{"id":29641,"date":"2013-05-22T10:42:58","date_gmt":"2013-05-22T10:42:58","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/?p=29641"},"modified":"2016-05-06T13:01:46","modified_gmt":"2016-05-06T12:01:46","slug":"wer-ist-eigentlich-dieser-alles-koenner","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wer-ist-eigentlich-dieser-alles-koenner-1029641\/","title":{"rendered":"Ist die Alge zukunftsweisend?"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"attachment alighnleft alignleft\" title=\"Vor 3 Milliarden Jahren begann mit Mikroalgen das Leben auf der Erde\" alt=\"Vor 3 Milliarden Jahren begann mit Mikroalgen das Leben auf der Erde\" src=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/173892-150x150.jpg\" width=\"137\" height=\"137\" \/>Wer ist eigentlich dieser Alles- K\u00f6nner?<\/p> <p>Mikroalgen Spirulina und Chorella sind reich an wertvollen Inhaltsstoffen und ein Markt wartet<br \/> Algen geh\u00f6ren zu den \u00e4ltesten pflanzlichen Organismen unserer Erde. Die meisten Algen Arten leben im Wasser, es gibt allerdings auch einige wenige die an Land vorkommen. In Bassum und Essen in Niedersachsen entstehen Reinalgenzuchtanlagen in industrieller Modulbauweise. Hier werden mit der Produktion der Algen im System der geschlossenen Schlauch-Inkubatoren, die Mikroalgen f\u00fcr den internationalen Markt hergestellt.<\/p> <p><!--more-->Hinter diesem Projekt steht die Firma Novagreen und die Energiestrategen GmbH, diese planen und verwirklichen die Z\u00fcchtung der Reinalgenzuchtanlagen in industrieller Modulbauweise. W\u00e4hrend Mikroalgen durch indigene V\u00f6lker schon seit Jahrhunderten genutzt werden, hat die industrielle Produktion etwa seit den 50 und 60er Jahren an Bedeutung gewonnen, als die Firma Nihon Chlorella, Taiwan, mit der large-scale Produktion von Chlorella startete. In den 80er Jahren gab es in Asien bereits 46 Unternehmen, die im gr\u00f6\u00dferen Stil insgesamt 12 t TM\/a Mikroalgen insbesondere der Algenart Chlorella produzierten. Bis in die 90er Jahre weitete sich die Mikroalgenproduktion auch auf nicht-asiatische L\u00e4nder wie Australien, Indien, Israel, Mexiko und die USA aus. Firmen in Indien und USA haben sich dabei in den letzten Jahren v. a. auf die Errichtung verschiedener Produktionsst\u00e4tten zur Erzeugung von Haematococcus pluv\u00e4alis und dem darin enthaltenen Wirkstoff Astaxanthin konzentriert.<\/p> <p>Was sind Mikroalgen \u00fcberhaupt?<\/p> <p>Der gr\u00fcne \u00dcberzug bei B\u00e4umen an der Wetterseite zum Beispiel ist kein Moos, sondern Algen. Die Arten, die man an Land findet bilden oft eine Symbiose mit Pilzen und ergeben so die Gruppe der Flechten.<\/p> <p>Auch die Algen, wie fast alle Pflanzen, betreiben mit ihren chlorophyllhaltigen Plastiden Fotosynthese. Bei der Fotosynthese wird der aus der Luft aufgenommen Kohlenstoffdioxids, mithilfe von Sonnenlicht und unter Freilassung von Sauerstoff, zu Glucose verarbeitet.<\/p> <p>Der Farbstoff Chlorophyll kommt in allen Algen vor, mit seiner Hilfe ist die Fotosynthese \u00fcberhaupt erst m\u00f6glich, allerdings enthalten Algen auch noch weitere Farbstoffe und<br \/> je nach Zusammensetzung bedeutet das eine unterschiedliche F\u00e4rbung der Alge. Diese unterschiedlichen F\u00e4rbungen dienen zur Unterteilung der verschiedenen Arten.<\/p> <p>Welche Unterschiede bei den Algen gibt es?<\/p> <p>Es gibt Gr\u00fcnalgen, Rotalgen, Braunalgen und Blaualgen. Allerdings muss man der Ehrlichkeit halber sagen, dass die Blaualgen n\u00e4her mit den Bakterien als mit den Pflanzen verwandet sind und darum auch als Cyanobakterien bezeichnet werden.