{"id":265419,"date":"2018-08-17T14:40:56","date_gmt":"2018-08-17T13:40:56","guid":{"rendered":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/?p=265419"},"modified":"2026-02-13T12:28:23","modified_gmt":"2026-02-13T11:28:23","slug":"studie-jede-zehnte-stelle-in-fuenf-jahren-obsolet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/studie-jede-zehnte-stelle-in-fuenf-jahren-obsolet-10265419\/","title":{"rendered":"Studie: jede zehnte Stelle in f\u00fcnf Jahren obsolet"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/studie-jede-zehnte-stelle-in-fuenf-jahren-obsolet-10265419\/attachment\/349098\/#main\" rel=\"attachment wp-att-265420\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-265420 size-full\" title=\"4-Stufen-Modell zur intelligenten Prozessautomation\" src=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/349098-e1534513171857.jpg\" alt=\"Grafik zur Zukunft der Software-Roboter\" width=\"92\" height=\"300\" \/><\/a>Horv\u00e1th-Studie: Wirtschaft steht vor Automationswelle<\/p> <p>Roboter f\u00fcr Standardprozesse stehen kurz vor dem Durchbruch &#8211; Autonomous Agents mit &#8222;echter&#8220; k\u00fcnstlicher Intelligenz noch Zukunftsmusik<br \/> Automation, Roboter, K\u00fcnstliche Intelligenz &#8211; all diese Schlagworte kursieren in der aktuellen Diskussion um die Ver\u00e4nderung der Arbeitswelt. Die Managementberatung Horv\u00e1th &amp; Partners hat ein Modell entwickelt, das Ordnung in die Vielzahl der Automationsl\u00f6sungen bringt, und pr\u00e4sentiert Ergebnisse einer aktuellen Studie zu ihrem Einsatz und Auswirkungen.<\/p> <p><!--more-->Drei Viertel der Unternehmen lassen einfache, sich wiederholende Datenverarbeitungsprozesse bereits von Roboterprogrammen erledigen. &#8222;Robotic Process Automation, kurz RPA, hat sich in rasantem Tempo etabliert&#8220;, sagt Sebastian Ostrowicz, Automationsexperte bei Horv\u00e1th &amp; Partners. Ein Grund daf\u00fcr d\u00fcrfte die hohe Zufriedenheit mit dieser Technologie sein: 93 Prozent der befragten Entscheider geben in der Horv\u00e1th-Studie an, ihre Effizienzziele voll erreicht oder sogar \u00fcbertroffen zu haben. &#8222;Im Vier-Stufen-Modell auf dem Weg zur intelligenten Prozessautomation ist RPA allerdings nur die Einstiegstechnologie.&#8220;<\/p> <p>Die n\u00e4chsten zwei Stufen, Cognitive Automation und Digital Assistants, werden sich dem Experten zufolge ebenfalls in den n\u00e4chsten ein bis zwei Jahren etablieren. Derzeit sind sie in etwa jedem dritten Unternehmen im Piloteinsatz oder in Planung. &#8222;Die verschiedenen Ausbaustufen von Prozessautomation l\u00f6sen sich dabei nicht gegenseitig ab, sondern werden in verschiedenen Bereichen eingesetzt&#8220;, so Ostrowicz. Cognitive Automation bezeichnet Software aus dem Bereich Machine Learning, die in der Lage ist, auch in unstrukturierten und kleineren Datenmengen Muster zu erkennen und entsprechend einem Algorithmus zu verarbeiten, den sie selbst stetig verbessert. Digital Assistants kommen in der Kommunikation mit Menschen zum Einsatz. Sie verarbeiten und nutzen Text oder Sprache und sind darauf trainiert, menschliche Intentionen zu erkennen.<\/p> <p>&#8222;Die h\u00f6chste und einzige Stufe, bei der man tats\u00e4chlich von k\u00fcnstlicher Intelligenz sprechen kann, ist jedoch noch Zukunftsmusik: die so genannten Autonomous Agents&#8220;, sagt Horv\u00e1th-Experte Sebastian Ostrowitz. Bei dieser intelligenten Prozessautomation verarbeiten komplexe Softwaresysteme Daten unbegrenzter Menge und Art und \u00fcbernehmen Aufgaben und Entscheidungen, die menschliches Urteilsverm\u00f6gen \u00fcbersteigen, etwa beim autonomen Fahren. Der Studie zufolge haben weniger als f\u00fcnf Prozent der Unternehmen bereits Ans\u00e4tze dieser Technologie im Einsatz.<\/p> <p>Automationswelle mit gravierenden Folgen f\u00fcr die Arbeitswelt<\/p> <p>Doch auch die einfacheren digitalen Prozessverarbeitungshelfer der ersten bis dritten Generation werden gravierende Auswirkungen auf die Personal- und Aufgabenstrukturen der Unternehmen haben. Elf Prozent der Vollzeitstellen, so sch\u00e4tzen die f\u00fcr die Horv\u00e1th-Studie befragten Entscheider, werden innerhalb der n\u00e4chsten f\u00fcnf Jahre durch den fortschreitenden Einsatz von Automationsl\u00f6sungen obsolet. Noch einmal f\u00fcnf Jahre weiter gehen die Befragten von fast einem F\u00fcnftel Stelleneinsparungen aus (18 Prozent).