{"id":20302,"date":"2013-03-19T17:21:34","date_gmt":"2013-03-19T16:21:34","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/?p=20302"},"modified":"2025-12-05T13:02:18","modified_gmt":"2025-12-05T12:02:18","slug":"apps-fuer-den-m-commerce-bieten-viel-potential","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/apps-fuer-den-m-commerce-bieten-viel-potential-1020302\/","title":{"rendered":"Apps f\u00fcr den M-Commerce bieten viel Potential"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-20303\" title=\"TWT z\u00e4hlt zu den f\u00fchrenden BVDW Qualit\u00e4ts-Agenturen Deutschlands.\" alt=\"\" src=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/TWT-Profilicon-Pfeil.gif\" width=\"111\" height=\"111\" \/>An einem Tag werden weltweit doppelt so viele Smartphones verkauft, wie Babys geboren. Die Welt ist mobil und auch das Shoppen \u00fcber mobile Ger\u00e4te wird immer beliebter. Die Relevanz best\u00e4tigt auch eine aktuelle Studie: 71 Prozent aller Smartphone-Nutzer recherchieren mobil nach Eink\u00e4ufen und 53 Prozent shoppen anschlie\u00dfend \u00fcber diesen Kanal. Immer leistungsf\u00e4higere Datennetze und innovative Apps erm\u00f6glichen den Einkauf am kleinen Display. <!--more-->Daraus ergeben sich unz\u00e4hlige Potenziale und speziell mobile Konsumenten r\u00fccken zunehmend in den Fokus von Markenunternehmen und Einzelh\u00e4ndlern. Das Ziel ist dabei klar definiert: Mobile Verbraucher abholen und als Kunden gewinnen.<\/p> <p>Als wegweisend f\u00fcr den heutigen Erfolg im Handel gelten integrierte Cross-Channel-Konzepte, bei denen station\u00e4re und mobile Shopping-Welten miteinander verschmelzen. Untersuchungen zeigen, dass ein guter mobiler Shop den Abbruch im Warenkorb um bis zu 50 Prozent verringern und die durchschnittliche Verweildauer um bis zu 25 Prozent erh\u00f6hen kann. Dem Kunden ist es prinzipiell egal wie er beispielsweise ein Geschenk zum Muttertag besorgt \u2013 Hauptsache, es geht schnell und das Verfahren ist zuverl\u00e4ssig. Mit zunehmender Nutzung der mobilen Allesk\u00f6nner wird auch das Vertrauen in das Mobile Shopping steigen.<\/p> <p>Der mobile Shop als Conversion-Treiber<br \/> Im station\u00e4ren Sektor bieten etwa Mobile Coupons, Barcode-Scanner oder standortbezogene Alerts ideale M\u00f6glichkeiten zur Kundenaktivierung und erfolgreichen Integration von mobilen Endger\u00e4ten in den Kaufprozess. Grunds\u00e4tzlich gehen die Trends im Bereich M-Commerce dahin, vor allem Standardisierungen vorzunehmen, die es so in der Art bisher noch nicht gab. Konzeptoren und Verantwortliche von Mobile-Shops haben sich inzwischen auf \u00e4hnliche Standards f\u00fcr Navigationsprinzipien und Produktpr\u00e4sentationen bei der Realisation von mobilen Shops geeinigt.<\/p> <p>\u201eVor allem wenn sie richtig gemacht sind, bieten Apps f\u00fcr den M-Commerce unglaublich viel Potenzial. F\u00fcr eine nachhaltige Multi-Channel-Strategie reicht eine App allein nicht aus. Die parallele mobile Optimierung des E-Commerce-Shops f\u00fcr Smartphone und Tablet ist ein Muss und Grundvoraussetzung, um als Online Player heute wirklich erfolgreich zu sein. Unter-nehmen, die es verstehen im Lebensraum des Kunden mit Ihrer Marke, Services und Produkten \u00fcber alle relevanten Zug\u00e4nge pr\u00e4sent zu sein, werden gewinnen.