{"id":267799,"date":"2022-03-30T12:23:57","date_gmt":"2022-03-30T11:23:57","guid":{"rendered":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/?p=267799"},"modified":"2022-03-30T12:23:57","modified_gmt":"2022-03-30T11:23:57","slug":"reform-der-grundsteuer-ab-2025-es-besteht-schon-jetzt-handlungsbedarf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/reform-der-grundsteuer-ab-2025-es-besteht-schon-jetzt-handlungsbedarf-10267799\/","title":{"rendered":"Reform der Grundsteuer ab 2025: Es besteht schon jetzt Handlungsbedarf!"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-267800 size-full\" title=\"der Steuerberater informiert \u00fcber die Grundsteuer\" src=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/416052-e1648639374360.jpg\" alt=\"Roland Franz\" width=\"300\" height=\"416\" \/>Zum 1. Januar 2025 wird die neue Grundsteuer in Kraft treten. Mit der Verabschiedung des Gesetzespakets zur Reform der Grundsteuer hat der Gesetzgeber ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts umgesetzt. Steuerberater Roland Franz, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrender Gesellschafter der Steuerberatungs- und Rechtsanwaltskanzlei Roland Franz &amp; Partner in D\u00fcsseldorf, Essen und Velbert, erkl\u00e4rt hierzu: &#8222;Damit verliert der Einheitswert als Berechnungsgrundlage seine G\u00fcltigkeit. Die Mehrzahl der Bundesl\u00e4nder folgt bei der Reform dem Bundesmodell.&#8220;<!--more--><\/p> <p>Einzelheiten: Im Bereich der sogenannten Grundsteuer A (land- und forstwirtschaftliches Verm\u00f6gen\/ Betriebe der Land- und Forstwirtschaft) setzen die meisten L\u00e4nder das Bundesmodell um. Im Bereich der sogenannten Grundsteuer B (Grundverm\u00f6gen\/Grundst\u00fccke) weichen die L\u00e4nder Saarland und Sachsen lediglich bei der H\u00f6he der Steuermesszahlen vom Bundesmodell ab. Steuerberater Roland Franz gibt zu bedenken, dass die L\u00e4nder Baden-W\u00fcrttemberg, Bayern, Hamburg, Hessen und Niedersachsen hingegen ein eigenes Grundsteuermodell anwenden.<\/p> <p>Auf der Grundlage des reformierten Grundsteuer- und Bewertungsrechts sind f\u00fcr alle rund 36 Millionen wirtschaftlichen Einheiten des Grundbesitzes neue Bemessungsgrundlagen f\u00fcr Zwecke der Grundsteuer zu ermitteln.<\/p> <p>Das bisherige Verfahren zur Ermittlung der Grundsteuer bleibt erhalten:<\/p> <p>Grundsteuerwert x Steuermesszahl x Hebesatz = Grundsteuer<\/p> <p>&#8211; Grundsteuerwert: Ermittelt das Finanzamt anhand einer Feststellungserkl\u00e4rung<\/p> <p>&#8211; Steuermesszahl: Gesetzlich festgelegt<\/p> <p>&#8211; Hebesatz: Legt Stadt beziehungsweise Gemeinde fest<\/p> <p>Feststellungserkl\u00e4rung zur Ermittlung des Grundsteuerwerts auf den 1. Januar 2022<\/p> <p>In einer Hauptfeststellung auf den 1. Januar 2022 sind neue Grundsteuerwerte festzustellen, die der Grundsteuer ab dem Kalenderjahr 2025 zugrunde gelegt werden.<\/p> <p>F\u00fcr Wohngrundst\u00fccke sind hierzu im Wesentlichen folgende Angaben erforderlich:<\/p> <p>&#8211; Lage des Grundst\u00fccks<\/p> <p>&#8211; Grundst\u00fccksfl\u00e4che<\/p> <p>&#8211; Bodenrichtwert<\/p> <p>&#8211; Geb\u00e4udeart<\/p> <p>&#8211; Wohnfl\u00e4che<\/p> <p>&#8211; Baujahr des Geb\u00e4udes<\/p> <p>Diese Angaben \u00fcbermitteln Grundst\u00fcckseigent\u00fcmer*innen in einer Feststellungserkl\u00e4rung ihrem Finanzamt. Entscheidend f\u00fcr alle Angaben ist laut Steuerberater Roland Franz dabei der Stand zum Stichtag 1. Januar 2022.<\/p> <p>Wichtig: Grundst\u00fcckseigent\u00fcmer*innen m\u00fcssen nicht bereits zum 1. Januar 2022 aktiv werden.<\/p> <p>Die Aufforderung zur Abgabe der Feststellungserkl\u00e4rung wird &#8211; so die Finanzverwaltung &#8211; voraussichtlich Ende M\u00e4rz 2022 durch \u00f6ffentliche Bekanntmachung erfolgen. Die elektronisch abzugebenden Feststellungserkl\u00e4rungen sollen dann ab 1. Juli 2022 \u00fcber die Steuer-Onlineplattform ELSTER eingereicht werden.