{"id":264200,"date":"2017-03-24T12:40:05","date_gmt":"2017-03-24T11:40:05","guid":{"rendered":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/?p=264200"},"modified":"2019-12-13T17:08:44","modified_gmt":"2019-12-13T16:08:44","slug":"rueckenschmerzen-ade-5-nuetzliche-tipps-fuer-den-bueroalltag","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/rueckenschmerzen-ade-5-nuetzliche-tipps-fuer-den-bueroalltag-10264200\/","title":{"rendered":"R\u00fcckenschmerzen ade: 5 n\u00fctzliche Tipps f\u00fcr den B\u00fcroalltag"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-264204\" title=\"Bewegung ist die erste Ma\u00dfnahem bei R\u00fcckenbeschwerden\" src=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/yoga-1434787_640-e1490355558688.jpg\" alt=\"Bild\" width=\"257\" height=\"171\" \/>Konzentriertes Arbeiten am Schreibtisch, ein kurzer Blick nach rechts und schon ist es passiert: Der Schmerz schie\u00dft von der Schulter in den Nacken. Wer kennt es nicht? Ein Ziehen in der Schulter oder einen stechenden Schmerz im Kreuz. R\u00fcckenschmerzen werden zur Volkskrankheit. Rund zwei Drittel aller Erwachsenen in Deutschland klagen dar\u00fcber. Jeder zweite davon leidet unter regelm\u00e4\u00dfigen oder sogar chronischen Schmerzen. Trotzdem oder gerade deswegen muss man sich mit R\u00fcckenschmerzen nicht abfinden. Verschiedene Ma\u00dfnahmen helfen vorzubeugen oder Schmerzen zu lindern. <!--more-->Und wenn die R\u00fcckenschmerzen trotzdem bleiben, gibt es zahlreiche Spezialisten, die Therapien f\u00fcr R\u00fccken- und Wirbels\u00e4ulenerkrankungen anbieten.<br \/> 1. Der Start in den Tag: vorbeugen durch Bewegung<\/p> <p>Bewegung sorgt f\u00fcr eine gute Durchblutung von Muskeln und Bandscheiben und deren Versorgung mit N\u00e4hrstoffen. Somit k\u00f6nnen R\u00fcckenschmerzen meist gar nicht erst entstehen. Wer auf dem Weg zur Arbeit einen Teil zu Fu\u00df geht oder mit dem Rad f\u00e4hrt, hat es anschlie\u00dfend leichter das lange Sitzen zu verkraften. Wer das sowieso schon macht: prima! Wer mit dem Bus oder dem Auto f\u00e4hrt, kann zum Beispiel eine Station eher aussteigen und den Rest laufen oder ein paar Stra\u00dfen weiter weg vom Arbeitsort parken um den Rest der Strecke zu gehen. Auch B\u00fcros, die ein paar Stockwerke weiter oben liegen, bieten sich wunderbar daf\u00fcr an auch mal die Treppe zu nehmen.<\/p> <p>&nbsp;<\/p> <p>2. Der Arbeitsplatz: alles eine Frage der richtigen Einstellung<\/p> <p>Je l\u00e4nger man sitzt, desto wichtiger ist die richtige Einstellung des Arbeitsplatzes, um den R\u00fccken zu entlasten. Die richtige H\u00f6he f\u00fcr den Schreibtischstuhl ist dann erreicht, wenn die F\u00fc\u00dfe flach auf dem Boden stehen und Oberschenkel mit dem Unterschenkel einen rechten Winkel formen. Was die Schreibtischplatte angeht, sollte diese so eingestellt sein, dass die Ellbogen rechtwinkelig gebeugt sind, wenn die Unterarme auf dem Tisch aufliegen. Die Sitzfl\u00e4che des Schreibtischstuhls unterst\u00fctzt die nat\u00fcrliche Haltung der Wirbels\u00e4ule, wenn diese leicht nach vorn gebeugt ist. Die R\u00fcckenlehne sollte leichten Gegendruck aus\u00fcben, um den R\u00fccken in einer aufrechten Position zu halten. Zus\u00e4tzlich ist es wichtig, die Arbeitsmittel, wie Maus, Tastatur und Bildschirm in einer Linie mit dem Oberk\u00f6rper anzuordnen. So bleiben Kopf und Oberk\u00f6rper in einer nat\u00fcrlichen Haltung und m\u00fcssen nicht zur Seite gedreht werden. Zus\u00e4tzlich empfiehlt es sich, die Maus m\u00f6glichst dicht neben der Tastatur zu platzieren, damit auch die Schultern entlastet werden.