{"id":263671,"date":"2016-12-23T12:43:58","date_gmt":"2016-12-23T11:43:58","guid":{"rendered":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/?p=263671"},"modified":"2025-03-21T12:36:33","modified_gmt":"2025-03-21T11:36:33","slug":"dem-winterschlaf-entgegen-wirken-mit-dem-sonnenhormon-vitamin-d","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/dem-winterschlaf-entgegen-wirken-mit-dem-sonnenhormon-vitamin-d-10263671\/","title":{"rendered":"Dem Winterschlaf entgegen wirken mit dem Sonnenhormon Vitamin D"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-263672\" title=\"Durch die Sonne bilden wir das lebenswichtige Vitamin D\" src=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Vitamin-D-e1482493381710.jpg\" alt=\"Bild\" width=\"208\" height=\"156\" \/>Vitamin D kann uns vor schweren chronischen Krankheiten bewahren<\/p> <p>Wer ein Mittel gegen den November-Blues sucht, dem sei Vitamin D w\u00e4rmstens empfohlen. In der Tat ist Vitamin D eines der wichtigsten Mikron\u00e4hrstoffe f\u00fcr unseren Organismus. Wie wir heute wissen, ist Vitamin D an der direkten Steuerung von weit \u00fcber 1000 Genen beteiligt, indem es sie an-oder abschaltet. Dies geschieht durch Andocken an den Vitamin D-Rezeptor, der mit Genen der DNS in Verbindung steht.<br \/> <!--more-->Zun\u00e4chst jedoch muss klargestellt werden, dass Vitamin D nicht nur ein Vitamin ist, sondern vor allem ein lebenswichtiges Hormon. Es wurde bei seiner Entdeckung in den 1920er Jahren &#8222;fehletikettiert&#8220;, da man die Substanz in der Nahrung vorfand. Das Begriffsparadoxon &#8222;Vitamin D&#8220; kam dadurch zustande, weil die Vitamine A, B und C bereits identifiziert wurden. Gleichwohl verschleiert es die Bedeutung dieses wichtigen lebensspendenden Hormons. Die tats\u00e4chlichen Zusammenh\u00e4nge \u00fcber Vitamin D und dessen Rolle im Metabolismus erschlossen sich den Forschern erst sp\u00e4ter.<\/p> <p>Als der Berliner Physiker Leo Arons1892 die ersten Quecksilberdampflampen popul\u00e4r machte, brachte er im wahrsten Sinne des Wortes Licht in das Dunkel des Vitamin D-Ph\u00e4nomens. Ausgeschlafene Mediziner erkannten eine Verbindung zwischen der Strahlung der Quecksilberlampen in den Haushalten und dem R\u00fcckgang der Rachitis bei Kleinkindern, einer Knochenkrankheit, die in grossen St\u00e4dten grassierte, weil der Smog der Fabrikschornsteine das nat\u00fcrliche Sonnenlicht verdunkelte.<br \/> Im Jahr 1903 erhielt der d\u00e4nische Wissenschaftler Prof. Niels Ryberg Finsen den Nobelpreis in Medizin, weil er eine Lichttherapie zur erfolgreichen Heilung von Hauttuberkulose (Lupus vulgaris) entwickelt hatte. Es schlug gewissermassen die Sternstunde der Vitamin D-Forschung.<\/p> <p>Drei Formen von Vitamin D<\/p> <p>Die Wissenschaftler fanden heraus, dass in der Natur verschiedene biologisch aktive Vitamin D-Formen existieren. Vitamin D1 und Vitamin D2 werden aus Pflanzen gewonnen und gelten als minderwertige synthetische, schw\u00e4chere und weniger wirksame Versionen des Hormons. Vitamin D1 und D2 beziehen wir aus der Nahrung.