<\/p> <p>Algen sind in den unterschiedlichsten Gr\u00f6\u00dfen und Auspr\u00e4gungen anzutreffen. So gibt es zum Beispiel Einzeller, die nur wenige Mikrometer gro\u00df sind, die Mikroalge. Dieser Winzige Organismus bildet einen Teil des Planktons in Gew\u00e4sser, das Phytoplankton. Die Mikroalgen schweben im Wasser ohne selbstst\u00e4ndige Fortbewegung. Manchmal bilden Sie aber auch einen Teil des Bodens, des Benthos.<\/p> <p>Vermehren sich die Algen sehr stark, wird das Wasser gr\u00fcnlich, eine sogenannte &#8222;Algenbl\u00fcte&#8220; entsteht. Dieser Begriff ist im \u00fcbertragenden Sinn zu verstehen, die Algen k\u00f6nnen nicht wirklich &#8222;bl\u00fchen&#8220;, damit meint man einfach das verst\u00e4rkte Wachstum der Mikroalgen.<\/p> <p>Eine andere Auspr\u00e4gung ist dagegen die Makroalge, die bis zu mehreren Meter gro\u00df werden kann und auch Tange genannt wird. Diese Algen Art zeigt bereits eine Differenzierung, einen st\u00e4rkere spezialisierten Zustand, und \u00e4hnelt dem Gewebe h\u00f6herer Pflanzen. Allerdings lassen sich Spross, Wurzel und Blatt, die Grundorgane der Gef\u00e4\u00dfpflanze, immer noch nicht unterscheiden. Und auch ihrer Zellw\u00e4nde weisen nicht die bei Landpflanzen f\u00fcr Stabilit\u00e4t sorgende Zellulose auf.<\/p> <p>Ist das Thema &#8222;Alge&#8220; zukunftsweisend?<\/p> <p>Wolfgang Seliger Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Vertriebsgesellschaft Energiestrategen: &#8222;Die Nachfrage der Alge wird die Produktionskapazit\u00e4t in den n\u00e4chsten Jahren um ein vielfaches \u00fcbersteigen, der Markt der sich hier entwickelt. Die Mikroalgenbranche hat in nur 30 Jahren deutlich quantitativ als auch in dem Umfang der Produktpalette expandiert bzw. diversifiziert. In den ersten Jahren des neuen Jahrhunderts wurden weltweit Mikroalgen im Umfang von etwa 5.000 t TM\/a f\u00fcr den Biomassemarkt produziert mit einem entsprechenden Umsatz (ohne Verarbeitungsprodukte} von 1,25 Mrd. US$. Heute werden sch\u00e4tzungsweise allein 5.000 t TM\/a von der Mikroalgenart Chlorella bzw. 12.000 t TM\/a Spirulina produziert. Wie bereits dargestellt, werden allein in den drei Marktsegmenten &#8222;Ern\u00e4hrung&#8220;, &#8222;Futter&#8220;, &#8222;Kosmetika&#8220; derzeit weltweit j\u00e4hrlich zirka 35.000 t TM verarbeitet mit steigender Tendenz.&#8220;<\/p> <p>V.i.S.d.P.:<\/p> <p>Wolfgang Seliger<br \/> Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer\/Managing Director<\/p> <p>Erneuerbare oder regenerative Energie stammt aus nachhaltigen Quellen wie Wasserkraft, Windenergie, Solarenergie, Biomasse und Geothermie. Die Energiestrategen GmbH steht f\u00fcr Unabh\u00e4ngigkeit, b\u00fcndelt Aktivit\u00e4ten, engagiert sich in Energieprojekten im Inland sowie im europ\u00e4ischen Ausland und unterst\u00fctzt somit die Integration der erneuerbaren Energien in die Energiem\u00e4rkte.Weitere Informationen unter www.energiestrategen-gmbh.de<\/p> <p>Kontakt:<br \/> Energiestrategen GmbH<br \/> Wolfgang Seliger<br \/> Budapester Strasse 39<br \/> 10787 Berlin<br \/> 030 26395373<br \/> info@engergiestrategen-gmbh.de<br \/> http:\/\/energiestrategen-gmbh.de<\/p> <p>&nbsp;<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wer ist eigentlich dieser Alles- K\u00f6nner? Mikroalgen Spirulina und Chorella sind reich an wertvollen Inhaltsstoffen und ein Markt wartet Algen geh\u00f6ren zu den \u00e4ltesten pflanzlichen Organismen unserer Erde. Die meisten Algen Arten leben im Wasser, es gibt allerdings auch einige wenige die an Land vorkommen. 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