{"id":266005,"date":"2019-05-02T11:45:14","date_gmt":"2019-05-02T10:45:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/?p=266005"},"modified":"2019-05-02T11:45:14","modified_gmt":"2019-05-02T10:45:14","slug":"die-zukunft-ist-und-wird-zu-wenig-erforscht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/die-zukunft-ist-und-wird-zu-wenig-erforscht-10266005\/","title":{"rendered":"Die Zukunft ist und wird zu wenig erforscht"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-266006 size-full\" title=\"Prof. Dr. habil. Heiko von der Gracht\" src=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/364370-e1556793848207.jpg\" alt=\"Portrait des Experten f\u00fcr Zukunfsforschung\" width=\"300\" height=\"200\" \/>Der strategische Blick ins Ungewisse<\/p> <p>Die Zukunft ist und wird zu wenig erforscht. Eine Ursache f\u00fcr diese Gegebenheit ist die Relevanz der Zukunftsforschung in der deutschen Hochschullandschaft. Der Fachbereich wird kaum systematisch bearbeitet. Seit Beginn des Jahres 2019 nimmt nun die School of International Business and Entrepreneurship (SIBE) der Steinbeis-Hochschule dieses Vorhaben in Angriff. Mit Prof. Dr. habil. Heiko von der Gracht wurde einer der f\u00fchrenden Experten f\u00fcr den Lehrstuhl im Bereich Zukunftsforschung an der privaten, staatlich anerkannten Hochschule berufen.<\/p> <p><!--more-->Die Notwendigkeit zur Erforschung der Zukunft ist schon seit Jahrzehnten bekannt. Die Forderung nach wissenschaftlichen Lehrst\u00fchlen im Fachbereich Zukunftsforschung wurde bereits 1932 von dem ber\u00fchmten englischen Schriftsteller H.G. Wells in die \u00d6ffentlichkeit getragen. In einer Radioshow der BBC wies er darauf hin, dass es hunderte von Professoren gibt, die die Vergangenheit untersuchen, aber niemanden, der sich systematisch mit der Zukunft besch\u00e4ftigt. Ein Bild, welches das heutige Verh\u00e4ltnis zwischen Professoren der Geschichtswissenschaften und Professoren der Zukunftsforschung in Deutschland und weltweit g\u00e4nzlich widerspiegelt.<\/p> <p>Seine erste wissenschaftliche Anerkennung durch eine deutsche Hochschule erhielt das so relevante Feld der Zukunftsforschung erst im Jahr 2010, mit der Vergabe einer ordentlichen Professur an der RWTH Aachen. Nach Ausscheiden des Professors drei Jahre sp\u00e4ter wurde diese jedoch nicht mehr nachbesetzt. Prof. Dr. habil. Heiko von der Gracht f\u00fchrt heute einen von nur zwei Lehrst\u00fchlen f\u00fcr Zukunftsforschung an deutschen Universit\u00e4ten, die das Thema wissenschaftlich erforschen und einen Schwerpunkt auf das Zukunftsmanagement in der Ausbildung der angehenden Fach- und F\u00fchrungskr\u00e4fte legen. Sein Fokus liegt auf den Themenfeldern strategische Vorausschau, neue Technologien, Digitale Transformation und Zukunftskompetenz. Herausragende Expertise weist der Wirtschaftsingenieur au\u00dferdem in Bezug auf die Szenario- und die Delphi-Methode auf.<\/p> <p>Das Feld der Zukunftsforschung besch\u00e4ftigt sich nicht damit, Orakel zu spielen. &#8222;Vielmehr geht es darum, interdisziplin\u00e4r und auf Grundlage wissenschaftlicher Standards und Methoden g\u00fcltige Zukunftsannahmen zu treffen, Szenarien zu simulieren und konkrete Ma\u00dfnahmen f\u00fcr Strategie und Innovation zu entwickeln&#8220;, sagt Professor von der Gracht. Aktuelle Fragestellungen von ihm reichen von &#8222;unternehmerischen Erfolgsfaktoren in der Zukunft&#8220;, \u00fcber Szenarien zu &#8222;K\u00fcnstlicher Intelligenz und Kollege Roboter&#8220; bis hin zur Zukunft der Gesellschaft, beispielsweise Liebe, Lust und Leidenschaft im Jahr 2040.<\/p> <p>\u00dcber seine Lehr- und Forschungst\u00e4tigkeit an der SIBE der Steinbeis-Hochschule hinaus kann Prof. von der Gracht umfangreiche berufspraktische Erfahrung als Zukunftsforscher bei der KPMG AG Wirtschaftspr\u00fcfungsgesellschaft nachweisen. Das Handelsblatt z\u00e4hlte ihn im Betriebswirte-Ranking 2014 zu den Top 50 der forschungsst\u00e4rksten Wissenschaftler im deutschsprachigen Raum.<\/p> <p>Die SCHOOL OF INTERNATIONAL BUSINESS AND ENTREPRENEURSHIP (SIBE) ist die internationale Business &amp; Law School der Steinbeis-Hochschule Berlin (SHB) mit Sitz in Herrenberg und wird geleitet von Prof. Dr. Dr. h. c. Werner G. Faix und Prof. Dr. Stefanie Kisgen.<\/p> <p>Mit Master-Studienprogrammen seit 1994, derzeit \u00fcber 800 Studierenden, \u00fcber 4.500 erfolgreichen Absolventen und \u00fcber 350 Partner-Unternehmen ist die SIBE Ihr kompetenter Partner f\u00fcr Business Leadership Education und damit f\u00fcr Innovation, Wachstum und Globalisierung.<\/p> <p><b>Firmenkontakt<\/b><\/p> <p>School of International Business and Entrepreneurship<\/p> <p>Nick Lange<\/p> <p>Kalkofenstra\u00dfe 53<\/p> <p>71083 Herrenberg<\/p> <p>+49 7032 94 58 68<\/p> <p>lange@steinbeis-sibe.de<\/p> <p><a target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" href=\"http:\/\/www.steinbeis-sibe.de\"  target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener noreferrer\">http:\/\/www.steinbeis-sibe.de<\/a><\/p> <p><b>Pressekontakt<\/b><\/p> <p>School of international Business and Entrepreneurship<\/p> <p>Nick Lange<\/p> <p>Kalkofenstra\u00dfe 53<\/p> <p>71083 Herrenberg<\/p> <p>+49 7032 94 58 68<\/p> <p>lange@steinbeis-sibe.de<\/p> <p>http:\/\/www.steinbeis-sibe.de<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der strategische Blick ins Ungewisse Die Zukunft ist und wird zu wenig erforscht. 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