastet.<\/p> <p>Hofelich begr\u00fc\u00dfte den Ansatz der MicroMountains Applications AG. Dieser f\u00fchre die Projektbeteiligten im Netzwerk offenkundig z\u00fcgig zum Ziel. Der Abgeordnete wies auf die von wissenschaftlicher Seite ins Feld gef\u00fchrte Technologieschw\u00e4che kleinerer Unternehmen mit weniger als 50 Besch\u00e4ftigten hin. \u201cTechnologiedienstleister wie die MicroMountains AG sind in unserem Land gut in der Lage, diese Schw\u00e4che gemeinsam mit den Unternehmen anzugehen\u201d, so der Mittelstandsbeauftragte.<\/p> <p>\u201cF\u00fcr uns geht es in diesem Projekt darum, innovative und besonders robuste Leseger\u00e4te f\u00fcr den Einsatz von RFID-Etiketten in Kliniken zu entwickeln. Wir erwarten davon, dass wir st\u00e4rker in den Markt der Medizintechnik einsteigen k\u00f6nnen\u201d, berichtete phg-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Joachim Hengstler. Mit der Unterst\u00fctzung und Koordination durch die MicroMountains AG komme phg bei der Erschlie\u00dfung neuer Technologien gut voran. \u201cSchneller, als wenn wir das allein entwickeln w\u00fcrden\u201d, so Joachim Hengstler.<\/p> <p>\u201cDas Verbundprojekt f\u00fcr die Entwicklung von RFID-Funketiketten und Leseger\u00e4ten zur Erfassung und Verwaltung von medizinischen Instrumenten ist ein Musterbeispiel\u201d, fasste Dr. Thomas Link zusammen. So k\u00f6nne Technologietransfer heute wirkungsvoll umgesetzt werden: im Netzwerk und mit Moderatoren wie der MicroMountains Applications AG. Er bat den Mittelstandsbeauftragten, auch in Zukunft f\u00fcr entsprechende Rahmenbedingungen zu sorgen, die mittelst\u00e4ndischen Unternehmen wie phg schnelle und wegweisende Innovationen erm\u00f6glichen.<br \/> MicroMountains Applications AG<br \/> Mikrotechnologien z\u00fcgig zur industriellen Anwendung bringen \u2013 mit der MicroMountains Applications AG stellt sich ein neuartiger Dienstleister dieser Herausforderung. Das Unternehmen mit Sitz in Villingen-Schwenningen im Schwarzwald will mittelst\u00e4ndischen Unternehmen mit neuen Methoden des Technologietransfers helfen, die Potenziale der Mikrosystemtechnik schneller zu nutzen. Die AG operiert als selbstst\u00e4ndiger Dienstleister nach dem Modell der Applikationszentren. Sie ist Projekt- und Netzwerkmanager, Engineering-B\u00fcro, Hightech- und Finanzierungsberater und Mittler zwischen Industrie und Forschung. Die AG hat den Auftrag, H\u00fcrden f\u00fcr die Anwendung der Mikrotechnologien zu beseitigen sowie L\u00fccken zwischen wettbewerbsneutraler Forschung und gewerblicher Nutzung zu schlie\u00dfen.<\/p> <p>Die MicroMountains Applications AG kooperiert mit Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen \u2013 insbesondere in Baden-W\u00fcrttemberg, wo mit dem Cluster MicroTec S\u00fcdwest eine der weltweit gr\u00f6\u00dften Konzentrationen von Wissenschaft und Industrie auf dem Gebiet der Mikrotechnologien entstanden ist. Die drei Mitarbeiter verf\u00fcgen \u00fcber einzelfachliche und interdisziplin\u00e4re Kompetenzen f\u00fcr s\u00e4mtliche Fragestellungen aus den Bereichen Mikrosystemtechnik, Mikrospritzguss, Medizintechnik und Mechatronik. Vorstand ist Dr. Thomas Link. Aufsichtsratsvorsitzender ist Thomas Albiez, Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer der IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg. Die IHK hat die Gesellschaft im Jahr 2007 gemeinsam mit dem Verein MicroMountains Network e.V. und mit F\u00f6rderung durch das Bundesforschungsministerium aus der Taufe gehoben.<\/p> <p>Der Name MicroMountains \u2013 hervorgegangen aus der gleichnamigen Wirtschafts- und Technologieinitiative der IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg \u2013 erinnert an das traditionsreiche Know-how dieses Standortes auf dem Gebiet der Feinmechanik, Ultrapr\u00e4zisions- und Mikrotechnik. Die Region ist seit Jahrzehnten das Weltzentrum der Medizintechnik und war einst die Heimat der Uhrenindustrie. Hunderte von Automobilzulieferern haben hier ihren Sitz, ebenso namhafte Hersteller von Werkzeugmaschinen, Elektrotechnik, Elektronikkomponenten und Kunststofftechnik.<\/p> <p>MicroMountains Applications AG<br \/> Dr. Thomas Link<br \/> Rom\u00e4usring 4<br \/> 78050 Villingen-Schwenningen<br \/> service@mm-applications.com<br \/> 07721 2064951<br \/> http:\/\/www.mm-applications.com<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Villingen-Schwenningen\/Dei\u00dflingen, 20. Dezember 2011. Tausende von chirurgischen Instrumenten m\u00fcssen in einem Krankenhaus verwaltet, transportiert, sterilisiert und gewartet werden. Tag f\u00fcr Tag. Der organisatorische Aufwand ist enorm. Ein neuartiges Gemeinschaftsprojekt mehrerer Hightech-Firmen und Forschungseinrichtungen \u2013 koordiniert durch die MicroMountains Applications AG in Villingen-Schwenningen \u2013 will f\u00fcr Abhilfe sorgen. 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