<br \/> Der amerikanische Biochemiker Prof. Harry Steenbock von der Universit\u00e4t von Wisconsin entdeckte im Jahr 1923, dass man den Vitamin D-Gehalt von Lebensmitteln und anderen organischen Substanzen erh\u00f6hen kann, wenn man diese mit ultraviolettem Licht bestrahlt. Konkret handelte es sich um die pflanzenbasierte Variante des Hormons, also um Vitamin D2, das bei der UV-Bestrahlung von Pilzen entstand und dem gem\u00e4ss die Bezeichnung Ergocalciferol erhielt.<\/p> <p>Der deutsche Biochemiker Prof. Adolf Windaus von der Universit\u00e4t G\u00f6ttingen war mit den Forschungen des Zusammenhangs zwischen Sterinen und Vitaminen betraut. Dabei gelang ihm der Nachweis, dass Cholesterin das biochemische Basismolek\u00fcl aller Steroidhormone ist, wozu neben \u00d6strogen auch Progesteron, Testosteron, Cortisol und Vitamin D geh\u00f6rt. Bei der Untersuchung von Struktur und Funktion des Vitamin D entdeckte Prof. Windaus ein Sterin mit der Bezeichnung 7-Dehydrocholesterol und identifizierte es als die Vorstufe von Vitamin D. Weiterhin fand Prof. Windaus heraus, dass Sonnenlicht als Katalysator f\u00fcr die Umwandlung von 7-Dehydrocholesterol in Vitamin D verantwortlich ist. Somit handelte es sich hierbei um eine fettbasierte Vitamin D-Variante, das wirkungsstarke Hormon Cholecalciferol, welches als Vitamin D3 bezeichnet wird. Es entfaltet eine um etwa 75 Prozent h\u00f6here biologische Aktivit\u00e4t, als das Vitamin D2. F\u00fcr seine Forschungsergebnisse \u00fcber das Vitamin D wurde Prof. Adolf Windaus im Jahr 1928 mit dem Nobelpreis f\u00fcr Chemie geehrt.<\/p> <p>Vitamin D f\u00fcr Mensch und Tier<\/p> <p>Anhand dieser Erkenntnisse wird klar, dass wir Menschen unseren Vitamin D-Bedarf nur decken k\u00f6nnen, indem wir unsere Haut in ausreichendem Masse der Sonne aussetzen. Die Sonne aktiviert die in oder auf der Haut befindliche Cholesterolform 7-Dehydrocholesterol und wandelt sie in das Hormon Vitamin D um. Dieser Umwandlungsprozess vollzieht sich in fast allen K\u00f6rperzellen, besonders in Nieren und Leber.<br \/> \u00dcbrigens erzeugen auch Tiere ihren Vitamin D-Bedarf, indem sie ihre Haut oder ihr Fell der Sonne aussetzen, die wiederum als Katalysator wirkt und das 7-Dehydrocholesterol in das Hormon Vitamin D umwandelt. \u00dcber die Fellpflege gelangt es dann in den K\u00f6rper der Tiere.<\/p> <p>Besonders die Forschungen des amerikanischen Wissenschaftlers Prof. Michael F. Holick seit den 1970er Jahren haben ergeben, dass das Hormon Vitamin D eine zentrale Bedeutung in unserem Stoffwechsel besitzt. Es ist lebensnotwendig. Vitamin D hilft dem Organismus, Kalzium zu absorbieren, es aktiviert die Knochenaufbauzellen und leitet Informationen an die DNS weiter. Diese Informationen besitzen eine \u00fcberwiegend molekulare Struktur, ohne die wir nicht \u00fcberleben k\u00f6nnten. Vitamin D teilt unserer DNS mit, dass die Sonne scheint. Ein Mangel dieses wichtigen Hormons f\u00fchrt zwangsl\u00e4ufig zu Funktionsst\u00f6rungen und ernsthaften Erkrankungen.<\/p> <p>Wie wirkt sich Vitamin D-Mangel aus?