{"id":268762,"date":"2023-11-03T13:25:05","date_gmt":"2023-11-03T12:25:05","guid":{"rendered":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/?p=268762"},"modified":"2023-11-03T13:25:05","modified_gmt":"2023-11-03T12:25:05","slug":"energetische-sanierung-in-der-neuen-nationalgalerie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/energetische-sanierung-in-der-neuen-nationalgalerie-10268762\/","title":{"rendered":"Energetische Sanierung in der neuen Nationalgalerie"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-268763 size-full\" title=\"viel Glas und offene R\u00e4ume - energetisch eine Herausforderung\" src=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/441008-e1699014198969.jpg\" alt=\"die neue Nationalgalerie in Berlin\" width=\"300\" height=\"225\" \/>Die modulare Einbringung der GSWT-Technologie, ohne zus\u00e4tzliche bauseitige \u00d6ffnungen in der L\u00fcftungszentrale und im Museumsbau, ist die Herausforderung in der Neuen Nationalgalerie in Berlin gewesen. Diese erfolgreiche Umsetzung zeigt, wie durch geschickte Planung und Anpassung der Technologie, an die bestehende Infrastruktur, erhebliche Effizienzgewinne erzielt werden konnten und eine energetische Sanierung im Bestand reibungslos funktionierte.<!--more--><\/p> <p>Dank des innovativen Kreislaufverbundsystems von SEW konnte die Neue Nationalgalerie in Berlin signifikante Leistungseinsparungen erzielen. Bei einer Au\u00dfenluftleistung von 55.000 m\u00b3\/h verbesserte sich die Energieeffizienz, zudem wurden Platz und Aufwand reduziert.<\/p> <p>Eine Besonderheit dieser energetischen Sanierung im Bestand ist, dass keine zus\u00e4tzlichen bauseitigen \u00d6ffnungen f\u00fcr die Installation erforderlich waren. Dies bedeutet, dass die Nationalgalerie ihre l\u00fcftungstechnischen Anlagen erheblich verbessern konnte, ohne die bestehende Infrastruktur zu ver\u00e4ndern. Gerade dies war bei der Sanierungsplanung, bei dem bedeutenden Museumsbau des Architekten Ludwig Mies van der Rohe, ein zentraler Punkt.<\/p> <p>Der Einbau musste in bestehende und gemauerte L\u00fcftungskammern erfolgen. Die GSWT-Module wurden individuell an die \u00f6rtlichen Gegebenheiten angepasst (zum Beispiel zwischen den Betonst\u00fctzen) und konnten in einzelne Schichten bzw. in vormontierte Rahmengestelle in das Bestandsgeb\u00e4ude eingebracht werden, passend zur Gr\u00f6\u00dfe der beengten Einbringwege.<\/p> <p>Die eingebrachte W\u00e4rmer\u00fcckgewinnung erfolgt aus zwei Abluftkammern, die gemeinsam \u00fcber ein Kreislaufverbundsystem verbunden wurden. Auch die Verbindung der Kammern erfolgte problemlos \u00fcber eine l\u00e4ngere Entfernung im Geb\u00e4ude.<\/p> <p>Insgesamt unterstreicht die Tatsache, dass keine zus\u00e4tzlichen bauseitigen \u00d6ffnungen f\u00fcr die Installation der GSWT-Technologie erforderlich waren, die Innovationskraft und das technische Know-how von SEW und hebt die Effizienz und Nachhaltigkeit dieses Projekts hervor. Der Einsatz eines Kreislaufverbundsystems sparte nicht nur Installationszeit, sondern reduzierte auch die Projektkosten erheblich. Dies macht diese Technologie zu einer kosteneffizienten L\u00f6sung f\u00fcr die energetische Optimierung von Geb\u00e4uden.