\u201d erkl\u00e4rt Hans J. Even, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Full-Service-Internetagentur TWT Interactive aus D\u00fcsseldorf.<\/p> <p>App und mobiler Shop \u2013 Die Kombination macht\u2019s<br \/> M-Commerce wird in Form von Apps oftmals pragmatisch gel\u00f6st. Der mobile Shop der Website ist meist in die App eingebunden und es werden nutzerorientierte Mehrwerte integriert, wie zum Beispiel Kollektionspr\u00e4sentationen, Verkn\u00fcpfungen mit dem PoS, Aktionsbewerbung, Kundendatenverwaltung und vieles mehr. Der Vorteil von Apps liegt vor allem in der permanenten Pr\u00e4senz auf dem mobilen Endger\u00e4t.<\/p> <p>Nutzer sind bei einer pl\u00f6tzlichen Weiterleitung auf eine Desktop-Seite oftmals irritiert. Indem ein ganzheitlich mobil-optimierter Shop angeboten wird, kann dieser Effekt vermieden werden. Die PoS-Aktivierung sollte bei der Konzeption eines mobile Shops immer bedacht werden. Egal ob ein direkter Telefon-Support per Click-to-Call oder ein intelligenter Filialfinder: Funktionen zur PoS-Unterst\u00fctzung und zum Kundenservice binden sowohl Neu- als auch Bestandskunden langfristig.<\/p> <p>Zu den beliebtesten Produkten, die mobil geshoppt werden, geh\u00f6ren digitale Inhalte wie Musik oder Filme, elektronische Ger\u00e4te, Kleidung und Lebensmit-tel. Tablet-Nutzer kaufen h\u00e4ufiger B\u00fccher, da das gr\u00f6\u00dfere Display den direkten Konsum einfacher macht.<\/p> <p>Smartphone oder Tablet \u2013 Wo sind die Unterschiede?<br \/> Die beliebtesten Shopping-Apps sind die von den etablierten Onlinemarktpl\u00e4tzen wie Amazon oder eBay. Die mobilen Anwendungen haben mittlerweile gro\u00dfen Einfluss auf den Erfolg dieser Online-H\u00e4ndler. Auch die Shopping-Applikationen Shopkick und Living Social, \u00fcber die man diverse Rabatte und Angebote erh\u00e4lt, sind beliebte Apps bei mobile Shoppern. Die K\u00e4ufer bevorzugen allerdings noch immer eher den Zugang \u00fcber den Browser statt \u00fcber die App.<\/p> <p>Eine Anwendung auf dem Tablet ben\u00f6tigt ebenso einen Mehrwert f\u00fcr den K\u00e4ufer wie auf dem Smartphone, doch die unterschiedlichen technischen Gegebenheiten sollten im Bau einer mobilen Shopping-App ber\u00fccksichtigt werden. W\u00e4hrend sich beim eher handlichen Smartphone etwa die Produkt-erkennung \u00fcber die Kamera anbietet, lassen sich beim Tablet durch das gr\u00f6\u00dfere Display Augmented-Reality-Funktionen wie etwa eine virtuelle Umkleidekabine einsetzen.<\/p> <p>Tablet ersetzt den Desktop-PC<br \/> Das Tablet ist noch st\u00e4rker browsergesteuert als das Smartphone, da das Tablet dem Desktop-PC n\u00e4her ist und der Browser dort das wichtigste Tool ist. Die Anzahl installierter Apps ist auf Tablet-PCs generell viel geringer als auf Smartphones. Apps auf dem Tablet haben erst dann einen gro\u00dfen Stellenwert, wenn sie gut gemacht sind und Funktionen und Mehrwert bieten, der bei herk\u00f6mmlichen Browser-Anwendungen so nicht realisiert werden kann. Doch der vermeintliche M-Commerce ist in vielen F\u00e4llen eher ein Couch-Commerce, weil der Zugang \u00fcber das mobile Ger\u00e4t in den eigenen vier W\u00e4nden \u00fcber das W-Lan-Netz erfolgt. Wer ein Tablet besitzt, kauft nicht mehr so oft am PC. Studien belegen, dass die Warenk\u00f6rbe im Tablet deut-lich mehr Umsatz aufweisen als die im Smartphone. Einfacher Grund daf\u00fcr: Wer sich ein Tablet leisten kann, hat tendenziell mehr Geld zur Verf\u00fcgung.