{"id":266010,"date":"2019-05-10T10:34:56","date_gmt":"2019-05-10T09:34:56","guid":{"rendered":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/?p=266010"},"modified":"2019-05-10T10:34:57","modified_gmt":"2019-05-10T09:34:57","slug":"sicher-umweltfreundlich-und-ein-bisschen-intelligent-das-wunschauto-der-zukunft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/sicher-umweltfreundlich-und-ein-bisschen-intelligent-das-wunschauto-der-zukunft-10266010\/","title":{"rendered":"Sicher, umweltfreundlich und ein bisschen intelligent &#8211; das Wunschauto der Zukunft"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/sicher-umweltfreundlich-und-ein-bisschen-intelligent-das-wunschauto-der-zukunft-10266010\/attachment\/364870\/#main\" rel=\"attachment wp-att-266011\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-266011 size-full\" title=\"die Eigenschaften des Autos der Zukunft grafisch dargestellt\" src=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/364870.jpg\" alt=\"Grafik zu Eigenschaften des Autos\" width=\"217\" height=\"277\" \/><\/a>Clarion: Studie zu Verbraucherw\u00fcnschen an das Auto der Zukunft<\/p> <p>Wenn sich Menschen in Deutschland, Frankreich, Gro\u00dfbritannien und Italien das Fahrzeug der Zukunft vorstellen, tr\u00e4umen sie nicht etwa von Flugautos oder Rennboliden, sondern von sicheren, nachhaltigen und etwas komfortableren Autos. Evolution statt Revolution &#8211; das ist das Ergebnis einer Studie, die YouGov im Auftrag des franz\u00f6sisch-japanischen Automobilzulieferers Faurecia Clarion Electronics durchgef\u00fchrt hat.<\/p> <p>Deutsche Besonderheit: Die Skepsis gegen\u00fcber autonomem Fahren ist hier am gr\u00f6\u00dften, ganz besonders bei Frauen.<!--more--><br \/> Sicherheit an erster Stelle<\/p> <p>Im Rahmen der repr\u00e4sentativen Studie wurden mehr als 6.000 Teilnehmer in Deutschland, Frankreich, Gro\u00dfbritannien und Italien befragt. In allen vier L\u00e4ndern steht ein Aspekt ganz klar an erster Stelle: Sicherheit. In Deutschland, Frankreich und Italien nannten 36 % der Befragten die Sicherheit als wichtigsten Gesichtspunkt, in Gro\u00dfbritannien sogar 47 %. Im Hinblick auf erhoffte Innovationen stimmen die Befragten in allen vier L\u00e4ndern darin \u00fcberein, dass es einer technischen M\u00f6glichkeit der vorausschauenden Gefahrenerkennung (Frankreich 56 %, Deutschland 50 %, Italien 48 %, Gro\u00dfbritannien 45 %) bedarf.<\/p> <p>Zugleich scheinen die Europ\u00e4er aber die Vorteile des vernetzten Autos durchaus zu sch\u00e4tzen. Vernetzte Autos tauschen mit ihrer Umgebung automatisch Informationen aus, die beispielsweise f\u00fcr die Parkplatzsuche oder die Streckenplanung je nach aktueller Verkehrslage relevant sein k\u00f6nnen. Am offensten f\u00fcr solche technischen Neuheiten zeigten sich die Franzosen und Italiener: Mehr als 8 von 10 Italienern (83 %) gef\u00e4llt das Konzept des vernetzten Autos, ebenso einer deutlichen Mehrheit der Franzosen (71 %). Allerdings halten nur 3 % der Autofahrer, die diese Frage beantwortet haben, Vernetzung f\u00fcr die wichtigste Eigenschaft des Autos der Zukunft.<\/p> <p>Das autonome Fahren ist indes keine Zukunftsmusik mehr, sondern bereits in der Entwicklung. Insgesamt 28 % der Befragten stehen dieser Technologie eindeutig positiv gegen\u00fcber, in Italien sind es sogar 46 %. Mit 20 % sind die Deutschen am skeptischsten. Unter deutschen Frauen sinkt die Zustimmung sogar auf 16 %. Andererseits sind 40 % aller befragten Nicht-Autobesitzer offen f\u00fcr das Konzept.