<\/p> <p>Technologische Effizienz<\/p> <p>Die GSWT\u00ae-Technologie erm\u00f6glicht die Lufterw\u00e4rmung und Luftk\u00fchlung auf \u00e4u\u00dferst effiziente Weise. In der Neuen Nationalgalerie konnte die W\u00e4rmeerzeugungsleistung um 536 kW reduziert werden. Dies f\u00fchrte zu einer Reduzierung des Energieverbrauchs und der damit verbundenen Betriebskosten.<\/p> <p>Dar\u00fcber hinaus wird durch die K\u00e4lter\u00fcckgewinnung die K\u00e4ltemaschinenleistung um etwa 277 kW reduziert. Somit fiel die K\u00e4lte- und R\u00fcckk\u00fchltechnik entsprechend kleiner aus und sparte Platz sowie Investition ein.<\/p> <p>Im Sommer erfolgt \u00fcber das GSWT-System eine freie Nacherw\u00e4rmung, sprich ohne Einsatz einer Heizung. Gleichzeitig wird die gewonnene K\u00e4lte zur Vork\u00fchlung der Frischluft genutzt.<\/p> <p>Die Neue Nationalgalerie in Berlin hat durch die Installation der GSWT\u00ae-Technologie nicht nur ihre Energieeffizienz gesteigert, sondern auch ein starkes Statement f\u00fcr Nachhaltigkeit und Innovation in der Geb\u00e4udetechnik abgegeben. Dieses Projekt sollte als Vorbild f\u00fcr andere Institutionen und Organisationen dienen, die nach M\u00f6glichkeiten suchen, ihren \u00f6kologischen Fu\u00dfabdruck zu reduzieren und gleichzeitig Ressourcen zu schonen. SEW und die Neue Nationalgalerie haben gezeigt, dass Effizienz, Nachhaltigkeit und Platzersparnis in Einklang gebracht werden k\u00f6nnen, um die Zukunft der Geb\u00e4udetechnik zu gestalten.<\/p> <p>Die Neue Nationalgalerie virtuell erleben<\/p> <p>Erleben Sie die L\u00fcftungszentrale in virtueller Realit\u00e4t und begehen Sie interaktiv die GSWT-Technologie: <a target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" href=\"http:\/\/www.sew-kempen.de\/nng\"  rel=\"nofollow\">www.sew-kempen.de\/nng<\/a><\/p> <p>SEW\u00ae &#8211; Pionier der multifunktionalen Kreislaufverbundsysteme<\/p> <p>Hocheffiziente und betriebssichere Energieeinspartechnik. Seit 1983 bietet SEW die GSWT-Technologie an. Mit R\u00fcckgewinnungswerten von \u00fcber 77 % f\u00fcr Kreislaufverbundsysteme revolutionieren wir bis heute damit die komplette W\u00e4rmer\u00fcckgewinnungsbranche. Mit der hohen R\u00fcckw\u00e4rmzahl und der einzigartigen Redundanz k\u00f6nnen die GSWT-Kreislaufverbundsysteme weitere Funktionen \u00fcbernehmen. Damit ist SEW Begr\u00fcnder der multifunktionalen W\u00e4rme- und K\u00e4lter\u00fcckgewinnungstechnik.<\/p> <p>Durch die hohen R\u00fcckw\u00e4rmzahlen verbunden mit der hohen Redundanz der GSWT\u00ae-Technologie, sind Effizienzwerte von 1:20 bis \u00fcber 1:100 m\u00f6glich, d.h., mit einem Teil Strom werden bis zu 100 Teile an W\u00e4rme, K\u00e4lte und R\u00fcckk\u00fchlung erzeugt.