{"id":264818,"date":"2018-01-29T17:38:08","date_gmt":"2018-01-29T16:38:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/?p=264818"},"modified":"2024-03-01T12:35:23","modified_gmt":"2024-03-01T11:35:23","slug":"die-4-goldenen-regeln-fuer-photovoltaikbetreiber","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/die-4-goldenen-regeln-fuer-photovoltaikbetreiber-10264818\/","title":{"rendered":"Die 4 Goldenen Regeln f\u00fcr Photovoltaikbetreiber"},"content":{"rendered":"<p><strong><a href=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/die-4-goldenen-regeln-fuer-photovoltaikbetreiber-10264818\/oekologische-solarreinigung_4-goldenen-regeln\/#main\" rel=\"attachment wp-att-264819\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-264819 size-full\" title=\"Den Stromertrag maximieren mit einer sauberen Photovoltaikanlage\" src=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/kologische-Solarreinigung_4-goldenen-Regeln-e1517243047436.jpg\" alt=\"sich spiegelnde Wolken in einer sauberen Solaranlage\" width=\"300\" height=\"200\" \/><\/a>Ein Ratgeber f\u00fcr maximale Solarstrom Ertr\u00e4ge in Zeiten des Klimawandels <\/strong><\/p> <p>(\u00d6kologische Solarreinigung\/Alling) Haben Sie es auch schon bemerkt? Mitteleurop\u00e4ische Photovoltaikanlagen sind von den globalen Klimaver\u00e4nderungen betroffen. Die Extremwetterlagen haben Auswirkungen auf die PV Anlagensicherheit und auf den Stromertrag.Starkregen, St\u00fcrme, Blitzschlag und heftiger Schneefall mit Tauwetter stellen an viele Standorte schon heute h\u00f6here Anforderungen an die Planung und Konstruktion von PV Anlagen.Auch die Voraussetzungen f\u00fcr eine optimale Stromernte sind im Wandel. Anhaltende Hitze reduziert trotz hervorragendem Sonnenschein den Wirkungsgrad der PV Module. \u00dcberhitzte Module produzieren deutlich weniger Strom.<\/p> <p><!--more-->Die Verschiebung der klassischen Jahreszeiten ist gezeichnet von untypisch anhaltender Bew\u00f6lkung oder milchiger Atmosph\u00e4re. Tr\u00fcbes, bew\u00f6lktes Wetter nimmt in den klassisch ertragsstarken Zeiten von M\u00e4rz bis Oktober zu. Die einhergehende Lichtfilterung bewirkt eine Zunahme des Schwachlichtanteils. Bereits leicht verschmutzte PV Anlagen haben bei wechselnder Bew\u00f6lkung und abgeschw\u00e4chtem Sonnenschein signifikant h\u00f6here Verluste.<\/p> <p>M\u00f6chten wir in Zeiten des Klimawandels weiterhin erfolgreich und langanhaltend Strom ernten, m\u00fcssen wir uns auf die klimatischen Ver\u00e4nderungen einstellen.<\/p> <p>Die Stellschrauben f\u00fcr Bestandsanlagen sind <a target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" href=\"https:\/\/solarreinigung.com\"  >PV-Service und PV-Reinigung<\/a>. Mit den 4 Goldenen Regeln f\u00fcr Photovoltaik-Betreiber ernten Sie die technisch maximalen Sonnenstromertr\u00e4ge und optimieren die Laufzeit ihrer PV Anlage:<\/p> <ul> <li>RECHTZEITIG REINIGEN<\/li> <li>RICHTIG REINIGEN<\/li> <li>NICHT SELBER REINIGEN<\/li> <li>TECHNISCH PR\u00dcFEN UND INSTAND HALTEN<\/li> <\/ul> <p>Die Wirtschaftlichkeit einer Photovoltaikanlage wird \u00fcber 20-30 Jahre bewertet. Das alte Denken, die Stromeinbu\u00dfen m\u00fcssten h\u00f6her sein, als die Reinigungskosten ist l\u00e4ngst \u00fcberholt. Kurzfristiges Gewinnstreben kann tats\u00e4chlich die Rentabilit\u00e4t der Gesamtinvestition gef\u00e4hrden. Unabh\u00e4ngig vom aktuellen Stromverlust bewirken n\u00e4mlich viele Verschmutzungsarten gravierende Modulsch\u00e4den.