{"id":264674,"date":"2017-11-03T15:23:53","date_gmt":"2017-11-03T14:23:53","guid":{"rendered":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/?p=264674"},"modified":"2017-11-03T15:23:53","modified_gmt":"2017-11-03T14:23:53","slug":"folgen-der-ms-diagnose","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/folgen-der-ms-diagnose-10264674\/","title":{"rendered":"Folgen der MS-Diagnose"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-264675\" title=\"Einfl\u00fcsse der Krankheit auf die verschiedenen Lebensbereiche in Prozent\" src=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/330453-e1509718981346.jpg\" alt=\"Diagramm der Einfl\u00fcsse\" width=\"199\" height=\"135\" \/>YouGov-Befragung zeigt Folgen der MS-Diagnose: Sozialleben stabiler als Arbeitsumfeld<br \/> &#8211; Beruflicher Alltag ver\u00e4ndert sich am st\u00e4rksten f\u00fcr MS-Betroffene<br \/> &#8211; Eine Konstante im Leben der meisten MS-Betroffenen bildet das soziale Umfeld<br \/> &#8211; M\u00e4nner f\u00fchlen sich st\u00e4rker in ihren Lebensbereichen beeintr\u00e4chtigt als Frauen<\/p> <p><!--more-->Multiple Sklerose (MS) hat viele Gesichter und die Krankheitsgeschichte ist bei den betroffenen Personen oft sehr unterschiedlich. Dennoch sind die Auswirkungen der Erkrankung auf das Leben der MS-Betroffenen sehr \u00e4hnlich. Dies zeigt eine k\u00fcrzlich durchf\u00fchrte Umfrage vom Markt- und Meinungsforschungsinstitut YouGov. Kein Lebensbereich ver\u00e4ndert sich demnach mit der MS-Diagnose so unmittelbar wie das Arbeitsleben. Mehr als die H\u00e4lfte der Befragten gibt an, dass die Krankheit sich sehr stark auf den beruflichen Alltag auswirkt. Das geht einher mit \u00c4ngsten vor einem Jobverlust oder finanziellen Problemen, die rund ein Viertel (26 Prozent) sehr belasten. &#8222;Viele Arbeitgeber sind mit der Offenbarung der Diagnose verunsichert. Dies ist jedoch oft unbegr\u00fcndet, da in den meisten F\u00e4llen L\u00f6sungen entwickelt werden k\u00f6nnen. Auch dank geeigneter MS-Therapien kann die Arbeitsf\u00e4higkeit Betroffener deutlich l\u00e4nger erhalten werden&#8220;, so beurteilt Dipl. med. Safi Hazzan, Neurologe\/Arbeits- und Organisationspsychologe (M.A.) aus D\u00fcsseldorf. Weitere beeintr\u00e4chtige Lebensbereiche von MS-Betroffenen sind Sport (39 Prozent), Sexualit\u00e4t (37 Prozent) und Freizeit (25 Prozent).<\/p> <p>\u00dcberraschend stabil zeigt sich hingegen das soziale Umfeld: Nur gut jeder Siebte beklagt eine deutliche Ver\u00e4nderung in der Beziehung zur Familie. In der Partnerschaft ist die Situation hingegen komplizierter: 25 Prozent der Befragten empfinden hier eine Ver\u00e4nderung. Tats\u00e4chlich ist der Partner f\u00fcr 44 Prozent der Befragten eine entscheidende St\u00fctze im Umgang mit ihrer Krankheit. Jeder Vierte nutzt zudem ein pers\u00f6nliches Hobby, um den Krankheitsalltag besser zu bew\u00e4ltigen. So auch Dipl.-Ing. Iris Hetz, Wissenschaftsmanagerin, K\u00fcnstlerin und MS-Betroffene aus Bayreuth: &#8222;Neben der Malerei stellen meine Familie und Freunde f\u00fcr mich den wichtigsten Ausgleich zum Alltag dar&#8220;.<\/p> <p>Generell f\u00fchlen sich M\u00e4nner in ihren Lebensbereichen st\u00e4rker beeintr\u00e4chtigt als Frauen. Der gr\u00f6\u00dfte Unterschied zwischen den Geschlechtern ist im Bereich Familie erkennbar. Hier empfinden mehr als viermal so viele M\u00e4nner (29 Prozent) wie Frauen (7 Prozent) eine negative Ver\u00e4nderung. Auch in den Bereichen Partnerschaft und Freizeit gibt es deutliche Differenzen. Mehr als doppelt so viele m\u00e4nnliche MS-Betroffene geben eine Beeintr\u00e4chtigung an. Im Bereich Partnerschaft empfinden 19 Prozent der weiblichen und 41 Prozent der m\u00e4nnlichen Betroffenen eine Ver\u00e4nderung. Im Freizeitbereich sind es 18 vs. 41 Prozent. Auch darin, ihre Krankheit zu offenbaren, sind M\u00e4nner deutlich zur\u00fcckhaltender. W\u00e4hrend 91 Prozent der befragten Frauen offen \u00fcber ihre MS sprechen, sind es bei den m\u00e4nnlichen Befragten nur 76 Prozent. Dennoch pflegt die Mehrheit (87 Prozent) der Betroffenen einen offenen Umgang mit MS (s. Grafik &#8222;Beeintr\u00e4chtigte Lebensbereiche durch MS&#8220;).