{"id":267291,"date":"2021-05-11T11:31:01","date_gmt":"2021-05-11T10:31:01","guid":{"rendered":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/?p=267291"},"modified":"2021-05-11T11:31:01","modified_gmt":"2021-05-11T10:31:01","slug":"radfahren-am-lago-maggiore","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/radfahren-am-lago-maggiore-10267291\/","title":{"rendered":"Radfahren am Lago Maggiore"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-267292 size-full\" title=\"atemberaubenede Aussichten versch\u00f6nern die Radstrecke \" src=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/402060-e1620728992624.jpg\" alt=\"Panorama des Lago Maggiore\" width=\"300\" height=\"200\" \/>Auf den Etappen des Giro d&#8217;Italia oder Off-Road zwischen Gipfeln und See<\/p> <p>Am 29. Mai wird Verbania am Lago Maggiore Startpunkt der vorletzten Etappe des Giro d&#8217;Italia 2021 sein. Von dort werden die Profis auf spektakul\u00e4rer Alpenstrecke \u00fcber den San-Bernadino- und den Spl\u00fcgen-Pass bis ins Spl\u00fcgental strampeln. Au\u00dferhalb des Top-Events empfiehlt sich Verbania als perfektes Basislager f\u00fcr alle Radbegeisterten. Nicht nur f\u00fcr diejenigen, die sich selbst auf den historischen Etappen des Giro ausprobieren m\u00f6chten. <!--more--><\/p> <p>Macugnaga, Mottarone, Cascata del Toce, Simplonpass &#8211; Radsportbegeisterte aus aller Welt kennen diese Orte im Umland von Verbania. Mit ihnen verbinden sie gro\u00dfartige Momente der Sportgeschichte, Namen wie Marco Pantani, Gilberto Simoni, Alberto Contador. Erbitterte F\u00fchrungsk\u00e4mpfe auf zwei schmalen Reifen. Bewegende Gesten, die bisweilen mehr z\u00e4hlen als der sportliche Triumpf.<\/p> <p>Macugnaga ist eine kleine Gemeinde im Talschluss des Valle Anzasca, am Fu\u00dfe des Monte Rosa Massivs. Hier leben die Menschen, umgeben von nahezu unber\u00fchrter Natur, in einem Rhythmus, der einer l\u00e4ngst vergangenen Zeit anzugeh\u00f6ren scheint. Dass es hier zu jeder Jahreszeit au\u00dfergew\u00f6hnliche Aromen zu entdecken und verkosten gibt, versteht sich beinahe von selbst. F\u00fcr derlei hatten die Profis des Giro d&#8217;Italia nat\u00fcrlich keine Antennen, als sie am 27. Mai 2011 von Bergamo kommend durch das Anzasca-Tal nach Macugnaga rauschten. Auf der langen Steigung vor Macugnaga, dem Ziel dieser 19. Etappe, zog der Spanier Alberto Contador am F\u00fchrungsfeld vorbei. Den Italiener Paolo Tiralongo, der bis dahin allen vorausgefahren war, \u00fcberholte er auch. Kurz vor der Ziellinie in Macugnaga nahm Contador jedoch Tempo aus den Pedalen und \u00fcberlie\u00df seinem ehemaligen Teamkollegen und Freund Tiralongo den Tagessieg.<\/p> <p>Unvergessen &#8211; Pantanis letzter Kampf<\/p> <p>Zu den magischen Orten der Provinz Verbano-Cusio-Ossola, deren Hauptort Verbania ist, geh\u00f6rt die Cascata del Toce, einer der h\u00f6chsten Wasserf\u00e4lle im Alpenraum. \u00dcber 143 Meter st\u00fcrzen die Wassermassen hier ins Formazza-Tal. 2003 war die Cascata del Toce Ziel der vorletzten Etappe des seit 1909 ausgetragenen Radrennens. Als Tagessieger radelte Gilberto Simoni ins Ziel. F\u00fcr Italiens Radsport-Enthusiasten aber wird diese Steigung f\u00fcr immer mit einem anderen Namen verbunden sein &#8211; Marco Pantani. Der &#8222;Pirat&#8220;, wie Pantani wegen seines Looks genannt wurde, k\u00e4mpfte hier ein allerletztes Mal. Ein Jahr sp\u00e4ter starb die Radsportikone, deren Karriere von Doping-Skandalen, aber auch von einem besonderen Triumpf gezeichnet war. 1998 hatte Pantani die Tour de France und den Giro d&#8217;Italia gewonnen. Bei beiden gro\u00dfen Rennen im selben Kalenderjahr den Titel zu holen, hat nach ihm bis heute keiner mehr geschafft.<\/p> <p>Die Bergetappen des Giro sind Herausforderungen, denen sich wohl nur extremtrainierte Amateure stellen wollen. F\u00fcr sportliche Rennradfans mit &#8222;normaler&#8220; Ambition empfiehlt sich Verbania mit einer ganzen Reihe von leichteren und anspruchsvolleren Strecken, die landschaftliche Reize mit genussvollen Etappenzielen vereinen. Etwa die Rundtour von Verbania \u00fcber Locarno durch die Cento Valli und \u00fcber Domodossola, den Hauptort des Ossola-Tals, nach Verbania zur\u00fcck.