<\/p> <p><strong>\u00a0<\/strong><\/p> <p><strong>Wann ist eine PV Reinigung sinnvoll, notwendig und wirtschaftlich? <\/strong><\/p> <p><strong>Warum verschmutzen manche PV Anlagen schneller? Was kann der Schmutz bewirken? <\/strong><\/p> <p>Noch vor ein paar Jahren dachte man die Verschmutzungsproblematik sei \u00fcber den Anstellwinkel l\u00f6sbar. Man glaubte, steile PV-Anlagen m\u00fcssen generell nicht gereinigt werden. Heute kennt man 6 Faktoren, die den Zeitraum und die Intensit\u00e4t von Schmutzauflagerung bestimmen.<\/p> <p>Stand der Wissenschaft und Technik &#8211; Das Zusammenwirken der 6 Faktoren:<\/p> <ul> <li>ART UND INTENSIT\u00c4T DER LUFTVERSCHMUTZUNG<\/li> <li>STANDORT<\/li> <li>REGIONALES KLIMA<\/li> <li>GLAS- UND MODULQUALIT\u00c4T<\/li> <li>NEIGUNGSWINKEL<\/li> <li>DIE REINIGUNGSMETHODE<\/li> <\/ul> <p><strong>\u00a0<\/strong><\/p> <ol> <li><strong> Emissionen und<\/strong><strong> Standort<\/strong><strong><br \/> <\/strong><\/li> <\/ol> <p>Die allgemeine Luftverschmutzung in Deutschland nimmt seit Jahren zu. Ein gro\u00dfer Anteil stammt von Partikeln aus Verbrennungsprozessen, also Heizung, Verkehr, Gewerbe und Industrie.<\/p> <p>Befindet sich die PV Anlage in Windrichtung zu Emissionsquellen wie Stallungen oder einer gro\u00dfen Stadt, verschmutzen die Module schneller. Auch Handwerks- und Produktionsbetriebe k\u00f6nnen schmutzstarke Standorte f\u00fcr PV Anlagen sein. Mehrfachverschmutzung aus St\u00e4uben, Fasern und Gasen vernetzt sich zu stark haftenden Verbindungen und verst\u00e4rkt die \u201eMaterialerm\u00fcdung\u201c.<\/p> <p>&nbsp;<\/p> <ol start=\"3\"> <li><strong> Klima <\/strong><\/li> <\/ol> <p>PV Anlagen auf freistehenden Geb\u00e4uden in exponierter Lage verschmutzen deutlich weniger, besonders im Alpenvorraum und in Mittelgebirgslagen. Die Luftqualit\u00e4t ist besser und der Regen reinigt intensiver. Peitscht der Wind den Regen in hohem Tempo gegen die Solargl\u00e4ser, unterst\u00fctzt dies die Selbstreinigung. Mitten in geschlossener Bebauung ist man den umgebenden Schmutzemissionen st\u00e4rker ausgesetzt. Die nat\u00fcrliche Reinigung durch Wind und Wetter ist schlechter.<\/p> <p>&nbsp;<\/p> <ol start=\"4\"> <li><strong> Modulqualit\u00e4t <\/strong><\/li> <\/ol> <p>Unabh\u00e4ngig von technischen Werten und Kaufpreis, ist die Qualit\u00e4t der Modulgl\u00e4ser sehr unterschiedlich. Es gibt hochwertiges Solarglas, das nur wenig anschmutzt, aber auch Gl\u00e4ser die sehr empfindlich sind gegen\u00fcber Umwelteinfl\u00fcssen. Beschichtete und strukturierte Gl\u00e4ser sind anf\u00e4lliger auf Verschmutzung und stellen h\u00f6here Anforderungen an eine fachgerechte Solarreinigung.