{"id":212464,"date":"2016-05-12T13:03:23","date_gmt":"2016-05-12T13:03:23","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/?p=212464"},"modified":"2020-04-27T09:35:58","modified_gmt":"2020-04-27T08:35:58","slug":"digitale-innovationen-im-auge-des-betrachters-gefahr-oder-nutzen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/digitale-innovationen-im-auge-des-betrachters-gefahr-oder-nutzen-10212464\/","title":{"rendered":"Digitale Innovationen im Auge des Betrachters: Gefahr oder Nutzen?"},"content":{"rendered":"<div>Neue Huawei-Studie 2016: \u00c4ngstliche Deutsche, digitale Chinesen?<br \/> Studie \u00fcber Gemeinsamkeiten und Unterschiede beider L\u00e4nder<\/p> <p>F\u00fcr Chinesen ist Deutschland das zweitbeliebteste Land der Welt &#8211; knapp hinter Frankreich. F\u00fcr Deutsche ist China einer der wichtigsten Handelspartner &#8211; zum Teil noch vor den USA. In Sachen Digitalisierung aber ticken die Menschen beider Nationen am unterschiedlichsten:<!--more--><\/p> <p>60 Prozent der Deutschen glauben, dass durch die fortschreitende Digitalisierung bestehende Arbeitspl\u00e4tze abgebaut werden. Im Gegensatz dazu sind 57 Prozent der Chinesen davon \u00fcberzeugt, die Digitalisierung schaffe zus\u00e4tzliche Arbeitspl\u00e4tze. Grunds\u00e4tzlich gilt: W\u00e4hrend 53 Prozent der Deutschen digitale Innovationen eher als Gefahr wahrnehmen, sehen rund 66 Prozent aller Chinesen den Nutzen. Das ist ein Ergebnis der gro\u00dfen L\u00e4nder-Studie des Informations- und Kommunikationstechnologie-Unternehmens Huawei, die nach 2012 und 2014 nun zum dritten Mal vorgelegt wird. Erstmals wird in diesem Jahr der &#8222;Digitalisierung&#8220; ein eigener Thementeil gewidmet.<\/p> <p>Neben dem Fokusteil zur Digitalisierung untersucht die Studie die Wahrnehmungen in den Themenbereichen &#8222;Politik und Staat&#8220;, &#8222;Wirtschaft und Innovation&#8220; sowie &#8222;Gesellschaft und Kultur&#8220;. Aber auch Spontanassoziationen werden abgefragt. So fallen Chinesen eine starke Wirtschaft (66 Prozent), Autos (34 Prozent) und Technologie (30 Prozent) ein, wenn sie an Deutschland denken. Immerhin zw\u00f6lf Prozent denken an Bier, elf Prozent an Fu\u00dfball. Doch auch Deutschen f\u00e4llt die starke Wirtschaft als Erstes ein, wenn sie an China denken (34 Prozent). 16 Prozent denken an das Bev\u00f6lkerungswachstum, 14 Prozent an Menschenrechtsverletzungen. Angela Merkel ist die viertbekannteste deutsche Pers\u00f6nlichkeit in China (19 Prozent). Damit liegt die Bundeskanzlerin noch hinter Marx (25 Prozent) und Goethe (20 Prozent). Den Deutschen f\u00e4llt mehrheitlich nur Mao Zedong ein (54 Prozent), wenn sie an ber\u00fchmte Chinesen denken. Grunds\u00e4tzlich haben die Menschen beider L\u00e4nder gro\u00dfes Interesse aneinander, z.B. daran, das andere Land zu bereisen. Mit 74 Prozent liegt Deutschland auf Platz zwei der beliebtesten L\u00e4nder Chinas &#8211; knapp hinter Frankreich (75 Prozent). 