{"id":199577,"date":"2016-03-31T17:56:33","date_gmt":"2016-03-31T17:56:33","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/?p=199577"},"modified":"2016-04-01T16:30:57","modified_gmt":"2016-04-01T15:30:57","slug":"cannabis-fuer-brandenburgische-biobauern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/cannabis-fuer-brandenburgische-biobauern-10199577\/","title":{"rendered":"Cannabis f\u00fcr brandenburgische Biobauern"},"content":{"rendered":"<div><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-199578\" title=\"Engagement f\u00fcr den Hanfanbau\" src=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/285984-e1459521565882.jpg\" alt=\"Bild\" width=\"260\" height=\"173\" \/>Brandenburger Biobauern setzen auf Cannabis<\/div> <div> Anbaufl\u00e4che von Nutzhanf soll dramatisch wachsenBrandenburger Biobauern wollen den Hanfanbau ausweiten. Neue Technologien bei Anbau, Ernte und Verarbeitung sollen erforscht und im Praxiseinsatz erprobt werden. Dazu hoffen die Bauern auf F\u00f6rderung der zust\u00e4ndigen Landesstellen in Brandenburg.<!--more--><\/p> <p>In wenigen Jahren k\u00f6nnten bereits 3.000 bis 5.000 ha Hanf in Brandenburg angebaut werden.<\/p> <p>Wilhelm Sch\u00e4kel von der Bio Ranch in Zempow freut sich \u00fcber das neue Engagement f\u00fcr den Hanfanbau: &#8222;Wir haben gerade hier in Nordbrandenburg magere B\u00f6den und sind immer auf der Suche nach anbauw\u00fcrdigen Fr\u00fcchten. Bereits im letzten Jahr haben wir Nutzhanf mit sehr gutem Erfolg angebaut. Hanfprodukte werden zur Zeit stark nachgefragt. Auch die neue Hanf Erntemaschine hat uns sehr \u00fcberzeugt.&#8220;<\/p> <p>Im \u00d6kolandbau ist Hanf besonders interessant, denn er wurzelt tief und hat einen hohen Vorfruchtwert. Entscheidend ist beim Hanfanbau die Verarbeitung und Vermarktung. Weltweit wird zumeist mit Hand geerntet. Diese Verfahren scheiden in Deutschland aufgrund der hohen Lohnkosten aus. Daher ist es notwendig, technische Ernte- und Aufbereitungsl\u00f6sungen zu finden und zu erproben.<\/p> <p>&#8222;F\u00fcr das neue Hanfprojekt ist eine regionale Verarbeitung besonders wichtig. Gern helfen wir dabei, einen Standort im Raum Wittstock zu suchen. Auch die Zusammenarbeit mit unseren Kollegen in der Mecklenburgischen Seenplatte liegt mir sehr am Herzen,&#8220; sagt Wilhelm Sch\u00e4kel<\/p> <p>Das neue Hanfprojekt setzt auf die Kombination der Nutzung von Bl\u00fcten, K\u00f6rnern und Stengeln. Hierzu sind jeweils entsprechende technische Verfahren zu entwickeln und zu erproben. Die Vorerfahrung von landwirtschaftlichen Betrieben in der M\u00fcritz Region und im Wittstocker Land kommen dem Projekt dabei zu Gute. Die Anbaufl\u00e4chen sollen Schritt f\u00fcr Schritt ausgeweitet werden. Eine Zusammenarbeit in Augenh\u00f6he zwischen Forschung, Ministerium, Verarbeitern, Vermarktern und den \u00d6kobauern wird angestrebt. Im Hanfprojekt werden auch dezentrale M\u00f6glichkeiten der Verarbeitung erprobt.<\/p> <p>Sch\u00e4kel erg\u00e4nzt: &#8222;Ohne Unterst\u00fctzung durch das Land Brandenburg ist dieses ambitionierte Projekt kaum m\u00f6glich. Schlie\u00dflich handelt es sich um anspruchsvolle Technologien, die praxisnah erprobt werden m\u00fcssen. Dieses Risiko k\u00f6nnen wir Landwirte nicht allein tragen. Eine Nutzung nur von Faserteilen ist f\u00fcr uns Landwirte nicht wirtschaftlich. Es muss eine Kombinationsl\u00f6sung gefunden werden, so dass Bl\u00fcten, K\u00f6rner und Fasern sinnvoll verwertet werden k\u00f6nnen. Dann kann die Rentabilit\u00e4tsschwelle erreicht werden und die regionale Wertsch\u00f6pfung wird erheblich verbessert.&#8220;<\/p> <p>Hanf ist die \u00e4lteste Kulturpflanze der Welt. In slawischen Siedlungen wurde Hanf als Grabbeigabe gefunden. Bei den Germanen war die G\u00f6ttin Freya f\u00fcr den Hanf zust\u00e4ndig. In Nordbrandenburg und S\u00fcdmecklenburg war Hanf in vielen Fruchtfolgen vertreten. Ab etwa 1860 ging der Hanfanbau in der Region stark zur\u00fcck. Heute wird diese alte Kulturpflanze wieder vermehrt angebaut.<\/p> <p>Bio Ranch Zempow &#8211; Unser Profil<\/p> <p>\u00d6kologischer Landbau seit 1992: 500 ha Acker, Gr\u00fcnland, Wald in der Mecklenburgischen Seenplatte, M\u00fcritz Nationalpark Region, Naturpark Stechlin Ruppiner Land<br \/> Mitgliedschaft: G\u00e4a e.V. \u00d6kologischer Landbau, Fair und Regional, Netzwerk Demonstrationsbetriebe \u00d6kologischer Landbau, F\u00d6L e.V. F\u00f6rdergemeinschaft \u00d6kologischer Landbau.<br \/> Betriebszweige: \u00d6kologische Rinderhaltung mit Angus K\u00fchen,<br \/> Low Stress Stockmanship: Ausbildung, Seminare, Praktika, Trainee, F\u00d6J, Kuhfl\u00fcstern<br \/> Natural Horsemanship: Tagesseminare, Pers\u00f6nlichkeitstraining mit Pferden, Pferdefl\u00fcstern<br \/> Landurlaub und Dorftourismus: Bauernhofurlaub, Ferienwohnungen, Seminarhaus, Reiten<br \/> Gruppenangebote:Tierkommunikation mit Pferden, Rindern, Schafen, Gruppenerlebnisse und Seminare mit leckerem Bio-Essen, Kitafahrten, Kitareisen.<br \/> Direktvermarktung: Bio Angus Beef: Zartes Fleisch vom Bio Angus Rind, Red Angus, Black Angus, Bio Angus Steaks, Bio Angus Prime Cut, Angus Beef Burger, Bio Angus Burger<\/p> <p>Kontakt<br \/> Bio Ranch Zempow<br \/> Wilhelm Sch\u00e4kel<br \/> Birkenallee 12<br \/> 16909 Wittstock\/Dosse<br \/> 033923-76950<br \/> info@bioranch.info<br \/> <a target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" href=\"http:\/\/www.bioranch.info\"  >http:\/\/www.bioranch.info<\/a><\/p> <\/div> <p>&nbsp;<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Brandenburger Biobauern setzen auf Cannabis Anbaufl\u00e4che von Nutzhanf soll dramatisch wachsenBrandenburger Biobauern wollen den Hanfanbau ausweiten. 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