{"id":251718,"date":"2016-10-06T15:48:55","date_gmt":"2016-10-06T15:48:55","guid":{"rendered":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/?p=251718"},"modified":"2022-09-09T11:09:42","modified_gmt":"2022-09-09T10:09:42","slug":"ursprung-der-technik-in-aegypten-und-im-alten-orient","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/ursprung-der-technik-in-aegypten-und-im-alten-orient-10251718\/","title":{"rendered":"Ursprung der Technik in \u00c4gypten und im Alten Orient"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-251719\" title=\"Denkm\u00e4ler haben auch heute eine entscheidende Bedeutung\" src=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/301805-e1475838798588.jpg\" alt=\"Bild\" width=\"237\" height=\"178\" \/>Bedeutung der Technik der Antike f\u00fcr die Entwicklung Heute<\/p> <div>Seminarbeitrag von Eric Mozanowski: &#8222;Die R\u00f6mer, die spinnen die R\u00f6mer&#8220; &#8211; Die Vergangenheit sichtbar bis ins Heute<br \/> Geschichte, Bedeutung und Entwicklung der Technik und Technologie &#8211; Infrastruktur und Verkehrswesen, H\u00e4fen und Stra\u00dfen<\/p> <p>Die Entwicklung der Menschheit geht Hand in Hand mit der Entwicklung der Technik einher. Von Anfang an braucht die Menschheit Wohnraum. Immobilien- und Denkmalschutzexperte Eric Mozanowski gibt zu bedenken, dass seit Urzeiten der Mensch Erdmassen und Steine bewegt, Tunnel und Kan\u00e4le gr\u00e4bt, Tempel, Festungsanlagen und Kathedralen baut.<!--more--><\/p> <p>Neue Werkzeuge und Maschinen werden erfunden, entwickelt und spezieller auf die Bed\u00fcrfnisse abgestimmt. Der Stuttgarter Autor Eric Mozanowski gilt als profaner Kenner der Immobilienszene und hat sich im Besonderen dem Denkmalschutz im Wandel der Zeit durch Ver\u00f6ffentlichungen auf sich Aufmerksam gemacht.<\/p> <p>Technik der Antike &#8211; Geschichte und Entwicklung &#8211; Handel &#8211; Wirtschaft &#8211; Infrastruktur<\/p> <p>Wegen der geografischen Gegebenheiten des Mittelmeerraumes waren die antiken Gesellschaften nicht autark; einzelne St\u00e4dte, V\u00f6lker oder Herrscher waren auf den Austausch mit anderen Regionen angewiesen. Unter dieser Voraussetzung kam es zu einem Aufschwung des Handels im gesamten mediterranen Raum.<\/p> <p>&#8222;Alle Wege f\u00fchren nach Rom&#8220; &#8211; Seminarbeitrag von Eric Mozanowski, Immobilienexperte aus Stuttgart<\/p> <p>Immobilienexperte Eric Mozanowski erl\u00e4utert, dass der Ursprung der Technik in \u00c4gypten und im Alten Orient von Experten angesehen wird. Die technische Entwicklung nahm damit in Griechenland und Rom, von der Landwirtschaft bis zum Bergbau und von der Baukunst bis zur Zeitmessung ihren Lauf.<\/p> <p>Das Meer, das eigentliche Zentrum des mediterranen Raumes, hatte die Funktion einer nat\u00fcrlichen Infrastruktur. Das Meer verband die verschiedenen K\u00fcsten und L\u00e4nder miteinander. Das machte man sich zu dieser Zeit zu Eigen und konnte damit den Handel in Schwung bringen. Die Seefahrt wurde durch mehrere Faktoren beg\u00fcnstigt: Einmal die hohen Berge in K\u00fcstenn\u00e4he sowie die vielen Inseln haben die Orientierung auf See erleichtert, und der oftmals wolkenlose Himmel erm\u00f6glichte es, auch bei Nacht zu segeln, indem die Fahrtrichtung an den Sternen ausgerichtet wurde. Das Meer bestimmte den Rhythmus von Wirtschaft und Kommunikation im Mittelmeerraum. Im Winter musste wegen der St\u00fcrme die Seefahrt eingestellt werden, und damit ruhten nat\u00fcrlich auch Handel und Verkehr.