{"id":267481,"date":"2021-09-18T11:05:15","date_gmt":"2021-09-18T10:05:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/?p=267481"},"modified":"2021-09-18T11:05:15","modified_gmt":"2021-09-18T10:05:15","slug":"zum-welt-alzheimertag-hoerverlust-ist-der-groesste-beeinflussbare-risikofaktor-bei-demenz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/zum-welt-alzheimertag-hoerverlust-ist-der-groesste-beeinflussbare-risikofaktor-bei-demenz-10267481\/","title":{"rendered":"Zum Welt-Alzheimertag: H\u00f6rverlust ist der gr\u00f6\u00dfte beeinflussbare Risikofaktor bei Demenz"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-267482 size-full\" title=\"der Austausch mit Menschen ist f\u00fcr die geitsige Gesundheit enorm wichtig\" src=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/407733-e1631959420382.jpg\" alt=\"ein \u00e4lteres Paar beim Fr\u00fchst\u00fcck im Bett\" width=\"300\" height=\"200\" \/>Anl\u00e4sslich des weltweiten Aktionstages am 21.09.2021 kl\u00e4rt MED-EL, f\u00fchrender Hersteller von implantierbaren H\u00f6rl\u00f6sungen, einmal mehr \u00fcber die Bedeutung eines guten H\u00f6rverm\u00f6gens f\u00fcr die k\u00f6rperliche und geistige Gesundheit auf<\/p> <p>Rund 1,6 Millionen Menschen leiden deutschlandweit an Demenz. Und obwohl die Zahl der Betroffenen mit t\u00e4glich rund 900 Neuerkrankten kontinuierlich steigt, gibt es bislang kein Heilmittel gegen die Krankheit, die vor allem im hohen Alter auftritt. Auch die Ursachen des komplexen Krankheitsbildes werden noch immer nicht vollst\u00e4ndig verstanden. <!--more-->Doch aktuelle Forschungsergebnisse bringen nun neue Erkenntnisse: So belegen Studien nicht nur, dass eine altersbedingte Schwerh\u00f6rigkeit einen direkten Einfluss auf eine Demenzentwicklung haben kann, sondern zeigen dar\u00fcber hinaus, dass H\u00f6rverlust sogar der am besten beeinflussbare Risikofaktor1 f\u00fcr eine solche Erkrankung darstellt. Warum ein gutes H\u00f6rverm\u00f6gen zu einem gesunden Altwerden einen entscheidenden Beitrag leisten kann, warum H\u00f6rverlust niemals alternativlos ist und was jede*r einzelne zum Schutz seiner Ohren tun kann, erkl\u00e4rt MED-EL anl\u00e4sslich des Welt-Alzheimertages am 21.09.2021 gemeinsam mit Prof. Hubert L\u00f6wenheim, Direktor der Universit\u00e4ts-HNO Klinik T\u00fcbingen:<\/p> <p>Gutes H\u00f6ren ist wichtig &#8211; auch und gerade f\u00fcr die geistige Gesundheit<\/p> <p>&#8222;Inzwischen wei\u00df man, dass fortschreitender H\u00f6rverlust nicht nur das Risiko f\u00fcr andere mentale Erkrankungen wie Depression, sondern eben auch f\u00fcr Demenz erh\u00f6hen kann. Interessanterweise steigt dabei das Risiko f\u00fcr die Entwicklung einer Demenz mit dem Grad des H\u00f6rverlustes. So ist das Risiko f\u00fcr Demenz bei hochgradiger<\/p> <p>Schwerh\u00f6rigkeit etwa um das F\u00fcnffache erh\u00f6ht. Damit ist Schwerh\u00f6rigkeit nach einer aktuellen Studie, die im Lancet publiziert wurde, der gr\u00f6\u00dfte zu beeinflussende Einzelfaktor f\u00fcr die Entwicklung von Demenz&#8220;, fasst Prof. Hubert L\u00f6wenheim den aktuellen Wissensstand in Bezug auf die Demenzpr\u00e4vention zusammen. Erkenntnisse, die deutlich machen, wie wichtig eine fr\u00fchzeitige