{"id":266228,"date":"2019-08-21T10:21:11","date_gmt":"2019-08-21T09:21:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/?p=266228"},"modified":"2019-08-21T10:21:11","modified_gmt":"2019-08-21T09:21:11","slug":"sinneswandel-in-deutschen-unternehmen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/sinneswandel-in-deutschen-unternehmen-10266228\/","title":{"rendered":"Sinn(es)wandel in deutschen Unternehmen"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/sinneswandel-in-deutschen-unternehmen-10266228\/attachment\/370349\/#main\" rel=\"attachment wp-att-266229\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-266229 size-full\" title=\"die Studie deckt L\u00fccken in den erkl\u00e4rten Zielen der Unternehmen auf\" src=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/370349-e1566379219701.jpg\" alt=\"Auflistung Logos der untersuchten Unternehmen\" width=\"300\" height=\"131\" \/><\/a>Neue Purpose-Studie von Globeone: Deutsche Unternehmen zum Gro\u00dfteil noch nicht &#8222;Purpose ready&#8220;<br \/> Mehrheit der deutschen Unternehmen wird nicht geglaubt, dass sie die Welt verbessern<br \/> Wie die Financial Times (FT) aktuell berichtet, wollen 181 CEOs der wichtigsten US-Konzerne sich nicht l\u00e4nger am bisherigen &#8222;Shareholder Value&#8220; orientieren, sondern ihr Handeln an ihrem &#8222;Purpose&#8220;, ihrem tieferen Sinn, ausrichten. Auch in Deutschland gewinnt dieses Thema zunehmend an Bedeutung, doch sind die meisten Unternehmen hierzulande auf der Suche nach ihrem Sinn bisher noch nicht ausreichend aufgestellt &#8211; so das zentrale Ergebnis der neuen &#8222;Purpose&#8220;-Studie der Unternehmensberatung Globeone.<\/p> <p><!--more-->Damit sich ein Unternehmen glaubhaft mit einem Purpose positionieren kann, der einen Beitrag zu einer besseren Welt verspricht, sollte es in der \u00f6ffentlichen Wahrnehmung m\u00f6glichst wenig mit gegenl\u00e4ufigen negativen Assoziationen und Skandalen behaftet sein. Umgekehrt sind nur Unternehmen, die eine hohe Glaubw\u00fcrdigkeit haben, auch in der Lage, ihren Purpose glaubhaft zu vermitteln. Solche Unternehmen sind &#8222;Purpose Ready&#8220;.<\/p> <p>Unter der Fragestellung &#8222;Wie weit sind deutsche Marken auf der Suche nach ihrem Purpose?&#8220; wurde von Globeone ein &#8222;Purpose Readiness Index&#8220; erstellt, der anhand von 10 Purpose-relevanten Markenattributen ermittelt, ob ein Unternehmen in der \u00f6ffentlichen Wahrnehmung bereit ist, seine Sinnhaftigkeit glaubw\u00fcrdig zu vertreten und umzusetzen oder ob es davon noch weit entfernt ist.<\/p> <p>Das Ergebnis der analysierten Unternehmen nach dem Globeone Purpose Readiness Index ist demzufolge auch ein Spiegel, inwieweit die Skandale der j\u00fcngeren Vergangenheit, dem Ansehen und der Glaubw\u00fcrdigkeit deutscher Unternehmen geschadet haben. Eingeteilt ist der Index in vier verschiedene Level. Dabei fehlt Unternehmen, die einen Wert von unter 50 auf dem Index haben, oftmals die geeignete Basis, um ihren Purpose glaubhaft zu vermitteln.