<\/p> <p>Grundsteuerwertbescheid und Grundsteuermessbescheid<\/p> <p>Anhand der Angaben in der Grundsteuererkl\u00e4rung berechnet das Finanzamt den Grundsteuerwert und stellt einen Grundsteuerwertbescheid aus. Au\u00dferdem berechnet das Finanzamt anhand einer gesetzlich festgeschriebenen Steuermesszahl den Grundsteuermessbetrag und stellt einen Grundsteuermessbescheid aus.<\/p> <p>&#8222;Beide Bescheide sind keine Zahlungsaufforderungen&#8220;, erinnert Steuerberater Roland Franz und f\u00fchrt weiter aus: &#8222;Sie sind die Grundlage f\u00fcr die Festsetzung der Grundsteuer durch die Stadt oder Gemeinde. Den St\u00e4dten und Gemeinden stellt das Finanzamt elektronisch die Daten zur Verf\u00fcgung, die f\u00fcr die Berechnung der Grundsteuer erforderlich sind.&#8220;<\/p> <p>Grundsteuerbescheid von Stadt oder Gemeinde<\/p> <p>Anhand der \u00fcbermittelten Daten ermittelt dann abschlie\u00dfend die Stadt beziehungsweise Gemeinde die zu zahlende Grundsteuer. Dazu multipliziert sie den Grundsteuermessbetrag mit dem Hebesatz, der von der Stadt beziehungsweise Gemeinde festgelegt wird. Daraus ergibt sich die zu zahlende Grundsteuer, die als Grundsteuerbescheid in der Regel an den beziehungsweise die Eigent\u00fcmer*innen gesendet wird.<\/p> <p>Der Hebesatz soll durch die St\u00e4dte und Gemeinden so angepasst werden, dass die Grundsteuerreform f\u00fcr die jeweilige Stadt oder Gemeinde m\u00f6glichst aufkommensneutral ist. F\u00fcr die einzelnen Steuerpflichtigen kann sich die H\u00f6he der Grundsteuer jedoch \u00e4ndern.<\/p> <p>Start der neuen Grundsteuer<\/p> <p>Die neu berechnete Grundsteuer ist ab dem Jahr 2025 auf Grundlage des Grundsteuerbescheides zu zahlen, bis dahin gelten bestehende Regelungen fort.<\/p> <p>Feststellungserkl\u00e4rung zur Ermittlung des Grundsteuerwerts auf den 1. Januar 2022<\/p> <p>Steuerberater Roland Franz stellt noch einmal klar: &#8222;Die elektronisch abzugebenden Feststellungserkl\u00e4rungen an Ihr Finanzamt &#8211; als Grundlage f\u00fcr die Berechnung der Grundsteuer &#8211; sollen ab 1. Juli 2022 \u00fcber die Steuer-Onlineplattform ELSTER eingereicht werden.&#8220;<\/p> <p>Was im Gr\u00fcndungsjahr 1979 mit klassischer Steuerberatung begann, hat sich im Laufe der Jahre zu einem fach\u00fcbergreifenden Full-Service-Angebot entwickelt. Die Kanzlei Roland Franz &amp; Partner in D\u00fcsseldorf, Essen und Velbert ist seit mehr als 30 Jahren die erste Adresse f\u00fcr kompetente Steuerberatung, Rechtsberatung und mehr. Die rund 30 Mitarbeiter der drei Niederlassungen bieten individuelle, auf die jeweilige Situation angepasste, L\u00f6sungen. Die ersten Schritte zur Realisierung einer fach\u00fcbergreifenden Mandantenberatung wurden bereits Anfang der 90er Jahre durch Kooperation mit einer Wirtschaftspr\u00fcfungspraxis und einer Rechtsanwaltskanzlei im gleichen Hause geschaffen. Heute bietet Roland Franz &amp; Partner als leistungsstarke Partnerschaftsgesellschaft vielf\u00e4ltige Beratungs- und Serviceleistungen aus einer Hand, die f\u00fcr die Mandanten Synergieeffekte auf hohem Niveau sowie eine Minimierung des Koordinationsaufwandes gleicherma\u00dfen nutzbar machen.<\/p> <p><b>Firmenkontakt<\/b><\/p> <p>Roland Franz &amp; Partner, Steuerberater &#8211; Rechtsanw\u00e4lte<\/p> <p>Bettina M. Rau-Franz<\/p> <p>Moltkeplatz 1<\/p> <p>45138 Essen<\/p> <p>0201-81095-0<\/p> <p>kontakt@franz-partner.de<\/p> <p><a target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" href=\"http:\/\/www.franz-partner.de\"  target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">http:\/\/www.franz-partner.de<\/a><\/p> <p><b>Pressekontakt<\/b><\/p> <p>GBS-Die PublicityExperten<\/p> <p>Dr. Alfried Gro\u00dfe<\/p> <p>Am Ruhrstein 37c<\/p> <p>45133 Essen<\/p> <p>0201-8419594<\/p> <p>ag@publicity-experte.de<\/p> <p>http:\/\/www.publicity-experte.de<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zum 1. Januar 2025 wird die neue Grundsteuer in Kraft treten. Mit der Verabschiedung des Gesetzespakets zur Reform der Grundsteuer hat der Gesetzgeber ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts umgesetzt. 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