{"id":21561,"date":"2013-03-22T13:14:52","date_gmt":"2013-03-22T13:14:52","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/?p=21561"},"modified":"2013-03-22T16:19:12","modified_gmt":"2013-03-22T15:19:12","slug":"pilotprojekt-energetische-stadtsanierung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/pilotprojekt-energetische-stadtsanierung-1021561\/","title":{"rendered":"Pilotprojekt energetische Stadtsanierung"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"attachment alighnleft alignleft\" title=\"kreative Ideen zur Begr\u00fcnung\" alt=\"\" src=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/postie-media1229-150x150.jpg\" width=\"150\" height=\"150\" \/>Pilotprojekt Mollerstadt: mit mehr Gr\u00fcn gegen CO2<\/p> <p>Wissenschaftsstadt Darmstadt beteiligt sich an Pilotprojekt des F\u00f6rderprogramms &#8222;Energetische Stadtsanierung&#8220; \/ Beteiligung der B\u00fcrgerschaft via elektronischer Kommunikationsmedien<br \/> Die Wissenschaftsstadt Darmstadt hatte sich mit dem Sanierungsgebiet Mollerstadt f\u00fcr ein Pilotprojekt des F\u00f6rderprogramms &#8222;Energetische Stadtsanierung&#8220; der Kreditanstalt f\u00fcr Wiederaufbau (KfW) sowie des Bundesministeriums f\u00fcr Verkehr, Bau und Stadtentwicklung beworben. Nun erhielt sie, zusammen mit dem von ihr beauftragten Sanierungstr\u00e4ger NH ProjektStadt (Marke der Unternehmensgruppe Nassauische Heimst\u00e4tte\/Wohnstadt), den Zuschlag f\u00fcr die Aufnahme in das F\u00f6rderprogramm.<\/p> <p><!--more-->&#8222;Mit unserer Bewerbung wollten wir einen Impuls setzen, um die energetische Stadtsanierung weiter voranzutreiben&#8220;, so Bau- und Umweltdezernentin Brigitte Lindscheid. Bei dem Programm gehe es im Wesentlichen um die Reduktion von CO2- Emissionen, die Steigerung der Energieeffizienz und Energieeinsparung. Hinzu kommen stadtklimatologische Aspekte &#8211; wie etwa das Vermeiden von Hitzestress. Denn: Die Mollerstadt weise einen sehr hohen Grad an Fl\u00e4chenversiegelung auf. Deshalb gelte sie als thermisches Belastungsgebiet. Entsiegelte Fl\u00e4chen und intensive Begr\u00fcnung sorgten in solchen innerst\u00e4dtischen Quartieren daf\u00fcr, dass Niederschlagswasser zur\u00fcckgehalten wird und sich die Umgebung durch Verdunstung abk\u00fchlt. Bei der Klimaanpassung und -verbesserung mache es daher Sinn, auch \u00fcber Begr\u00fcnungsma\u00dfnahmen nachzudenken. Vorschl\u00e4ge von B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern hierzu w\u00fcrden in einem Beteiligungsverfahren auch \u00fcber elektronische Medien eingeholt. &#8222;Wir hoffen dabei auf kreative Ideen zur Begr\u00fcnung von Stra\u00dfenz\u00fcgen und Parkfl\u00e4chen. Vielleicht gibt es aber auch Vorschl\u00e4ge, bestehende Gr\u00fcnanlagen zu verbessern oder \u00f6ffentliche Pl\u00e4tze in der Mollerstadt neu zu gestalten. Die Ergebnisse dieser B\u00fcrgerbeteiligung werden im Sommer ver\u00f6ffentlicht. Die Hinweise und Vorschl\u00e4ge der Bev\u00f6lkerung werden wir pr\u00fcfen und in den n\u00e4chsten Jahren in das Programm zur Sanierung dieses Quartiers einflie\u00dfen lassen&#8220;, k\u00fcndigt Lindscheid an.<\/p> <p>Um m\u00f6glichst viele Darmst\u00e4dter &#8211; unabh\u00e4ngig von Zeit und Ort &#8211; erreichen zu k\u00f6nnen, wird ein neuer Weg der Beteiligung \u00fcber elektronische Kommunikationsmedien beschritten: Vom 21. M\u00e4rz bis zum 6. Mai k\u00f6nnen \u00fcber Computer, Smartphones und Tablet-Computer auf der Internetseite www.energetische-stadtsanierung-darmstadt.de W\u00fcnsche und Ideen eingegeben werden. Au\u00dferdem wird der elektronische Zugang \u00fcber einen QR-Code erleichtert. Dieser Zugangscode ist auf einem Flyer, der in den n\u00e4chsten Tagen allen Haushalten im Sanierungsgebiet Mollerstadt per Posteinwurf zugeht, abgebildet. In interaktiven Karten k\u00f6nnen alle Vorschl\u00e4ge mittels Markierung den betreffenden Orten in diesem Stadtviertel exakt zugeordnet werden. Bei Eingabe mit mobilen Ger\u00e4ten direkt vor Ort, wird der aktuelle Standort durch GPS-Koordinaten in den Karten angezeigt. Wer bei dieser B\u00fcrgerbeteiligung mitmacht, hat die Chance, einen Gutschein der HEAG Mobilo f\u00fcr eine Monatskarte zu gewinnen.