{"id":30196,"date":"2013-05-27T08:35:46","date_gmt":"2013-05-27T08:35:46","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/?p=30196"},"modified":"2013-05-27T15:08:30","modified_gmt":"2013-05-27T14:08:30","slug":"entwicklung-von-interaktionskonzepten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/entwicklung-von-interaktionskonzepten-1030196\/","title":{"rendered":"Entwicklung von Interaktionskonzepten"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"attachment alighnleft alignleft\" title=\"intelligente Benutzeroberfl\u00e4chen steigern die Produktivit\u00e4t\" alt=\"intelligente Benutzeroberfl\u00e4chen steigern die Produktivit\u00e4t\" src=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/174482-150x150.jpg\" width=\"130\" height=\"130\" \/>COPA-DATA startet Forschungsprojekt f\u00fcr intelligente Benutzeroberfl\u00e4chen<\/p> <p>zenon Smart Interfaces &#8211; neue Marktanforderungen gezielt abdecken<br \/> Mit dem Aufkommen moderner Hardwaretechnologien wie Smartphones und Tablets im industriellen Umfeld steigt auch die Nachfrage nach neuen Bedien-, Interaktions- und Visualisierungskonzepten. Im Rahmen des Forschungsprojekts &#8222;zenon Smart Interfaces&#8220; widmet sich der HMI\/SCADA-Spezialist COPA-DATA diesen neuen Marktanforderungen und erweitert sein Angebot an Automatisierungsl\u00f6sungen f\u00fcr mobile Endger\u00e4te.<\/p> <p><!--more-->Im Mittelpunkt des Forschungsprojekts stehen zum einen intelligente Benutzeroberfl\u00e4chen, die sich an die jeweilige Situation und den Benutzer anpassen, zum anderen damit verbundene Interaktionskonzepte, die \u00fcber herk\u00f6mmliche Bedienkonzepte hinausgehen. Ziel ist unter anderem, dass ein Automatisierungssystem selbst erkennt, auf welcher Hardware es l\u00e4uft, und in weiterer Folge automatisch alle n\u00f6tigen Anpassungen f\u00fcr seine optimale Betriebsf\u00e4higkeit auf dem jeweiligen Endger\u00e4t vornimmt. Die aus der Forschung resultierende L\u00f6sung sollte sich durch vier Neuerungen auszeichnen: neue Bedien-\/Interaktionskonzepte, intelligente Steuerungselemente, angepasste Nutzung f\u00fcr mobile Endger\u00e4te sowie die Unterst\u00fctzung bei der Projektierung und dem Applikationsdesign.<\/p> <p>Adaptive Benutzeroberfl\u00e4chen<\/p> <p>Heike Sommerfeld, Product Manager bei der COPA-DATA GmbH, erkl\u00e4rt: &#8222;Produktionsmitarbeiter oder auch Wartungsverantwortliche m\u00f6chten beispielsweise mit dem Tablet-PC durch die Produktion gehen und Abl\u00e4ufe \u00fcberpr\u00fcfen beziehungsweise direkt in die Steuerung der Produktionsumgebung eingreifen. Eine andere Zielgruppe hingegen m\u00f6chte zum Beispiel in Management-Meetings auf einem Tablet Planungen durchf\u00fchren und von unterwegs auf mobilen Endger\u00e4ten die wichtigsten Kennzahlen abrufen. Es geht also nicht mehr nur um die Verf\u00fcgbarkeit von Daten unabh\u00e4ngig von Zeit und Ort, sondern dar\u00fcber hinaus um deren ideale Darstellungs- und Kommunikationsm\u00f6glichkeiten &#8211; je nach Ausgabeger\u00e4t. Diesen Herausforderungen wollen wir uns in dem neuen Forschungsprojekt widmen.