<\/p> <p>Der mediterrane Raum bot der Bev\u00f6lkerung so insgesamt sehr gute Lebensbedingungen. Aber die mageren B\u00f6den und die vorwiegend geringen landwirtschaftlichen Ertr\u00e4ge, die ungleiche Verteilung der Metallvorkommen, die Gebirge, die wirtschaftlich nur extensiv genutzt werden konnten, und die erheblichen klimatischen Schwankungen bedeuteten f\u00fcr Griechen und R\u00f6mer eine erhebliche Herausforderung, f\u00fchrt Eric Mozanowski in das Thema ein.<\/p> <p>&#8222;Damit wir heute verstehen, wieso gewisse Infrastrukturen europaweit nicht eins zu eins umsetzbar sind, m\u00fcssen die Vor-Ort-Gegebenheiten und die Geschichte dahingehend betrachtet werden. Die Infrastruktur und das Verkehrswesen f\u00fcr H\u00e4fen und Stra\u00dfen erforderte schon damals eine gro\u00dfe Fantasie. Die antike Schifffahrt des Meeres an Verkehrswegen wurde genutzt, und auch auf die Errichtung von Infrastrukturanlagen war man angewiesen. Die Handelsaktivit\u00e4ten wurden immer weiter aufgebaut, und es reichte nicht mehr, am Meeresufer die Waren auszutauschen und die Schiffe nach der Seefahrt an Land zu ziehen. In der damaligen Zeit mussten H\u00e4fen angelegt werden, damit Schiffen bei schlechtem Wetter Schutz geboten und Erleichterung f\u00fcr das Be- und Entladen werden konnte.<\/p> <p>Hafen an der Tiber-M\u00fcndung &#8211; technische Meisterleistung<\/p> <p>Als Beispiel einer technischen Meisterleistung der Zeit nennt Eric Mozanowski den Bau des Hafens an der Tiber-M\u00fcndung. Bis zum 1. Jahrhundert n. Chr. fehlte an der K\u00fcste von Rom ein Hafen f\u00fcr die gro\u00dfen Frachtschiffe, die das Getreide aus \u00c4gypten nach Italien brachten. Claudius, dem es darauf ankam, die Getreideversorgung der Stadt Rom zu sichern, erteilte den Auftrag, einen solchen Hafen zu bauen; obgleich die Architekten die Pl\u00e4ne als unrealisierbar ablehnten, beharrte Claudius auf der Ausf\u00fchrung des Projektes. An Land wurde ein gro\u00dfes Becken ausgehoben, und gleichzeitig errichtete man zwei gro\u00dfe Molen, sodass ein rundes Hafenbecken entstand. Ein gro\u00dfer Wellenbrecher sch\u00fctzte die Einfahrt. Das Fundament f\u00fcr diesen Wellenbrecher, auf dem ein Leuchtturm errichtet wurde, hat man geschaffen, indem an dieser Stelle ein gro\u00dfes mit Stein beladenes Schiff versenkt wurde. Traian lie\u00df sp\u00e4ter landeinw\u00e4rts ein zweites sechseckiges Hafenbecken anlegen, das \u00fcber 700 Meter lang war und Anlegepl\u00e4tze f\u00fcr mehr als 1000 Schiffe bot.<\/p> <p>Eric Mozanowski gibt zu bedenken, dass damit ein Meilenstein gelegt wurde. Viele antike H\u00e4fen besa\u00dfen einen Leuchtturm. Den ersten Leuchtturm lie\u00dfen die Ptolem\u00e4er im 3. Jahrhundert v.Chr. auf der vor Alexandria gelegenen Insel Pharos errichten. Da die K\u00fcste \u00c4gyptens sehr flach war, fehlten den Seeleuten Orientierungspunkte.<\/p> <p>Gestaltung der Infrastruktur: Kan\u00e4le und Stra\u00dfen<\/p> <p>Im Zuge des Hafenbaus wurden Kan\u00e4le gebaut. Diese erf\u00fcllten zwei Funktionen: Erstens sollte Schiffen die gef\u00e4hrliche Fahrt in der st\u00fcrmischen See um ein Vorgebirge erspart werden. Zweitens sollten f\u00fcr den Transport von G\u00fctern Binnenschifffahrtswege oder Seewege als Verbindung zwischen zwei Meeren geschaffen werden.