{"id":265788,"date":"2018-12-21T15:31:48","date_gmt":"2018-12-21T14:31:48","guid":{"rendered":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/?p=265788"},"modified":"2021-12-02T11:51:18","modified_gmt":"2021-12-02T10:51:18","slug":"geben-die-ergebnisse-des-klimagipfels-der-e-mobility-einen-schub","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/geben-die-ergebnisse-des-klimagipfels-der-e-mobility-einen-schub-10265788\/","title":{"rendered":"Geben die Ergebnisse des Klimagipfels der E-Mobility einen Schub?"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/geben-die-ergebnisse-des-klimagipfels-der-e-mobility-einen-schub-10265788\/attachment\/357063\/#main\" rel=\"attachment wp-att-265789\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-265789 size-full\" title=\"neue Wege in der E-Mobilit\u00e4t\" src=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/357063-e1545402661483.jpg\" alt=\"Das Logo von Share and Charge\" width=\"300\" height=\"125\" \/><\/a>Der Klimagipfel im polnischen Kattowitz mit mehr als 200 teilnehmenden Parteien ist beendet. Nach n\u00e4chtelangen Verhandlungen, Diskussionen und Gespr\u00e4chen trafen sich am vergangenen Wochenende die mehreren hundert Teilnehmer zu einer Abschlusskundgebung, auf der die Ergebnisse pr\u00e4sentiert wurden. Das vorgestellte Paket beinhaltet insbesondere die folgenden Sch\u00fcsselkomponenten. Zum einen wurde eine Vereinbarung zur Transparenz zwischen den L\u00e4ndern bei der Umsetzung von Klimaschutzma\u00dfnahmen getroffen sowie dazu, wie Informationen erhoben und bereitgestellt werden. <!--more-->Dazu z\u00e4hlen auch gemeinsame und standardisierte Messmethoden bei der Umsetzung nationaler Pl\u00e4ne zur Senkung von Emissionen. Hierzu wurde festgelegt, dass alle bisherigen Ma\u00dfnahmen im Jahr 2023 einer Pr\u00fcfung unterzogen werden. Zum anderen wurde die Finanzierung von Ma\u00dfnahmen in weniger entwickelten L\u00e4ndern durch die gro\u00dfen Industrienationen neu geregelt.<\/p> <p>&#8222;Kattowitz hat gezeigt, dass der Klimaschutz nicht etwa ein Projekt einiger weniger reicher Nationen ist, sondern weltweit als Schl\u00fcssel erkannt wurde, der \u00fcber unser Fortbestehen auf dieser Erde entscheiden wird. Besonders wichtig ist daher der Beschluss, \u00e4rmere und weniger entwickelte L\u00e4nder bei der Umsetzung wichtiger Ma\u00dfnahmen finanziell zu unterst\u00fctzen&#8220;, fasst Dietrich S\u00fcmmermann, E-Mobility-Experte bei der Share&amp;Charge Foundation, zusammen. Trotzdem sieht er noch weiteren Handlungsbedarf: &#8222;Bei dem wichtigen Thema des Emissionshandels konnten sich die Teilnehmer der Konferenz nicht zu einer Entscheidung durchringen. Zwar hat die EU beschlossen, dass die Zahl der CO2-Zertifikate ab 2020 j\u00e4hrlich weiter sinken soll, allerdings l\u00f6st das ja nicht das grundlegende Problem. Solange besonders fortschrittliche Staaten ihren verbleibenden Schadstoffaussto\u00df an weniger gr\u00fcne L\u00e4nder verkaufen k\u00f6nnen, die nur so die vereinbarten Maximalmengen einhalten k\u00f6nnen, entsteht immer ein verzerrtes Bild der Fortschritte beim Klimaschutz und schwarze Schafe k\u00f6nnen sich in der Masse tarnen.&#8220;<\/p> <p>Neben diesen grundlegenden Punkten zum Klimaschutz stand ein weiteres Thema auf der Agenda. Bereits vor dem eigentlichen Beginn der Klimakonferenz stellten Polen als Gastgeber zusammen mit Gro\u00dfbritannien eine neue Initiative zur F\u00f6rderung der E-Mobilit\u00e4t vor. Unter dem Titel &#8222;Driving Change Together: Kattowice Partnership for Electromobility&#8220; haben sich bereits 38 L\u00e4nder von f\u00fcnf Kontinenten und 1.200 Unternehmen und internationale Organisationen zusammengeschlossen, um den Austausch und die Entwicklung der Elektromobilit\u00e4t zu f\u00f6rdern. &#8222;Das ist ein klares Bekenntnis dazu, dass hier die Zukunft der Fortbewegung liegt&#8220;, freut sich S\u00fcmmerman, dem besonders dieses Thema am Herzen liegt. &#8222;Die Zahl der Transportmittel weltweit nimmt im Zuge der Globalisierung immer mehr zu. Zusammengenommen macht dieses Feld rund ein Viertel des j\u00e4hrlichen Schadstoffaussto\u00dfes aus. Die rund eine Milliarde PKW tragen dazu nat\u00fcrlich ihren Teil bei und insbesondere hier gehen Sch\u00e4tzungen davon aus, dass sich diese Zahl in den n\u00e4chsten 20 Jahren verdoppeln wird. Umso wichtiger ist es, schnellstm\u00f6glich Alternativen zum Verbrennungsmotor auf die Stra\u00dfen zu bringen&#8220;, so der Experte.