{"id":232891,"date":"2016-07-29T12:47:10","date_gmt":"2016-07-29T11:47:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/?p=232891"},"modified":"2018-07-14T08:56:11","modified_gmt":"2018-07-14T07:56:11","slug":"waffe-gegen-mrsa-und-co","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/waffe-gegen-mrsa-und-co-10232891\/","title":{"rendered":"Waffe gegen MRSA und Co"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-232892 size-full\" title=\"Chlordioxid-1\" src=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/Chlordioxid-1.jpg\" alt=\"Bild\" width=\"198\" height=\"156\" \/>Wie uns ein simples Molek\u00fcl von schweren Infektionen befreit<\/p> <p>Es ist schon sehr frustrierend, wenn man wegen eines Routineeingriffs einen station\u00e4ren Krankenhausaufenthalt plant und sich dort mit multiresistenten Keimen wie MRSA (Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus) ansteckt. Allein in deutschen Kliniken infizieren sich j\u00e4hrlich etwa 600.000 Menschen mit pathogenen Keimen. Nicht selten nehmen derartige Infektionen einen dramatischen Verlauf. Warum werden die geforderten Hygienestandards in den Kliniken nicht beherrscht? <!--more-->Liegt es wirklich nur am Desinfektions-Regime? Ein Hauptgrund ist die allgegenw\u00e4rtige Antibiotika-Schwemme, der wir alle ausgesetzt sind. Kein Kotelett, kein H\u00fchnerei, bei dessen Genuss wir uns nicht zeitgleich eine Antibiose verpassen und uns damit der Gefahr aussetzen, dass Antibiotika im Ernstfall nicht mehr wirkt, weil sich die Bakterien in aller Ruhe an unser antibiotisiertes K\u00f6rpermilieu adaptieren konnten. Schlachtvieh-Produzenten aller Couleur halten es vor allem mit Antibiotika bei der Mast von Rindern, Schweinen und Gefl\u00fcgel. Mit Antibiotika sollen Infektionen bei der Massentierhaltung eingeschr\u00e4nkt werden.<\/p> <p>Haben die pharmazeutischen Hersteller kein Interesse an der Entwicklung neuer Antibiotika?<br \/> Medizinische Forschung ist teuer und verschlingt Millionen an Euro. Eine rasche Amortisation der Investitionen ist nicht darstellbar. Im \u00dcbrigen gibt es f\u00fcr die Pharmagiganten lukrativere Gesch\u00e4ftsfelder mit weitaus h\u00f6heren Margen. Was aber tun, wenn uns eine Infektion ereilt und der Arzt im Krankenhaus mit nachdenklicher Miene eine Antibiotika-Infusion nach der anderen erfolglos an uns ausprobiert? Ausserdem zerst\u00f6ren Antibiotika die gew\u00f6hnliche Darmflora, die normalerweise einen Schutz des K\u00f6rpers vor dem Eindringen toxischer Stoffe gew\u00e4hrleistet. Clostridien, welche sehr toxisch sind, k\u00f6nnen auftreten und den K\u00f6rper von innen gleich nochmals toxisch belasten. Antibiotika f\u00f6rdern sogar virale Krankheiten, da sie die sch\u00fctzenden T-Lymphozyten hemmen k\u00f6nnen, die unser Immunsystem dringend f\u00fcr die virale Abwehr ben\u00f6tigt.<\/p> <p>Abhilfe durch Chlordioxid<\/p> <p>Abhilfe bringt ein Molek\u00fcl- bestehend aus einem Chlor-Atom und zwei Sauerstoff-Atomen- n\u00e4mlich Chlordioxid. Chlordioxid ist nicht neu. Seit Jahrzehnten wird es zur Trinkwasserdesinfektion erfolgreich eingesetzt. So findet es Anwendung in kommunalen Wasserwerken oder in Wassertanks von H\u00e4usern, Schiffen und Wohnmobilen. Chlordioxid kann aber auch gegen pathogene Keime bei Mensch und Tier eingesetzt werden.<\/p> <p>Wie wirkt Chlordioxid und wie sicher ist es?