<\/p> <p>Die r\u00f6mischen Stra\u00dfen hingegen dienten zun\u00e4chst vor allem milit\u00e4rischen Zwecken. Die Armee sollte m\u00f6glichst schnell zu ihrem jeweiligen Einsatzort zur milit\u00e4rischen Absicherung gef\u00fchrt werden. &#8222;Die Leistung der R\u00f6mer f\u00fcr die gepflasterten Fernstra\u00dfen ist einzigartig und betrug damals ca. 80.000 Kilometer. Zugleich wurden die Stra\u00dfen immer mehr von der Zivilbev\u00f6lkerung ganzj\u00e4hrig genutzt. Die R\u00f6mer investierten auch aus R\u00fccksicht auf ihre Staatsreligion gro\u00dfe Mittel in den Ausbau der Stra\u00dfen. So f\u00fchrte der erste Religions-Beamte des Landes den Titel Pontifex maxiumus, w\u00f6rtlich der oberste Br\u00fcckenbauer (n\u00e4heres hierzu unter: Friedrich Wilhelm Schmidt, hrsg. von Ernst Schmidt: Forschungen \u00fcber die R\u00f6merstrassen (http:\/\/books.google.de\/books?id=IQ3gAAAAMAAJ&amp;hl=de&amp;pg=PA309)etc. im Rheinlande. In: Jahrb\u00fccher des Vereins von Alterthumsfreunden im Rheinlande 31 (1861), S. 1-220,). Die Entwicklung und Schaffung von Infrastruktur, Verkehrswegen und Handelsrouten wurde ausgebaut &#8211; alle Wege f\u00fchren nach Rom &#8211; es entstanden \u00fcberall eine kultivierte und geordnete Lebensweise. Neue Herausforderungen brauchten Ideen, Baukunst und brachten technologischen Fortschritt und damit L\u00f6sungen und meisterhafte Bauten f\u00fcr Br\u00fccken, Verkehrswege, H\u00e4fen etc., die bis heute noch bewundert werden k\u00f6nnen&#8220;, bedankt sich Eric Mozanowski bei der interessierten Teilnehmerrunde.<\/p> <p>Eric Mozanowski f\u00fchrte in Berlin \/ Leipzig sowie Stuttgart im Rahmen von Seminarveranstaltungen die Vortragsreihe zum Themengebiet Denkmalschutz in Deutschland fort. Wichtige Wissensmodule werden auf Wunsch auch im Internet ver\u00f6ffentlicht. Ein besonderer Schwerpunkt liegt in der Geschichte von Denkmalimmobilien und der Wandel in die heutige Zeit mit den gegebenen Ver\u00e4nderungen und Anspr\u00fcchen, die Modernisierung und Sanierung von Denkmalimmobilien mit sich bringen. Weitere Informationen unter: www.immobilien-news-24.org<\/p> <p>Kontakt<br \/> Eric Mozanowski<br \/> Eric Mozanowski<br \/> Theodor-Heuss-Str. 32<br \/> 70174 Stuttgart<br \/> +49 (0)71122063173<br \/> +49(0)71122063180<br \/> mozanowski@yahoo.de<br \/> http:\/\/www.immobilien-news-24.org<\/p> <\/div> <p>&nbsp;<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bedeutung der Technik der Antike f\u00fcr die Entwicklung Heute Seminarbeitrag von Eric Mozanowski: &#8222;Die R\u00f6mer, die spinnen die R\u00f6mer&#8220; &#8211; Die Vergangenheit sichtbar bis ins Heute Geschichte, Bedeutung und Entwicklung der Technik und Technologie &#8211; Infrastruktur und Verkehrswesen, H\u00e4fen und Stra\u00dfen Die Entwicklung der Menschheit geht Hand in Hand mit der Entwicklung der Technik einher.<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":251719,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[91],"tags":[134],"class_list":["post-251718","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-technik","tag-default"],"amp_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/251718","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=251718"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/251718\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":268091,"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/251718\/revisions\/268091"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-json\/wp\/v2\/media\/251719"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=251718"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=251718"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=251718"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}