{"id":2836,"date":"2012-10-11T13:48:56","date_gmt":"2012-10-11T12:48:56","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/?p=2836"},"modified":"2015-06-15T06:54:47","modified_gmt":"2015-06-15T05:54:47","slug":"weitblick-beim-einspeisermanagement","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/weitblick-beim-einspeisermanagement-102836\/","title":{"rendered":"Weitblick beim Einspeisermanagement"},"content":{"rendered":"<p>Energiewende treibt Aufwand auf Netzseite<\/p> <p>Das Einspeisermanagement gleicht aktuell einem Kampf an mehreren Fronten: Denn es geht bei Weitem nicht nur um die neuen Prozesse, die hinsichtlich der Einf\u00fchrung des Herkunftsnachweisregisters des Umweltbundesamtes umzusetzen sind. Die steigende Anzahl der Anlagen zur Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Energien, die in das allgemeine Versorgungsnetz einspeisen, sowie der wachsende Trend zum Wechsel in die Direktvermarktung fordern gleichzeitig mehr Effizienz in der Abrechnung. <!--more-->Netzbetreiber sollten sich nach Meinung der Berater der enmore consulting AG daher fr\u00fchzeitig \u00fcberlegen, wie sie den damit einhergehenden Aufwand zuk\u00fcnftig am effektivsten bew\u00e4ltigen. Die Fachabteilungen, die sich mit dem Einspeisermanagement befassen, sto\u00dfen bereits jetzt an ihre Grenzen und im Zuge der politisch beschlossenen Energiewende ist kein Ende dieser Entwicklung in Sicht &#8211; ganz im Gegenteil. Daher lautet die Empfehlung, die Suche nach passenden L\u00f6sungen m\u00f6glichst schnell, ganzheitlich und mit Weitblick anzugehen, um die Abbildung der verschiedenen Anlagen im System des Netzbetreibers sowie deren passgenaue Abrechnung auf ein solides Fundament zu stellen. Der Ansatz der enmore sieht dabei vor, auf Basis einer fundierten Analyse der jeweiligen Systemauspr\u00e4gungen und Stammdaten individuell passende Umsetzungsstrategien zu definieren, bei denen die Prozessoptimierung im Fokus steht.<\/p> <p>Mit der Einf\u00fchrung des Herkunftsnachweisregisters (HKNR) zum 1. Januar 2013 weist der Gesetzgeber den Netzbetreibern klare Verantwortlichkeiten zu. Neue Formate und Prozesse kommen hinzu und die damit einhergehenden Datenkonstrukte m\u00fcssen sich systemseitig abbilden lassen. Ebenso ist eine Flexibilisierung der Abrechnung dringend erforderlich. Denn die Anreize zur Einspeisung erneuerbarer Energien laut Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) zeigen bei den Betreibern solcher Anlagen deutliche Wirkung. Neben der EEG-Verg\u00fctung nach \u00a7 16 EEG wird vor allem von der seit Anfang des Jahres bestehenden M\u00f6glichkeit der Direktvermarktung nach \u00a7 33b EEG zunehmend Gebrauch gemacht. Wie die Statistik der vier \u00dcbertragungsnetzbetreiber auf deren Informationsplattform im Internet zeigt (http:\/\/www.eeg-kwk.net\/de\/Monatsprognosen.htm), ist die installierte Leistung im Rahmen des Marktpr\u00e4mienmodells seit Januar 2012 um fast das Doppelte angestiegen &#8211; von 13.513 Megawatt im Januar auf insgesamt 26.888 Megawatt im September. Ebenso zeigen die Praxiserfahrungen der enmore-Berater, dass die Anlagenbetreiber bereits die ebenfalls seit Januar bestehende Option des monatlichen Wechsels zwischen EEG-Verg\u00fctungsmodell und Direktvermarktung bzw. zwischen den verschiedenen Formen der Direktvermarktung nach \u00a7 33 EEG nutzen.