{"id":2040,"date":"2012-01-31T14:54:53","date_gmt":"2012-01-31T13:54:53","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/?p=2040"},"modified":"2014-11-26T16:58:17","modified_gmt":"2014-11-26T15:58:17","slug":"zusammenhang-gibt-zwischen-dem-taeglichen-genuss-von-diaetgetraenken-und-gefaessproblemen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/zusammenhang-gibt-zwischen-dem-taeglichen-genuss-von-diaetgetraenken-und-gefaessproblemen-102040\/","title":{"rendered":"Zusammenhang gibt zwischen dem t\u00e4glichen Genuss von Di\u00e4tgetr\u00e4nken und Gef\u00e4\u00dfproblemen"},"content":{"rendered":"<table style=\"float: left; width: 100px;\" border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"1\"> <tbody> <tr> <td align=\"center\" bgcolor=\"#ffffff\"><\/td> <\/tr> <\/tbody> <\/table> <p>New York \/ Heidelberg, 31 Januar 2012<\/p> <p>Wer jeden Tag Di\u00e4t-Erfrischungsgetr\u00e4nke zu sich nimmt, entwickelt unter Umst\u00e4nden ein erh\u00f6htes Risiko f\u00fcr eine Gef\u00e4\u00dferkrankung wie Schlaganfall, Herzinfarkt oder einer t\u00f6dlichen Embolie. Dies ist das Ergebnis einer neuen Studie von Hannah Gardener und ihren Kollegen von den amerikani-schen Universit\u00e4ten der Miami Miller School of Medicine und dem Medical Center der Columbia University in New York. Wer hingegen regelm\u00e4\u00dfig normal ges\u00fc\u00dfte Erfrischungsgetr\u00e4nke oder nur wenig Di\u00e4tgetr\u00e4nke konsumiert, ist weniger gef\u00e4hrdet. <!--more-->Die Studie\u00b9 erscheint jetzt online bei Springer im Journal of General Internal Medicine\u00b2.<\/p> <p>Da immer mehr Menschen an Fettleibigkeit leiden, werden k\u00fcnstlich ges\u00fc\u00dfte \u2013 und somit kalorien\u00e4rmere &#8211; Erfrischungsgetr\u00e4nke als die ges\u00fcndere Alternative zu zuckerhaltigen Getr\u00e4nken verkauft. Welche langfristigen gesundheitlichen Konsequenzen der regelm\u00e4\u00dfige Genuss von Di\u00e4tgetr\u00e4nken allerdings hat, ist nach wie vor unklar.<\/p> <p>Gardener und ihr Team untersuchten, inwiefern es einen Zusammenhang gibt zwischen dem Genuss von Di\u00e4tgetr\u00e4nken bzw. normalen Erfrischungsgetr\u00e4nken und dem Risiko von Schlagan-fall, Herzinfarkt und t\u00f6dlichen Embolien. Analysiert wurden die Daten von 2.564 Teilnehmern an der von der amerikanischen Gesundheitsbeh\u00f6rde NIH finanzierten Northern Manhattan Study, die sich mit Schlaganfall sowie den Risikofaktoren und der Prognose in einer multiethnischen st\u00e4dtischen Bev\u00f6lkerung befasst. Die Wissenschaftler untersuchten, wie oft die Einzelnen Erfrischungsgetr\u00e4nke \u2013 Di\u00e4tgetr\u00e4nke und normale \u2013 konsumieren, in Relation zur H\u00e4ufigkeit von Schlaganf\u00e4llen \u00fcber einen Zeitraum von zehn Jahren hinweg.<\/p> <p>Sie stellten fest, dass das Risiko dieser Art von Gef\u00e4\u00dfproblemen bei Menschen um 43 Prozent h\u00f6her ist, die t\u00e4glich Di\u00e4t-Erfrischungsgetr\u00e4nke zu sich nehmen im Vergleich zu denen, die auf Di\u00e4tdrinks verzichten. Bereits bestehende Erkrankungen wie metabolisches Syndrom, Diabetes und Bluthochdruck wurden dabei bereits ber\u00fccksichtigt. Es lag kein h\u00f6heres Gesundheitsrisiko vor, wenn entweder ganz normal ges\u00fc\u00dfte Getr\u00e4nke oder nur m\u00e4\u00dfig Di\u00e4tgetr\u00e4nke konsumiert wurden; m\u00e4\u00dfig bedeutet hier, zwischen einmal im Monat und sechsmal die Woche.<\/p> <p>Hierzu Gardener: \u201eUnsere Studie geht davon aus, dass es einen Zusammenhang gibt zwischen dem t\u00e4glichen Genuss von Di\u00e4tgetr\u00e4nken und Gef\u00e4\u00dfproblemen. Wie diese Wirkung durch den Genuss von Softdrinks allerdings entsteht, ist noch unklar. Um die m\u00f6glichen gesundheitlichen Folgen des Genusses von Di\u00e4tgetr\u00e4nken wirklich beurteilen zu k\u00f6nnen, bedarf es weiterer Untersuchungen.\u201c<\/p> <p>Quelle<br \/> 1. Gardener H et al (2012). Diet soft drink consumption is associated with an increased risk of vascular events in the Northern Manhattan Study. Journal of General Internal Medicine. DOI 10.1007\/s11606-011-1968-2<br \/> 2. Das Journal of General Internal Medicine ist die offizielle Fachzeitschrift der Society of General Internal Medicine.<\/p> <p>Der vollst\u00e4ndige Artikel steht Journalisten auf Anfrage zur Verf\u00fcgung.<br \/> Kontakt: Janina Reichert, <a target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" href=\"http:\/\/www.springer.com\/?SGWID=1-102-0-0-0\" title=\"Der Wissenschaftsverlag\" >Springer<\/a>, Tel. +49 6221 487-8414, janina.reichert@springer.com<\/p> <p>Springer-Verlag GmbH, Heidelberg, Zweigniederlassung der Springer-Verlag GmbH, BerlinTiergartenstrasse 17D-69121 HeidelbergTelefon: +49 (0) 6221 487 0Email: webmaster@springer.com<\/p> <p>Informieren Sie sich weiter \u00fcber Fachzeitschriften aus dem Bereich <a target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" href=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/seite\/p\/kat\/katid\/50\" title=\"Fachzeitschriften mit wissenschaftlichen Themen\" >Wissenschaft<\/a><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>New York \/ Heidelberg, 31 Januar 2012 Wer jeden Tag Di\u00e4t-Erfrischungsgetr\u00e4nke zu sich nimmt, entwickelt unter Umst\u00e4nden ein erh\u00f6htes Risiko f\u00fcr eine Gef\u00e4\u00dferkrankung wie Schlaganfall, Herzinfarkt oder einer t\u00f6dlichen Embolie. 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