<\/p> <p>Und tats\u00e4chlich stimmen die vergangenen Jahre hier positiv, denn die Entwicklung der Elektromobilit\u00e4t schreitet voran. Neue Akkus mit gr\u00f6\u00dferer Reichweite und k\u00fcrzeren Ladezeiten machen den Umstieg attraktiver und strengere Vorgaben beim Feinstaub- und CO2-Aussto\u00df zwingen die Autobauer, neue Technologien zu entwickeln. &#8222;All das wird der E-Mobility in den kommenden Jahren einen echten Schub nach vorne geben. Doch bei aller Freude \u00fcber diese Entwicklung sollte man die Probleme nicht vergessen, die damit einhergehen. Denn mehr Elektrofahrzeuge bedeuten auch einen stark gestiegenen Strombedarf und eine weitaus h\u00f6here Belastung f\u00fcr die Stromnetze&#8220;, mahnt S\u00fcmmermann. Hier sehen auch die Initiatoren der neuen Initiative eine der gr\u00f6\u00dften Herausforderungen, denn der Mehrbedarf an Strom sollte nicht aus fossilen Quellen gewonnen werden. &#8222;Hier sind massive Investitionen n\u00f6tig, um eine stabile Stromversorgung rein aus erneuerbaren Energien sicherzustellen&#8220;, erkl\u00e4rt der Experte und f\u00fcgt hinzu: &#8222;Und nicht nur das, denn auch die Vernetzung, Erreichbarkeit und besonders die Praktikabilit\u00e4t spielen f\u00fcr die Akzeptanz der Elektrofahrzeuge in der Bev\u00f6lkerung eine immense Rolle. Solange die Ladeinfrastruktur ein wahrer Flickenteppich aus unterschiedlichen Systemen und Anbietern bleibt, werden Fahrer von Elektrofahrzeugen immer wieder vor Probleme gestellt, die mit einem einheitlichen System wie dem Share&amp;Charge-Protokoll ganz einfach vermieden werden k\u00f6nnten.&#8220;<\/p> <p>\u00dcber die Share&amp;Charge Foundation<\/p> <p>Share&amp;Charge bietet ein offenes, dezentrales und digitales Protokoll f\u00fcr das Laden von Elektrofahrzeugen. Share&amp;Charge ist ein Blockchain-basiertes Netzwerk f\u00fcr Ladestationen und Elektroautos aller Art, unabh\u00e4ngig von Herstellern oder Stromanbietern. Der Service von Share&amp;Charge basiert auf der sich rapide entwickelnden Blockchain-Technologie und verspricht eine deutliche und sp\u00fcrbare Verbesserung der Nutzererfahrung, der Gesch\u00e4ftsprozesse sowie der IT-Sicherheit ohne eine zentrale Plattform.<\/p> <p>Um den globalen Herausforderungen gerecht zu werden und Share&amp;Charge als unabh\u00e4ngiges Netzwerk zu etablieren wurde die Share&amp;Charge Foundation gegr\u00fcndet. Als unabh\u00e4ngige Stiftung wird die Stiftung die bereits begonnene Open-Source-Strategie mit ihren Partnern weiterf\u00fchren und verspricht so, ein Gamechanger f\u00fcr die Elektromobilit\u00e4t zu werden.<\/p> <p><b>Firmenkontakt<\/b><\/p> <p>Share&amp;Charge Foundation<\/p> <p>Dietrich S\u00fcmmermann<\/p> <p>Postplatz 1<\/p> <p>6300 Zug<\/p> <p>+49 (0) 173 99 64 549<\/p> <p>dietrich@shareandcharge.com<\/p> <blockquote class=\"wp-embedded-content\" data-secret=\"pFHnK3NYQg\"><p><a target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" href=\"https:\/\/shareandcharge.com\/\"  >Share&#038;Charge-Homepage<\/a><\/p><\/blockquote> <p><iframe loading=\"lazy\" class=\"wp-embedded-content\" sandbox=\"allow-scripts\" security=\"restricted\" style=\"position: absolute; clip: rect(1px, 1px, 1px, 1px);\" title=\"&#8220;Share&#038;Charge-Homepage&#8221; &#8212; Share&amp;Charge\" src=\"https:\/\/shareandcharge.com\/embed\/#?secret=pFHnK3NYQg\" data-secret=\"pFHnK3NYQg\" width=\"600\" height=\"338\" frameborder=\"0\" marginwidth=\"0\" marginheight=\"0\" scrolling=\"no\"><\/iframe><\/p> <p><b>Pressekontakt<\/b><\/p> <p>Quadriga Communication GmbH<\/p> <p>Kent Gaertner<\/p> <p>Potsdamer Platz 5<\/p> <p>10785 Berlin<\/p> <p>030-3030 80 89 13<\/p> <p>gaertner@quadriga-communication.de<\/p> <p>http:\/\/www.quadriga-communication.de\/<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Klimagipfel im polnischen Kattowitz mit mehr als 200 teilnehmenden Parteien ist beendet. 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