Behandlung von H\u00f6rverlust ist, um einer Demenzerkrankung vorzubeugen. Doch gerade hierzulande tun sich Betroffene mit H\u00f6rhilfen oft schwer. Denn anders als etwa bei einer Sehschw\u00e4che, ist H\u00f6rverlust noch immer stigmatisiert. Die Folge: Menschen, die unter einem fortschreitenden H\u00f6rverlust leiden, finden sich h\u00e4ufig mit ihrer Situation ab, da sie keine H\u00f6rger\u00e4te tragen m\u00f6chten, die ihre H\u00f6rminderung f\u00fcr jede*n sichtbar macht. Ein weiteres Problem stellt das mangelnde Wissen um die Behandlungsoptionen jenseits von konventionellen H\u00f6rl\u00f6sungen dar. Denn oft herrscht die Meinung vor, dass wenn H\u00f6rger\u00e4te nicht mehr helfen, alle M\u00f6glichkeiten ausgesch\u00f6pft seien. Dabei gibt es seit mehr als 30 Jahren mit modernen H\u00f6rimplantaten eine medizintechnische Alternative, die hochgradigen H\u00f6rverlust erfolgreich behandelt und gerade dann erfolgreich sein kann, wenn H\u00f6rger\u00e4te nicht mehr ausreichen. Denn, w\u00e4hrend ein klassisches H\u00f6rger\u00e4t alle Ger\u00e4usche einfach nur verst\u00e4rkt und somit auf ein zumindest teilweise intaktes Geh\u00f6r angewiesen ist, kann ein H\u00f6rimplantat den H\u00f6rsinn komplett ersetzen. Damit kann es Nutzer*innen auch dann ein H\u00f6rerlebnis erm\u00f6glichen, wenn Teile des Geh\u00f6rs unwiderruflich defekt sind &#8211; und das bis ins hohe Alter. Wie sie auch die Ged\u00e4chtnisleistung positiv beeinflussen k\u00f6nnen, wei\u00df Prof. Hubert L\u00f6wenheim: &#8222;Der Zusammenhang zwischen kognitivem Verlust und Demenz ist in den letzten Jahren erst neu gefunden geworden. Damit verbunden ist die Annahme oder die Hypothese, dass eine Behandlung eine dementielle Entwicklung verhindern kann. Das ist eine sehr interessante Fragestellung, die auch bereits in ersten Studien untersucht worden ist. Und es gibt tats\u00e4chlich Hinweise daf\u00fcr, dass die Ged\u00e4chtnisleistung durch die Versorgung mit H\u00f6rger\u00e4ten und Cochlea-Implantaten verbessert werden konnte.&#8220;<\/p> <p>Vorsicht ist besser als Nachsicht<\/p> <p>Doch die beste H\u00f6rl\u00f6sung ist und bleibt jene, die gar nicht erst gebraucht wird. Daher gilt es das Geh\u00f6r schon fr\u00fchzeitig bestm\u00f6glich zu sch\u00fctzen und L\u00e4rmquellen zu vermeiden, zum Beispiel durch das Tragen von Ohropax auf Konzerten oder indem der Lautst\u00e4rkeregler des Fernsehers auf ein vertr\u00e4gliches Ma\u00df eingestellt wird. Denn: &#8222;Altersschwerh\u00f6rigkeit ist eine sogenannte komplexe Erkrankung. Das hei\u00dft, es liegen sowohl innere Ursachen als auch \u00e4u\u00dfere Ursachen vor. Bei den inneren Ursachen handelt es sich im Wesentlichen um genetische Ursachen und bei den \u00e4u\u00dferen Ursachen ist es im Wesentlichen die durch die Zivilisation bestehende L\u00e4rmbelastung. Die genetischen Ursachen k\u00f6nnen wir zurzeit noch nicht beeinflussen, die L\u00e4rmbelastung jedoch schon. Und das hei\u00dft also, ein Leben lang unn\u00f6tige L\u00e4rmbelastung vermeiden: am Arbeitspatz, aber auch im Freizeitl\u00e4rmbereich. Das T\u00fcckische an der L\u00e4rmbelastung ist, dass die Sch\u00e4digungen durch L\u00e4rmereignisse eben sehr, sehr langsam und nach und