{"id":266386,"date":"2019-12-10T12:25:40","date_gmt":"2019-12-10T11:25:40","guid":{"rendered":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/?p=266386"},"modified":"2025-03-21T12:36:35","modified_gmt":"2025-03-21T11:36:35","slug":"erste-deutsche-uebersetzung-von-johannes-keplers-chilias-logarithmorum-durch-karel-markowski-neuerscheinung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/erste-deutsche-uebersetzung-von-johannes-keplers-chilias-logarithmorum-durch-karel-markowski-neuerscheinung-10266386\/","title":{"rendered":"Erste deutsche \u00dcbersetzung von Johannes Keplers \u201eChilias Logarithmorum\u201c durch Karel Markowski &#8211; NEUERSCHEINUNG"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-266387\" title=\"Johannes Kepler - LOGARITHMORUM\" src=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/Bild-Kepler-e1575977055665.jpg\" alt=\"Cover der \u00dcbersetzung\" width=\"230\" height=\"317\" \/>Der Gegenstand der \u00dcbersetzung hei\u00dft im Original \u201eChilias Logarithmorum\u201c.<br \/> Von Johannes Kepler wurde sie in lateinischer Sprache geschrieben und 1624 in Marburg in lateinischer Sprache gedruckt. Seit 1624 sind jetzt rund vierhundert Jahre vergangen. Die Chilias Logarithmorum blieb 400 Jahre un\u00fcbersetzt in die deutsche Sprache.<br \/> <!--more-->K. Markowski ist also im Jahr 2017 das Schicksal zugefallen, der erste B\u00fcrger seit vierhundert Jahren in Deutschland zu sein, der diese Keplersche Publikation in die deutsche Sprache \u00fcbertragen hat. Die \u00dcbersetzung der lateinischen Druckfassung des Johannes Kepler in die deutsche Sprache wurde am 24. Januar 2017 durch ihn begonnen und vollst\u00e4ndig durch ihn mit der Berechnung aller durch Kepler im Kontext des Tabellariums nominierten Logarithmen am 16.07.2017 auch abgeschlossen.<\/p> <p>Die \u00dcbersetzung diente urspr\u00fcnglich nicht nur einer mathematischen Orientierung, sondern auch dem Zweck, die Horizontkulisse der Keplerschen Logarithmen zu ergr\u00fcnden. Als Autor hatte er sich angeschickt, eine gewissenhafte linguale Bew\u00e4ltigung des Keplerschen Latein anzustreben, eher als ein Ziel, um in den Hintergrund vom Panorama der Keplerschen Logarithmen Einsicht zu erhalten. Der Inhalt der Keplerschen Schrift jedoch hat, wie autonom, mit fortschreitendem Grade des \u00fcbersetzten Umfanges, seine urspr\u00fcngliche Zielstellung mit anders bedeutsamen Aspekten \u00fcberlagert. Das apokalyptische Moment der Offenbarung des tats\u00e4chlichen Inhaltes der Schrift von Kepler hat bewirkt, dass sich K. Markowski dem habe beugen m\u00fcssen und darum seine \u00dcbersetzung in einen h\u00f6heren Rang erheben musste. Denn es erfordert der Keplersche Kontext mehr als nur die reine Translation von Verben. Das mathematische Gebirge an Begriffenheit der Logarithmen, welches Johannes Kepler aufget\u00fcrmt hat, fordert unnachgiebig mehr als nur numerische Bew\u00e4ltigung im Zuge einer \u00dcbersetzung. Denn im ersten Teil unterl\u00e4sst Kepler jegliche Erkl\u00e4rung der Genesis des Logarithmus. Im zweiten Teil macht er ohnehin keine Erkl\u00e4rungen oder einen Kommentar, sondern er schreibt zumeist achtstellige Logarithmen ununterbrochen in eine stattliche Tabelle.<\/p> <p>\u201e\u2026Alles zusammen an Verbalit\u00e4t des deutschen Textes und auch alle handgeschriebenen Ziffern und Zahlen, und Gestaltungen und Rechenvorg\u00e4nge sind Einmannarbeit. Sagen wir es besser so: ich habe mir einen l\u00e4ngs halbierten Baumstamm zum Einbaum mit grober Axt ersplittert. Ein kleines Segel habe ich an eine kurze Stange gebunden, und bin \u00fcber den Ozean der numerischen Tiefen und Untiefen als Einhandsegler gefahren. Und was soll ich sagen, der numerische Wind f\u00fcllte das kleine Segel, es schwoll zu sanfter Rundung. Ich konnte stets vor dem Winde laufen. Er trieb mich dorthin, wohin auch die Zahlenwelt der Mathematik den Menschen treibt. Und so kam ich ans Ziel. Aber nur, weil ich mir vier Jahre zuvor, eine eigne vollst\u00e4ndige Tabelle 11-stelliger Logarithmen naturalis erarbeitet hatte. Die Grundzahl meiner Tabelle ist anderer numerischer Qualit\u00e4t. Sie ist entkernt vom Fehler, den B\u00fcrgi in seiner eingebracht hat. So war und ist in den Keplerschen Annalen der Fehler des B\u00fcrgi uneingeschr\u00e4nkt und unkorrigiert vorhanden. Dadurch war auf erstem Blick zu erkennen, da\u00df am Logarithmus naturalis des Newton und an der Zahl e, [nach Euler sogar genannt, Eulersche Zahl], immer noch die Eigentumsurkunde des Justus B\u00fcrgi am Logarithmos Naturalis befestigt war, selbst noch im Jahr 2017\u2026.\u201c (Auszug aus der Einleitung von K. Markowski)<\/p> <p>Die \u00dcbersetzung \u201eJohannes Kepler &#8211; LOGARITHMORUM\u201c von Karel Markowski ist als gebundene Ausgabe beim Printservice Wagner erh\u00e4ltlich unter<br \/> kontakt@printservice-wagner.de mit der ISBN 978-3-9813603-2-5 .<br \/> Impressum:<br \/> Printservice Wagner<br \/> Andreas Wagner<br \/> Stiegelstra\u00dfe 31a<br \/> 99998 K\u00f6rner<br \/> Tel: 036025 50557<br \/> Email: kontakt@printservice-wagner.de<br \/> www.printservice-wagner.de<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Gegenstand der \u00dcbersetzung hei\u00dft im Original \u201eChilias Logarithmorum\u201c. Von Johannes Kepler wurde sie in lateinischer Sprache geschrieben und 1624 in Marburg in lateinischer Sprache gedruckt. Seit 1624 sind jetzt rund vierhundert Jahre vergangen. 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