{"id":267192,"date":"2021-03-12T12:23:17","date_gmt":"2021-03-12T11:23:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/?p=267192"},"modified":"2025-01-03T13:01:55","modified_gmt":"2025-01-03T12:01:55","slug":"fairer-einkaufen-besser-essen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/fairer-einkaufen-besser-essen-10267192\/","title":{"rendered":"Fairer einkaufen. Besser essen."},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-267193 size-full\" title=\"der Marktslogan: alles Gute von hier, vom Bauern direkt zu Dir\" src=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/398977-e1615548103232.jpg\" alt=\"Flyer des Marktes: Bauer to the people\" width=\"219\" height=\"300\" \/>Der Marktschw\u00e4rmer-Wochenmarkt in Recklinghausen er\u00f6ffnet am 19.03.21 von 16 &#8211; 18 Uhr im Tr\u00fcffelwerk Recklinghausen.<\/p> <p>Immer mehr Menschen wollen wissen, was in ihren Lebensmitteln steckt, wo sie herkommen und wer sie herstellt. Was liegt da n\u00e4her, als die Erzeuger*innen w\u00e4hrend des Einkaufs einfach pers\u00f6nlich danach zu fragen? Die Marktschw\u00e4rmer-Idee macht&#8220;s m\u00f6glich.<\/p> <p><!--more-->In Recklinghausen er\u00f6ffnet der erste Marktschw\u00e4rmer-Wochenmarkt im Tr\u00fcffelwerk Recklinghausen. Danach findet der Markt immer freitags zur selben Zeit statt. Das Marktschw\u00e4rmer-Modell als Mischung aus Vorbestellung im Internet und Abholung von regionalen Lebensmitteln stellt f\u00fcr viele Verbraucher*innen aktuell ein ideales Modell f\u00fcr einen kontaktreduzierten Einkauf dar.<\/p> <p>Die Schw\u00e4rmerei Recklinghausen &#8211; Nord wurde von Sarah K\u00fcper und Sarah Leffin gegr\u00fcndet. &#8222;Es ist einfach wunderbar die Menschen mit all diesen kostbaren Lebensmitteln zu versorgen und dann auch noch die Erzeuger*innen selbst kennenzulernen, das ist einfach einmalig!&#8220;, sagt Sarah K\u00fcper, die junge vierfach Mutter und Tr\u00fcffellandwirtin \u00fcber ihre Beweggr\u00fcnde, Gastgeberin einer Schw\u00e4rmerei zu werden. Nach monatelanger Vorbereitung wird sie ab sofort mit Sarah Leffin den w\u00f6chentlichen Markt organisieren und so daf\u00fcr sorgen, gute Lebensmittel aus der Region direkt in die Nachbarschaft zu bringen &#8211; und die Erzeuger*innen gleich mit.<\/p> <p>Eine einfache Idee: Online bestellen, um die Ecke abholen<\/p> <p>Marktschw\u00e4rmer schafft eine direkte Verbindung zwischen den Erzeuger*innen und Verbraucher*innen einer Region: Die Kund*innen bestellen bequem im Onlineshop ihrer Schw\u00e4rmerei auf www.marktschw\u00e4rmer.de. Einmal in der Woche kommen Kund*innen und Erzeuger*innen f\u00fcr zwei Stunden in der Schw\u00e4rmerei vor Ort zusammen, um die Bestellungen pers\u00f6nlich zu \u00fcbergeben.<\/p> <p>Die Lebensmittel stammen ausschlie\u00dflich von b\u00e4uerlichen Erzeuger*innen, Lebensmittel-Handwerker*innen und kleineren Manufakturen aus der Region. Im Durchschnitt liegen zwischen Herstellungsort und Schw\u00e4rmerei nicht mehr als 27 km Transportweg. Zum Sortiment geh\u00f6ren Obst und Gem\u00fcse, Fleisch und Wurstwaren, Brot, Honig, K\u00e4se und Molkereiprodukte sowie ausgew\u00e4hlte Feinkostwaren. &#8222;Wir haben jetzt schon zur Er\u00f6ffnung unserer Schw\u00e4rmerei eine so sch\u00f6ne Bandbreite an Lebensmitteln, dass unsere Marktschw\u00e4rmer gut ihren Wocheneinkauf bei uns erledigen k\u00f6nnen. Mit der Zeit wird unser Sortiment sogar noch erweitert und noch vielf\u00e4ltiger.