{"id":266706,"date":"2020-05-15T11:56:38","date_gmt":"2020-05-15T10:56:38","guid":{"rendered":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/?p=266706"},"modified":"2020-05-15T11:56:38","modified_gmt":"2020-05-15T10:56:38","slug":"physische-und-psychische-auswirkungen-von-smartphone-laptop-und-tablet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/physische-und-psychische-auswirkungen-von-smartphone-laptop-und-tablet-10266706\/","title":{"rendered":"Physische und psychische Auswirkungen von Smartphone, Laptop und Tablet"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-266707 size-full\" title=\"der Verein zur Sicherheit im Internet e. V. betrachtet kritisch \" src=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/Screenshot1-e1589540090399.png\" alt=\"Screenshot der Seite Sicherheit im Internet\" width=\"300\" height=\"124\" \/>Wir sind immer und \u00fcberall online, sowohl privat als auch beruflich und aktuell in Zeiten von Social Distancing noch mehr als sonst. Wir arbeiten, lesen, chatten, spielen und halten den Kontakt zu Familie, Freunden und Kollegen mithilfe der Technik. Doch kann der Dauergebrauch von Smartphone, Laptop oder Tablet unsere physische und psychische Gesundheit gef\u00e4hrden? SpardaSurfSafe, eine Initiative der Stiftung Bildung und Soziales der Sparda-Bank Baden-W\u00fcrttemberg, beantwortet die wichtigsten Fragen.<\/p> <p>Die Fortschritte der vergangenen 20 Jahre in der Kommunikationstechnik haben unser Leben in vielen Bereichen einfacher gemacht. <!--more-->Noch nie war es so einfach, miteinander in Kontakt zu treten, sich Informationen zu fast jedem nur denkbaren Thema zu besorgen oder gro\u00dfe Datenmengen zu verarbeiten. Insbesondere in den vergangenen zwei Monaten haben sich die Vorteile der modernen Technik gezeigt, ohne die Homeoffice und Home-Schooling fast unm\u00f6glich w\u00e4ren. Auch Social Distancing wird dank Videotelefonie zumindest etwas ertr\u00e4glicher, da man seine Lieben zumindest noch sehen kann. Doch es treten nicht nur die positiven Effekte zum Vorschein, sondern auch die negativen Seiten der st\u00e4ndigen Pr\u00e4senz im Web.<\/p> <p>&#8222;Zuerst einmal muss man zwischen psychischen und physischen Auswirkungen der st\u00e4ndigen Nutzung von Smartphone, Tablet oder Laptop unterscheiden&#8220;, erkl\u00e4rt G\u00f6tz Schartner vom Verein Sicherheit im Internet e. V., einem der Mitveranstalter von SpardaSurfSafe. &#8222;Auswirkungen auf den K\u00f6rper, wie Verspannungen, lassen sich meist einfacher beheben oder gar verhindern als die auf die Psyche. Insbesondere die sozialen Medien und die st\u00e4ndige Erreichbarkeit machen vielen Menschen zu schaffen. Hinzu kommt, dass die Grenze zwischen Job und Privatleben aktuell durch die Pandemie noch weiter verschwimmt als bisher und es f\u00e4llt vielen zunehmend schwer, auch einfach einmal abzuschalten.&#8220; Umso wichtiger findet es der Experte, aktiv die h\u00e4ufigsten Probleme sowohl psychischer als auch physischer Art anzugehen.<\/p> <p>Bei den k\u00f6rperlichen Beschwerden sind insbesondere Haltungssch\u00e4den weit verbreitet. Wer auf dem Sofa, im Bett oder am K\u00fcchentisch arbeitet, belastet seinen R\u00fccken und den Nacken wesentlich st\u00e4rker als an einem ergonomisch eingerichteten Arbeitsplatz. Und selbst am Schreibtisch ist ein Laptop oft problematisch, da er durch seine kompakte Bauweise eine bestimmte K\u00f6rperhaltung einfordert und nur selten \u00fcber eine ergonomische Tastatur verf\u00fcgt. Das belastet die Schultern und Handgelenke zus\u00e4tzlich. Aber auch Smartphones sind eher schlecht f\u00fcr die Haltung, da sie dazu verleiten, st\u00e4ndig mit gesenktem Kopf herumzulaufen. Das belastet die Nackenmuskulatur und beg\u00fcnstigt Fehlstellungen des R\u00fcckens. Auch der sogenannte Handy- oder SMS-Daumen ist ein Problem, das in orthop\u00e4dischen Praxen seit ein paar Jahren zunehmend zu beobachten ist. Dabei handelt es sich um eine chronische Entz\u00fcndung in den Daumengelenken, die durch die st\u00e4ndige, einseitige Belastung beim Tippen