<\/p> <p>\u00dcber die H\u00e4lfte der befragten Unternehmen und Institutionen weisen in der \u00f6ffentlichen Wahrnehmung erhebliche Purpose-L\u00fccken auf. Einige Marken, darunter auch Volkswagen, Bayer und die Deutsche Bank, zeigen eine besonders negative Wahrnehmung in vielen Purpose-relevanten Dimensionen. Nur wenige Unternehmen, genauer Bosch, Continental, Rewe und Aldi, gelten einer gro\u00dfen Mehrheit als glaubhaft &#8222;Purpose Ready&#8220;. Sie schneiden als einzige mit einem Indexwert \u00fcber 70 ab. Gut 40 Prozent der untersuchten Marken sind zumindest teilweise &#8222;Purpose Ready&#8220;, m\u00fcssen jedoch weiterhin an ihrer \u00f6ffentlichen Wahrnehmung arbeiten, um ihren Purpose glaubw\u00fcrdig zu vertreten. Am schlechtesten schnitten unter anderem auch die zu Vergleichszwecken untersuchten Parteien CDU, SPD und die Bundesregierung sowie das soziale Netzwerk Facebook ab.<\/p> <p>An den Studienergebnissen manifestiert sich klar das mangelnde Vertrauen der Verbraucher gegen\u00fcber vielen Marken sowie die Politikverdrossenheit gegen\u00fcber den etablierten Parteien, von denen die CDU mit einem Wert von nur 35,8 auf dem Purpose Readiness Index am schlechtesten abschneidet. Auch das Misstrauen deutscher Konsumenten gegen\u00fcber Facebook aufgrund vergangener Datenskandale wird am schlechten Wert von nur 43,5 sichtbar.<\/p> <p>Bemerkenswert ist auch das Ergebnis in den einzelnen Kategorien. So ist der Lebensmittelkonzern Rewe in den Augen der Befragten beim Thema Nachhaltigkeit an der Spitze, w\u00e4hrend das Wohnungsunternehmen Vonovia und die Deutsche Bank die Schlusslichter bilden. Beim Thema Verantwortung bietet sich ein \u00e4hnliches Bild &#8211; der Autozulieferer Bosch und der Lebensmittelkonzern Rewe werden als verantwortlich angesehen, w\u00e4hrend Vonovia und Facebook als die unverantwortlichsten gesehen werden. Authentisch sind nach dem Purpose Readiness Index die Unternehmen Bosch und Aldi, wohingegen Vonovia und die Deutsche Bank in dieser Kategorie nicht punkten k\u00f6nnen.<\/p> <p>Zusammenfassend l\u00e4sst sich sagen, dass die Mehrheit der nach dem Index untersuchten Unternehmen und Institutionen kritische Purpose-L\u00fccken aufweist, um sich in der \u00d6ffentlichkeit glaubhaft mit einem Purpose zu positionieren.<\/p> <p>Die Studie &#8222;Purpose Readiness&#8220; ist Teil der Globeone Reihe &#8222;Das Image deutscher Marken&#8220;, mit dem sich die Unternehmensberatung seit vielen Jahren besch\u00e4ftigt. Der Schwerpunkt der Berater liegt vor allem beim Thema &#8222;Purpose&#8220; und so leistet die aktuelle Studie Pionierarbeit auf einem Gebiet, das selbst noch Neuland ist.<\/p> <p>Im Auftrag von Globeone f\u00fchrte das gro\u00dfe, unabh\u00e4ngige Meinungsforschungsinstitut Respondi im Sommer 2019 die Online-Umfrage unter 3.660 Befragten durch. Bei dieser wurde eine Auswahl der 48 bekanntesten deutschen Unternehmensmarken untersucht, die auch Endkunden ansprechen. Zum Vergleich wurden auch die gro\u00dfen vier amerikanische Technologiekonzerne und weitere Institutionen aus Politik und Medien in den relevanten Dimensionen analysiert.<\/p> <p>Dazu Dr. Niklas Schaffmeister, Managing Partner, Globeone: &#8222;Purpose ist enorm wichtig f\u00fcr die Menschen und die Unternehmen in Deutschland. Zwar wird die Besch\u00e4ftigung mit einem h\u00f6heren Unternehmenszweck, der uns alle einschlie\u00dft &#8211; die Mitarbeiter, die Verbraucher, die Lieferanten und die ganze Gesellschaft &#8211; bereits viel diskutiert, allerdings stehen viele deutsche Konzerne bei diesem Thema leider noch nicht besonders gut da. Entscheidend wird sein, ob ein Unternehmen und sein Purpose als authentisch wahrgenommen werden. Und das gelingt oft nur \u00fcber eine Transformation von innen heraus, die Ver\u00e4nderung muss gelebt werden.