<\/p> <p>Mylan ist ein globales pharmazeutisches Unternehmen mit dem Ziel, neue Standards in der Gesundheitsversorgung zu setzen. Weltweit arbeiten wir daran, 7 Milliarden Menschen mit hochwertigen Arzneimitteln zu versorgen: Wir entwickeln innovative Produkte f\u00fcr bislang ungedeckten Bedarf; wir machen Zuverl\u00e4ssigkeit und ausgezeichneten Service zu einer Selbstverst\u00e4ndlichkeit; wir entscheiden uns f\u00fcr den richtigen, nicht f\u00fcr den einfachen Weg; wir gestalten als weltweit f\u00fchrender Hersteller von Arzneimitteln die Zukunft mit. Dazu geh\u00f6rt ein st\u00e4ndig wachsendes Angebot von \u00fcber 7.500 bew\u00e4hrten patentfreien Arzneimitteln und Originalpr\u00e4paraten, einschlie\u00dflich antiretroviraler Medikamente, die von fast 50 % der HIV\/AIDS-Patienten in den Entwicklungsl\u00e4ndern ben\u00f6tigt werden. Mehr als 165 L\u00e4nder und Gebiete werden mit unseren Arzneimitteln versorgt. Wir sind einer der weltweit gr\u00f6\u00dften Hersteller pharmakologischer Wirkstoffe. Jede\/r einzelne unserer \u00fcber 35.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeitet mit Leidenschaft f\u00fcr eine bessere Gesundheit in einer besseren Welt, f\u00fcr uns z\u00e4hlt jeder Einzelne. Mylan Deutschland ist an den Standorten Hannover und Darmstadt vertreten. Seit dem 5. August 2016 ist die MEDA Pharma GmbH &amp; Co. KG, Bad Homburg eine Gesellschaft der Mylan-Gruppe. Erfahren Sie mehr unter <a target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" href=\"http:\/\/www.mylan-dura.de\"  rel=\"nofollow\">www.mylan-dura.de<\/a><\/p> <p><b>Firmenkontakt<\/b><\/p> <p>Mylan Healthcare GmbH<\/p> <p>Stefan Hohl<\/p> <p>Freundallee 9A<\/p> <p>30173 Hannover<\/p> <p>0511<\/p> <p>6750 2400<\/p> <p>mylan.healthcare@mylan.com<\/p> <p>http:\/\/www.mylan-dura.de<a target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" href=\"http:\/\/www.mylan-dura.de\"  target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\"><\/a><\/p> <p><b>Pressekontakt<\/b><\/p> <p>markenzeichen GmbH<\/p> <p>Nathalie Schr\u00f6der<\/p> <p>Platz der Ideen 1<\/p> <p>40476 D\u00fcsseldorf<\/p> <p>0211<\/p> <p>90980482<\/p> <p><a href=\"mailto:nathalie.schroeder@markenzeichen.eu\">nathalie.schroeder@markenzeichen.eu<\/a><\/p> <p><a target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" href=\"http:\/\/www.markenzeichen.eu\"  target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">http:\/\/www.markenzeichen.eu<\/a><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>YouGov-Befragung zeigt Folgen der MS-Diagnose: Sozialleben stabiler als Arbeitsumfeld &#8211; Beruflicher Alltag ver\u00e4ndert sich am st\u00e4rksten f\u00fcr MS-Betroffene &#8211; Eine Konstante im Leben der meisten MS-Betroffenen bildet das soziale Umfeld &#8211; M\u00e4nner f\u00fchlen sich st\u00e4rker in ihren Lebensbereichen beeintr\u00e4chtigt als Frauen<\/p>\n","protected":false},"author":12,"featured_media":264676,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[108],"tags":[],"class_list":["post-264674","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-medizin-gesundheit"],"amp_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/264674","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-json\/wp\/v2\/users\/12"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=264674"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/264674\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":264677,"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/264674\/revisions\/264677"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-json\/wp\/v2\/media\/264676"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=264674"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=264674"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=264674"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}