<\/p> <p>Chlordioxid ist kein metabolischer Giftstoff, der im menschlichen Organismus den Stoffwechsel der gutarigen Mikroorganismen st\u00f6rt und sie auf diese Weise abt\u00f6tet. Chlordioxid geh\u00f6rt vielmehr zu den oxidierenden Bioziden, die den N\u00e4hrstofftransport \u00fcber die Zellw\u00e4nde der pathogenen Erreger unterbrechen. Chlordioxid neutralisiert durch Oxidation Bakterien, Viren und Pilze. Es beseitigt die Guaninnukleotidbasen (Bausteine des Erbguts) der freigesetzten RNS und DNS und verhindert damit sicher die Population neuer Erregergenerationen. Deren Resistenzbildung ist unter diesen Bedingungen nicht m\u00f6glich. Chlordioxid tilgt zuverl\u00e4ssig auch krank machende Bakterien, die gegen Antibiotika resistent sind.<br \/> Dar\u00fcber hinaus l\u00f6st Chlordioxid auch Schwermetalle in den menschlichen K\u00f6rperzellen und erh\u00f6ht dadurch deren Membranpotenzial, was eine Optimierung des elektrischen Ladungszustands der Zellen zur Folge hat. Die Herstellung von Chlordioxid ist denkbar einfach. Man verwendet 22,5prozentige Natriumchloritl\u00f6sung und gibt 50prozentige Weinsteins\u00e4ure als Aktivator im Verh\u00e4ltnis 1 zu 1 hinzu. Danach f\u00fcllt man Trinkwasser auf. Im Internet gibt es eine F\u00fclle von Angeboten, bei denen die Komponenten bereits konfektioniert sind. Man sollte bei der Auswahl allerdings auf den Qualit\u00e4ts-Standard achten. Es empfiehlt sich, nur solche Produkte zu favorisieren, welche die Reinheitskriterien gem\u00e4ss \u00a7 11 der deutschen Trinkwasserverordnung nach DIN EN 938 von 2009 erf\u00fcllen.<br \/> Chlordioxid ist ein sehr intensives Oxidationsmittel. Es bleibt chemisch einige Stunden lang stabil und zerf\u00e4llt dann zu Kochsalz und Wasser. Da es weder zelltoxisch wirkt, noch freie Radikale bildet, ist es f\u00fcr Mensch und Tier sehr sicher. Sowohl menschliche Zellen, als auch gutartige Mikroben k\u00f6nnen durch Chlordioxid nicht gesch\u00e4digt werden. Der Grund hierf\u00fcr liegt im unterschiedlichen Oxidationspotenzial, welches in Volt gemessen wird. Das Oxidationspotenzial der menschlichen Zellen liegt bei 1,30 Volt. Das Oxidationspotenzial der gutartigen Mikroben liegt bei 1,45 Volt, wohingegen das Oxidationspotenzial von Chlordioxid nur bei 0,95 Volt liegt. Damit kann erkl\u00e4rt werden, warum Chlordioxid weder den menschlichen Zellen, noch den gutartigen Bakterien und Mikroben etwas anhaben kann.<br \/> Durch Wissenschaftler der Ohio-State-Universit\u00e4t in Columbus\/USA wurde bereits im Jahr 1982 eine entsprechende Kontrollierte Klinische Studie \u00fcber die Sicherheit und Wirksamkeit von Chlordioxid durchgef\u00fchrt. Durch die amerikanische EPA (Environmental Protection Agency) wurde im Jahr 2000 ein toxikologischer Review \u00fcber Chlordioxid ver\u00f6ffentlicht. Daraus geht hervor, dass h\u00f6here Organismen, wie der Mensch, beim trinken von Chlordioxid relativ unempfindlich reagieren. Diesem Review lag eine Studie mit Probanden zugrunde, bei denen nach der Einnahme von Chlordioxid mit einer Konzentration von 24 mg auf einen Liter Wasser keinerlei negative physiologische Ver\u00e4nderungen festgestellt wurden. Der Grenzwert f\u00fcr Chlordioxid zur Desinfektion von Trinkwasser betr\u00e4gt nach der deutschen Trinkwasserverordnung vergleichsweise eine zul\u00e4ssige Konzentration von maximal 0,2 mg pro Liter Wasser. Die Chlordioxid-Konzentration im Wasser der US-Studie lag somit 100 mal h\u00f6her als der deutsche Grenzwert, ohne dass gesundheitliche Beeintr\u00e4chtigungen bei den Probanden auftraten.