<\/p> <p>Erhalten wir zu wenig Vitamin D, etwa weil wir unsere Haut zu selten der Sonne aussetzen, schaltet unser Organismus in den &#8222;Winterschlaf-Modus&#8220; um. Evolutionsbedingt rechnet unser K\u00f6rper mit dem Beginn des Winterzyklus und einer entsprechenden Ressourcenknappheit. Demzufolge f\u00e4hrt er alle Reparatur- und Instandhaltungsarbeiten herunter und schont die Reserven. Gelingt es uns nicht, diese physiologische Betriebsart unseres Organismus zu ver\u00e4ndern, indem wir unsere Haut verst\u00e4rkt der Sonne aussetzen oder Vitamin D supplementieren, beginnt sich der Winterschlaf-Modus zu chronifizieren.<\/p> <p>Das Ergebnis sind dann zumeist Muskelschmerzen, Kr\u00e4mpfe, Muskelzucken, Unruhe und Schlafst\u00f6rungen. Weiter kommt es zu chronischer Ersch\u00f6pfung, Schw\u00e4che, Depressionen, mentaler Ersch\u00f6pfung, R\u00fccken- und Kopfschmerzen, K\u00e4ltegef\u00fchl in H\u00e4nden und F\u00fcssen, Kreislauf- und Durchblutungsst\u00f6rungen. Bleibt das Vitamin D-Defizit l\u00e4ngere Zeit bestehen, steigt das Risiko f\u00fcr Bluthochdruck, Diabetes, Osteoporose, Autoimmunerkrankungen, Multiple Sklerose und Krebs.<\/p> <p>Viele integrativ arbeitende \u00c4rzte und Therapeuten sprechen bei einer Unterversorgung mit Vitamin D auch vom &#8222;Unvollst\u00e4ndigen Reparatur-Syndrom&#8220;. Etliche Studien zeigen n\u00e4mlich, dass Verletzungen nicht richtig ausheilen und Reparaturvorg\u00e4nge im Organismus unvollst\u00e4ndig bleiben, wie bei Parodontitis, Isch\u00e4mischen Osteonekrosen im Kieferknochen und Arthritis in verschiedenen Gelenken, wenn Vitamin D fehlt. In dem Moment, in dem wir uns wieder h\u00e4ufiger dem Sonnenlicht aussetzen oder entsprechende Vitamin D-Supplements nehmen, wird unser Organismus von dem &#8222;Sonnenhormon&#8220; geflutet und die Selbstheilungskr\u00e4fte in uns beginnen mit der gr\u00fcndlichen und kompletten Sanierung und Reparatur.<\/p> <p>Die aktuelle Versorgungslage der nordeurop\u00e4ischen Bev\u00f6lkerung mit Vitamin D ist Besorgnis erregend. Allein 85 Prozent der Deutschen weisen einen notleidenden Vitamin D-Status auf. Damit ist die Bildung von gesundem Knochen nicht mehr m\u00f6glich. Die Folgen sind gravierend. Typische Syndrome dieses chronisch defizit\u00e4ren Zustands sind Depressionen und \u00dcbergewicht. Hinzu kommen Asthma, Allergien, Morbus Crohn, Diabetes mellitus Typ 1, Systemischer Lupus erythematodes, Tuberkulose und Bluthochdruck.<br \/> Lang anhaltender Vitamin D-Mangel kann zum Ausbruch zahlreicher Krebsarten f\u00fchren, wie Dickdarmkrebs, Brustkrebs, Leuk\u00e4mie, Nierenkrebs und Pankreaskrebs. Weiterhin kommt es oft zu Osteoporose, Osteopenie, Kardiovaskul\u00e4ren Erkrankungen, wie Herzrhythmusst\u00f6rungen und Herzinfarkt sowie zum Metabolischen Syndrom. Allein das Herzinfarktrisiko kann bei ausreichendem Vitamin D-Status um 50 Prozent gesenkt werden. H\u00e4ufig treten Demenz, Parkinson und Hirnleistungsst\u00f6rungen auf. Der Zahnmedizin, insbesondere der Implantologie, macht der chronische Vitamin D-Mangel bei den Patienten besonders zu schaffen. So zeigt sich das geh\u00e4ufte Auftreten von Periimplantitis bei frisch eingesetzten Zahnimplantaten. Ein Horror-Szenario f\u00fcr jeden Betroffenen.