<\/p> <p>Rahmenschlitze entstehen am Material\u00fcbergang zwischen Solarglas und Modulrahmen. Sind die Schlitze nicht eng und definiert gefertigt, k\u00f6nnen Algen, Flechten, Moose und Pilze bis tief in die Rahmen hineinwachsen. Rahmensch\u00e4den und das Abl\u00f6sen des stromerzeugenden Wafers (Delamination) sind m\u00f6gliche Folgen unkontrollierten Pflanzenwachstums.<\/p> <p>&nbsp;<\/p> <ol start=\"5\"> <li><strong> Neigungswinkel <\/strong><\/li> <\/ol> <p>Flach verbaute PV Anlagen sammeln den Schmutz st\u00e4rker als steile Anlagen. Der Knackpunkt ist jedoch das mangelhafte Wasserablaufverhalten. Besonders auf flachen Neigungen unter 15\u00b0 sammeln PV Module die Verschmutzungen wie ein Pr\u00e4sentierteller. Die Nachtfeuchte und der Regen k\u00f6nnen den Schmutz nicht vom Glas abtransportieren. Dieser sammelt sich im unteren Drittel. Rahmenlose Module sind davon genauso betroffen.<\/p> <p>Aufgel\u00f6st von Regen und Nachtfeuchte schwimmt der Schmutzbrei auf den Modulen, trocknet sehr langsam \u00fcber Stunden ab und brennt dann bei gro\u00dfer Hitze ein. Hier entstehen chemisch-physikalische Prozesse im Glas. Die Glasg\u00fcte wird gesch\u00e4digt, es entstehen irreversible Leistungsverluste durch Materialdegradation bzw. Glaskorrosion.<\/p> <p>&nbsp;<\/p> <ol start=\"6\"> <li><strong> Reinigungsmethode<\/strong><strong><br \/> <\/strong><\/li> <\/ol> <p>Harte Reinigungsmethoden mit entmineralisiertem Wasser, Reinigungschemikalien und Rotationsb\u00fcrsten bewirken tendenziell eine schnelle Nachverschmutzung. <a href=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/die-4-goldenen-regeln-fuer-photovoltaikbetreiber-10264818\/pv-reinigung_4-goldenen-regeln-4\/#main\" rel=\"attachment wp-att-264832\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-264832 size-full\" title=\"Verschmutzte Photovoltaikanlagen schm\u00e4lern den Ertrag\" src=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/PV-Reinigung_4-goldenen-Regeln-3-e1517244762673.jpg\" alt=\"Schmutz an den Leisten der Solaranlage\" width=\"300\" height=\"200\" \/><\/a>Mikroverkratzung, Glaskorrosion und Aufrauhung der Gl\u00e4ser haben eine beschleunigte, stark haftende Nachverschmutzung zur Folge. Billige Schnellreinigungen mit Rotationsger\u00e4ten hinterlassen mangelhafte Reinigungsergebnisse mit Schmutzresten. Darauf baut sich die Nachverschmutzung\u00a0 in kurzer Zeit wieder auf.<\/p> <p>Eine fachm\u00e4nnische Solarreinigung verzichtet grunds\u00e4tzlich auf alle riskanten Methoden. Stattdessen wird der Schmutz schichtweise in klassisch-handwerklicher Weise unter mehrmaligem Einweichen schadensfrei gel\u00f6st. Das drucklose Freischwemmen der Rahmenschlitze von Flechten und Moos ist unverzichtbarer Teil der Reinigungsleistung.<\/p> <p>&nbsp;<\/p> <p>&nbsp;<\/p> <p><strong>Die 4 Goldenen Regeln f\u00fcr Photovoltaikbetreiber<\/strong><\/p> <p>&nbsp;<\/p> <ol> <li><strong> 1.Goldene Regel: rechtzeitig reinigen lassen <\/strong><\/li> <\/ol> <p>&#8211; ERTRAGSVERLUSTE VERMEIDEN<\/p> <p>&#8211; VERSCHMUTZUNGSBEDINGTEN SCH\u00c4DEN VORBEUGEN<\/p> <p>&#8211; MATERIALERM\u00dcDUNG REDUZIEREN.<\/p> <p>Wir kennen nun den Stand der Wissenschaft und Technik: Photovoltaik Module verschmutzen abh\u00e4ngig vom Zusammenwirken der 6 Faktoren.