<br \/> Weitere wissenschaftliche Publikationen \u00fcber die oxidativen Eigenschaften von Chlordioxid ver\u00f6ffentlichte der amerikanische Wissenschaftler Dr. Thomas Lee Hesselink 2007 am Beispiel von Malaria. Durch Chlordioxid geben die roten Blutk\u00f6rperchen mehr Sauerstoff in das Gewebe ab. Der unter Druck gesetzte Sauerstoff wiederum wirkt entgiftend gegen Kohlenmonoxid und unterst\u00fctzt den nat\u00fcrlichen Heilungsprozess bei bakteriellen Infektionen, isch\u00e4mischem Schlaganfall, Verbrennungen und Quetschungen. Chlordioxid stimuliert das Immunsystem bei innerer Anwendung. Dabei werden die weissen Blutk\u00f6rperchen zur Zytokinbildung angeregt, die dem Organismus als Signal dienen, Krankheitserreger anzugreifen und allergische Reaktionen zu verhindern. Innerhalb des Immunsystems aktivierte Zellen produzieren in einem entz\u00fcndlichen Prozess selbst nat\u00fcrliche Oxidationsmittel, so Wasserstoffperoxid, Peroxynitrat und hyperchlorige S\u00e4ure. Diese eliminieren dann Krankheitserreger oder Krebszellen.<br \/> Chlordioxid reagiert leicht mit Thiolverbindungen, wobei Disulfid, Disulfidmonoxid, Sulfens\u00e4ure, Sulfins\u00e4ure und Sulfons\u00e4ure entsteht, die den Bakterien, Tumorzellen und Plasmodien die Lebensgrundlage entzieht. Damit wird deutlich, wie unter dem Einfluss von Chlordioxid verschiedene Malariaerreger, so Plasmodium vivax, Plasmodium falciparum, Plasmodium ovale und Plasmodium malariae absterben k\u00f6nnen. Chlordioxid verringert das verf\u00fcgbare reduzierte Glutathion f\u00fcr die Parasiten, die es f\u00fcr ihren Entgiftungsprozess ben\u00f6tigen, um sich beim Verdauen von Protein aus dem H\u00e4moglobin der roten Blutk\u00f6rperchen und den dabei entstehenden Abbauprodukten nicht selbst zu vergiften.<br \/> Aus jedem verdauten H\u00e4moglobinmolek\u00fcl werden als Nebenprodukt vier H\u00e4m-Molek\u00fcle freigesetzt, die redoxaktiv sind. Sie reagieren mit umgebendem Sauerstoff und produzieren damit Wasserstoffperoxid sowie andere toxische Oxidationsmittel, die etwaige Plasmodien innerlich vergiften. Deshalb sind die Plasmodien gezwungen, rasch und dauerhaft H\u00e4me zu eliminieren, was nur \u00fcber reduziertes Glutathion m\u00f6glich ist. Chlordioxid oxidiert jedoch das Glutathion und erzwingt damit das Absterben der Malariaerreger. Durch vermehrte Produktion von Glutathion haben einige Malariaerreger Resistenzen entwickelt. Chlordioxid macht diese Resistenzen r\u00fcckg\u00e4ngig, da bereits ein Chlordioxidmolek\u00fcl jeweils f\u00fcnf Glutathionmolek\u00fcle oxidiert und dadurch neutralisiert. Chlordioxid zerst\u00f6rt Polyamine durch Oxidation. Polyamine sind f\u00fcr Tumoren, Bakterien und Parasiten \u00fcberlebenswichtig. Sind keine Polyamine verf\u00fcgbar, sterben die Erreger ab. Tumoren stellen ihr Wachstum ein und sterben ebenfalls ab. Weiterf\u00fchrende wissenschaftliche Erkl\u00e4rungen \u00fcber die Redoxvorg\u00e4nge k\u00f6nnen in dem englischsprachigen Standardwerk &gt;&gt;Redox Life&lt;&gt;Das MMS-Handbuch&lt;&gt;CDS-Heilung ist m\u00f6glich&lt;&lt;<\/p> <p>Lorna Lutfiu<\/p> <p>Impressum<br \/> Netzwerk Gesundheit + Wellness<br \/> Lorna Lutfiu<br \/> Z\u00fcrcherstrasse 161<br \/> SP 8774<br \/> CH-8010 Z\u00fcrich<br \/> Tel. +41 44 5152312<br \/> eMail: mail@gojibay.com<br \/> http:\/\/www.abnehmen.gojibay.com<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie uns ein simples Molek\u00fcl von schweren Infektionen befreit Es ist schon sehr frustrierend, wenn man wegen eines Routineeingriffs einen station\u00e4ren Krankenhausaufenthalt plant und sich dort mit multiresistenten Keimen wie MRSA (Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus) ansteckt. Allein in deutschen Kliniken infizieren sich j\u00e4hrlich etwa 600.000 Menschen mit pathogenen Keimen. 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