&#8220;<\/p> <p>Der von Globeone entwickelte Purpose Readiness Index hilft Unternehmen dabei, ihre Positionierung besser zu verstehen und unter Ber\u00fccksichtigung des internationalen Umfelds zu optimieren &#8211; und im Idealfall einen h\u00f6heren Beitrag f\u00fcr die Gesellschaft und unsere Welt zu leisten.<\/p> <p>\u00dcber Globeone:<\/p> <p>Globeone ist eine auf Strategie, Marke und Kommunikation spezialisierte Unternehmensberatung, die zu den f\u00fchrenden inhabergef\u00fchrten Anbietern im deutschsprachigen Raum geh\u00f6rt. Mit Standorten in Deutschland, der Schweiz und China begleiten wir unseren Kunden bei internationalen Marken- und Transformationsprojekten. Als &#8222;Co-Piloten&#8220; unterst\u00fctzen unsere Berater branchen\u00fcbergreifend dabei, sich erfolgreich zu positionieren, effizienter zu werden und Ideen in greifbare L\u00f6sungen umzusetzen. Zu den Kunden von Globeone geh\u00f6ren viele b\u00f6rsennotierte Gro\u00dfunternehmen, darunter auch Industrieikonen wie ABB, Volkswagen und Covestro (ehemalige Bayer MaterialScience). Von Dr. Niklas Schaffmeister, Gr\u00fcnder und Managing Partner von Globeone, erschien bei Springer zuletzt der Praxisratgeber &#8222;Erfolgreicher Markenaufbau in den gro\u00dfen Emerging Markets&#8220;.<\/p> <p><b>Firmenkontakt<\/b><\/p> <p>Globeone<\/p> <p>Dr. Niklas Schaffmeister<\/p> <p>Im Zollhafen 24<\/p> <p>50678 K\u00f6ln<\/p> <p>+49 221 788 068 0<\/p> <p>niklas.schaffmeister@globe-one.com<\/p> <p><a target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" href=\"https:\/\/www.globe-one.com\/\"  target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener noreferrer\">https:\/\/www.globe-one.com\/<\/a><\/p> <p><b>Pressekontakt<\/b><\/p> <p>forvision<\/p> <p>Anke Piontek<\/p> <p>Lindenstrasse 14<\/p> <p>50674 K\u00f6ln<\/p> <p>022192428140<\/p> <p>info@forvision.de<\/p> <p>http:\/\/www.forvision.de<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Neue Purpose-Studie von Globeone: Deutsche Unternehmen zum Gro\u00dfteil noch nicht &#8222;Purpose ready&#8220; Mehrheit der deutschen Unternehmen wird nicht geglaubt, dass sie die Welt verbessern Wie die Financial Times (FT) aktuell berichtet, wollen 181 CEOs der wichtigsten US-Konzerne sich nicht l\u00e4nger am bisherigen &#8222;Shareholder Value&#8220; orientieren, sondern ihr Handeln an ihrem &#8222;Purpose&#8220;, ihrem tieferen Sinn, ausrichten.<\/p>\n","protected":false},"author":12,"featured_media":266229,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[115],"tags":[],"class_list":["post-266228","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-wirtschaft-industrie"],"amp_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/266228","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-json\/wp\/v2\/users\/12"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=266228"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/266228\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":266231,"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/266228\/revisions\/266231"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-json\/wp\/v2\/media\/266229"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=266228"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=266228"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=266228"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}