&#8220;<\/p> <p>Neue Interaktionskonzepte<\/p> <p>Adaptive Benutzeroberfl\u00e4chen sind f\u00fcr zeitgem\u00e4\u00dfes, schnelles und sicheres Bedienen, Beobachten und Steuern alleine nicht ausreichend. Intelligente Automatisierungssysteme ben\u00f6tigen dar\u00fcber hinaus neue Interaktionskonzepte, die den Anwender bei der Umsetzung seiner Aufgaben bestm\u00f6glich unterst\u00fctzen. Die M\u00f6glichkeiten sind weitreichend und umfassen unter anderem Touch-, Multi-Touch- und Multiuser-Multi-Touch-Bedienung, eine Muster-, Positions- oder Gestenerkennung, Spracheingabe, Eye-Tracking zur Verfolgung des Aufmerksamkeitsfokus des Anwenders oder auch eine Steuerung, die auf K\u00f6rpergesten basiert. &#8222;Das System Mensch und das System Maschine arbeiten vollkommen unterschiedlich. Herk\u00f6mmliche Bedienterminals ber\u00fccksichtigen diesen Faktor h\u00e4ufig nicht, sind wenig intuitiv, meist un\u00fcbersichtlich und bieten sehr konservative Bedienkonzepte. Vor allem bei industriellen Anwendungen wird vorausgesetzt, dass es sich bei Anwendern um trainierte Spezialisten handelt. Wir m\u00f6chten unseren Kunden auf Basis der gewonnen Erkenntnisse aus unserer Forschungsarbeit intuitive und vertraute Bedienoberfl\u00e4chen bieten, deren Interaktionskonzepte einfach und schnell zu erlernen sind und so sowohl den Schulungsaufwand als auch die Fehlerwahrscheinlichkeit deutlich reduzieren&#8220;, erl\u00e4utert Heike Sommerfeld.<\/p> <p>Bei der Entwicklung von Interaktionskonzepten f\u00fcr die Industrie begegnet man im Vergleich zum Consumer-Markt einer Reihe besonderer Herausforderungen, die in der Forschung beachtet werden m\u00fcssen:<br \/> &#8211; In industriellen Arbeitsumgebungen ist von einer erh\u00f6hten L\u00e4rmbelastung auszugehen, die eine Spracheingabe nur eingeschr\u00e4nkt oder auch gar nicht erlaubt.<br \/> &#8211; Interaktionselemente am Bildschirm m\u00fcssen auch mit Handschuhen auf verschmutzten Oberfl\u00e4chen zu nutzen sein.<br \/> &#8211; Im Industrieumfeld liegt eine erh\u00f6hte Gefahren- und Unfallwahrscheinlichkeit vor, wonach insbesondere bei falsch zu interpretierenden oder mehrdeutigen Gesten h\u00f6chste Vorsicht geboten ist. Das Risiko f\u00fcr zuf\u00e4llige, unbeabsichtigte oder fehlerhafte Eingaben muss mittels spezifischer Verriegelungs- und Sicherheitsmechanismen auf ein Minimum reduziert werden.<\/p> <p>Heike Sommerfeld erg\u00e4nzt: &#8222;F\u00fcr eine sichere und effiziente Anlagenf\u00fchrung ben\u00f6tigt man aller Voraussicht nach eine Kombination unterschiedlicher Interaktionsformen, wie zum Beispiel Eye-Tracking, Geste und Spracheingabe. Nur wenn das System alle drei Interaktionen positiv erkennt und eindeutig verwerten kann, darf ein Befehl ausgef\u00fchrt werden.&#8220;<\/p> <p>Forschungsprojekt kn\u00fcpft an umfassende Vorarbeit an<\/p> <p>Auf dem Weg zu intelligenten Benutzeroberfl\u00e4chen mit neuen Interaktionskonzepten hat COPA-DATA in den vergangenen Jahren bereits viel Vorarbeit in der Produktentwicklung von zenon geleistet. Mit einer nativen 64-Bit-Applikation, der Implementierung von DirectX als Grafik-Engine und der Unterst\u00fctzung der generischen, auf Windows 8 basierenden Multi-Touch-Funktionalit\u00e4t wurde mit dem j\u00fcngsten Software-Release, zenon 7.10, die Basis f\u00fcr Weiterentwicklungen auf diesem Gebiet geschaffen. Zus\u00e4tzlich flie\u00dfen in das neue Forschungsprojekt &#8222;zenon Smart Interfaces&#8220; Erkenntnisse aus drei vorangegangenen Studien zum Thema Benutzeroberfl\u00e4chen ein, die im Jahr 2011 mit unterschiedlichen Vertretern externer Forschungseinrichtungen durchgef\u00fchrt wurden. Das Projekt ist auf drei Jahre angelegt und wird von der \u00d6sterreichischen Forschungsf\u00f6rderungsgesellschaft (FFG) finanziell unterst\u00fctzt.