nach entstehen, L\u00e4rm sch\u00e4digt die Sinneszellen in der H\u00f6rschnecke. Und diese Sinneszellen sind \u00e4u\u00dferst empfindlich und verlieren bei L\u00e4rmbelastung langsam ihre Funktionsf\u00e4higkeit und sterben anschlie\u00dfend ab. Sind diese Sinneszellen dann einmal verloren gegangen, k\u00f6nnen sie nicht wieder ersetzt werden. Das hei\u00dft, eine Regeneration ist nicht m\u00f6glich und der leider dadurch resultierende Funktionsverlust f\u00fcr das H\u00f6ren ist irreversibel&#8220;, erkl\u00e4rt Prof. L\u00f6wenheim, Wer dies verhindern m\u00f6chte, sollte also auf seine Ohren achten. Ein intaktes H\u00f6rverm\u00f6gen kann nicht nur vor einer dementiellen Entwicklung sch\u00fctzen, sondern auch vor anderen Krankheitsbildern wie Depressionen oder auch Unf\u00e4llen im Stra\u00dfenverkehr oder St\u00fcrzen. Alle, die bei sich oder den Liebsten eine Schwerh\u00f6rigkeit vermuten, sollten daher unbedingt den HNO-Arzt aufsuchen. Denn heutzutage gibt es f\u00fcr jede Art von H\u00f6rverlust die passende Behandlung &#8211; und diese erh\u00e4lt nicht nur das H\u00f6rverm\u00f6gen bis ins hohe Alter, sondern auch ganz viel Lebensqualit\u00e4t.<\/p> <p>1Dementia prevention, intervention, and care: 2020 report of the Lancet Commission &#8211; The Lancet<\/p> <p>\u00dcber MED-EL<\/p> <p>MED-EL Medical Electronics, f\u00fchrender Hersteller von implantierbaren H\u00f6rl\u00f6sungen, hat es sich zum vorrangigen Ziel gesetzt, H\u00f6rverlust als Kommunikationsbarriere zu \u00fcberwinden. Das \u00f6sterreichische Familienunternehmen wurde von den Branchenpionieren Ingeborg und Erwin Hochmair gegr\u00fcndet, deren richtungsweisende Forschung zur Entwicklung des ersten mikroelektronischen, mehrkanaligen Cochlea-Implantats (CI) f\u00fchrte, das 1977 implantiert wurde und die Basis f\u00fcr das moderne CI von heute bildet. Damit war der Grundstein f\u00fcr das erfolgreiche Unternehmen gelegt, das 1990 die ersten Mitarbeiter aufnahm. Heute besch\u00e4ftigt MED-EL mehr als 2200 Mitarbeiter aus 75 Nationen in 30 Niederlassungen weltweit. Das Unternehmen bietet die gr\u00f6\u00dfte Produktpalette an implantierbaren und implantationsfreien L\u00f6sungen zur Behandlung aller Arten von H\u00f6rverlust; Menschen in 124 L\u00e4ndern h\u00f6ren mithilfe eines Produkts von MED-EL. Zu den H\u00f6rl\u00f6sungen von MED-EL z\u00e4hlen Cochlea- und Mittelohrimplantat-Systeme, ein System zur Elektrisch Akustischen Stimulation, Hirnstammimplantate sowie implantierbare und operationsfreie Knochenleitungsger\u00e4te. <a target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" href=\"http:\/\/www.medel.com\"  rel=\"nofollow\">www.medel.com<\/a><\/p> <p>MED-EL Elektromedizinische Ger\u00e4te Deutschland GmbH<\/p> <p>Die MED-EL Elektromedizinische Ger\u00e4te Deutschland GmbH wurde 1992 als erste Tochterfirma des Innsbrucker Medizintechnik-Unternehmens MED-EL Medical Electronics in Starnberg gegr\u00fcndet. \u00dcber 150 MitarbeiterInnen sind f\u00fcr Nutzer von MED-EL H\u00f6rimplantat-Systemen t\u00e4tig und betreuen Kliniker, Audiologen, Techniker, H\u00f6rakustiker und Verantwortliche im Vertriebsgebiet Deutschland, Niederlande, Finnland, Luxemburg und den ABC Inseln in den Niederl\u00e4ndischen Antillen. Mehr Informationen unter <a target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" href=\"http:\/\/www.medel.de\"  rel=\"nofollow\">www.medel.de<\/a><\/p> <p>MED-EL Schweiz GmbH<\/p> <p>Im Dezember 2017 wurde dar\u00fcber hinaus die MED-EL Schweiz GmbH mit Sitz in T\u00e4gerwilen im Kanton Thurgau gegr\u00fcndet. Diese Niederlassung ist hundertprozentiges Tochterunternehmen der MED-EL Medical Electronics in Innsbruck. Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der MED-EL Schweiz GmbH ist Gregor Dittrich. Das Schweizer Team ist f\u00fcr Nutzer von MED-EL H\u00f6rimplantat-Systemen t\u00e4tig und betreut Kliniker, Audiologen, Techniker, H\u00f6rger\u00e4teakustiker und Verantwortliche in der gesamten Schweiz. <a target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" href=\"http:\/\/www.medel.com\/ch\"  rel=\"nofollow\">www.medel.com\/ch<\/a><\/p> <p>MED-EL Care &amp; Competence Center GmbH<\/p> <p>Die MED-EL Care &amp; Competence Center GmbH mit Sitz in Starnberg ist hundertprozentiges Tochterunternehmen der MED-EL Elektromedizinische Ger\u00e4te Deutschland GmbH. Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der MED-EL Care &amp; Competence Center\u2122 GmbH und der MED-EL Elektromedizinische Ger\u00e4te Deutschland GmbH ist Gregor Dittrich. Mit den MED-EL Care Centern\u2122 in Berlin, Bochum, Dresden, Frankfurt am Main, Hannover, M\u00fcnchen und T\u00fcbingen, sowie in Helsinki und dem niederl\u00e4ndischen Utrecht erf\u00fcllt das Unternehmen den Anspruch eines lokalen Kompetenzzentrums und bietet Informationen rund um das Thema MED-EL H\u00f6rimplantat-L\u00f6sungen und Nachsorge. Speziell geschulte Experten bieten umfassenden Service und Informationen f\u00fcr Menschen, die bereits ein H\u00f6rimplantat nutzen sowie Menschen mit H\u00f6rverlust. Zudem unterst\u00fctzt das Unternehmen durch die enge Zusammenarbeit mit Kliniken sowie durch qualitativ hochwertige Fort- und Weiterbildungsprogramme den gesamten Versorgungs- und Nachsorgeprozess. \u00d6ffnungszeiten der MED-EL Care Center\u2122 und weitere Informationen zur MED-EL Care &amp; Competence Center GmbH unter <a target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" href=\"http:\/\/www.medel.de\"  rel=\"nofollow\">www.medel.de<\/a><\/p> <p><b>Firmenkontakt<\/b><\/p> <p>MED-EL Elektromedizinische Ger\u00e4te Deutschland GmbH<\/p> <p>Julia Kujawa<\/p> <p>Moosstra\u00dfe 7 \/ 2.OG<\/p> <p>82319 Starnberg<\/p> <p>+49 (0)8151 77 03 73<\/p> <p>julia.kujawa@medel.de<\/p> <p>http:\/\/www.medel.com\/de\/<\/p> <p><b>Pressekontakt<\/b><\/p> <p>COMEO Dialog Werbung PR GmbH<\/p> <p>Anna Greiner<\/p> <p>Hofmannstr. 7A<\/p> <p>81379 M\u00fcnchen<\/p> <p>+49 (0)89 74 888 2 20<\/p> <p>greiner@comeo.de<\/p> <p>http:\/\/www.comeo.de<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Anl\u00e4sslich des weltweiten Aktionstages am 21.09.2021 kl\u00e4rt MED-EL, f\u00fchrender Hersteller von implantierbaren H\u00f6rl\u00f6sungen, einmal mehr \u00fcber die Bedeutung eines guten H\u00f6rverm\u00f6gens f\u00fcr die k\u00f6rperliche und geistige Gesundheit auf Rund 1,6 Millionen Menschen leiden deutschlandweit an Demenz. 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