<\/p> <p>Auf einem Kuhstall ist eine j\u00e4hrliche Solarreinigung wirtschaftlich sinnvoll, auf dem Gefl\u00fcgelstall meist alle 2 Jahre. PV Anlagen auf Privath\u00e4usern werden im Mittel alle 3-4 Jahre gereinigt. Es gibt auch Beispiele, dass Intervalle von 6-8 Jahren angemessen sein k\u00f6nnen.<\/p> <p>Der Reinigungsturnus wird f\u00fcr jede PV Anlage immer individuell ermittelt.<\/p> <p>Eine Photovoltaik Reinigung ist sinnvoll, wenn die PV Anlage verschmutzt ist. Haben Sie nur leichte Verschmutzung oder Bl\u00fctenstaub auf den Solarmodulen, dann kontrollieren Sie nach einem starken Regenschauer die abgetrockneten Gl\u00e4ser. Sind die St\u00e4ube noch vorhanden, wird der Schmutz in den kommenden Monaten weiter zunehmen. Durch Beobachtung oder eine \u201ePutzprobe\u201c kann der Laie den richtigen Reinigungszeitpunkt herausfinden.<\/p> <p>Baut sich der Schmutz weiter auf, wird das Licht st\u00e4rker filtriert. Die Stromertr\u00e4ge sinken schleichend. Die Ertragsverluste beginnen mit kaum messbaren Ver\u00e4nderungen und k\u00f6nnen sich auf \u00fcber 50% steigern. Bei wechselhaftem Wetter und milchigem Himmel reduziert der Schmutz zus\u00e4tzlich den Einfall des abgeschw\u00e4chten Sonnenlichts. In mittelm\u00e4\u00dfigen oder unterdurchschnittlichen PV Jahren sind die Verluste auch bei m\u00e4\u00dfig verschmutzten PV Modulen besonders hoch.<\/p> <p>Eine rechtzeitige Reinigung wird Modulsch\u00e4den vermeiden. Sind Abgase von Heizungsanlagen, Industrie oder Verkehr an der Verschmutzung beteiligt, wirkt diese auf Dauer korrosiv und kann die Glasg\u00fcte sch\u00e4digen.<\/p> <p>Pflanzliches Wachstum von Flechten, Moosen und Pilzen muss rechtzeitig aus den Modulrahmen entfernt werden. Nicht durch Wegraspeln mit rotierenden B\u00fcrsten, sondern durch nachhaltiges Freischwemmen im Niederdruckbereich.<\/p> <p>Moose und Flechten halten die Material\u00fcberg\u00e4nge in den Modulrahmen l\u00e4nger feucht und scheiden korrosiv wirkende Salze aus. Pilze, Flechten, Bakterien, Hitze, K\u00e4lte und UV-Einstrahlung k\u00f6nnen gemeinsam Kohlenstoffketten knacken und die Materialzerm\u00fcrbung beschleunigen. Die Sch\u00e4digung von Eindichtung und Solarglas wird als verschmutzungsbedingte Materialerm\u00fcdung bezeichnet.<\/p> <p>Setzt sich pflanzliches Wachstum ungehindert in den Rahmenschlitzen fest, steigt die Gefahr von Sch\u00e4den an Rahmen, Eindichtung und Laminat. Eine Delamination des stromerzeugenden Wafers durch Flechten und Moos kann Isolationsfehler an der kompletten PV Anlage bewirken. In fortgeschrittenem Stadium hilft nur noch ein Austausch der Module.<\/p> <p>&nbsp;<\/p> <ol start=\"2\"> <li><strong> 2.Goldene Regel: richtig reinigen lassen <\/strong><\/li> <\/ol> <p>&#8211; KEINE RISKANTEN HILFSMITTEL<\/p> <p>&#8211; FACHM\u00c4NNISCH REINIGEN<\/p> <p>Bei einem PV Reinigungsfachbetrieb wird das notwendige Fachwissen und Berufserfahrung vorausgesetzt. Die Module m\u00fcssen nach einer Photovoltaik Reinigung sauber sein und es d\u00fcrfen keine Bearbeitungssch\u00e4den zur\u00fcckbleiben. Beim &#8222;ordentlichen Handwerksbetrieb&#8220; ist der Einsatz von riskanten Hilfsmitteln tabu. Entmineralisiertes Wasser, Rotationsb\u00fcrsten und Reinigungschemie geh\u00f6ren zu den riskanten und \u201eharten\u201c Reinigungsmethoden.