<\/p> <p>\u00dcber COPA-DATA<\/p> <p>COPA-DATA ist Technologief\u00fchrer f\u00fcr ergonomische und hochdynamische Prozessl\u00f6sungen. Das 1987 gegr\u00fcndete Unternehmen entwickelt in der Zentrale in \u00d6sterreich die Software zenon f\u00fcr HMI\/SCADA, Dynamic Production Reporting und integrierte SPS-Systeme. zenon wird \u00fcber eigene Niederlassungen in Europa, Nordamerika und Asien sowie kompetente Partner und Distributoren weltweit vertrieben. Kunden profitierten dank der dezentralen Unternehmensstruktur von lokalen Ansprechpartnern und lokalem Support. Als unabh\u00e4ngiges Unternehmen agiert COPA-DATA schnell und flexibel, schafft immer wieder neue Standards in Funktionalit\u00e4t und Bedienkomfort und setzt Trends am Markt. \u00dcber 80.000 installierte Systeme in mehr als 50 L\u00e4ndern er\u00f6ffnen Unternehmen aus Food &amp; Beverage, Energy &amp; Infrastructure, Automotive und Pharmaceutical neue Freir\u00e4ume f\u00fcr effiziente Automatisierung.<\/p> <p>\u00dcber die Produktfamilie zenon<\/p> <p>zenon ist die vielseitig einsetzbare Produktfamilie von COPA-DATA f\u00fcr industrienahe und ergonomische Prozessl\u00f6sungen vom Sensor bis zum ERP-System. Sie besteht aus zenon Analyzer, zenon Supervisor, zenon Operator und zenon Logic. zenon Analyzer erstellt anhand verf\u00fcgbarer Templates ma\u00dfgeschneiderte Reports (z.B. zu Verbrauch, Stillstandszeiten, Produktivit\u00e4tskennzahlen) auf Basis von Daten aus IT und Automatisierung. zenon Supervisor erlaubt als unabh\u00e4ngiges SCADA-System die umfassende Prozesskontrolle und Steuerung redundanter Systeme, auch in komplexen Netzwerken und per sicherem Remote-Zugriff. zenon Operator sorgt als HMI-System f\u00fcr sichere Maschinensteuerung und einfache, intuitive Bedienung &#8211; inklusive Multitouch. zenon Logic erm\u00f6glicht als integriertes, IEC 61131-3-basierendes SPS-System optimale Prozesssteuerung und logische Datenverarbeitung. Die Produktfamilie zenon integriert sich als plattformunabh\u00e4ngiges Portfolio f\u00fcr Prozessl\u00f6sungen problemlos in bestehende Automatisierungs- und IT-Umgebungen und macht mit Wizards und Vorlagen sowohl die Projektierung als auch den Umstieg von anderen Systemen einfach. Das Prinzip &#8222;Parametrieren statt programmieren&#8220; ist charakteristisches Merkmal der Produktfamilie zenon.<\/p> <p>Kontakt:<br \/> COPA-DATA GmbH<br \/> Susanne Garhammer<br \/> Haidgraben 2<br \/> 85521 Ottobrunn<br \/> +49 89 66 02 98 &#8211; 943<br \/> susanne.garhammer@copadata.de<br \/> <a target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" href=\"http:\/\/www.copadata.de\" title=\"Innovationsf\u00fchrer f\u00fcr Automatisierungs-Software \" >http:\/\/www.copadata.de<\/a><\/p> <p>&nbsp;<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>COPA-DATA startet Forschungsprojekt f\u00fcr intelligente Benutzeroberfl\u00e4chen zenon Smart Interfaces &#8211; neue Marktanforderungen gezielt abdecken Mit dem Aufkommen moderner Hardwaretechnologien wie Smartphones und Tablets im industriellen Umfeld steigt auch die Nachfrage nach neuen Bedien-, Interaktions- und Visualisierungskonzepten. 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