{"id":29241,"date":"2013-05-17T14:42:21","date_gmt":"2013-05-17T14:42:21","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/?p=29241"},"modified":"2013-05-21T13:08:32","modified_gmt":"2013-05-21T12:08:32","slug":"computersystem-schlaegt-tierversuche","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/computersystem-schlaegt-tierversuche-1029241\/","title":{"rendered":"Computersystem schl\u00e4gt Tierversuche"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"attachment alighnleft alignleft\" title=\"Die Pharmaforschung kommt bestens ohne Tierversuche aus\" alt=\"Die Pharmaforschung kommt bestens ohne Tierversuche aus\" src=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/173441-150x150.jpg\" width=\"125\" height=\"125\" \/>Pharma-Forschung: Computermodelle genauer als Tierversuche<\/p> <p>Aktuelle Forschungsergebnisse belegen, das Expertensysteme die Aufnahme von Medikamenten im Menschen (Bioverf\u00fcgbarkeit) viel besser prognostizieren als pr\u00e4klinische Tierversuche<br \/> In der pharmazeutischen Forschung werden neue Wirkstoffe im Tierversuch an Ratten, Hunden, Affen und anderen Tieren getestet, um zu ermitteln, ob diese wirksam sind und gen\u00fcgend orale Bioverf\u00fcgbarkeit in diesen Tieren besitzen.<\/p> <p><!--more-->Bislang war es unklar, ob Tierversuche auf den Menschen \u00fcbertragbar sind, da eine systematische und umfassende Erfassung der bisherigen Versuchsergebnisse zur oralen Bioverf\u00fcgbarkeit in Versuchstieren und im Menschen nicht verf\u00fcgbar war.<\/p> <p>Durch die Entwicklung der Wissensdatenbank PACT-F (Preclinical And Clinical Trials Knowledge Base on Bioavailability) (http:\/\/www.pharmainformatic.com\/html\/databases.html) war es nun erstmals m\u00f6glich, die experimentellen Ergebnisse von Tierversuchen und von klinischen Studien am Menschen basierend auf mehr als hundert zugelassenen Medikamenten zu vergleichen.<\/p> <p>Aktuelle Forschungsergebnisse des Biotech-Unternehmens PharmaInformatic belegen, dass die im Tier gemessene orale Bioverf\u00fcgbarkeit bei einer Vielzahl von Wirkstoffen nicht mit dem im Menschen ermittelten Wert \u00fcbereinstimmt. Bei vielen Medikamenten wurden sehr gro\u00dfe Unterschiede in der oralen Bioverf\u00fcgbarkeit zwischen Mensch und Tier gefunden.<\/p> <p>Mit Hilfe der Wissensdatenbank wurde ein Expertensystem (IMPACT-F) (http:\/\/www.pharmainformatic.com\/html\/impact-f.html) entwickelt, welches die orale Bioverf\u00fcgbarkeit im Menschen viel genauer berechnen kann als Tiermodelle.<\/p> <p>Das Expertensystem kann die orale Bioverf\u00fcgbarkeit neuer Wirkstoffe sehr verl\u00e4sslich vorhersagen: Die Genauigkeit der Prognose von IMPACT-F entsprach der Abweichung, welche \u00fcblicherweise zwischen individuellen Menschen in klinischen Studien gemessen werden.<\/p> <p>&#8218;Es dauerte viele Jahre, verl\u00e4ssliche Computer-Modelle zu entwickeln, da enorme Mengen an klinischen Daten integriert und verglichen werden mussten.&#8216; sagt Dr. Wolfgang Boomgaarden, Gr\u00fcnder und CEO der PharmaInformatic, &#8218;Jetzt haben wir den Beweis erbracht, dass Computer-Modelle effizienter und verl\u00e4sslicher sind als Tierversuche und hoffen, dass diese Modelle sinnlose Tierversuche baldm\u00f6glichst ersetzen werden.&#8216;<\/p> <p>Jedes Jahr werden viele Millionen Tierversuche durchgef\u00fchrt. Es wird nach Alternativen gesucht, um diese zu reduzieren. Expertensysteme, wie IMPACT-F k\u00f6nnen Tierversuche ersetzen: Sie erfordern keinen experimentellen Aufwand, sind kosteng\u00fcnstiger und die Ergebnisse sind fast sofort verf\u00fcgbar. Da sie erheblich genauer und verl\u00e4sslicher als Tiermodelle sind, erh\u00f6hen sie die Erfolgsaussichten von klinischen Studien am Menschen.<\/p> <p>Detaillierte Forschungsergebnisse wurden auf den Webseiten des Unternehmens PharmaInformatic ver\u00f6ffendlicht, insbesondere zur<br \/> Vorhersagequalit\u00e4t von Computer-Modellen und von Tierversuchen,<br \/> Variabilit\u00e4t der oralen Bioverf\u00fcgbarkeit im Menschen (inter-subject differences in humans),<br \/> Unterschiede in der oralen Bioverf\u00fcgbarkeit im Menschen und neun weiteren Tierarten am Beispiel des Antibiotikums Ciprofloxacin.<\/p> <p>Direkter Link zu den Forschungsergebnissen (http:\/\/www.pharmainformatic.com\/html\/prediction_of_f_.html) .<\/p> <p>PharmaInformatic provides ADME knowledge bases and expert systems to improve drug discovery and development. The company was founded in 2004 and is based in Emden, Germany. Further information is available at: http:\/\/www.pharmainformatic.com\/html\/products.html<\/p> <p>Follow us on Twitter: https:\/\/twitter.com\/PharmaInformati<br \/> LinkedIN: http:\/\/www.linkedin.com\/in\/pharmainformatic<\/p> <p>Kontakt:<br \/> PharmaInformatic<br \/> Dr. Wolfgang Boomgaarden<br \/> Friesenstr. 36<br \/> 26721 Emden<br \/> +49 (0)4921-99 33 60<br \/> presse@pharmainformatic.com<br \/> <a target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" href=\"http:\/\/www.pharmainformatic.com\" title=\"PharmaInformatic is a German biotech company, which provides ADME\/Tox Knowledge Bases and predictive tools\" >http:\/\/www.pharmainformatic.com<\/a><\/p> <p>&nbsp;<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Pharma-Forschung: Computermodelle genauer als Tierversuche Aktuelle Forschungsergebnisse belegen, das Expertensysteme die Aufnahme von Medikamenten im Menschen (Bioverf\u00fcgbarkeit) viel besser prognostizieren als pr\u00e4klinische Tierversuche In der pharmazeutischen Forschung werden neue Wirkstoffe im Tierversuch an Ratten, Hunden, Affen und anderen Tieren getestet, um zu ermitteln, ob diese wirksam sind und gen\u00fcgend orale Bioverf\u00fcgbarkeit in diesen Tieren besitzen.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":153007,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[127],"tags":[134],"class_list":["post-29241","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-mathematik-naturwissenschaften","tag-default"],"amp_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/29241","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=29241"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/29241\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-json\/wp\/v2\/media\/153007"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=29241"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=29241"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=29241"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}