<\/p> <p>&nbsp;<\/p> <p>ENTMINERALISIERTES WASSER<\/p> <p>wird auch als Rein-, Reinstwasser oder Osmose-Wasser (VE-Wasser) bezeichnet. In einem technischen Verfahren werden die Inhaltsstoffe entzogen. Entmineralisiertes Wasser verh\u00e4lt sich v\u00f6llig anders als mineralstoffarmes Regenwasser.<\/p> <p>In Industrie und Gewerbe ist die materialsch\u00e4digende, aggressive Wirkung bekannt. Das vollentsalzte Wasser hat einen geringen Leitwert und dadurch das starke Bestreben, sich mit Mineralien und anderen Stoffen zu s\u00e4ttigen. Es entzieht diese aus seiner Umgebung: Metalle korrodieren, Kunststoffe werden hart, Aluminiumlegierungen und Glas werden angegriffen. In einer fachm\u00e4nnischen Solarreinigung wird deshalb grunds\u00e4tzlich nicht mit entmineralisiertem oder deionisiertem Wasser gereinigt.<\/p> <p>&nbsp;<\/p> <p>ROTIERENDE B\u00dcRSTEN<\/p> <p>PV-Module bestehen \u00fcberwiegend aus thermisch vorgespanntem Glas (TVG, ESG). Das Sicherheitsglas zeichnet sich durch eine hohe Bruchstabilit\u00e4t aus, es ist gleichzeitig aufgrund seiner inneren Vorspannung anf\u00e4llig f\u00fcr Verkratzungen.<\/p> <p>In der Architektur kennt man die Problematik der sogenannten Grauwasserreinigung: wechseln die Reinigungskr\u00e4fte das Wasser im Putzeimer nicht rechtzeitig und reinigen vorgespanntes Glas mit &#8222;grauem&#8220;, also verschmutztem Wasser, kommt es regelm\u00e4\u00dfig zu Verkratzungen.<\/p> <p>Wird eine Solarreinigung beauftragt, sind die PV Module immer verschmutzt. Die Voraussetzungen einer Grauwasserreinigung sind gegeben. Deshalb muss die fachgerechte PV Reinigung stets mit einer ausreichenden Wassermenge und dem richtigen Reinigungsger\u00e4t arbeiten. Schw\u00e4mme und T\u00fccher verreiben den Schmutz \u00fcber das Glas. Das ist die schlechteste Variante. Die rotierende B\u00fcrste wird eingeschaltet und raspelt den haftenden Schmutz ohne Einweichen sofort aus dem Glas. Deshalb wird die Rotationsb\u00fcrste den schadensriskanten Werkzeugen zugerechnet. Die Verletzung der obersten Glasschichten hat eine starke Schmutzadh\u00e4sion zur Folge.<\/p> <p>&nbsp;<\/p> <p>REINIGUNGSMITTEL<\/p> <p>Konventionelle Solar-Reinigungsmittel bestehen aus S\u00e4uren, Tensiden, Enzymen, Ammoniumchlorid und weiteren Reinigungschemikalien. Die sogenannten &#8222;\u00d6koreiniger&#8220; sollen leichter biologisch abbaubar sein. Der Begriff \u00d6koreiniger ist jedoch kein gesch\u00fctzter Begriff und kann auch von Herstellern konventioneller Reinigungsmittel verwendet werden.<\/p> <p>Auf Photovoltaik-Anlagen ist die Anwendung von wirkstoffhaltigen Reinigern unerw\u00fcnscht. Die Reinigungschemie trocknet auf den Modulen sofort ab und brennt sich bei Betriebstemperaturen von ca. 70\u00b0C ein. Dies kann chemisch-physikalische Prozesse in Glas und Eindichtung ausl\u00f6sen. Besonders bei PV Anlagen mit alterungsbedingter Materialver\u00e4nderung.