<\/p> <p>Atemberaubendes Panorama erwartet Rad-Begeisterte auch auf dem Parcours, der sie \u00fcber Cannero Riviera und den Sacro Monte SS. Trinit\u00e0 di Ghiffa, einen Wallfahrtsort oberhalb des Lago Maggiore, nach Arizzano und zur\u00fcck nach Verbania f\u00fchrt.<\/p> <p>Abseits der Asphaltpisten<\/p> <p>Mountainbikern, die den Adrenalin-Kick suchen, und allen, die mit Kindern unterwegs sind und kaum befahrene Strecken inmitten der Natur bevorzugen, bietet die Region Verbano-Cusio-Ossola ebenfalls abwechslungsreiche Pisten unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade. Etwa im Nationalpark Val Grande, der sich seit Aufgabe der der Alm- und Waldwirtschaft Mitte des vergangenen Jahrhunderts zu einer faszinierenden Wildnis entwickelt hat. Das urt\u00fcmliche Walserdorf Campello Monti bietet sich f\u00fcr eine Off-Road-Etappe ebenso an wie der Monterosso, ein waldiger H\u00fcgel im Hinterland der Borrom\u00e4ischen Bucht. Unterhalb des Monte Mottarone, der beim Giro d&#8217;Italia auch schon mehrmals erklommen werden musste, lockt der Giardino Alpinia. In diesem besonderen botanischen Garten sind \u00fcber 1000 Alpen-Pflanzenarten vereint. Zwischen Enzian und Alpenrosen bietet sich hier, in 800 Metern H\u00f6he, eine unvergesslicher Lago Maggiore-Blick.<\/p> <p>2005 gr\u00fcndete Roberto Maggioni Maggioni Tourist Marketing in Berlin, ein Unternehmen, das sich als Kommunikations- und Marketingagentur auf die internationale Tourismusbranche fokussiert. 2021 schreibt die Agentur nun ein neues Kapitel Unternehmensgeschichte und fusioniert zu: Maggioni Gretz Tourist Marketing &amp; PR<\/p> <p>Wie bereits die ehemalige Firma, ist die neue dazu bestrebt, individuelle Kommunikations- und Marketingstrategien zu entwickeln, um die Sichtbarkeit touristischer Destinationen oder Leistungstr\u00e4ger zu maximieren oder diese, mit Fokus auf deutschsprachige M\u00e4rkte, als attraktive Reisedestinationen zu positionieren.<\/p> <p><b>Firmenkontakt<\/b><\/p> <p>Consorzio Maggiore c\/o Maggioni Gretz GmbH<\/p> <p>Roberto Maggioni<\/p> <p>Dietrich-Bonhoeffer-Str. 3<\/p> <p>10407 Berlin<\/p> <p>030 44044398<\/p> <p>r.maggioni@maggioni-gretz.de<\/p> <p><a target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" href=\"https:\/\/maggioni-gretz.de\"  target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">https:\/\/maggioni-gretz.de<\/a><\/p> <p><b>Pressekontakt<\/b><\/p> <p>Maggioni Gretz GmbH<\/p> <p>Susanne Kilimann<\/p> <p>Dietrich-Bonhoeffer-Str. 3<\/p> <p>10407 Berlin<\/p> <p>030 44044398<\/p> <p><a href=\"mailto:presse@maggioni-gretz.de\">presse@maggioni-gretz.de<\/a><\/p> <p><a target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" href=\"https:\/\/maggioni-gretz.de\"  target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">https:\/\/maggioni-gretz.de<\/a><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auf den Etappen des Giro d&#8217;Italia oder Off-Road zwischen Gipfeln und See Am 29. Mai wird Verbania am Lago Maggiore Startpunkt der vorletzten Etappe des Giro d&#8217;Italia 2021 sein. Von dort werden die Profis auf spektakul\u00e4rer Alpenstrecke \u00fcber den San-Bernadino- und den Spl\u00fcgen-Pass bis ins Spl\u00fcgental strampeln. Au\u00dferhalb des Top-Events empfiehlt sich Verbania als perfektes<\/p>\n","protected":false},"author":12,"featured_media":267292,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[104],"tags":[],"class_list":["post-267291","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-reisen-touristik"],"amp_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/267291","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-json\/wp\/v2\/users\/12"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=267291"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/267291\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":267293,"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/267291\/revisions\/267293"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-json\/wp\/v2\/media\/267292"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=267291"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=267291"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=267291"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}