<\/p> <p>Vitamin D sch\u00fctzt unsere DNA<\/p> <p>Der Grund, weshalb unser Organismus Vitamin D erzeugt, h\u00e4ngt mit der Wellenl\u00e4nge der Sonnenstrahlen zusammen. Die gef\u00e4hrliche UV-B-Strahlung der Sonne liegt bei etwa 290 bis 315 nm (Nanometer). Die Wellenl\u00e4nge unseres Erbguts liegt im gleichen Bereich. Eine Resonanz zwischen Sonnenstrahlen und menschlicher DNA w\u00fcrde unser Erbgut sch\u00e4digen. Vitamin D befindet sich auf und in unserer Haut und wirkt als Puffer zwischen der UV-B-Strahlung der Sonne und unserer DNA. Es besitzt ebenfalls eine Wellenl\u00e4nge zwischen 290 bis 315 nm. Vitamin D nimmt die UV-B-Strahlen auf und wandelt sie in molekulare Energie um. Es wirkt also als nat\u00fcrlicher Sonnenschutz f\u00fcr unsere DNA.<\/p> <p>Eine weitere Schutzfunktion besitzt Vitamin D bei der Abwehr von Brustkrebs bei Frauen. Eine Variation im Vitamin D-Rezeptor kann das Brustkrebsrisiko um 14 Prozent steigern. Dieser Gefahr kann entgegen gewirkt werden, indem man Vitamin D ausreichend supplementiert. Frauen, die dieser Risikogruppe angeh\u00f6ren, brauchen ihre Brust nicht vorsorglich entfernen zu lassen, um damit ihr Selbstwertgef\u00fchl zu beeintr\u00e4chtigen oder eine harmonische Partnerbeziehung zu gef\u00e4hrden. Die kritische Variation im Vitamin D-Rezeptor kann m\u00fchelos kompensiert werden, wenn t\u00e4glich eine entsprechend hohe Dosis Vitamin D eingenommen wird. Ein Vitamin D-Status von 90 ng\/ml (Nanogramm\/Milliliter) sollte hierbei angestrebt werden. Es ist sicher hilfreich, in solchen F\u00e4llen einen integrativ orientierten Mediziner zu Rate zu ziehen.<\/p> <p>Wie sicher sind Vitamin D-Supplements?<\/p> <p>Die einfachste Methode f\u00fcr den Alltag, Vitamin D aufzunehmen, ist neben dem Sonnenbaden die Supplementierung mittels geeigneter Nahrungserg\u00e4nzungen, die Cholecalciferol beinhalten. Bereits im Jahr 1928 beauftragte die amerikanische Regierung die Universit\u00e4t von Illinois in Chicago mit der Untersuchung der Toxizit\u00e4t von Vitamin D. Die Studie umfasste einen Zeitraum von 9 Jahren. Daran beteiligt waren 773 menschliche Probanden und 63 Hunde. Zusammengefasst wurde diese umfangreiche Studie im so genannten Steck-Report. Das Ergebnis der Studie machte deutlich, dass unter Anwendung des \u00fcblichen Whittier-Verfahrens zur Herstellung von Vitamin D eine Toxizit\u00e4t ausgeschlossen werden kann.<\/p> <p>Als Masseinheit f\u00fcr Vitamin D, die auch heute noch G\u00fcltigkeit besitzt, wurden so genannte Internationale Einheiten (IE) durch die amerikanischen Beh\u00f6rden festgelegt. Die menschlichen Probanden, die jeweils bis zu f\u00fcnf Jahren an der Chicagoer Studie teilnahmen, erhielten t\u00e4glich extrem hohe Dosen an Vitamin D, ohne dass in dieser Zeit Todesf\u00e4lle oder Dauersch\u00e4digungen unter den Studienteilnehmern zu beklagen gewesen waren. Im Vergleich dazu produziert unser K\u00f6rper selbst beim Sonnenbaden \u00fcber die Haut binnen 30 Minuten um die 20.000 IE Vitamin D. Zahlreiche toxikologische Studien mit Vitamin D- Supplementierungen, die in den darauf folgenden Jahren entworfen wurden, best\u00e4tigen die Sicherheit von Vitamin D.