{"id":264180,"date":"2017-03-06T18:58:42","date_gmt":"2017-03-06T17:58:42","guid":{"rendered":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/?p=264180"},"modified":"2017-03-06T18:58:42","modified_gmt":"2017-03-06T17:58:42","slug":"berufsunfaehigkeitsversicherung-schutz-der-kostbaren-arbeitskraft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/berufsunfaehigkeitsversicherung-schutz-der-kostbaren-arbeitskraft-10264180\/","title":{"rendered":"Berufsunf\u00e4higkeitsversicherung: Schutz der kostbaren Arbeitskraft"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-264183\" title=\"\u00dcberforderung kann zu psychischen Erkrankungen bis hin zu Berufsunf\u00e4higkeit f\u00fchren\" src=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/ISS_10220_00439-e1488823029952.jpg\" alt=\"Bild\" width=\"260\" height=\"189\" \/>Neben der Haftpflicht- und Krankenversicherung ist sie eine der wichtigsten Versicherungen \u00fcberhaupt: die Berufsunf\u00e4higkeitsversicherung (BU). Sie sichert Personen f\u00fcr den Fall ab, dass sie eines Tages ihren Beruf nicht mehr aus\u00fcben k\u00f6nnen. Dies ist h\u00e4ufiger der Fall, als man zun\u00e4chst denkt: Jeder Vierte in Deutschland kommt im Laufe seines Lebens in die Lage, seinen bisherigen Beruf nicht mehr aus\u00fcben zu k\u00f6nnen! Dies betrifft nicht nur Berufsgruppen mit k\u00f6rperlich anstrengenden T\u00e4tigkeiten, wie Handwerker oder Krankenpfleger. <!--more-->Auch B\u00fcroarbeiter k\u00f6nnen durch psychische Erkrankungen wie Depressionen berufsunf\u00e4hig werden; immerhin waren Nervenkrankheiten 2016 mit 30 Prozent die h\u00e4ufigste <a href=\"https:\/\/getsurance.de\/ratgeber\/ursachen-berufsunfaehigkeit\/\">Ursache f\u00fcr Berufsunf\u00e4higkeit<\/a> in Deutschland.<\/p> <p>&nbsp;<\/p> <p>Wer seinen bisherigen Beruf nicht mehr aus\u00fcben kann, verliert sein Einkommen. Verf\u00fcgt man nicht \u00fcber gro\u00dfe Ersparnisse oder andere Cash-Quellen, l\u00e4sst sich der bisherige Lebensstandard nicht mehr halten. Auf den deutschen Staat kann man in dieser Situation nicht unbedingt z\u00e4hlen: Er zahlt nur dann eine sogenannte Erwerbsminderungsrente aus, wenn ein Mensch gar keiner Arbeit mehr nachgehen kann. Die H\u00f6he dieser Rente gleicht den Einkommensverlust jedoch nur zum Teil aus. Au\u00dferdem l\u00e4sst sie sich nur beziehen, wenn eine Person mindestens f\u00fcnf Jahre lang Mitglied in der staatlichen Rentenversicherung war und in den letzten f\u00fcnf Jahren mindestens drei Jahre lang Beitr\u00e4ge eingezahlt hat.<\/p> <p>&nbsp;<\/p> <p>Von daher raten Verbraucherorganisationen dazu, eine private Berufsunf\u00e4higkeitsversicherung abzuschlie\u00dfen. Diese zahlt einen regelm\u00e4\u00dfigen Geldbetrag &#8211; eine Berufsunf\u00e4higkeitsrente &#8211; aus, wenn man seiner Arbeit nicht mehr nachgehen kann. Dadurch wird der Einkommensverlust ausgeglichen. Bei Abschluss einer solchen BU muss ein regelm\u00e4\u00dfiger Beitrag gezahlt werden, der sich unter anderem danach richtet, wie hoch die Rente ist, die im Ernstfall ausgezahlt wird. Dies l\u00e4sst sich beim Antrag selbst festlegen. Es empfiehlt sich eine Rente in H\u00f6he von 50 Prozent des Nettoeinkommens, mindestens jedoch 1.000 Euro. Die Beitr\u00e4ge sind generell g\u00fcnstiger, je j\u00fcnger eine Person ist, die eine BU abschlie\u00dft. Bei risikoreicheren Berufen oder Vorerkrankungen ist es hingegen m\u00f6glich, dass die Versicherung h\u00f6here Beitr\u00e4ge verlangt.<\/p> <p>&nbsp;<\/p> <p>Eine BU zahlt in der Regel bereits dann die vereinbarte Rente aus, wenn jemand seinen bisherigen Beruf mindestens sechs Monate lang nur noch f\u00fcr die H\u00e4lfte der bisher \u00fcblichen Arbeitszeit aus\u00fcben kann. Damit ist eine Person bereits dann berufsunf\u00e4hig, wenn sie bisher 40 Stunden lang gearbeitet hat und nun nicht mehr als 20 Stunden ihrer Arbeit nachgehen kann. Wie lange die Rente ausgezahlt wird, h\u00e4ngt davon ab, was f\u00fcr eine Leistungsdauer im Vertrag vereinbart wurde. Diese Leistungsdauer sollte bis zum Beginn der Altersrente dauern, damit keine Versorgungsl\u00fccke entsteht.<\/p> <p>&#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211;<\/p> <p><em>Wolfdietrich Peiker arbeitet in der Online-Redaktion des InsurTech-Startups <\/em><a href=\"https:\/\/getsurance.de\/\"><em>Getsurance<\/em><\/a><em>. Als Versicherungsportal gestartet, hat sich Getsurance auf den wichtigen Bereich der Lebensversicherungen spezialisiert und dazu die erste Online-Beratung zur Berufsunf\u00e4higkeitsversicherung entwickelt. Gleichzeitig entwickelt das Unternehmen eigene modulare Versicherungsprodukte und informiert vor allem junge Kunden \u00fcber Versicherungen mit fachlich fundierten Ratgebertexten.<\/em><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Neben der Haftpflicht- und Krankenversicherung ist sie eine der wichtigsten Versicherungen \u00fcberhaupt: die Berufsunf\u00e4higkeitsversicherung (BU). Sie sichert Personen f\u00fcr den Fall ab, dass sie eines Tages ihren Beruf nicht mehr aus\u00fcben k\u00f6nnen. 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