{"id":266878,"date":"2020-09-04T12:09:34","date_gmt":"2020-09-04T11:09:34","guid":{"rendered":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/?p=266878"},"modified":"2025-03-21T12:36:37","modified_gmt":"2025-03-21T11:36:37","slug":"die-corona-pandemie-koennte-weltweit-fuer-millionen-kinder-den-verlust-ihrer-familie-bedeuten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/die-corona-pandemie-koennte-weltweit-fuer-millionen-kinder-den-verlust-ihrer-familie-bedeuten-10266878\/","title":{"rendered":"Die Corona-Pandemie k\u00f6nnte weltweit f\u00fcr Millionen Kinder den Verlust ihrer Familie bedeuten"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-266879 size-full\" title=\"unz\u00e4hlige Familien sind in ihrer Existenz bedroht\" src=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/389508-e1599217596748.jpg\" alt=\"(Photo by Cornel van Heerden)\" width=\"300\" height=\"200\" \/><\/p> <p>Familien in der Coronakrise: Millionen Kinder drohen auf der Stra\u00dfe zu enden<\/p> <p>Die Corona-Pandemie k\u00f6nnte weltweit f\u00fcr Millionen Kinder den Verlust ihrer Familie bedeuten. Das vermelden die SOS-Kinderd\u00f6rfer weltweit. Bereits vor Beginn der Krise lebten demnach 220 Millionen Jungen und M\u00e4dchen ohne elterliche F\u00fcrsorge oder waren in Gefahr, diese zu verlieren. \u201eDie aktuelle Situation ist f\u00fcr unz\u00e4hlige Familien hoch belastend: Sie haben kein Einkommen mehr und sind existenziell bedroht. Auch die Ausgangssperren, die Angst vor dem Virus und der ungewissen Zukunft erh\u00f6hen den Druck. <!--more-->Familien, die bereits vorher gef\u00e4hrdet waren, k\u00f6nnen leicht daran zerbrechen!\u201c, sagt Boris Breyer, stellvertretender Pressesprecher der Hilfsorganisation in M\u00fcnchen. Versch\u00e4rft werde die Situation dadurch, dass gleichzeitig zahlreiche Hilfs- und Unterst\u00fctzungsangebote ausgesetzt w\u00fcrden: Laut einer UN-Studie haben 104 von 136 L\u00e4ndern angegeben, dass soziale Dienste wie Gewaltpr\u00e4vention oder Familienbesuche in den letzten Monaten eingeschr\u00e4nkt wurden. Durch die Kontaktbeschr\u00e4nkungen und Schulschlie\u00dfungen werde auch die Hilfe durch Freunde, Nachbarn oder Lehrer erschwert. Boris Breyer sagt: \u201eDas hei\u00dft, in der gr\u00f6\u00dften Krise erhalten die Familien keine oder nur minimale Hilfe!\u201c<\/p> <p>Besonders dramatisch sei die Situation f\u00fcr Jungen und M\u00e4dchen, die bereits vor Beginn der Pandemie ohne Eltern leben mussten. \u201eUnbegleitete Kinder auf der Flucht oder in Kriegssituation sind jetzt zus\u00e4tzlichen Gefahren ausgesetzt. Auch die Lage f\u00fcr Stra\u00dfenkinder hat sich deutlich verschlechtert. Wir wissen aus Indien oder Indonesien, dass Stra\u00dfenkinder vermehrt sexuellen \u00dcbergriffen ausgesetzt sind und es f\u00fcr sie immer schwieriger wird, sich zu ern\u00e4hren\u201c, sagt Breyer.<\/p> <p>Das Wohl der Kinder bei der Bew\u00e4ltigung der Krise m\u00fcsse deutlich mehr in den Mittelpunkt gestellt werden. Breyer sagt: \u201eKinder brauchen dringend mehr Unterst\u00fctzung &#8211; nicht nur mit Worten, sondern auch mit den notwendigen finanziellen Mitteln. Nur so k\u00f6nnen wir verhindern, dass Millionen weiterer Kinder auf der Stra\u00dfe landen.\u201c<\/p> <p>Die SOS-Familienst\u00e4rkung unterst\u00fctzt Kinder und Familien weltweit und bef\u00e4higt sie, ihr Leben wieder aus eigener Kraft zu meistern. Verlassene Kinder bekommen ein Zuhause in einem der weltweiten 572 SOS-Kinderd\u00f6rfer.<\/p> <p>F\u00fcr weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:<\/p> <p>Boris Breyer<\/p> <p>Stellvertretender Pressesprecher<\/p> <p>SOS-Kinderd\u00f6rfer weltweit<\/p> <p>Tel.: 089\/179 14-287<\/p> <p>E-Mail: <a>boris.breyer@sos-kd.org<\/a><\/p> <p><a target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" href=\"http:\/\/www.sos-kinderdoerfer.de\/\"  rel=\"nofollow\">www.sos-kinderdoerfer.de<\/a><\/p> <p>Weitere Informationen finden Sie im SOS-Kinderd\u00f6rfer weltweit<\/p> <p>Die SOS-Kinderd\u00f6rfer sind eine unabh\u00e4ngige soziale Organisation, die 1949 von Hermann Gmeiner ins Leben gerufen wurde. Seine Idee: Jedes verlassene, Not leidende Kind sollte wieder eine Mutter, Geschwister, ein Haus und ein Dorf haben, in dem es wie andere Kinder in Geborgenheit heranwachsen kann. Aus diesen vier Prinzipien ist eine global agierende Organisation entstanden, die sich haupts\u00e4chlich aus privaten Spenden finanziert. Sie ist heute mit mehr als\u00a0575 Kinderd\u00f6rfern und rund 2.500 weiteren\u00a0SOS-Einrichtungen wie Kinderg\u00e4rten, Schulen, Jugendeinrichtungen, Ausbildungs- und Sozialzentren, Krankenstationen, Nothilfeprojekte und der SOS-Familienhilfe in 137 L\u00e4ndern aktiv. Weltweit unterst\u00fctzen die SOS-Kinderd\u00f6rfer etwa 1,5 Millionen Kinder und deren Angeh\u00f6rige.<\/p> <p><b>Firmenkontakt<\/b><\/p> <p>SOS-Kinderd\u00f6rfer weltweit<\/p> <p>Louay Yassin<\/p> <p>Ridlerstr. 55<\/p> <p>80339 M\u00fcnchen<\/p> <p>089 17914 259<\/p> <p>louay.yassin@sos-kd.org<\/p> <p><b>Pressekontakt<\/b><\/p> <p>SOS-Kinderd\u00f6rfer weltweit<\/p> <p>Louay Yassin<\/p> <p>Ridlerstr. 55<\/p> <p>80339 M\u00fcnchen<\/p> <p>089 17914 259<\/p> <p>louay.yassin@sos-kd.org<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Familien in der Coronakrise: Millionen Kinder drohen auf der Stra\u00dfe zu enden Die Corona-Pandemie k\u00f6nnte weltweit f\u00fcr Millionen Kinder den Verlust ihrer Familie bedeuten. Das vermelden die SOS-Kinderd\u00f6rfer weltweit. 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