<\/p> <p>Wie ermittelt man seinen Vitamin D-Status?<\/p> <p>Von einigen \u00c4rzten mit Lehrauftrag wurde eine erstrebenswerte Blutkonzentration von 90 ng\/ml (Nanogramm\/Milliliter) an Vitamin D angegeben. Nach Meinung der Mediziner ist dieser Wert geeignet, alle vitalen K\u00f6rperfunktionen aufrecht zu erhalten und Mangelerscheinungen und Erkrankungen zu vermeiden. Gleichwohl wurde uns nahe gelegt, dass ein solcher Vitamin D-Wert in unseren Breiten nicht ohne Zuhilfenahme eines Supplements erreicht werden kann. Um sicher zu gehen, sollte man zun\u00e4chst einen trivialen Vitamin D-Test in Auftrag geben. In der Praxis sehr bew\u00e4hrt hat sich der Cerascreen-Vitamin D- Test, der \u00fcber das Internet geordert werden kann. Der Nutzer erh\u00e4lt eine professionelle Analyse seines aktuellen Vitamin D-Status durch ein medizinisches Fachlabor. Dieses Testverfahren wird auch gern von zahlreichen \u00c4rzten genutzt. Das Testergebnis kann man wenige Tage nach Einsendung der Probe online begutachten. Eine detaillierte Auswertung beinhaltet auch Handlungsempfehlungen und wertvolle Gesundheitstipps.<\/p> <p>Wie sollte man Vitamin D supplementieren?<\/p> <p>In unseren Breiten muss man schon richtig &#8222;hinlangen&#8220;, um gute Effekte zu erzielen. \u00c4rzte und Mikrobiologen aus unserem Umfeld empfehlen Vitamin D in einer Dosis von 30.000 IE t\u00e4glich \u00fcber einen Zeitraum von mindestens 6 Monaten, wenn der Vitamin D-Spiegel erniedrigt ist und sich bereits gesundheitliche Probleme zeigen. Pegelt sich die Blutkonzentration an Vitamin D wieder bei 90 ng\/ml ein, wird als &#8222;Erhaltungsdosis&#8220; die t\u00e4gliche Einnahme von 10.000 IE bis 20.000 IE empfohlen. Einige unserer Community- Mitglieder, die mit Arthritis in Knochen und Gelenken zu k\u00e4mpfen hatten, heilten ihre Erkrankungen teilweise vollst\u00e4ndig aus. Allerdings brauchten sie dazu wesentlich l\u00e4nger, als ein Jahr und t\u00e4glich 30.000 IE Vitamin D.<\/p> <p>Es muss angemerkt werden, dass sich unter den konsultierten Fach\u00e4rzten und Biologen auch Umweltmediziner befanden, die in ihren Empfehlungen zur Vitamin D-Supplementierung auf die aktuelle Exposition durch das Geoengineering abstellten. Die ausgebrachten persistenten Aerosolcluster am Himmel dimmen das nat\u00fcrliche Sonnenlicht in erheblichem Masse und mindern dessen physiologische Wirkung auf unseren Organismus, sodass die Vitamin D-Supplements in ihrer Dosis angepasst werden m\u00fcssen.<\/p> <p>Vitamin D f\u00fcr Schwangere und Kinder<\/p> <p>Frauen sollten bereits vor einer Schwangerschaft einen optimalen Vitamin D-Status besitzen. Es ist keine Seltenheit, dass mangels Vitamin D eine gew\u00fcnschte Schwangerschaft ausbleibt. Wer also einen Kinderwunsch hegt, sollte unbedingt eine optimale Versorgung mit diesem lebenswichtigen Hormon ins Auge fassen.