{"id":24456,"date":"2013-04-15T11:53:45","date_gmt":"2013-04-15T11:53:45","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/?p=24456"},"modified":"2013-04-16T16:01:38","modified_gmt":"2013-04-16T15:01:38","slug":"brustkrebs-neue-marker-fuer-die-individuelle-therapie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/brustkrebs-neue-marker-fuer-die-individuelle-therapie-1024456\/","title":{"rendered":"Brustkrebs: Neue Marker f\u00fcr die individuelle Therapie"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"attachment alighnleft alignleft\" title=\"gesamtes Spektrum ambulant durchf\u00fchrbarer Betreuungsma\u00dfnahmen in der H\u00e4matologie und Onkologie\" alt=\"\" src=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/postie-media725-150x150.jpg\" width=\"137\" height=\"137\" \/>Bei Brustkrebs ist nicht immer eine Chemotherapie notwendig<\/p> <p>Praxisnetzwerk Troisdorf testet neues Diagnoseverfahren im Rahmen einer Studie.<br \/> Neue Erkenntnisse gibt es bei der Behandlung von Brustkrebs. Das Praxisnetzwerk f\u00fcr H\u00e4matologie und Onkologie in Troisdorf nimmt an einer neuen Studie teil, die Patientinnen mit Brustkrebs eine Chemotherapie ersparen soll. Dr. Helmut Forstbauer, Leiter des Praxisnetzwerkes, erl\u00e4utert den Hintergrund der Studie: &#8222;Bei der Chemotherapie wissen wir heute, dass sie nicht jeder Patientin hilft. So sind Patientinnen oft mit einer Chemotherapie \u00fcberbehandelt. Grunds\u00e4tzlich gibt es Patientinnen mit hohem Risiko und Patientinnen mit niedrigen Risiko. <!--more-->In diesen F\u00e4llen ist die Therapieempfehlung einfach. Schwierig ist die Entscheidung bei Frauen mit einem mittleren Risiko. Bei ihnen wissen wir nicht genau welche Patientinnen mit einer Chemotherapie behandelt werden sollen und welche nicht. Deshalb sucht die medizinische Forschung neue Marker f\u00fcr die individuelle Therapie. Die neue sogenannte ADAPT-Studie setzt bei der Untersuchung der Gene und Eiwei\u00dfe als Prognosefaktoren zur verbesserten Charakterisierung von b\u00f6sartigen Tumoren an. Sie hat zum Ziel \u00dcber-, Unter oder Fehlbehandlungen von Brustkrebspatientinnen zu vermeiden. In die Studie werden Patientinnen mit hormonabh\u00e4ngigem Brustkrebs aufgenommen. Bei ihnen darf der Tumor noch nicht gestreut haben, die Lymphknoten d\u00fcrfen noch nicht befallen sein und der Hormonrezeptorstatus muss positiv sein. F\u00fcr diese Patientinnen k\u00f6nnen die \u00c4rzte im Praxisnetzwerk mit dem neuen Diagnoseverfahren auf Basis eines Gentests das pers\u00f6nliche R\u00fcckfallrisiko als auch das Therapieansprechen vorhersagen.<\/p> <p>Wie l\u00e4uft nun eine solche Studie ab? Vor Beginn der Behandlungsplanung wird eine Gewebeprobe entnommen. Mit ihr wird das pers\u00f6nliche Risiko der Patientin ermittelt. Wenn bestimmte Voraussetzungen gegeben sind, erfolgt dann zun\u00e4chst eine gut vertr\u00e4gliche Anti-Hormontherapie mit Tabletten. Nach drei Wochen wird eine erneute Gewebeprobe entnommen und das Ansprechen des Tumors gepr\u00fcft, d.h. die weitere Therapie wird auf der Grundlage von zwei Gewebeproben festgelegt. Hat sich der Tumor in dieser Zeit stark verkleinert, spricht er also auf die Anti-Hormontherapie an, kann auf eine Chemotherapie verzichtet werden. Helmut Forstbauer sch\u00e4tzt, dass mittels des neuen Diagnoseverfahrens ca. jeder sechsten Patientin eine Chemotherapie erspart werden kann.<\/p> <p>Pressekontakt: Martina Ihrig, Kommunikationsberaterin f\u00fcr \u00c4rzte und Kliniken<br \/> Diplomierte Betriebswirtin, Berufsbegleitendes Studium f\u00fcr Presse- und \u00d6ffentlichkeitsarbeit, langj\u00e4hrig freiberuflich t\u00e4tig in Kliniken und Arztpraxen langj\u00e4hrige Agenturerfahrungen in Marketing, Organisation, Sponsoring, Controlling langj\u00e4hrige Erfahrung als freiberufliche PR-Beraterin f\u00fcr Kliniken und Praxen mit Gro\u00dfveranstaltungen, Sponsoring, Pressearbeit, Webseiten. Zertifiziert als Facilitator &amp; Visual Facilitator (Dialog- und Prozessbegleiter) Expertin f\u00fcr partizipative Entwicklungsma\u00dfnahmen im Gesundheitssektor (Einbindung von unterschiedlichen Zielgruppen in die Projektgestaltung).<\/p> <p>Das Praxisnetzwerk ist eine Facharztpraxis f\u00fcr Blut- und Krebserkrankungen (H\u00e4matologie und Onkologie). Es bietet das gesamte Spektrum ambulant als auch station\u00e4r durchf\u00fchrbarer Betreuungsma\u00dfnahmen in der H\u00e4matologie und Onkologie an. Es ist kompetenter Ansprechpartner f\u00fcr eine gezielte Diagnostik oder Therapie, f\u00fcr Nachsorgeuntersuchungen nach einer abgeschlossenen Tumorbehandlung, f\u00fcr psycho-onkologische oder palliativmedizinische Begleitung. Das Praxisnetzwerk ist zu finden an den Standorten in Troisdorf am St. Josef-Hospital, in Bonn-Beuel am St. Josef-Hospital und in Bad Honnef am CURA-Krankenhaus. Es ist Mitglied in diversen Organzentren der Region Rhein-Sieg.<\/p> <p>Kontakt<br \/> Praxisnetzwerk H\u00e4matologie und intern. Onkologie<br \/> Dr. Helmut Forstbauer<br \/> Schlo\u00dfstr. 18<br \/> 53840 Troisdorf<br \/> 02241 801 871<br \/> info@martina-ihrig.de<br \/> <a target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" href=\"http:\/\/www.onkologie-rheinsieg.de\" title=\"internistische Facharztpraxis f\u00fcr Blut- und Krebserkrankungen (H\u00e4matologie und Onkologie)\" >http:\/\/www.onkologie-rheinsieg.de<\/a><\/p> <p>Pressekontakt:<br \/> Martina Ihrig,<br \/> Martina Ihrig<br \/> M\u00fchlenpfad 3a<br \/> 53604 Bad Honnef<br \/> 02224-919469<br \/> info@martina-ihrig.de<br \/> http:\/\/www.martina-ihrig.de<\/p> <p>&nbsp;<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bei Brustkrebs ist nicht immer eine Chemotherapie notwendig Praxisnetzwerk Troisdorf testet neues Diagnoseverfahren im Rahmen einer Studie. Neue Erkenntnisse gibt es bei der Behandlung von Brustkrebs. 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