<\/p> <p>&#8222;Die vorausschauende Erkennung von Gefahren im Stra\u00dfenverkehr, die Benachrichtigung der Rettungsdienste bei Unf\u00e4llen, autonomes Parken und die automatische Ausf\u00fchrung von Fahrman\u00f6vern &#8211; die Europ\u00e4er haben klar zu verstehen gegeben, dass es ihnen beim Auto der Zukunft in erster Linie um eine erh\u00f6hte Sicherheit geht. Allerdings scheint durch diese W\u00fcnsche ein Wissensdefizit bez\u00fcglich der schon heute am Markt verf\u00fcgbaren Fahrassistenzdienste durch. In der Diskussion \u00fcber das autonome Fahrzeug der Zukunft \u00fcbersehen wir vielleicht, welche Sicherheitsfunktionen es auf den unteren Automatisierungsebenen bereits gibt. Patrick Koller, CEO von Faurecia, hat dies folgenderma\u00dfen zum Ausdruck gebracht: &#8222;Die Entwicklung hin zu autonomen Fahrzeugen wird schrittweise vonstattengehen.&#8220; Es geht also gar nicht so sehr um eine Revolution des Autos, sondern eher um dessen Evolution, und Letztere ist bereits voll im Gange. Die Technologie, die dabei zum Einsatz kommt, ist nur dann von Wert, wenn die Menschen sie kennen, verstehen, akzeptieren und nutzen. Der Aufbau einer nachhaltigen Zukunft braucht eben seine Zeit&#8220;, erl\u00e4utert Sebastien Brame, Senior Manager bei Faurecia Clarion Electronics.<\/p> <p>Gr\u00fcn wichtiger als g\u00fcnstig<\/p> <p>Die Studie best\u00e4tigt auch, dass den Europ\u00e4ern die Umwelt am Herzen liegt. F\u00fcr 23 % der Befragten in Gro\u00dfbritannien, 24 % in Frankreich und Deutschland sowie 30 % in Italien ist der \u00f6kologische &#8222;Reifenabdruck&#8220; f\u00fcr das Auto von morgen das wichtigste Kriterium \u00fcberhaupt. Demgegen\u00fcber erwarten im Mittel aller vier L\u00e4nder nur 14 % der Befragten, dass ein Fahrzeug vor allem kosteng\u00fcnstig sein muss. Ein noch gr\u00f6\u00dferes Anliegen ist dieser Aspekt den j\u00fcngeren Generationen: Bei Studienteilnehmern zwischen 18 und 24 Jahren rangiert die Umweltvertr\u00e4glichkeit fast gleichauf mit der Sicherheit.<\/p> <p>&#8222;Die Zahlen sprechen f\u00fcr sich: Den Europ\u00e4ern ist Umweltfreundlichkeit wichtig. Aus der Studie geht auch hervor, dass es eine Gruppe gibt, denen noch mehr an \u00f6kologischen Gesichtspunkten gelegen ist als den J\u00fcngeren: n\u00e4mlich denen, die kein Auto besitzen (34 % gegen\u00fcber 22 % unter Autobesitzern). Dies zeigt, dass die erhofften Ver\u00e4nderungen in der Autobranche nicht nur Autofahrer angehen, sondern Teil eines allgemeineren gesellschaftlichen Wandels sind&#8220;, analysiert Sebastien Brame.<\/p> <p>Komfort im Auto: nur ein Traum?<\/p> <p>Das Thema Komfort rangiert weit hinter Sicherheit und Umweltschutz. Und doch findet die Vorstellung, sich in seinem Auto zu Hause zu f\u00fchlen, bei 32 % der Befragten in Deutschland sehr gro\u00dfen Anklang, w\u00e4hrend ebenfalls 32 % mit der Vision nichts anfangen k\u00f6nnen. Bei dieser Frage sind die Generationen gespalten wie sonst nie: Unter den 18- bis 24-J\u00e4hrigen betr\u00e4gt die Zustimmung zur Komfortfrage 55 %, unter den \u00fcber 55-J\u00e4hrigen nur bei 22 %.<\/p> <p>&#8222;Der Komfort der Fahrzeuginsassen d\u00fcrfte f\u00fcr kommende Generationen eine immer wichtigere Rolle spielen. Bequemlichkeit und personalisierte Kundenerlebnisse haben einen hohen gesellschaftlichen Stellenwert, und diese Tendenz bei den Verbrauchererwartungen wird im Einklang mit technischen Fortschritten zur Entwicklung eines ganz neuartigen Fahrzeuginnenraums f\u00fchren. Autos gibt es seit \u00fcber 100 Jahren &#8211; daher wird es einige Zeit dauern, bis das Interieur der Zukunft konkrete Gestalt annimmt. Sicher ist aber, dass es dabei nicht nur um die Sitzpolsterung gehen wird: Beispielsweise wird Komfort k\u00fcnftig auch intelligente Funktionen voraussetzen. Die Fahrerkabine wird zum Denkorgan, welches das Fahrerlebnis bis ins kleinste Detail steuert und optimiert&#8220;, prophezeit Sebastien Brame.