45 Prozent der Chinesen k\u00f6nnten sich sogar vorstellen dauerhaft oder auf Zeit in Deutschland zu leben. &#8222;Die diesj\u00e4hrigen Ergebnisse zeigen erneut, die gegenseitige Wahrnehmung ist immer noch nicht frei von Klischees. Dennoch ist das Interesse der Menschen in Deutschland und China aneinander gleichweg hoch. Die besten Voraussetzungen, um den interkulturellen Dialog zwischen beiden L\u00e4ndern zu intensivieren und mehr Angebote f\u00fcr einen Austausch zu schaffen. Genau das soll die Huawei-Studie leisten&#8220;, so Torsten K\u00fcpper, Vice President von Huawei Deutschland.<\/p> <p>Die Huawei-Studie wurde in Zusammenarbeit mit GIGA German Institute of Global and Area Studies, der Universit\u00e4t Duisburg-Essen und TNS Emnid durchgefuhrt. Insgesamt wurden bei der repr\u00e4sentativen Befragung 2.600 Personen (jeweils 1.000 aus der Bev\u00f6lkerung, je 200 Wirtschaftsentscheider und je 100 politische Entscheider beider L\u00e4nder) interviewt. Die Wahrnehmungen wurden durch empirische Befunde und statistische Kennzahlen in einen wissenschaftlichen Gesamtkontext gestellt. Zudem wurde in einer Medienanalyse die Berichterstattung wichtiger Printmedien \u00fcber das jeweils andere Land ausgewertet.<\/p> <p>Chinesen geben pers\u00f6nliche Daten freigiebiger weiter<br \/> Wie denken Deutsche und Chinesen \u00fcber den Schutz pers\u00f6nlicher Daten? Die Studie gibt auch hierzu Aufschluss. Unter der Bedingung, dass finanzielle Vorteile gew\u00e4hrt werden, w\u00e4ren 69 Prozent der befragten Chinesen bereit, pers\u00f6nliche Daten zum eigenen Fahrverhalten an ihre Autoversicherung weiterzugeben; rund 67 Prozent w\u00fcrden Gesundheitsdaten an ihre Krankenversicherung \u00fcbermitteln. Deutsche hingegen sind bei diesem Thema sehr viel zur\u00fcckhaltender. 60 Prozent w\u00fcrden es ablehnen, dass Daten \u00fcber ihr Fahrverhalten von ihrer Autoversicherung eingesehen werden k\u00f6nnen. Pers\u00f6nliche Gesundheitsdaten gegen finanzielle Vorteile einzutauschen, lehnen 75 Prozent aller Befragten ab.<br \/> \u00dcberraschend ist das Ergebnis zum allt\u00e4glichen Umgang mit digitalen Produkten: Deutsche sind der Meinung, Kinder seien mit knapp 13 Jahren reif genug, um ein eigenes Smartphone zu besitzen. Nach Ansicht der Chinesen sollten Kinder indes erst ab einem Alter von 15 Jahren ein eigenes Smartphone erhalten (Mittelwert). Fast jeder zweite Chinese (47 Prozent) h\u00e4lt sogar ein Alter von 16 bis 18 f\u00fcr angemessen.<\/p> <p>Chinas wirtschaftliche St\u00e4rke bereitet Deutschen weniger Sorge<br \/> In wirtschaftlicher Hinsicht hat die St\u00e4rke Deutschlands an Positivbedeutung gewonnen. 61 Prozent der Chinesen schreiben dem deutschen Wirtschaftswachstum eine wichtige Rolle f\u00fcr die chinesische Konjunktur zu. Das sind sieben Prozentpunkte mehr als noch 2014. Aus deutscher Sicht wird die wirtschaftliche St\u00e4rke Chinas nur noch von 34 Prozent der Wirtschaftsentscheider als Bedrohung wahrgenommen (2014: 51 Prozent). Insgesamt sch\u00e4tzt die Mehrheit der Deutschen &#8211; wie auch schon 2014 &#8211; dass die Handelsbeziehungen zu China ebenso wichtig bzw. wichtiger sind als die zu den USA (82 Prozent). Der Anteil derjenigen, die einen positiven Zusammenhang zwischen chinesischen Investitionen und Arbeitspl\u00e4tzen in Deutschland sehen, ist sogar gestiegen. &#8222;Durch Besch\u00e4ftigungs- und