oder Wischen auf dem Display entsteht. Wer Schmerzen in den H\u00e4nden an sich bemerkt und wenn diese nach einigen Tagen nicht wieder aufh\u00f6ren, sollte die Belastung so gering wie m\u00f6glich halten und einen Arzt aufsuchen. Die st\u00e4ndige Nutzung von Displays kann dar\u00fcber hinaus die Augen belasten und ihnen auf Dauer sogar schaden. Wer Schwierigkeiten hat, auf dem Display zu lesen, sollte sich nicht immer st\u00e4rker anstrengen, sondern einen Augenarzt aufsuchen. Der kann eine Bildschirmbrille verschreiben, die in bestimmten F\u00e4llen im Zuge des Arbeitsschutzes sogar vom Arbeitgeber \u00fcbernommen wird.<\/p> <p>Auch die psychischen Auswirkungen der st\u00e4ndigen Online-Pr\u00e4senz sollte man nicht au\u00dfer Acht lassen. &#8222;Diese k\u00f6nnen sogar noch gravierender sein als die k\u00f6rperlichen, auch weil sie oft lange Zeit unbemerkt bleiben und schleichend entstehen&#8220;, so der Experte. Er wei\u00df: Es kann eine regelrechte Sucht entstehen.<\/p> <p>Wer panisch reagiert, wenn er sein Smartphone daheim vergessen hat oder sich der Akku dem Ende zuneigt, sollte sein Nutzungsverhalten hinterfragen und ganz gezielt Offline-Zeiten einplanen. Das kann auch den Stress reduzieren, der durch die \u00fcberm\u00e4\u00dfige Nutzung der sozialen Medien entstehen kann. &#8222;Warum ist mein Leben nicht so perfekt wie das von Influencer X? Bin ich ein Versager, weil ich noch nicht dies oder jenes erreicht habe? Diese Fragen kommen vielen in den Sinn, wenn sie durch die neuesten Meldungen der Freunde und Influencer auf den verschiedenen Social-Media-Plattformen scrollen. Das kann einen gewaltigen Druck aufbauen und Depressionen und Stress f\u00f6rdern. Daher sollte man sich immer ins Ged\u00e4chtnis rufen: Kaum ein Foto oder Post spiegelt die ungefilterte Realit\u00e4t wider und wir wissen alle nicht wie es hinter der sch\u00f6nen und bearbeiteten Fassade aussieht.<\/p> <p>Veranstalter und Tr\u00e4ger von SpardaSurfSafe ist die Stiftung Bildung und Soziales der Sparda-Bank Baden-W\u00fcrttemberg, die gemeinsam mit dem Kultusministerium Baden-W\u00fcrttemberg, dem Verein Sicherheit im Internet e. V. und dem Landesmedienzentrum Baden-W\u00fcrttemberg das Gro\u00dfprojekt seit 2011 durchf\u00fchrt. In Kooperation mit den IT-Sicherheitsexperten der 8com GmbH &amp; Co. KG wurde ein Konzept entwickelt, das die Sch\u00fcler im Rahmen des Unterrichts im Umgang mit den Neuen Medien aufkl\u00e4rt. &#8222;Wir haben das Konzept in den vergangenen Jahren erfolgreich in 27 verschiedenen St\u00e4dten in Baden-W\u00fcrttemberg mit rund 370.000 Teilnehmern durchgef\u00fchrt. Daf\u00fcr bekommen wir durchweg positives Feedback von den Teilnehmern, ob Sch\u00fcler, Eltern oder Lehrer&#8220;, erkl\u00e4rt Patrick L\u00f6ffler vom Verein Sicherheit im Internet e. V.<\/p> <p><b>Firmenkontakt<\/b><\/p> <p>Verein zur Sicherheit im Internet e. V.<\/p> <p>Eva-Maria Nachtigall<\/p> <p>Im Ringel 29<\/p> <p>67435 Neustadt an der Weinstra\u00dfe<\/p> <p>0 63 21\/ 484 46 &#8211; 2501<\/p> <p>info@quadriga-communication.de<\/p> <p><a target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" href=\"http:\/\/www.sicherheit-im-internet.com\/\"  target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener noreferrer\">http:\/\/www.sicherheit-im-internet.com\/<\/a><\/p> <p><b>Pressekontakt<\/b><\/p> <p>Quadriga Communication GmbH<\/p> <p>Kent Gaertner<\/p> <p>Potsdamer Platz 5<\/p> <p>10785 Berlin<\/p> <p>030 30 30 80 89 13<\/p> <p><a href=\"mailto:gaertner@quadriga-communication.de\">gaertner@quadriga-communication.de<\/a><\/p> <p><a target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" href=\"http:\/\/www.quadriga-communication.de\"  target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener noreferrer\">http:\/\/www.quadriga-communication.de<\/a><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wir sind immer und \u00fcberall online, sowohl privat als auch beruflich und aktuell in Zeiten von Social Distancing noch mehr als sonst. 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