<br \/> Viele Kinder\u00e4rzte empfehlen, sp\u00e4testens in der Schwangerschaft auf einen ausreichenden Vitamin D-Spiegel zu achten, da eine effektive Pr\u00e4vention f\u00fcr ein gesundes Baby bereits in der Schwangerschaft beginnt. Zahlreiche Untersuchungen geben Hinweise darauf, dass ein Vitamin-D-Mangel im Mutterleib oder in den ersten Lebensjahren das Risiko des Kindes steigert, im sp\u00e4teren Leben an Allergien, Multipler Sklerose, Diabetes Typ 1 und anderem zu erkranken.<\/p> <p>Verf\u00fcgen schwangere Frauen zu Beginn ihrer Schwangerschaft bereits \u00fcber einen ausreichenden Vitamin D-Status, wobei ein Blutwert von 90 ng\/ml als angemessen angesehen wird, sollte es ausreichen, t\u00e4glich 10.000 IE zu supplementieren. Die Begleitung eines integrativ arbeitenden Endokrinologen oder Kinderarztes ist dabei immer erstrebenswert.<br \/> Ist der Vitamin D-Status der werdenden Mutter erniedrigt, sollte sie &#8222;keine Manschetten&#8220; haben, unverz\u00fcglich t\u00e4glich 30.000 IE als Supplement zu sich zu nehmen, um die Schwangerschaft nicht zu gef\u00e4hrden. Ausserdem empfiehlt sich ein zeitnaher Vitamin D-Status-Test, an dessen Ergebnis die weitere Supplementierung angepasst werden sollte. Bei einem Substitutionsregime von t\u00e4glich 30.000 IE Vitamin D sollte die Mutter nach der Entbindung auch von einer W\u00f6chnerinnen-Depression verschont bleiben, deren Entstehung durchaus mit einem defizit\u00e4ren Vitamin D-Status in Zusammenhang gebracht werden kann.<\/p> <p>Sind M\u00fctter mit einem ausreichenden Vitamin D-Spiegel nach der Entbindung in der Lage, ihr Kind zu stillen, ist es ratsam, erg\u00e4nzend mit t\u00e4glich 10.000 IE zu supplementieren. Davon profitiert die Mutter und das Kind. Man braucht dem Baby in diesem Fall erst dann zus\u00e4tzliches Vitamin D zu geben, wenn die Stillperiode beendet ist.<br \/> Anders sieht es aus, wenn die Mutter nicht stillen kann. Es sollte daf\u00fcr Sorge getragen werden, dass dem Kind dann t\u00e4glich etwa 1000 IE Vitamin D verabreicht werden. Diese Dosis Vitamin D sollte das Kind dann auch in den ersten Lebensjahren t\u00e4glich bekommen, um Vitamin D-Mangelerscheinungen vorzubeugen.<br \/> Legt man die Ergebnisse internationaler Studien \u00fcber das wichtige lebensspendende Hormon Vitamin D seit den 1920er Jahren zugrunde, zerstreuen sich rasch alle Bedenken, dass gewisse \u00dcberdosierungen von Vitamin D dem menschlichen Organismus schaden k\u00f6nnten.<\/p> <p>Lorna Lutfiu<\/p> <p>Impressum<br \/> Netzwerk Gesundheit + Wellness<br \/> Lorna Lutfiu<br \/> Pfingstweidstrasse 10<br \/> CH-8005 Z\u00fcrich<\/p> <p>Tel.: +41445152312<br \/> E-Mail: mail@gojibay.com<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vitamin D kann uns vor schweren chronischen Krankheiten bewahren Wer ein Mittel gegen den November-Blues sucht, dem sei Vitamin D w\u00e4rmstens empfohlen. In der Tat ist Vitamin D eines der wichtigsten Mikron\u00e4hrstoffe f\u00fcr unseren Organismus. 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