Standortgarantien haben chinesische Investoren bisher bei der \u00dcbernahme deutscher Unternehmen Arbeitspl\u00e4tze gesichert&#8220;, so Dr. Margot Sch\u00fcller, Senior Research Fellow am GIGA. &#8222;Die meisten chinesischen Muttergesellschaften investieren weiter in die Unternehmen. Technologieorientierte Unternehmen sind vor allem an der deutschen Forschungslandschaft und an Kooperationen mit deutschen Hightech-Unternehmen interessiert und haben hier eigene Tochterfirmen gegr\u00fcndet.&#8220;<\/p> <p>Deutsche sehen Hightech-Kompetenz chinesischer Unternehmen<br \/> Zwar ist der Gro\u00dfteil der Deutschen der Meinung, China st\u00fcnde in erster Linie f\u00fcr Massenproduktion (85 Prozent). Doch das Bild wird differenzierter. Rund 64 Prozent glauben an die internationale Wettbewerbsf\u00e4higkeit chinesischer Technologieprodukte, 83 Prozent sprechen chinesischen Unternehmen eine Kompetenz im Bereich Hightech zu. Auch nimmt die Bekanntheit chinesischer Marken konstant zu. Inzwischen kennt jeder dritte Deutsche Huawei. Weiterhin geh\u00f6ren Lenovo (36 Prozent), Alibaba (15 Prozent) und Yingli Solar (12 Prozent) zu den bekanntesten chinesischen Marken in Deutschland. Interessant: Mit zunehmender Markenbekanntheit w\u00e4chst auch die \u00dcberzeugung, dass chinesische Unternehmen innovativ sind (40 Prozent bei Huawei, 2014 noch 28 Prozent). In China dominieren weiterhin die deutschen Automarken. BMW (89 Prozent), Mercedes (88 Prozent) und Volkwagen (87 Prozent) f\u00fchren vor Siemens (82 Prozent), Adidas (76 Prozent) und Nivea (64 Prozent) die Rangliste der bekanntesten Marken an.<\/p> <p>Alle Ergebnisse und Informationen zur Studie finden Sie auf http:\/\/www.huawei-studie.de<\/p> <p>\u00dcber Huawei<br \/> Huawei Technologies ist einer der weltweit f\u00fchrenden Anbieter von Informationstechnologie und Telekommunikationsl\u00f6sungen. Mehr als ein Drittel der Weltbev\u00f6lkerung und mehr als die H\u00e4lfte der deutschen Bev\u00f6lkerung nutzt direkt oder indirekt Technologie von Huawei. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Shenzhen hat weltweit 170.000 Mitarbeiter und ist mit seinen drei Gesch\u00e4ftsbereichen Carrier Network, Enterprise Business und Consumer Business in 170 L\u00e4ndern t\u00e4tig. Huawei besch\u00e4ftigt 79.000 Mitarbeiter im Bereich Forschung und Entwicklung und betreibt weltweit 16 Forschungs- und Entwicklungscluster sowie gemeinsam mit Partnern 28 Innovationszentren. In Deutschland ist Huawei seit 2001 t\u00e4tig und besch\u00e4ftigt \u00fcber 2.000 Mitarbeiter an 18 Standorten. In M\u00fcnchen befindet sich der Hauptsitz des Europ\u00e4ischen Forschungszentrums von Huawei.<br \/> Weitere Informationen finden Sie unter http:\/\/huawei.com\/de<\/p> <p>\u00dcber das GIGA<br \/> Das GIGA German Institute of Global and Area Studies ist ein unabh\u00e4ngiges, sozialwissenschaftliches Forschungsinstitut mit Sitz in Hamburg. Es forscht zu politischen, sozialen und wirtschaftlichen Entwicklungen in Afrika, Asien, Lateinamerika und Nahost sowie zu globalen Fragen. Als eines der f\u00fchrenden Institute f\u00fcr Area Studies und Comparative Area Studies tr\u00e4gt das GIGA dazu bei, die immer komplexer werdende Welt wissenschaftlich zu untersuchen und zu erkl\u00e4ren. Das GIGA besch\u00e4ftigt an den Standorten Hamburg und Berlin rund 160 MitarbeiterInnen. Es ist Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft.<br \/> Weitere Informationen finden Sie unter www.giga-hamburg.de<\/p> <p>Pressekontakt<br \/> HUAWEI TECHNOLOGIES Deutschland GmbH<br \/> Patrick Berger<br \/> Tel.: +49 30 3974 796 101<br \/> E-mail: patrick.berger@huawei.com<\/p> <p>Pressekontakt<br \/> GIGA German Institute of Global and Area Studies<br \/> Christoph Behrends<br \/> Tel.: +49 40 42825-770<br \/> E-Mail: christoph.behrends@giga-hamburg.de<\/p> <p>\u00dcber Huawei<br \/> Huawei Technologies ist einer der weltweit f\u00fchrenden Anbieter von Informationstechnologie und Telekommunikationsl\u00f6sungen. Mehr als ein Drittel der Weltbev\u00f6lkerung und mehr als die H\u00e4lfte der deutschen Bev\u00f6lkerung nutzt direkt oder indirekt Technologie von Huawei. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Shenzhen hat weltweit 170.000 Mitarbeiter und ist mit seinen drei Gesch\u00e4ftsbereichen Carrier Network, Enterprise Business und Consumer Business in 170 L\u00e4ndern t\u00e4tig. Huawei besch\u00e4ftigt 79.000 Mitarbeiter im Bereich Forschung und Entwicklung und betreibt weltweit 16 Forschungs- und Entwicklungscluster sowie gemeinsam mit Partnern 28 Innovationszentren. In Deutschland ist Huawei seit 2001 t\u00e4tig und besch\u00e4ftigt \u00fcber 2.000 Mitarbeiter an 18 Standorten. In M\u00fcnchen befindet sich der Hauptsitz des Europ\u00e4ischen Forschungszentrums von Huawei.<br \/> Weitere Informationen finden Sie unter http:\/\/huawei.com\/de<\/p> <p>\u00dcber das GIGA<br \/> Das GIGA German Institute of Global and Area Studies ist ein unabh\u00e4ngiges, sozialwissenschaftliches Forschungsinstitut mit Sitz in Hamburg. Es forscht zu politischen, sozialen und wirtschaftlichen Entwicklungen in Afrika, Asien, Lateinamerika und Nahost sowie zu globalen Fragen. Als eines der f\u00fchrenden Institute f\u00fcr Area Studies und Comparative Area Studies tr\u00e4gt das GIGA dazu bei, die immer komplexer werdende Welt wissenschaftlich zu untersuchen und zu erkl\u00e4ren. Das GIGA besch\u00e4ftigt an den Standorten Hamburg und Berlin rund 160 MitarbeiterInnen. Es ist Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft.<br \/> Weitere Informationen finden Sie unter www.giga-hamburg.de<\/p> <p>Kontakt<br \/> HUAWEI TECHNOLOGIES Deutschland GmbH<br \/> Patrick Berger<br \/> Unter den Linden 32-34<br \/> 10117 Berlin<br \/> +49 30 3974 796 101<br \/> patrick.berger@huawei.com<br \/> http:\/\/www.huawei-studie.de<\/p> <\/div> <p>&nbsp;<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Neue Huawei-Studie 2016: \u00c4ngstliche Deutsche, digitale Chinesen? Studie \u00fcber Gemeinsamkeiten und Unterschiede beider L\u00e4nder F\u00fcr Chinesen ist Deutschland das zweitbeliebteste Land der Welt &#8211; knapp hinter Frankreich. F\u00fcr Deutsche ist China einer der wichtigsten Handelspartner &#8211; zum Teil noch vor den USA. 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