<\/p> <p>Carsharing nur f\u00fcr eine Minderheit interessant<\/p> <p>Das Thema Carsharing wird oft mit dem Auto der Zukunft in Verbindung gebracht, doch aller Medienprominenz zum Trotz fristet es in den vier untersuchten L\u00e4ndern eher ein Randdasein. In Deutschland wird es nur von 2 % der Studienteilnehmer unter den drei wichtigsten Merkmalen des Autos der Zukunft genannt. Selbst in seinen Hochburgen, den Gro\u00dfst\u00e4dten, bringt es Carsharing nur auf Werte von 3 bis 4 %.<\/p> <p>Methodik<\/p> <p>Sofern nicht anders angegeben, stammen alle pr\u00e4sentierten Informationen von YouGov Frankreich. In jedem der vier untersuchten L\u00e4nder basierte die Marktstudie auf einer repr\u00e4sentativen Teilnehmergruppe im Alter von \u00fcber 18 Jahren. Die Zahl der Befragten variierte je nach Land: 1.000 in Frankreich, 1.014 in Italien, 2.049 in Deutschland und 2.304 in Gro\u00dfbritannien. Die Befragung fand vom 25. bis 27. M\u00e4rz 2019 in Form einer Quotenstichprobe unter einer von YouGov Frankreich zusammengestellten Auswahlgruppe statt.<\/p> <p>\u00dcber Faurecia Clarion Electronics<\/p> <p>Clarion ist seit 1940 ein international f\u00fchrendes Unternehmen im Bereich Fahrzeugaudioger\u00e4te und Bordelektronik. In Japan ans\u00e4ssig, wurde es 2019 von dem franz\u00f6sischen Automobilzulieferer Faurecia \u00fcbernommen und bildet seitdem dessen Fachabteilung f\u00fcr Bordelektronik.<\/p> <p>Zu den wichtigsten T\u00e4tigkeitsbereichen von Faurecia Clarion Electronics geh\u00f6ren die Forschung und Entwicklung, das Design, die Herstellung und der Vertrieb von Navigations-, Infotainment-, Kommunikations- und Sicherheitsprodukten f\u00fcr Fahrzeuge, Freizeitmobile, Nutzfahrzeuge, Lastkraftwagen und andere Transportmittel und Maschinen.<\/p> <p>Das Unternehmen baut das Angebot auf Bord-Fahrassistenzsysteme, autonome Einparksysteme und 360\u00b0-Kamerasysteme aus. Es arbeitet mit dem Gro\u00dfteil der weltweit t\u00e4tigen Automobilhersteller zusammen. Clarion wurde f\u00fcr seine Innovationen und die Zuverl\u00e4ssigkeit seiner Produkte mehrfach von unabh\u00e4ngigen Organisationen ausgezeichnet. Das Unternehmen besch\u00e4ftigt knapp 9.000 Personen und verf\u00fcgt \u00fcber Entwicklungs-, Produktions-, Marketing- und Vertriebsniederlassungen in Europa, Nord- und S\u00fcdamerika, Asien und Australien. <a target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" href=\"http:\/\/www.clarion.com\"  rel=\"nofollow\">www.clarion.com<\/a><\/p> <p><b>Firmenkontakt<\/b><\/p> <p>Faurecia Clarion<\/p> <p>Pressekontakt von Clarion<\/p> <p>Hessenring 19<\/p> <p>64546 M\u00f6rfelden-Walldorf<\/p> <p>06105 9770<\/p> <p>info@clarion.de<\/p> <p>https:\/\/www.clarion.com\/de<\/p> <p><b>Pressekontakt<\/b><\/p> <p>Agentur Frische Fische<\/p> <p>Jan Eppers<\/p> <p>Priessnitzstr. 7<\/p> <p>01099 Dresden<\/p> <p>035615633870<\/p> <p><a href=\"mailto:jep@frische-fische.com\">jep@frische-fische.com<\/a><\/p> <p><a target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" href=\"http:\/\/www.frische-fische.com\"  target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener noreferrer\">http:\/\/www.frische-fische.com<\/a><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Clarion: Studie zu Verbraucherw\u00fcnschen an das Auto der Zukunft Wenn sich Menschen in Deutschland, Frankreich, Gro\u00dfbritannien und Italien das Fahrzeug der Zukunft vorstellen, tr\u00e4umen sie nicht etwa von Flugautos oder Rennboliden, sondern von sicheren, nachhaltigen und etwas komfortableren Autos. 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