<\/p> <p>Best Practices: So funktioniert\u2019s in der Praxis:<\/p> <p>\u2022 Mobil optimierte, bl\u00e4tterbare Online-Kataloge<br \/> Bilder l\u00f6sen Emotionen aus und Emotionen k\u00f6nnen die Kaufentscheidungen stark beeinflussen. Bl\u00e4tterbare Online-Kataloge, umgesetzt durch die Full-Service-Internetagentur TWT Interactive, k\u00f6nnen f\u00fcr Tablet und Smartphone mobil optimiert werden und so Produkte noch besser in Szene setzen.<\/p> <p>\u2022 Praktiker Pflanzenwelt-App<br \/> Eine vielf\u00e4ltige Welt der Informationsvermittlung er\u00f6ffnet sich f\u00fcr Konsumen-ten, sobald sie einen QR-Code via Smartphone gescannt haben. Dieser Vorteil l\u00e4sst sich auch im M-Commerce einsetzen: TWT hat f\u00fcr den Baumarkt-Konzern Praktiker eine mobile App entwickelt, die zus\u00e4tzlichen Kundenservice bietet und zur crossmedialen Verkn\u00fcpfung beitr\u00e4gt. Mit den QR-Codes auf Pflanzenetiketten und Produktverpackungen kann der Nutzer \u00fcber sein mobiles Endger\u00e4t auf die gesamte Online-Datenbank der Praktiker Pflanzenwelt zugreifen. Er erh\u00e4lt nach dem Scan beispielsweise Zusatzinformationen zu Pflegehinweisen oder Standortbedingungen.<\/p> <p>\u2022 eBay Inspiration Shop<br \/> Die Integration von Augmented Reality-Funktionen und QR-Codes lassen jeden m\u00f6glichen Ort zu einem virtuellen PoS werden. In New York f\u00fchrt das Online-Auktionshaus Ebay beispielsweise einen station\u00e4ren Shop, der lediglich aus einem Schaufenster besteht. Im \u201eeBay Inspiration Shop\u201d werden die Artikel \u00fcber QR-Codes gescannt und k\u00f6nnen gleichzeitig bestellt werden.<\/p> <p>\u2022 Social- und M-Commerce mit Fab<br \/> Das Shoppingportal f\u00fcr Designerprodukte Fab.com ist momentan der Vorreiter im Social- und M-Commerce. \u201eMake people smile\u201c lautet das Unternehmenscredo. Erreicht werden soll dieses Ziel \u00fcber eine F\u00fclle sozialer Feature, wie einen Livefeed, der K\u00e4ufe und Favoriten von Freunden direkt anzeigt. Zu jedem Produkt gibt es au\u00dferdem weiterf\u00fchrende Hinweise am Fu\u00dfende, die \u00e4hnliche Angebote zeigen oder andere Objekte desselben Designers.<\/p> <p>Hans J. Even<br \/> Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer TWT Interactive GmbH<br \/> Diplom-Kaufmann<\/p> <p>Impressum:<br \/> TWT Interactive GmbH<br \/> Sitz der Gesellschaft: Corneliusstra\u00dfe 20-22,<br \/> 40215 D\u00fcsseldorf<br \/> Bundesrepublik Deutschland<br \/> http:\/\/www.twt.de\/impressum\/<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>An einem Tag werden weltweit doppelt so viele Smartphones verkauft, wie Babys geboren. Die Welt ist mobil und auch das Shoppen \u00fcber mobile Ger\u00e4te wird immer beliebter. Die Relevanz best\u00e4tigt auch eine aktuelle Studie: 71 Prozent aller Smartphone-Nutzer recherchieren mobil nach Eink\u00e4ufen und 53 Prozent shoppen anschlie\u00dfend \u00fcber diesen Kanal. 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