{"id":2880,"date":"2012-10-15T15:53:05","date_gmt":"2012-10-15T14:53:05","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/?p=2880"},"modified":"2015-06-15T06:54:47","modified_gmt":"2015-06-15T05:54:47","slug":"erste-deutsche-langzeituntersuchung-fruehgeborener","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/erste-deutsche-langzeituntersuchung-fruehgeborener-102880\/","title":{"rendered":"Erste deutsche Langzeituntersuchung Fr\u00fchgeborener"},"content":{"rendered":"<p>Nur jedes vierte Kind ist unauff\u00e4llig<\/p> <p>Babys, die nach weniger als 28 Schwangerschaftswochen geboren werden, zeigen im Verlauf der ersten f\u00fcnf Lebensjahre zu 75 Prozent erhebliche gesundheitliche Beeintr\u00e4chtigungen. Zu diesem Ergebnis kommt eine in Deutschland bisher einmalige Langzeituntersuchung mit 226 extrem fr\u00fch geborenen Kindern in Niedersachsen. Laut der F\u00fcnf-Jahres-Nachuntersuchung sind 27 Prozent der Kinder behindert (Bewegungsst\u00f6rungen, bedingt durch fr\u00fchkindliche Hirnsch\u00e4digungen, IQ unter 70 und\/oder blind), 16 Prozent haben einen Intelligenz-Quotienten von nur 70 bis 84. <!--more-->Unter den restlichen 57 Prozent kognitiv unauff\u00e4lliger Kinder sind mehr als die H\u00e4lfte motorisch und\/oder sprachlich beeintr\u00e4chtigt. Nur 25 Prozent aller untersuchten Kinder dieser Gruppe sind nach f\u00fcnf Jahren unauff\u00e4llig.<\/p> <p>Die Langzeituntersuchung best\u00e4tigt, wie wichtig es ist, dass Schwangere darauf achten, Risikofaktoren f\u00fcr eine Fr\u00fchgeburt zu vermeiden. Dazu z\u00e4hlen zum einen bekannterweise der Verzicht auf Alkohol und Nikotinkonsum. Zum anderen k\u00f6nnen Infektionen problematisch sein. &#8222;Ein gro\u00dfer Anteil der Fr\u00fchgeburten wird durch aus der Scheide aufsteigende Infektionen verursacht&#8220;, warnt das Erich Saling-Institut f\u00fcr Perinatale Medizin in Berlin. Diese Infektionen k\u00f6nnen sich bis in die Geb\u00e4rmutter ausbreiten und zu einer Fr\u00fchgeburt f\u00fchren.<\/p> <p>Das Institut r\u00e4t deshalb werdenden M\u00fcttern zu einer zus\u00e4tzlichen Vorsorge-Aktion. Mit Hilfe eines Testhandschuhs (in Apotheken erh\u00e4ltlich) k\u00f6nnen sie den pH-Wert im Scheideneingangsbereich regelm\u00e4\u00dfig einfach selbst ermitteln. Bei erh\u00f6hten Werten sollten sie zu ihrem Frauenarzt gehen, um eine m\u00f6gliche Infektion abkl\u00e4ren zu lassen. Zudem besteht die M\u00f6glichkeit, Scheideninfektionen prophylaktisch vorzubeugen. Dazu eignet sich die Anwendung von laktobazillenhaltigen Scheidenkapseln (z. B. Gynophilus), die den k\u00f6rpereigenen Schutzschild gegen krankmachende Keime in Risikosituationen st\u00e4rken k\u00f6nnen.<\/p> <p>Supress ist ein Dienstleister f\u00fcr elektronisches Pressematerial zur schnellen und kostenfreien Reproduktion. Unsere Seiten bieten ein breites Spektrum an Daten und Texten zu Themen wie modernes Bauen, Umwelt, Medizin und Lifestyle. Passende Grafiken und Bilder stehen ebenfalls zur Verf\u00fcgung. Unser Webauftritt ist f\u00fcr eine Aufl\u00f6sung von 1024 x 768 Bildpunkte optimiert. 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