{"id":267760,"date":"2022-03-18T12:44:04","date_gmt":"2022-03-18T11:44:04","guid":{"rendered":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/?p=267760"},"modified":"2022-03-18T12:44:04","modified_gmt":"2022-03-18T11:44:04","slug":"einkaufen-ohne-einkaeufer-ist-das-die-zukunft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/einkaufen-ohne-einkaeufer-ist-das-die-zukunft-10267760\/","title":{"rendered":"Einkaufen ohne Eink\u00e4ufer &#8211; ist das die Zukunft?"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-267761 size-full\" title=\"Expertin in Sachen Einkauf \" src=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/415452-e1647603764980.jpg\" alt=\"Tanja Dammann-G\u00f6tsch\" width=\"300\" height=\"169\" \/>Tanja Dammann-G\u00f6tsch geht der Frage auf den Grund, ob Eink\u00e4ufer zuk\u00fcnftig durch k\u00fcnstliche Intelligenz und Software ersetzt werden.<\/p> <p>&#8222;Einkaufen ohne Eink\u00e4ufer &#8211; so habe ich es vor Kurzem auf der Werbeanzeige eines elektronischen Kataloganbieters gelesen&#8220;, berichtet Tanja Dammann-G\u00f6tsch und stellt die Frage in den Raum, ob Eink\u00e4ufer in Zukunft durch k\u00fcnstliche Intelligenz und Software ersetzt werden. <!--more-->Die erfahrene Einkaufsexpertin sieht in den Entwicklungen Fluch und Segen zugleich und erz\u00e4hlt: &#8222;Ich pers\u00f6nlich m\u00f6chte privat den Roboter, der meinen Rasen m\u00e4ht, sowie den, der staubsaugt und den Boden wischt, nicht mehr missen.&#8220; Vertieft hat sie dieses Thema auch in einem ihrer Beitr\u00e4ge auf Social Media, in welchem sie aufgreift, wie viele Aufgaben mittlerweile von Robotern \u00fcbernommen werden. &#8222;Ich habe mich hier damit befasst, dass eine Vielzahl von Aufgaben bereits durch k\u00fcnstliche Intelligenz ausgef\u00fchrt werden. Gerade im Service-Bereich, zum Beispiel im Bankwesen oder wenn wir \u00fcber ein Internetportal Termine buchen, begegnen uns intelligente Programme&#8220;, so Tanja Dammann-G\u00f6tsch. Aus den Kommentaren ging hervor, dass allein die Begriffe Robotik, k\u00fcnstliche Intelligenz oder denkende Software unterschiedliche Reaktionen ausl\u00f6sen. Einige Menschen haben diesbez\u00fcglich die Bef\u00fcrchtung, bald durch die Technik ersetzt zu werden. Dass die Entwicklungen in diesem Bereich herausfordernd sind, zeige sich zum Beispiel anhand des Ph\u00e4nomens der Fotoapparate, wie Tanja Dammann-G\u00f6tsch vertieft: &#8222;Denken Sie hier nur an das Unternehmen Kodak. Fr\u00fcher hatte jeder einen normalen Fotoapparat mit den dazugeh\u00f6rigen Filmen zuhause. Heute nutzen die meisten Menschen ihr Smartphone oder Digitalkameras zum Fotografieren.&#8220; Die technischen Fortschritte hinsichtlich der Digitalisierung und Software, die \u00fcber die vergangenen Jahrzehnte erfolgten, h\u00e4tten einige Unternehmen bitter zu sp\u00fcren bekommen.<\/p> <p>Insbesondere im Zusammenhang mit Innovation spielen KI und Software eine gro\u00dfe Rolle. Der grundlegende Gedanke sei, dass die Menschen monotone, immer wiederkehrende T\u00e4tigkeiten an Maschinen und Programme abgeben wollen. &#8222;Ob das nun der Rasenm\u00e4her-Roboter ist, oder das Chat- bzw. Telefonprogramm bei der Bank, die Smart Speaker, die wir nach dem Wetter fragen oder die allseits beliebte Suchmaschine, die uns die Route zu einem Kunden oder die Telefonnummer des neuen italienischen Restaurants ausspuckt,&#8220; z\u00e4hlt Tanja Dammann-G\u00f6tsch auf. An all das habe man sich gew\u00f6hnt und k\u00f6nne sich kaum mehr vorstellen, wie das Leben davor eigentlich war. Der Trend werde sich laut Dammann-G\u00f6tsch auch in den kommenden Jahren fortsetzen, dennoch hat sie hierzu auch einen Kritikpunkt: &#8222;Bei \u00dcberwachungsrobotern, an denen einige Unternehmen bereits arbeiten, sagt mir mein gesunder Menschenverstand, dass Vorsicht geboten ist. Ich selbst finde es gro\u00dfartig, wenn uns die Arbeit erleichtert wird, bin allerdings auch skeptisch, wenn es um das Thema \u00dcberwachung geht.&#8220; Sie r\u00e4t zur Wachsamkeit bei Entwicklungen auf diesem Gebiet, aber generell die Innovationsfreude und Offenheit f\u00fcr die kommenden Technologien zu bewahren.<\/p> <p>In einer Reaktion auf ihren Social-Media-Beitrag wird darauf Bezug genommen, dass innerhalb der Einkaufsabteilungen deutlicher Handlungs- und Verbesserungsbedarf besteht und es klare Reglementierungen ohne zu viele Verbote geben m\u00fcsse. &#8222;Eine spannende Sichtweise zum Thema, die zeigt, dass die Entwicklungen etwas in uns ausl\u00f6sen&#8220;, bekr\u00e4ftigt Tanja Dammann-G\u00f6tsch.