{"id":28860,"date":"2013-05-15T14:44:20","date_gmt":"2013-05-15T14:44:20","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/?p=28860"},"modified":"2014-11-05T08:21:18","modified_gmt":"2014-11-05T07:21:18","slug":"pisa-beginnt-im-mutterleib","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/pisa-beginnt-im-mutterleib-1028860\/","title":{"rendered":"&#8222;Pisa beginnt im Mutterleib&#8220;"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"attachment alighnleft alignleft\" title=\"Der Mensch \u201eist\u201c nicht, sondern er ist im Werden. Altes vergeht und Neues wird m\u00f6glich.\" alt=\"Der Mensch \u201eist\u201c nicht, sondern er ist im Werden. Altes vergeht und Neues wird m\u00f6glich.\" src=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/172966.jpg\" width=\"100\" height=\"122\" \/>9 Monate Schwangerschaft und die ersten drei Lebensjahre pr\u00e4gen den Menschen nachhaltig<\/p> <p>Familienforscher Erich Bruckberger \u00fcber sein Buch &#8222;Die neuen Eltern&#8220;<br \/> W\u00e4hrend der Schwangerschaft und der ersten drei Lebensjahre entscheidet sich bis zu 90 Prozent, wie gesund und gl\u00fccklich ein Kind wird. Das zeigt Autor Erich Bruckberger in seinem Buch &#8222;Die neuen Eltern&#8220; (ISBN 978-3-200-01887-7) auf. Unterst\u00fctzung bekam er bei seinem Standardwerk von Wissenschaftlern und Kinderexperten aus aller Welt. www.dieneueneltern.org<\/p> <p><!--more-->Der Schl\u00fcssel: Stimulieren und loslassen<\/p> <p>&#8222;Pisa beginnt im Mutterleib. Am ersten Schultag ist das &#8222;Wunder-Kind&#8220; bereits weitgehend entschieden&#8220;, erkl\u00e4rt Autor Erich Bruckberger. Das belegt eine Langzeitstudie mit \u00fcber 200 Kindern, begonnen am Max-Planck-Institut f\u00fcr psychologische Forschung in M\u00fcnchen und vollendet von der Universit\u00e4t W\u00fcrzburg. Schon w\u00e4hrend der Schwangerschaft sammelt das Gehirn des Ungeborenen begierig alle Informationen, um sie zu katalogisieren, zu formatieren und aufzuarbeiten. Ab der Geburt gehen mehr und mehr Fenster auf. Mit jeder gemachten Erfahrung werden sie weiter ge\u00f6ffnet. Forscher des Yale Child Study Centers haben herausgefunden, dass bei der Geburt jede Hirnzelle durch etwa 2.500 sogenannte Synapsen mit anderen Hirnzellen verbunden ist. Durch die nahezu unstillbare Neugier der Kleinkinder versechsfacht sich diese Zahl bis zum dritten Geburtstag auf etwa 15.000 Synapsen. Danach sinkt sie bis zum Ende der Pubert\u00e4t auf den Erwachsenenwert von 5.000 bis 10.000 Synapsen je Zelle ab. &#8222;Wenn die Verschaltung der Nervenzellen nicht zum richtigen Zeitpunkt erfolgt, l\u00e4sst sich das nicht mehr nachholen&#8220;, best\u00e4tigt Wolf Singer vom Max-Planck-Institut f\u00fcr Hirnforschung in Frankfurt. Familienforscher Bruckberger: &#8222;Viele Fenster sind schon ab dem dritten Geburtstag wieder geschlossen. Daher ist es so wichtig, dass Mutter und Vater gerade bis zu diesem Zeitpunkt zur Pr\u00e4gung ihres Kindes pr\u00e4sent sind und die Neugier nicht verhindern, sondern ausleben lassen. Das scheinbar unsinnige Tun nicht in Frage stellen, sondern mit Ermutigung belohnen.&#8220; Der Schl\u00fcssel: Stimulieren und loslassen.<\/p> <p>&#8222;Gerade in dieser Phase oft zu wenig Zeit f\u00fcr die Kinder.&#8220; Der Autor Erich Bruckberger bezeichnet es als &#8222;Ironie unseres Lebens, das wir uns gerade in dieser wichtigen Phase oft zu wenig Zeit nehmen &#8211; meist aus finanziellen Zw\u00e4ngen. Ein Gehalt reicht nicht.&#8220; In seinem Buch stellt er auch daf\u00fcr eine L\u00f6sung vor: das Lebensmodell &#8222;Professionelle Elternschaft&#8220;. Mutter und Vater wechseln sich bis zum dritten Geburtstag des Kindes in der Betreuung ab. Beide arbeiten in dieser Zeit zu 60 Prozent in ihren Berufen weiter, erhalten jedoch 80 Prozent des bisherigen Gehalts, unterst\u00fctzt von Politik und Wirtschaft.<\/p> <p>Neues Bewusstsein f\u00fcr die Bed\u00fcrfnisse von Babys: Die 9 Monate Schwangerschaft und die ersten 36 Lebensmonate sind bis zu 90 Prozent das Sprungbrett f\u00fcr die weitere Lebensentwicklung. &#8222;Was in dieser Phase richtig oder falsch gemacht wird, zieht sich wie ein roter Faden positiv oder negativ durch das ganze Leben weiter&#8220;, so Erich Bruckberger. Mit seinen Empfehlungen schafft er ein neues Bewusstsein f\u00fcr die Bed\u00fcrfnisse von Babys.<\/p> <p>Bildrechte: my way-Stiftung<\/p> <p>Erich Bruckberger, Autor und Stiftungsgr\u00fcnder, widmet sich ganz der Familienforschung. In seinem Elternbuch stellt er das Modell der &#8222;Professionellen Elternschaft&#8220; vor. Vater und Mutter k\u00fcmmern sich abwechselnd um ihr Baby, beide bleiben gleichzeitig in ihren Berufen t\u00e4tig. Die ersten drei Lebensjahre sind entscheidend f\u00fcr eine gesunde Entwicklung des Kleinkindes und dazu bedarf es der aktiven Pr\u00e4senz von Vater und Mutter. Ziel des my way-Stiftungsgr\u00fcnders Erich Bruckberger ist es, eine gesunde Eltern-Kind-Beziehung und ein Bewusstsein f\u00fcr die fr\u00fchkindlichen Bed\u00fcrfnisse der Kleinkinder nachhaltig zu schaffen.<\/p> <p>Kontakt:<br \/> my way-Stiftung<br \/> Isabella Poredos<br \/> Leopoldsgasse 39<br \/> 1020 Wien<br \/> +43 1 2120470-14<br \/> myway@myway.org<br \/> http:\/\/www.myway.org<\/p> <p>&nbsp;<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>9 Monate Schwangerschaft und die ersten drei Lebensjahre pr\u00e4gen den Menschen nachhaltig Familienforscher Erich Bruckberger \u00fcber sein Buch &#8222;Die neuen Eltern&#8220; W\u00e4hrend der Schwangerschaft und der ersten drei Lebensjahre entscheidet sich bis zu 90 Prozent, wie gesund und gl\u00fccklich ein Kind wird. 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