{"id":199667,"date":"2016-04-01T07:24:48","date_gmt":"2016-04-01T07:24:48","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/?p=199667"},"modified":"2016-04-01T15:27:25","modified_gmt":"2016-04-01T14:27:25","slug":"elektrizitaet-klar-dominierende-brandursache","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/elektrizitaet-klar-dominierende-brandursache-10199667\/","title":{"rendered":"Elektrizit\u00e4t klar dominierende Brandursache"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-199668\" title=\"Brandgefahren im Diagramm\" src=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/285988-1-e1459520822740.jpg\" alt=\"Bild\" width=\"293\" height=\"144\" \/>Elektrizit\u00e4t verursacht jeden dritten Brand<\/p> <div>Brandgefahren: IFS-Langzeituntersuchung zeigt Hauptursachen: Elektrizit\u00e4t (33%) und menschliches Fehlverhalten (17%) sind Ausl\u00f6ser der meisten Br\u00e4nde<br \/> Technische Defekte an Elektroger\u00e4ten und -Installationen sowie menschliches Fehlverhalten sind die Ursache f\u00fcr \u00fcber die H\u00e4lfte der vom Institut f\u00fcr Schadenverh\u00fctung und Schadenforschung der \u00f6ffentlichen Versicherer e. V. (IFS) untersuchten Br\u00e4nde. Das zeigt eine statistische Langzeitanalyse<!--more-->der Brandursachen 2002 bis 2015 aus der Schadendatenbank des Instituts, die inzwischen mehr als 13.500 Brandf\u00e4lle dokumentiert. &#8222;Die Auswertungen zeigen, dass diese Verteilung Jahr f\u00fcr Jahr recht stabil ist&#8220;, sagt Dr. Hans-Hermann Drews, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des IFS. Die Schadenexperten werden bei unklaren F\u00e4llen von Beh\u00f6rden und Versicherern beauftragt, die Brandursache zu ermitteln.<\/p> <p>Elektrizit\u00e4t ist dabei die klar dominierende Brandursache. Jeder dritte Brand ist darauf zur\u00fcckzuf\u00fchren. In diesem Segment verursachen die Elektroger\u00e4te mehr als die H\u00e4lfte (55 Prozent) aller Br\u00e4nde. Defekte Elektroinstallationen waren in 28 Prozent der Untersuchungen Ausl\u00f6ser. Menschliches Fehlverhalten ist mit 17 Prozent die zweitgr\u00f6\u00dfte Gefahrenquelle. Dazu geh\u00f6ren Unachtsamkeit und Fehleinsch\u00e4tzungen. Zum Beispiel werden heizende Ger\u00e4te wie \u00d6fen, Herde, B\u00fcgeleisen oder W\u00e4schetrockner oft unbeaufsichtigt betrieben, gl\u00fchende Zigaretten vergessen oder leicht entz\u00fcndliche Stoffe geraten zu nah an Ger\u00e4te oder Leuchtmittel, die sich erhitzen. Das Risiko, einen Brand zu erleiden, ist nicht zu untersch\u00e4tzen: J\u00e4hrlich werden den Versicherern in Deutschland rund 200.000 Br\u00e4nde gemeldet.<\/p> <p>Tipps zur Brandverh\u00fctung<br \/> Jeder kann die Hauptursachen f\u00fcr Br\u00e4nde in seinem pers\u00f6nlichen Umfeld beeinflussen. Deswegen empfiehlt das IFS: Gro\u00dfe Ger\u00e4te wie Herd, Sp\u00fclmaschine oder W\u00e4schetrockner sollten nur betrieben werden, wenn jemand anwesend ist und eine Fehlfunktion bemerken kann. Weiterer Schaden kann am besten vermieden werden, wenn man nach Gebrauch von Elektroger\u00e4ten den Stecker herauszieht. Beim Kauf sollte man auf Pr\u00fcfzeichen wie T\u00dcV, GS oder VDE achten. Werden Kerzen und Zigaretten angez\u00fcndet, sollten sich die Nutzer stets \u00fcber die potenzielle Gefahr einer offenen Flamme bewusst sein und sich entsprechend umsichtig verhalten. &#8222;Ganz generell sollte jeder Haushalt mit Rauchmeldern ausgestattet sein. Br\u00e4nde werden so viel fr\u00fcher entdeckt und das kann Leben retten&#8220;, unterstreicht Drews.