<\/p> <p>Die Verwendung von Reinigungsmitteln mit chemischen Wirkstoffen in Solarparks und auf Dachanlagen kann eine Umweltstraftat darstellen. Die meisten Regenrinnen sind nicht an die Kl\u00e4ranlage angeschlossen und leiten die Reinigungsmittel direkt in den Vorfluter.<\/p> <p><strong>\u00a0<\/strong><\/p> <ol start=\"3\"> <li><strong> 3.Goldene Regel: Nicht selber reinigen <\/strong><\/li> <\/ol> <p>&#8211; KEINE &#8222;MODULREINIGUNG F\u00dcR DEN HAUSGEBRAUCH&#8220;<\/p> <p>Viele Photovoltaikeigent\u00fcmer meinen, die Reinigung von PV Modulen sei leichter als Fenster putzen. Besonders bei Eigent\u00fcmern kleiner Hausanlagen und einigen Landwirten ist diese Meinung verbreitet, weil es ihnen ausreicht, &#8222;wenn der gr\u00f6bste Dreck wieder unten ist&#8220;.<\/p> <p>Photovoltaikmodule sind technische Bauteile und keine einfachen Glasscheiben. M\u00f6chte man als privater PV-Eigent\u00fcmer oder als Gewerbetreibender seine PV Anlage selber reinigen, sollten die handwerklichen Grundlagen einer fachgerechten und schadensfreien Solarreinigung bekannt sein. Es braucht ein geeignetes, risikofreies Reinigungsger\u00e4t, handwerkliches Know-How und einen objektiven Blick f\u00fcr die eigenen Reinigungsergebnisse.<\/p> <p>Nicht jedes am Markt angebotenes Reinigungsger\u00e4t ist geeignet f\u00fcr die Reinigung von Photovoltaikanlagen. Ohne Erfahrung und Sachverstand kann die Anwendung eines frei erh\u00e4ltlichen Reinigungsequipments tats\u00e4chlich auch Sch\u00e4den am Photovoltaikmodul hervorrufen.<\/p> <p>Falls Sie dennoch Ihre Photovoltaik Anlage selber reinigen, haben Sie bitte einen sehr hohen Anspruch an sich selbst. S\u00e4mtlicher Schmutz muss gut eingeweicht und restlos entfernt werden. Es gen\u00fcgt nicht den schlimmsten Schmutz nur grob zu entfernen. Die angel\u00f6sten Schmutzreste w\u00fcrden sich umso hartn\u00e4ckiger mit dem Modulglas verbinden. Schlampige Reinigungsergebnisse k\u00f6nnen das Solarglas und die Beschichtung ruinieren. Aus Erfahrung sei gesagt, dass mehrmals selbst gereinigte Photovoltaikanlagen f\u00fcr die Solarreinigungs-Firma sehr aufw\u00e4ndig zu reinigen sind. Bearbeitungsfehler und ungen\u00fcgende Reinigungsergebnisse f\u00fchren im Laufe der Zeit zu hartn\u00e4ckig haftender Verschmutzung.<\/p> <p>Hat sich an Glas oder Rahmen pflanzliches Wachstum angesiedelt, muss dieses auch entfernt werden. Das nachhaltige Freischwemmen der Rahmenschlitze von Flechten, Moos, Algen, Pilzen und Schmutz geh\u00f6rt zur K\u00f6nigsdisziplin in der Solarreinigung und zeichnet eine fachm\u00e4nnische Reinigung aus. Die &#8222;Modulreinigung f\u00fcr den Hausgebrauch&#8220; kann diese Qualit\u00e4t nicht leisten. Deshalb empfehlen wir bei pflanzlichem Bewuchs ungeachtet der Anlagengr\u00f6\u00dfe immer einen erfahrenen Fachbetrieb zu beauftragen.<\/p> <p>&nbsp;<\/p> <ol start=\"4\"> <li><strong> 4.Goldene Regel: die technische Pr\u00fcfung <\/strong><\/li> <\/ol> <p>&#8211; VDE PR\u00dcFUNG NACH DIN NORM<\/p> <p>Jede Photovoltaikanlage muss gem\u00e4\u00df VDE 0105-100 und VDE 0126-23 regelm\u00e4\u00dfig gepr\u00fcft und gewartet werden. Der sogenannte E-Check ist keine Besonderheit, die nur Photovoltaikanlagen betrifft. In jedem Gewerbebetrieb und in der Landwirtschaft werden alle elektrischen Ger\u00e4te und Einrichtungen regelm\u00e4\u00dfig gem\u00e4\u00df VDE-Richtlinie gepr\u00fcft. Bei PV Anlagen soll der E-Check den sicheren Betrieb gew\u00e4hrleisten.