<\/p> <p>K\u00fcnstliche Intelligenz wird aufgrund des beschleunigten digitalen Wandels bereits heute in vielen Unternehmen genutzt. Einer Umfrage zufolge seien 84 Prozent der Entscheider in Industrieunternehmen davon \u00fcberzeugt, dass sich die k\u00fcnstliche Intelligenz skalieren wird und dass Eink\u00e4uferinnen und Eink\u00e4ufer ebenfalls immer mehr damit in Ber\u00fchrung kommen werden. Allerdings obliegt es den Einkaufsabteilungen selbst zu entscheiden, wie sie in Zukunft durch KI und Software unterst\u00fctzt werden wollen. Das Ziel sollte sein, dass die Mitarbeiter und das Unternehmen in jedem Prozess ideal unterst\u00fctzt und die damit einhergehenden unternehmenskulturellen Ver\u00e4nderungen gemeinsam angepackt werden, wie Tanja Dammann-G\u00f6tsch hervorhebt: &#8222;Die Mitarbeiter sollen anhand der Daten, die sie unter anderem von der k\u00fcnstlichen Intelligenz vermittelt bekommen, Innovationen und damit das Wachstum vorantreiben k\u00f6nnen. Alles in allem soll KI somit eine Entlastung in der Einkaufsabteilung und im Service bringen &#8211; und ich bin fest davon \u00fcberzeugt, dass dies eintreten wird.&#8220; Abschlie\u00dfend sei festzuhalten, dass sich der Einkauf jetzt und in Zukunft mit KI, Robotik und denkender Software auseinandersetzen muss, damit diese zum Vorteil genutzt werden und Zeit f\u00fcr die wirklich wichtigen Dinge geschaffen wird.<\/p> <p>In ihrem pers\u00f6nlichen <a target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" href=\"https:\/\/www.dammann-goetsch.consulting\/aktuelles\/\"  rel=\"nofollow\">Blog<\/a> greift Tanja Dammann-G\u00f6tsch viele weitere Themen rund um den Einkauf auf und auch in ihrem <a target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" href=\"https:\/\/www.dammann-goetsch.consulting\/podcast\/\"  rel=\"nofollow\">Podcast<\/a> bietet sie strategische Einkaufthemen zum Nachh\u00f6ren.<\/p> <p>Mehr Informationen und Kontakt zu Dammann-G\u00f6tsch Consulting &#8211; Erfolgsfaktor Einkauf &#8211; gibt es hier: <a target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" href=\"https:\/\/www.dammann-goetsch.consulting\/\"  rel=\"nofollow\">https:\/\/www.dammann-goetsch.consulting\/<\/a><\/p> <p>Die Einkauf-Expertin Tanja Dammann-G\u00f6tsch ist Ratgeberin, Leaderin und Vertraute f\u00fcr Einkauf und Verkauf und arbeitet mit Unternehmen in internationalem Kontext. Ihre Fachexpertise im industriellen Einkauf, strategischen Einkauf sowie Projekteinkauf und weiteren Qualifikationen wie beispielsweise Interim Management, Einkaufsstrategien und Verhandlungsf\u00fchrung paart sie mit viel Kreativit\u00e4t und Flexibilit\u00e4t. Durch ihre F\u00fchrungserfahrung mit interdisziplinarischen Teams in internationalen Projekten gelingt es ihr, den Einkauf zum international kompetenten Botschafter des Unternehmens zu machen. Immer mit ihrem Credo: Im Einkauf liegt der Gewinn &#8211; und der Gewinn wird vom Menschen gemacht.<\/p> <p><b>Kontakt<\/b><\/p> <p>Tanja Dammann-G\u00f6tsch<\/p> <p>Tanja Dammann-G\u00f6tsch<\/p> <p>Am Haubenflug 12<\/p> <p>63454 Hanau<\/p> <p>+49 6181 9068-776<\/p> <p>+49 6181 9068-939<\/p> <p>tdg@purchasing-professional.com<\/p> <p>http:\/\/www.purchasing-professional.com\/<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Tanja Dammann-G\u00f6tsch geht der Frage auf den Grund, ob Eink\u00e4ufer zuk\u00fcnftig durch k\u00fcnstliche Intelligenz und Software ersetzt werden. &#8222;Einkaufen ohne Eink\u00e4ufer &#8211; so habe ich es vor Kurzem auf der Werbeanzeige eines elektronischen Kataloganbieters gelesen&#8220;, berichtet Tanja Dammann-G\u00f6tsch und stellt die Frage in den Raum, ob Eink\u00e4ufer in Zukunft durch k\u00fcnstliche Intelligenz und Software ersetzt<\/p>\n","protected":false},"author":12,"featured_media":267761,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[45],"tags":[],"class_list":["post-267760","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-karriere-beruf-bildung"],"amp_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/267760","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-json\/wp\/v2\/users\/12"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=267760"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/267760\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":267762,"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/267760\/revisions\/267762"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-json\/wp\/v2\/media\/267761"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=267760"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=267760"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=267760"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}