<\/p> <p>Jede neue Anlage, die ans Netz angeschlossen wird, sowie jeder Direktvermarktungswechsel geht mit einem umfassenden Aufwand auf Seiten des zust\u00e4ndigen Verteilnetzbetreibers einher. Die Fachabteilungen m\u00fcssen jeden Monat neue Daten in das IT-System einpflegen und Abrechnungsmodalit\u00e4ten anpassen, was derzeit vor allem manuell geschieht. &#8222;Sobald ein Anlagebetreiber von der EEG-Verg\u00fctung in die Direktvermarktung wechselt, m\u00fcssen die Bilanzierung, Abrechnung und nicht zuletzt auch das Reporting auf Seiten des zust\u00e4ndigen Netzbetreibers angepasst werden. Das hei\u00dft, die Sachbearbeiter fassen jedes einzelne betroffene Vertragskonto an, f\u00fchren den kompletten Prozess des Wechsels mit Anmeldung und Abmeldung durch und aktualisieren monatlich Produkte und Tarife &#8211; in vielen F\u00e4llen manuell&#8220;, wei\u00df Matthias Wolf, Senior Consultant bei enmore.<\/p> <p>Alles deutet darauf hin, dass die Belastung in den n\u00e4chsten Monaten und Jahren weiter zunimmt. Daher sollten die Verteilnetzbetreiber fr\u00fchzeitig Optimierungspotenziale hinterfragen und die Einf\u00fchrung des HKNR auch als Chance begreifen, um zus\u00e4tzliche Effizienz in ihre Prozesse zu bringen. Hierbei unterst\u00fctzen die Berater der enmore consulting AG entsprechend der Bed\u00fcrfnisse und analysieren beispielsweise in Workshops, welche Umsetzungsstrategie sich im individuellen Fall am besten eignet. Laut ihrer Aussage g\u00e4be es zahlreiche Angriffspunkte, um Automatismen zu verankern und das Tagesgesch\u00e4ft zu erleichtern. So kann nicht zuletzt die neue technologische Basis des SAP Common Layer zus\u00e4tzliche Flexibilit\u00e4t gew\u00e4hrleisten &#8211; sowohl hinsichtlich der Erstellung der Herkunftsnachweise als auch der zuk\u00fcnftigen Abbildung der Einspeiserwechselprozesse und einfachen Zuweisung spezifischer Abrechnungskonditionen sowie Bilanzierungs- und Reporting-Modalit\u00e4ten.<\/p> <p>Bildrechte: Umweltbundesamt<\/p> <p>enmore consulting ag<br \/> Die enmore consulting ag ber\u00e4t Energieversorgungs- und Energiehandelsunternehmen in allen informationstechnischen und betriebswirtschaftlichen Fragen. Im Fokus steht dabei die Auseinandersetzung mit den Auswirkungen des liberalisierten Energiemarktes auf Organisationen, IT-Landschaften und eingesetzte Software-L\u00f6sungen in den Bereichen Kundenmanagement, Abrechnung und Kommunikation. Zudem bietet das Unternehmen umfassende SAP IS-U-Beratung und unterst\u00fctzt Kunden bei der Gestaltung prozessualer Abl\u00e4ufe der Gesch\u00e4ftst\u00e4tigkeit. 2011 hat die enmore consulting ag mit rund 130 Mitarbeitern und \u00fcber 19 Millionen Euro erwirtschaftetem Umsatz das erfolgreichste Jahr der bisherigen Firmengeschichte abgeschlossen. Die enmore consulting ag wurde 2000 gegr\u00fcndet und verf\u00fcgt inzwischen \u00fcber Standorte in Griesheim\/Darmstadt, Dortmund, Berlin und Gera.<\/p> <p>Kontakt:<br \/> enmore consulting ag<br \/> Brigitte Br\u00f6cker<br \/> Im Leuschnerpark 4<br \/> 64347 Griesheim\/Darmstadt<br \/> +49 6155 605-300<br \/> contact@enmore.de<br \/> http:\/\/www.enmore.de<\/p> <p>Pressekontakt:<br \/> Press&#8217;n&#8217;Relations GmbH<br \/> Rebecca Hasert<br \/> Magirusstra\u00dfe 33<br \/> 89077 Ulm<br \/> +49 731 96 287-15<br \/> ulm@press-n-relations.de<br \/> http:\/\/www.press-n-relations.de<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Energiewende treibt Aufwand auf Netzseite Das Einspeisermanagement gleicht aktuell einem Kampf an mehreren Fronten: Denn es geht bei Weitem nicht nur um die neuen Prozesse, die hinsichtlich der Einf\u00fchrung des Herkunftsnachweisregisters des Umweltbundesamtes umzusetzen sind. 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