<\/p> <p>Bitte bedenken Sie, dass jeder PV-Betreiber f\u00fcr den ordnungsgem\u00e4\u00dfen Zustand der PV-Anlage selbst verantwortlich ist. Nur wer seine Anlage nach deutschem Recht pr\u00fcfen l\u00e4sst, genie\u00dft im Schadensfall uneingeschr\u00e4nkten Versicherungsschutz.<\/p> <p>Jedes technische Ger\u00e4t hat einen nat\u00fcrlichen Verschlei\u00df und eine Materialerm\u00fcdung, insbesondere bei Laufzeiten von mindestens 20-30 Jahren im Au\u00dfenbereich. Damit auch kleine Defekte rechtzeitig erkannt werden, ist der E-Check tats\u00e4chlich sinnvoll.<\/p> <p>Durch Defekte an elektrischen Anlagen k\u00f6nnen Mensch, Tier und Sachwerte ernsthaft zu Schaden kommen. Detaillierte Informationen \u00fcber Art, Umfang und H\u00e4ufigkeit der Pr\u00fcfroutine erhalten Sie beim Elektrofachbetrieb Ihres Vertrauens, beim Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke, sowie bei Ihrer regionalen Handwerkskammer.<\/p> <p><strong>\u00a0<\/strong><\/p> <p><strong>Fazit <\/strong><\/p> <p>Werden <strong>\u201eDie 4 Goldenen Regeln f\u00fcr Photovoltaikbetreiber\u201c <\/strong>beachtet, haben Sie eine gute Grundlage f\u00fcr eine langj\u00e4hrig erfolgreiche Solarstromernte. Auch in ung\u00fcnstigen Photovoltaikjahren und in Zeiten des Klimawandels.<\/p> <p>&#8211; \u00d6konomie<\/p> <p>Sie erzielen mit Ihren PV Anlagen Laufzeiten von mehreren Jahrzehnten. In der \u00d6kologischen Solarreinigung wurde in mehrj\u00e4hrigen Fallstudien dokumentiert, dass alle Risiken f\u00fcr verschmutzungsbedingte Materialerm\u00fcdung und G\u00fcteverlust gestoppt werden k\u00f6nnen. Ist die Reinigungsmethode real schadensfrei und werterhaltend werden auch die alterungsbedingten Schadensbilder reduziert.<\/p> <p>Wird die PV Anlage nicht als reines Abschreibungsobjekt betrieben, ist die Wirtschaftlichkeit mit zunehmender Laufzeit bei gleichzeitig minimierten Folgekosten maximal.<\/p> <p>&nbsp;<\/p> <p>&#8211; \u00d6kologie<\/p> <p>Die Verl\u00e4ngerung der Nutzungsdauer eines Wirtschaftsgutes ist ein energetischer und \u00f6kologischer Gewinn. Bei der Herstellung und beim Recycling\u00a0 werden Energie und Rohstoffe verbraucht, es entstehen Produktionsabf\u00e4lle und sch\u00e4dliche Emissionen. Wenn wir Photovoltaikanlagen pflegen und instand halten, wird die Solarstromerzeugung zur \u00f6kologischen Energiequelle.<\/p> <p>Mit den 4 Goldenen Regeln gewinnt der Photovoltaik Betreiber monet\u00e4r und verbessert seinen \u00f6kologischen Fu\u00dfabdruck.<\/p> <p><strong>\u00a0<\/strong><\/p> <p><strong>\u00a0<\/strong><\/p> <p><strong>Unternehmensinformation: <\/strong><\/p> <p>Die &#8222;\u00d6kologische Solarreinigung&#8220; ist ein mittelst\u00e4ndischer Handwerksbetrieb mit Sitz in Alling, im Westen von M\u00fcnchen bei F\u00fcrstenfeldbruck.