<\/p> <p>Emissionen runter &#8211; Luftqualit\u00e4t hoch<\/p> <p>Die Amortisation solcher Energie-Einsparsysteme ist bereits durch die m\u00f6gliche Substitution an Heiz-, K\u00e4lte- und R\u00fcckk\u00fchlleistungen sofort oder in k\u00fcrzester Zeit m\u00f6glich. Aufgrund der hohen Redundanz der GSWT-Technologie ist auch eine Mehrfach-Amortisation durch Kosteneinsparung in anderen Gewerken oder am Bauk\u00f6rper m\u00f6glich. Neben dem Einsatz hocheffizienter Energieeinsparung f\u00f6rdern wir auch die qualitativ hochwertige Ausf\u00fchrung von Luft und Klimaanlagen f\u00fcr eine maximale Luftqualit\u00e4t und setzen die GSWT-Technologie zur Reduzierung von CO2 -Emissionen ein. Insbesondere f\u00fcr die Nachr\u00fcstung und Sanierung empfiehlt sich die flexible GSWT-Technologie.<\/p> <p>Das kann sich sehen lassen<\/p> <p>Zu den wichtigsten Referenzen geh\u00f6rt das Bundeskanzleramt, gro\u00dfe Klinikbauten wie die Charite Berlin, das Universit\u00e4tsklinikum Hamburg-Eppendorf, die Medizinische Hochschule Hannover, das Klinikum Stuttgart und das Klinikum der Universit\u00e4t M\u00fcnchen-Gro\u00dfhadern sowie Gro\u00df-WRG-Systeme im Leopoldina Krankenhaus Schweinfurt und in den Chemischen Instituten der Universit\u00e4t Bonn (510.000 m\u00b3\/h). F\u00fcr Bauvorhaben die nach DGNB zertifiziert werden, ist die GSWT-Technologie erste Wahl.<\/p> <p><b>Firmenkontakt<\/b><\/p> <p>SEW GmbH<\/p> <p>Torsten P\u00f6tzsch<\/p> <p>Industriering Ost 90<\/p> <p>47906 Kempen<\/p> <p>+49 (0) 2152 9156270<\/p> <p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/pr-gateway.de\/media\/pr\/image\/40797\/email\/firma\/441008.png\" alt=\"5ebdcf54a1916ce6666c06ed46179279b1638b67\" \/><\/p> <p><a target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" href=\"http:\/\/www.sew-kempen.de\"  target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">http:\/\/www.sew-kempen.de<\/a><\/p> <p><b>Pressekontakt<\/b><\/p> <p>SEW GmbH<\/p> <p>Torsten H\u00f6ninger<\/p> <p>Industriering Ost 90<\/p> <p>47906 Kempen<\/p> <p>+49 (0) 2152 9156270<\/p> <p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/pr-gateway.de\/media\/pr\/image\/40797\/email\/presse\/441008.png\" alt=\"5ebdcf54a1916ce6666c06ed46179279b1638b67\" \/><\/p> <blockquote class=\"wp-embedded-content\" data-secret=\"J62gaSVEDl\"><p><a target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" href=\"https:\/\/www.sew-kempen.de\/\"  >Home<\/a><\/p><\/blockquote> <p><iframe loading=\"lazy\" class=\"wp-embedded-content\" sandbox=\"allow-scripts\" security=\"restricted\" style=\"position: absolute; clip: rect(1px, 1px, 1px, 1px);\" title=\"&#8222;Home&#8220; &#8212; W\u00e4rmer\u00fcckgewinnung mit Kreislaufverbundsystemen | SEW GmbH\" src=\"https:\/\/www.sew-kempen.de\/embed\/#?secret=QwtcXHjeDd#?secret=J62gaSVEDl\" data-secret=\"J62gaSVEDl\" width=\"600\" height=\"338\" frameborder=\"0\" marginwidth=\"0\" marginheight=\"0\" scrolling=\"no\"><\/iframe><\/p> <p>Bildquelle: \u00a9 Manfred Br\u00fcckels \u2013 Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die modulare Einbringung der GSWT-Technologie, ohne zus\u00e4tzliche bauseitige \u00d6ffnungen in der L\u00fcftungszentrale und im Museumsbau, ist die Herausforderung in der Neuen Nationalgalerie in Berlin gewesen. 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