&#8220;<\/p> <p>In der Schw\u00e4rmerei handeln Erzeuger*innen und Verbraucher*innen direkt miteinander: Der Kunde oder die Kundin bezahlt den Warenkorb direkt nach der Bestellung online. Die Erzeuger*innen geben von ihren Nettoums\u00e4tzen 8,35 % an den Gastgeber f\u00fcr die Organisation der Schw\u00e4rmerei und 10 % an Marktschw\u00e4rmer f\u00fcr die Bereitstellung der Plattform ab. Der Gro\u00dfteil der Einnahmen bleibt mit 81,65 % bei den Erzeuger*innen.<\/p> <p>Fair, transparent und nachhaltig f\u00fcr Erzeuger*innen und Verbraucher*innen<\/p> <p>Marktschw\u00e4rmer erleichtert gerade kleineren Erzeugerbetrieben den Zugang zu Kund*innen, die Wert auf Qualit\u00e4t und Nachhaltigkeit in ihrem Einkaufskorb legen: Die Erzeuger*innen bestimmen die Preise f\u00fcr ihre Produkte selbst &#8211; weil sie selbst am besten wissen, was ein fairer Preis f\u00fcr ihre Arbeit und ist. Dank der Vorbestellung \u00fcber den Onlineshop kann der oder die Erzeuger*in exakt planen und vermeidet unn\u00f6tige K\u00fchl-, Transportkosten und die Verschwendung verderblicher Ware.<\/p> <p>Die Mitgliedschaft in einer Schw\u00e4rmerei ist f\u00fcr Kund*innen flexibel: Es gibt weder Mitgliedsbeitr\u00e4ge noch Mindestumsatz oder Bestellpflicht. Jede\/r Kund*in kann bei bis zu drei Schw\u00e4rmereien in seiner N\u00e4he Mitglied sein. Am meisten sch\u00e4tzen Marktschw\u00e4rmer-Mitglieder aber, dass sie die Herkunft ihrer Lebensmittel direkt nachvollziehen k\u00f6nnen. Der pers\u00f6nliche Kontakt mit den Erzeuger*innen schafft Vertrauen in die Qualit\u00e4t der Produkte und ein gutes Gef\u00fchl der Gemeinschaft. Mit jedem Einkauf bei Marktschw\u00e4rmer wird die regionale Wirtschaft gef\u00f6rdert. Marktschw\u00e4rmer hei\u00dft Transparenz und fairer Handel &#8211; f\u00fcr alle.<\/p> <p>Von Frankreich nach Recklinghausen<\/p> <p>Die Idee der Online-Direktvermarktung kommt aus Frankreich, wo seit 2011 unter dem Namen &#8222;La Ruche Qui Dit Oui&#8220; (Der Bienenkorb, der Ja sagt) bereits \u00fcber 800 Schw\u00e4rmereien entstanden sind. In Deutschland startete das Netzwerk im Herbst 2014. Derzeit sind schon mehr als 100 lokale M\u00e4rkte in zehn Bundesl\u00e4ndern ge\u00f6ffnet, weitere 50 Schw\u00e4rmereien befinden sich im Aufbau.<\/p> <p>Nachhaltige regionale Grundversorgung ist gefragt Das Marktschw\u00e4rmer-Netzwerk hat in den letzten Monaten, w\u00e4hrend der stark restriktiven Corona-Einschr\u00e4nkungsma\u00dfnahmen, ein enormes Wachstum verzeichnet. Bestellungen haben sich 2020 im Vergleich zum Vorjahr fast verdoppelt, genauso wie der Gesamtumsatz aller Erzeuger*innen. Seit Pandemiebeginn im M\u00e4rz 2020 konnte ein Zuwachs von +50% von aktiven Erzeuger*innen und neuen Schw\u00e4rmereien verzeichnet werden.<\/p> <p>Immer mehr Menschen wollen wissen, was in ihren Lebensmitteln steckt, wo sie herkommen und wer sie herstellt. Was liegt da n\u00e4her, als die Erzeuger*innen w\u00e4hrend des Einkaufs einfach pers\u00f6nlich danach zu fragen? Die Marktschw\u00e4rmer-Idee macht&#8220;s m\u00f6glich.<\/p> <p><b>Kontakt<\/b><\/p> <p>Marktschw\u00e4rmer<\/p> <p>Sarah K\u00fcper<\/p> <p>Nordcharweg 51<\/p> <p>45657 Recklinghausen<\/p> <p>01735215151<\/p> <p>sarahkueper31@gmail.com<\/p> <p>https:\/\/marktschwaermer.de\/de-DE\/assemblies\/13032<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Marktschw\u00e4rmer-Wochenmarkt in Recklinghausen er\u00f6ffnet am 19.03.21 von 16 &#8211; 18 Uhr im Tr\u00fcffelwerk Recklinghausen. Immer mehr Menschen wollen wissen, was in ihren Lebensmitteln steckt, wo sie herkommen und wer sie herstellt. Was liegt da n\u00e4her, als die Erzeuger*innen w\u00e4hrend des Einkaufs einfach pers\u00f6nlich danach zu fragen? 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