<br \/> 3. Der Arbeitsalltag: mehr Bewegung einbauen<\/p> <p>Auch im Arbeitsalltag gibt es diverse M\u00f6glichkeiten sich zu bewegen und etwas f\u00fcr den R\u00fccken zu tun. Etwa wenn man die Kollegen pers\u00f6nlich am Platz aufsucht, statt sie anzurufen. Auch der Drucker kann so positioniert werden, dass man regelm\u00e4\u00dfig aufsteht, um die Ausdrucke zu holen, statt einfach den Arm vom Tisch aus zum Drucker zu strecken. Eine gute Angewohnheit ist es beispielsweise beim Telefonieren zu stehen oder zu gehen \u2013 das bietet Abwechslung f\u00fcr den R\u00fccken.<br \/> 4. Bewegung ist wichtig &#8211; Entspannung aber auch<\/p> <p>Regelm\u00e4\u00dfige Entspannungspausen \u00fcber den Arbeitstag verteilt sind wichtig, um mit gezielten \u00dcbungen R\u00fccken, Nacken und Schultern zu entlasten. Geeignete \u00dcbungen funktionieren beispielsweise so:<\/p> <p>\u2022 Man sitzt auf der vordere Stuhlkante mit angespannter Bauchmuskulatur (Tipp: Bauchnabel zur Wirbels\u00e4ule ziehen). Die Finger werden verschr\u00e4nkt und die Arme nach vorn ausgestreckt. Tief einatmen und die Arme hoch \u00fcber den Kopf f\u00fchren. Die Position wird zwei Atemz\u00fcge lang gehalten bevor man in die Ausgangsposition zur\u00fcckkehrt. Im zweiten Schritt werden die Arme seitlich ge\u00f6ffnet und auf Schulterh\u00f6he so weit nach hinten gef\u00fchrt, wie es angenehm ist. Die Handfl\u00e4chen zeigen dabei nach vorn. Zwei Atemz\u00fcge halten, dann zur\u00fcck zur Ausgangsposition \u2013 und gleich noch einmal von vorn.<\/p> <p>\u2022 Sitzend werden die H\u00e4nde auf die Oberschenkel gelegt, um den Nacken zu entspannen. Der Kopf wird langsam zur Seite gedreht, das Kinn gehoben und dabei eingeatmet. Beim Ausatmen in die Ausgangsposition zur\u00fcckkehren. Anschlie\u00dfend ist die andere Seite dran. Mehrmals wiederholen.<\/p> <p>\u2022 Die Schultern ein paar Mal vorw\u00e4rts und r\u00fcckw\u00e4rts kreisen. Anschlie\u00dfend die Arme zun\u00e4chst entspannt herunterh\u00e4ngen und die H\u00e4nde leicht nach innen drehen, damit sich die Schultern vorn zusammenziehen. Dann die Arme nach au\u00dfen drehen, bis die Handfl\u00e4chen zur Seite weisen, um das Schultergelenk aufzudrehen. \u00dcbung einige Male wiederholen.<br \/> 5. Nichts hilft: Wann zum Arzt?<\/p> <p>Wenn trotz aller Ma\u00dfnahmen die R\u00fcckenschmerzen nicht abklingen oder immer wieder zur\u00fcckkehren, ist es ratsam einen Arzt aufzusuchen, um die genauen Ursachen zu bestimmen und eine Behandlung einzuleiten. Bei der Suche nach dem geeigneten Arzt bietet das Internet inzwischen diverse Anlaufstellen und Arztportale. Die Suche kann hier oft auch auf spezielle Schwerpunkte eingegrenzt werden, wie z.B. ein Orthop\u00e4de, der sich auf R\u00fccken- und Wirbels\u00e4ulenerkrankungen spezialisiert hat.<\/p> <p>Autor:<\/p> <p>Stiftung Gesundheit<br \/> Gemeinn\u00fctzige rechtsf\u00e4hige Stiftung b\u00fcrgerlichen Rechts<br \/> Behringstra\u00dfe 28 a<br \/> 22765 Hamburg<br \/> E-Mail: info@stiftung-gesundheit<br \/> Internet: https:\/\/www.arzt-auskunft.de<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Konzentriertes Arbeiten am Schreibtisch, ein kurzer Blick nach rechts und schon ist es passiert: Der Schmerz schie\u00dft von der Schulter in den Nacken. Wer kennt es nicht? Ein Ziehen in der Schulter oder einen stechenden Schmerz im Kreuz. R\u00fcckenschmerzen werden zur Volkskrankheit. Rund zwei Drittel aller Erwachsenen in Deutschland klagen dar\u00fcber. 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