<\/p> <p>Unternehmen f\u00fcrchten Mitarbeiterwiderstand<\/p> <p>Diese Aussichten, so die Bef\u00fcrchtung vieler Manager, werden bei der Belegschaft Widerstand hervorrufen. F\u00fcr 55 Prozent der Befragten ist mangelnde Akzeptanz der Mitarbeiter die gr\u00f6\u00dfte Herausforderung beim verst\u00e4rkten Einsatz von Automationsl\u00f6sungen. Dennoch h\u00e4lt die Mehrheit an ihren Pl\u00e4nen fest, Prozessautomation der ersten bis dritten Stufe weiter auszubauen.<\/p> <p>&#8222;In den n\u00e4chsten Jahren werden die Unternehmen Prozessautomation haupts\u00e4chlich dazu nutzen, Personall\u00fccken zu f\u00fcllen, die durch den Fachkr\u00e4ftemangel und den demografischen Wandel entstehen&#8220;, sagt Horv\u00e1th Automations-Experte Sebastian Ostrowicz. &#8222;Erst danach wird es spannend, in welchem Ausma\u00df die Digitalisierung, wie von vielen Experten prophezeit, tats\u00e4chlich neue Jobs schafft und ob diese dann auch durch Mitarbeiter ohne Studium oder IT-Kenntnisse \u00fcbernommen werden k\u00f6nnen.&#8220;<\/p> <p>Der Horv\u00e1th-Experte geht davon aus, dass in wenigen Jahren jedem B\u00fcroangestellten ein digitaler Assistent zur Seite steht, der ihm die 80 Prozent Flei\u00dfarbeiten wie Daten\u00fcbertragung, Dokumentation oder Standardkommunikation abnimmt. Die gewonnene Zeit l\u00e4sst sich f\u00fcr wirklich wertsch\u00f6pfende T\u00e4tigkeiten nutzen, bei denen Know-how und Erfahrung des Angestellten zum Einsatz kommen. In diesem Fall k\u00f6nnte der Mitarbeiter den Roboter als Unterst\u00fctzer anstatt als Feind wahrnehmen. &#8222;Es ist nicht unrealistisch, dass die Kundenanforderungen oder auch Umsatzziele der Unternehmen im Zuge dieser Entwicklung so weit steigen, dass gar nicht weniger menschliches Personal ben\u00f6tigt wird als vor dem Einzug der Roboter&#8220;, so Sebastian Ostrowicz.<\/p> <p>\u00dcber die Studie:<\/p> <p>F\u00fcr die Studie &#8222;Next Generation Process Automation&#8220; wurden von Februar bis April 2018 insgesamt 180 Entscheidungstr\u00e4ger aus zw\u00f6lf Branchen im Wirtschaftsraum D-A-CH befragt.<\/p> <p>Horv\u00e1th &amp; Partners ist eine international t\u00e4tige, unabh\u00e4ngige Managementberatung mit Sitz in Stuttgart. Das Unternehmen besch\u00e4ftigt mehr als 900 hochqualifizierte Mitarbeiter an Standorten in Deutschland, \u00d6sterreich, Rum\u00e4nien, der Schweiz, Ungarn, Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Die Mitgliedschaft in der internationalen Beraterallianz &#8222;Cordence Worldwide&#8220; unterst\u00fctzt die F\u00e4higkeit, Beratungsprojekte in wichtigen Wirtschaftsregionen mit h\u00f6chster fachlicher Expertise und genauer Kenntnis der lokalen Gegebenheiten durchzuf\u00fchren.<\/p> <p>Die Kernkompetenzen von Horv\u00e1th &amp; Partners sind Unternehmenssteuerung und Performanceoptimierung &#8211; f\u00fcr das Gesamtunternehmen wie f\u00fcr die Gesch\u00e4fts- und Funktionsbereiche Strategie, Innovation, Organisation, Vertrieb, Operations, Controlling, Finanzen und IT. Horv\u00e1th &amp; Partners steht f\u00fcr Projektergebnisse, die nachhaltigen Nutzen schaffen. Deshalb begleitet Horv\u00e1th &amp; Partners seine Kunden von der betriebswirtschaftlichen Konzeption bis zur Verankerung in Prozessen und Systemen.<\/p> <p><b>Kontakt<\/b><\/p> <p>Horv\u00e1th AG<\/p> <p>Oliver Weber<\/p> <p>Phoenixbau, K\u00f6nigstra\u00dfe 5<\/p> <p>70173 Stuttgart<\/p> <p>0711 66919-3301<\/p> <p>presse@horvath-partners.com<\/p> <p>http:\/\/www.horvath-partners.com<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Horv\u00e1th-Studie: Wirtschaft steht vor Automationswelle Roboter f\u00fcr Standardprozesse stehen kurz vor dem Durchbruch &#8211; Autonomous Agents mit &#8222;echter&#8220; k\u00fcnstlicher Intelligenz noch Zukunftsmusik Automation, Roboter, K\u00fcnstliche Intelligenz &#8211; all diese Schlagworte kursieren in der aktuellen Diskussion um die Ver\u00e4nderung der Arbeitswelt. 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