<\/p> <p>Das elektronische Verfahren zu dieser speziellen Form der B\u00fcrgerbeteiligung hat die NH ProjektStadt in Zusammenarbeit mit Kemweb aus Mainz, einer Agentur f\u00fcr Internetl\u00f6sungen, vorbereitet. Die Angaben werden auf einem Server gesammelt und dort auch ausgewertet. Personenbezogene Daten sind in der Befragung nicht enthalten. Das Verfahren ist mit den Datenschutzbeauftragten der Wissenschaftsstadt Darmstadt und des Landes Hessen abgestimmt.<\/p> <p>F\u00fcr B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger, die diese Medien nicht nutzen k\u00f6nnen oder wollen, steht ein Telefonservice der NH ProjektStadt unter der Rufnummer 0800 &#8211; 0064283 (kostenfrei aus dem deutschen Festnetz) zur Verf\u00fcgung. Ortsangaben und Verbesserungsvorschl\u00e4ge werden dann von Mitarbeitern der Servicestelle ins System eingetragen. Diese Rufnummer ist montags und dienstags von 10 Uhr bis 14 Uhr sowie donnerstags von 15 Uhr bis 19 Uhr erreichbar.<\/p> <p>Die westliche Innenstadt &#8211; der Bereich zwischen Landgraf-Philipps-Anlage, H\u00fcgelstra\u00dfe, Grafenstra\u00dfe und Bleichstra\u00dfe, auch Mollerstadt genannt &#8211; wurde Ende des zweiten Weltkrieges vollst\u00e4ndig zerst\u00f6rt. In den 50er Jahren erfolgte der Wiederaufbau weitgehend auf dem historischen Stadtgrundriss. Dort entstand eine f\u00fcr City-Randlagen typische Mischnutzung aus Wohnen, Dienstleistung, Verwaltung und Einzelhandel. Seit 2005 ist die Mollerstadt ein f\u00f6rmlich festgelegtes Sanierungsgebiet. Es umfasst eine Fl\u00e4che von rund 30,4 Hektar; etwa 3.200 Menschen leben in diesem Quartier.<\/p> <p>Bildtext:<br \/> Pr\u00e4sentierten das Konzept zur digitalen B\u00fcrgerbeteiligung in der Mollerstadt (v. l. n. r.): Dr. Ing. Simone Planinsek (Projektleiterin NH ProjektStadt), Maja Klee (Projektleiterin Agentur Kemweb), Darmstadts Bau- und Umweltdezernentin Brigitte Lindscheid und Birgit Krein vom Stadtplanungsamt Darmstadt.<br \/> Foto: Andreas Kelm<\/p> <p>Bildrechte: Andreas Kelm<\/p> <p>Unternehmensgruppe Nassauische Heimst\u00e4tte\/Wohnstadt<br \/> Die Nassauische Heimst\u00e4tte Wohnungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH, Frankfurt\/Main, bietet seit 90 Jahren umfassende Dienstleistungen in den Bereichen Wohnen, Bauen und Entwickeln. Sie besch\u00e4ftigt rund 660 Mitarbeiter. 2005 erwarb die Nassauische Heimst\u00e4tte die Anteile des Landes Hessen an der Wohnstadt Stadtentwicklungs- und Wohnungsbaugesellschaft Hessen mbH, Kassel. Durch den Zusammenschluss avancierte sie zu einem der f\u00fchrenden deutschen Wohnungsunternehmen: der Unternehmensgruppe Nassauische Heimst\u00e4tte\/Wohnstadt mit 62.000 Mietwohnungen in 150 St\u00e4dten und Gemeinden. Diese werden aktuell von rund 260 Mitarbeitern &#8211; in vier Regional- untergliedert in 13 Service-Centern &#8211; betreut. Aus der gestiegenen Nachfrage heraus entwickelte sich im folgenden Jahr die Marke &#8222;NH ProjektStadt&#8220;. Dort werden Kompetenzfelder geb\u00fcndelt, um nachhaltige Stadt- und Projektentwicklungsaufgaben sowie Consulting-Aktivit\u00e4ten im In- und Ausland durchzuf\u00fchren.<\/p> <p>Kontakt:<br \/> Nassauische Heimst\u00e4tte Wohnungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH<br \/> Jens Duffner<br \/> Untermainkai 12<br \/> 60311 Frankfurt am Main<br \/> 069 6069-1321<br \/> jens.duffner@naheimst.de<br \/> <a target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" href=\"http:\/\/www.naheimst.de\" title=\" Dienstleistungen in den Bereichen Wohnen, Bauen und Entwickeln. \" >http:\/\/www.naheimst.de<\/a><\/p> <p>&nbsp;<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Pilotprojekt Mollerstadt: mit mehr Gr\u00fcn gegen CO2 Wissenschaftsstadt Darmstadt beteiligt sich an Pilotprojekt des F\u00f6rderprogramms &#8222;Energetische Stadtsanierung&#8220; \/ Beteiligung der B\u00fcrgerschaft via elektronischer Kommunikationsmedien Die Wissenschaftsstadt Darmstadt hatte sich mit dem Sanierungsgebiet Mollerstadt f\u00fcr ein Pilotprojekt des F\u00f6rderprogramms &#8222;Energetische Stadtsanierung&#8220; der Kreditanstalt f\u00fcr Wiederaufbau (KfW) sowie des Bundesministeriums f\u00fcr Verkehr, Bau und Stadtentwicklung beworben. 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