<\/p> <p>Dezentrale, regenerative Energiequellen in B\u00fcrgerhand sind ein junger und sinnvoller Ansatz. Es ist uns ein Anliegen, dass Photovoltaikanlagen wirtschaftlich erfolgreich und nachhaltig betrieben werden.<\/p> <p>Es gen\u00fcgt jedoch nicht einmalig zu investieren. Die Fallstudien und Dokumentationen bei unseren Kunden zeigen einen deutlichen Trend: sie haben bessere Erl\u00f6se, weniger Reparaturen und eine l\u00e4ngere Nutzungsdauer der PV-Anlage.<\/p> <p>&nbsp;<\/p> <p>Die \u00d6kologische Solarreinigung hat eine v\u00f6llig schadensfreie und (f\u00fcr den Kunden) wirtschaftlich erfolgreiche Solarreinigung entwickelt. Wir verzichten bewusst auf den Einsatz von riskanten Hilfsmitteln wie rotierende B\u00fcrsten, entmineralisiertes Wasser und Reinigungschemie.<\/p> <p>Eine fachm\u00e4nnische Solarreinigung kann so die Risiken von Mikroverkratzung und Rauigkeit des Glases auf null reduzieren. Die handwerklich hochwertig ausgef\u00fchrte Photovoltaik Reinigung bewirkt eine langanhaltende Sauberkeit bei Stromertr\u00e4gen am technisch m\u00f6glichen Maximum.<\/p> <p><strong>\u00a0<\/strong><\/p> <p><strong>Firmenkontakt <\/strong><\/p> <p>\u00d6kologische Solarreinigung Michael Mattstedt Krautgartenweg 14 82239 Alling 08141 \u2013 889 5 887<\/p> <p><a target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" href=\"https:\/\/solarreinigung.com\"  >https:\/\/solarreinigung.com <\/a><\/p> <p><strong>Presse Kontakt <\/strong><\/p> <p>Redaktion Solarreinigung-Richtlinien Krautgartenweg 14 82239 Alling redaktion@solarreinigung-richtlinien.de https:\/\/solarreinigung-richtlinien.de<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Ratgeber f\u00fcr maximale Solarstrom Ertr\u00e4ge in Zeiten des Klimawandels (\u00d6kologische Solarreinigung\/Alling) Haben Sie es auch schon bemerkt? Mitteleurop\u00e4ische Photovoltaikanlagen sind von den globalen Klimaver\u00e4nderungen betroffen. Die Extremwetterlagen haben Auswirkungen auf die PV Anlagensicherheit und auf den Stromertrag.Starkregen, St\u00fcrme, Blitzschlag und heftiger Schneefall mit Tauwetter stellen an viele Standorte schon heute h\u00f6here Anforderungen an die<\/p>\n","protected":false},"author":12,"featured_media":264821,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[107],"tags":[],"class_list":["post-264818","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-umwelt-klima-energie"],"amp_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/264818","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-json\/wp\/v2\/users\/12"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=264818"}],"version-history":[{"count":15,"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/264818\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":264839,"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/264818\/revisions\/264839"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-json\/wp\/v2\/media\/264821"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=264818"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=264818"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=264818"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}