<\/p> <p>Erfahrung aus \u00fcber 10 Jahren<br \/> Die Schadendatenbank des IFS wird seit mehr als 10 Jahren gef\u00fchrt und enth\u00e4lt mittlerweile \u00fcber 13.500 detailliert untersuchte Brandsch\u00e4den. Sie ist damit bundesweit einzigartig.<\/p> <p>Ursachenforschung, Beratung sowie Schulungsma\u00dfnahmen zu den Themen Feuer, Technik und Umwelt sind die Kernaufgaben des Instituts f\u00fcr Schadenverh\u00fctung und Schadenforschung der \u00f6ffentlichen Versicherer. Die gewonnenen Erkenntnisse aus tausenden von Gutachten werden in der Beratung zu Sanierungen und im Engagement f\u00fcr Schadenverh\u00fctungsma\u00dfnahmen weitergegeben und der \u00d6ffentlichkeit zur Verf\u00fcgung gestellt.<\/p> <p>Das Institut hat inzwischen eine \u00fcber 130 Jahre alte Tradition und ist neben dem Hauptsitz in Kiel auch in Berlin, D\u00fcsseldorf, Hannover, M\u00fcnchen, M\u00fcnster, Stuttgart und Wiesbaden vertreten. Die Wurzeln des Instituts gehen in das Jahr 1884 zur\u00fcck, als die Schleswig-Holsteinische Brandkasse in Kiel eine damals einzigartige Brandverh\u00fctungsabteilung gr\u00fcndete. 1952 entstand hieraus schlie\u00dflich das Kieler Laboratorium f\u00fcr Brandschutztechnik und Brandermittlung, das sich durch seine Forschungsergebnisse bald \u00fcber die Region hinaus einen Namen machte. Aus diesem Labor ging 1976 das IFS hervor.<\/p> <p>Firmenkontakt<br \/> IFS Institut f\u00fcr Schadenverh\u00fctung und Schadenforschung der \u00f6ffentlichen Versicherer e. V.<br \/> Dr.Hans-Hermann Drews<br \/> Preetzer Stra\u00dfe 75<br \/> 24143 Kiel<br \/> 0431 &#8211; 7 75 78 &#8211; 0<br \/> info@ifs-ev.org<br \/> <a target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" href=\"http:\/\/www.ifs-ev.org\"  >http:\/\/www.ifs-ev.org<\/a><\/p> <p>Pressekontakt<br \/> eckpunkte Kommunikationsberatung<br \/> Wolfgang Eck<br \/> Bahnhofstra\u00dfe 23<br \/> 35781 Weilburg<br \/> 06471-5073440<br \/> wolfgang.eck@eckpunkte.com<br \/> http:\/\/www.eckpunkte.com<\/p> <p>Bildquelle: Institut f\u00fcr Schadenverh\u00fctung und Schadenforschung<\/p> <\/div> <p>&nbsp;<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Elektrizit\u00e4t verursacht jeden dritten Brand Brandgefahren: IFS-Langzeituntersuchung zeigt Hauptursachen: Elektrizit\u00e4t (33%) und menschliches Fehlverhalten (17%) sind Ausl\u00f6ser der meisten Br\u00e4nde Technische Defekte an Elektroger\u00e4ten und -Installationen sowie menschliches Fehlverhalten sind die Ursache f\u00fcr \u00fcber die H\u00e4lfte der vom Institut f\u00fcr Schadenverh\u00fctung und Schadenforschung der \u00f6ffentlichen Versicherer e. 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